DE5755C - Ein- und Auslafsmechanismen für horizontale Graupen- und Schälgänge - Google Patents
Ein- und Auslafsmechanismen für horizontale Graupen- und SchälgängeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02B—PREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
- B02B7/00—Auxiliary devices
- B02B7/02—Feeding or discharging devices
Landscapes
- Pinball Game Machines (AREA)
Description
1878.
Klasse 50.
R. TRENCK in ERFURT. Ein- und Auslarsmechanismen für horizontale Graupen- und Schälgänge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. August 1878 ab.
Zur Construction der Einlafsmechanismen, Fig. i, 2 und 5, der Auslafsklappe, Fig. 1 und 2,
und der in Fig. 7 und 8 dargestellten Drehklappe, sowie des in Fig. 9, 10 und 11 dargestellten
Fallkeils haben folgende Erwägungen geführt.
Bei dem in Fig. 6 dargestellten gegenwärtig gebräuchlichen Graupen- bezw. Schälgang treten
leicht folgende Uebelstände ein:
Die Schieber / und g werden leicht durch Verkleistern und Verstopfen ungangbar, häufige
Störungen im Betrieb sind die Folge. Die Entleerung des Ganges bei Oeffnung des Schiebers
h im Mühlsteinboden ist sehr mangelhaft und zeitraubend, da die in dem Mahlgang sich
in Bewegung befindende Masse zum gröfsten Theil darüber hinwegfliegt.
Vorgenannte Uebelstände sollen durch die in Fig. ι bis 5 und Fig. 7 bis 11 dargestellten
Constructionen beseitigt werden.
Die Manipulationen des Ein- und Auslassens an dem Mahlgang vollziehen sich hiernach in
folgender Weise: Der Einschüttrumpf i, im Längsschnitt in Fig. 1 dargestellt, steht durch
ein Rohr m mit einem gröfseren Vorratsbehälter
in Verbindung und wird von diesem gespeist. Denkt man sich nun den Hebel b
durch das in Bewegung sich befindende Rad c, in dessen Rand sich eine Anzahl mit Rollen
versehener Bolzen befinden, niedergedrückt, so werden an dieser Bewegung sämmtliche mit
dem Hebel in Verbindung stehende Theile des Mechanismus theilnehmen und zuletzt in die
Stellung kommen, welche in Fig. 5 dargestellt ist. Sobald die Rolle des Rades c den Hebel b
freigiebt, so fällt derselbe und mit ihm der ganze Mechanismus durch eigenes oder angehängtes
Gewicht in die vorher eingenommene Stellung zurück. Dieses Spiel wiederholt sich
in beliebigen dafür festgestellten Zeiträumen.
Während der vorerwähnten Bewegung des Mechanismus wird also die Auslafsklappe und
der Auslafsschieber geöffnet, um den Mahlgang zu entleeren. Die Hebelklappe d schliefst die
Oeffnung des Einschüttrumpfes; darauf giebt der Abfallschieber e eine Oeffnung frei und
der Einschüttrumpf i kann sich durch das Rohr m füllen. Nach diesen Bewegungen fällt
der Hebel b ab, Auslafsklappe und Auslafsschieber schliefsen sich, der Abfallschieber e
schliefst die Verbindung nach dem Vorrathsrumpf, und die Hebelklappe d öffnet sich, um
dem ' Schälgang das bestimmte Quantum zuzuführen.
Um den Mahlgang rasch und vollständig zu entleeren, ist es nöthig, den sich in Bewegung
befindenden Körnern einen Widerstand entgegen zu setzen,, welcher nach Oeffnung des
Auslafsschiebers die Körner zwingt, in das Abfallrohr zu fallen und so eine schnelle und
vollständige Entleerung herbeiführt. Dieses Hindernifs wird dadurch hergestellt, dafs man
einen Theil des Steinmantels /, gegen welchen die Körner geworfen werden, entfernt. In der
Construction Fig. 1 und 2 geschieht dies durch eine Klappe (»Auslafsklappe« bezeichnet). Fig. 1
und 3 stellen diese Klappe in geschlossenem, Fig. 5 in geöffnetem, die Widerstandsfläche r
darbietendem Zustande dar.
Derselbe Zweck der schnellen und vollständigen Entleerung des Ganges wird erreicht,
wenn man den ringförmigen Arbeitsraum zwischen Stein und Mantel über der Auslafsöffnung
sperrt, wodurch ein Weiterbewegen der Masse nach Oeffnung des Auslafsschiebers verhindert
wird. In Fig. 7 und 8 geschieht dies durch eine drehbare Klappe n, welche durch Hebel
und Zahnsegmente so mit dem übrigen Mechanismus in Verbindung steht, dafs die Sperrung
des Arbeitsraumes und das Zurückgehen der Klappe in den Mantel gleichzeitig in dem geeigneten
Moment geschieht.
Die Sperrung des Arbeitsraumes durch einen Fallkeil, Fig. 9, geschieht in folgender Weise':
Die Zeichnung Fig. 9 stellt den Fallkeil aus dem Arbeitsraum entfernt und den Auslafsschieber
geschlossen dar. Wird der Auslafsschieber zum Zweck der Entleerung des Ganges geöffnet, so wird an dieser Bewegung das Segment
ο in der Richtung nach der punktirten Stellung zu theilnehmen. Dieses, Segmentstück
ist mit dem Keil durch einen Riemen verbunden; der Keil selbst wird durch die Feder p
so lange gehalten, bis die Knagge q beim Niedergang die Feder auslöst; der Keil, durch
Feder und Riemen nun nicht mehr gehalten, fällt nieder und sperrt den Arbeitsraum ab, wie
dies in Fig. 11 im Grundrifs dargestellt ist.
Sobald der Auslafsschieber wieder in der vorher beschriebenen Weise geschlossen wird,
kehrt auch der Fallkeil, durch Segment und Riemen gehoben, in die frühere Stellung zurück.
Das Princip dieser verschiedenen Auslafsmechanismen ist, das Mahlgut in der Bewegungsrichtung
durch Entgegensetzen eines Widerstandes zu hemmen und dadurch zu zwingen, durch eine vorher gebildete Oeffnung den Mahlgang
zu verlassen.
Claims (1)
- Patent-An Sprüche:
Der Einlafsmechanismus, dargestellt in Fig. i, 2 und 5, speciell die Anordnung der Hebelklappe d und des Abfallschiebers e. Die verschiedenen Auslafsmechanismen, bestehend aus:a) der Auslafsklappe, dargestellt in Fig. i, 2 und 5;b) der Drehklappe η, Fig. 7 und 8;c) dem Fallkeil, Fig. 9, 10 und 11.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.\J
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE5755C true DE5755C (de) |
Family
ID=284122
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT5755D Active DE5755C (de) | Ein- und Auslafsmechanismen für horizontale Graupen- und Schälgänge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE5755C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1240527B (de) * | 1961-08-17 | 1967-05-18 | Dresden Arzneimittel | Verfahren zur Herstellung von Theophyllin |
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- DE DENDAT5755D patent/DE5755C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1240527B (de) * | 1961-08-17 | 1967-05-18 | Dresden Arzneimittel | Verfahren zur Herstellung von Theophyllin |
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