DE259283C - - Google Patents

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DE259283C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B1/00Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B1/30Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled
    • B65B1/32Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled by weighing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 259283 KLASSE 81«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. März 1911 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum selbsttätigen Abwiegen von pulverförmigen Stoffen und zum Einfüllen der abgewogenen Mengen in Gefäße, · wie z. B. Blechbüchsen. Bei solchen Maschinen zeigt sich vielfach der Übelstand, daß, obwohl der betreffende Stoff, z. B. Kakao, Backpulver o. dgl., durch die betreffende Wiegevorrichtung genau abgewogen worden ist, hinterher nach dem Einfüllen in die Büchse doch mehr oder weniger am richtigen Gewichte fehlt. Die Gründe für diese Erscheinung sind in der Regel in mangelhaftem Wirken derjenigen Vorrichtungen zu suchen, die das Zuführen, das Einfüllen und das Einpressen des abgewogenen Gutes in die Gefäße bewirken. Das staubförmige Gut nimmt bekanntlich auf dem Wege zum Wiegegefäße eine reichliche Menge Luft zwischen sich auf, und diese eingeschlossene Luft vergrößert in unerwünschter Weise das Volumen der abgewogenen Gewichtsmenge. So kommt es, daß diese Gewichtsmenge, die ohne den Luftgehalt in dem betreffenden Versandgefäße reichlich Platz fände, beim Einfüllen über den oberen Rand desselben zunächst übersteht. Bevor man den Deckel aufsetzen kann, muß man daher entweder warten, bis sich das Material von selbst gesetzt hat, d. h. bis die Luft entwichen ist, oder man muß künstlich der mechanischen Pressung auf den Gipfel des Materialhaüfens nachhelfen, um die Luft zu entfernen. Hierbei wird leicht ein Teil des staubförmigen Gutes über den Gefäßrand abgestreift, verspritzt, und dieses Gut fehlt hinterher am vollen Gewichte.
Ferner bleibt meistens auch ein Teil des abgewogenen Gutes an dem das Einpressen bewirkenden Stempel sowie an den zum Eintrichtern desselben in die Versandgefäße dienenden Rohrleitungen hängen, bildet dort Ablagerungen, Krusten, Brücken und ähnliche Hindernisse, insbesondere an den schräg liegenden Teilen der Rohrleitung, die überdies der Beaufsichtigung in der Regel unzugänglich sind. Auf diese Weise kommen mitunter sehr bedeutende und unkontrollierbare Gewichtsunterschiede des Wiegegutes in den gefüllten Gefäßen zustande.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, diesem Übelstande, der sich bei selbsttätigen Wiege- und Füllmaschinen im praktischen Betriebe gezeigt hat, wirksam entgegen zu treten und die verschiedenen Ursachen für die oben erwähnten Gewichtsungenauigkeiten zu beseitigen.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Eifmdungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen vertikalen Mittelschnitt der Vorrichtung zum Einbringen des pulverförmigen Materials in die Büchsen.
Fig. 2 ist ein Mittelschnitt der Einpreßvor-
richtung, wobei die vollen Linien die Stellung des Stempels im Augenblick, wo das Material in die Büchsen gepreßt wird, darstellen, während die gestrichelten Linien den Stempel bei seiner Rückbewegung in die Anfangsstellung zeigen. Fig. 3 ist ein Schnitt unter rechtem Winkel zu dem in Fig. 2 dargestellten, wobei der Preßstempel zurückgezogen ist, und
Fig. 4 ist ein Grundriß der Vorrichtung.
Die Vorrichtung besteht aus einem Zubringer 1 von zylindrischer Form, der durch ein Anschlußrohr 2 das Material aufnimmt. Der Zubringer 1 wird in geeigneter Weise durch die Ansätze 3 an der Maschine befestigt und ist an seinem unteren Teil mit einem Boden 4 mit geeigneten öffnungen 5 versehen, durch den das Material in den Wägeraum fällt, wo es abgewogen und in vorher bestimmte Gewichtsmengen geteilt wird, je nach der. Aufnahmefähigkeit der zu füllenden Behälter. Der Abstreifer zum genauen und gleichmäßigen Zuführen des Materials vom Zubringer in die weiteren Abteilungen und zur Verhinderung, daß sich das pulverförmige Material im Zubringer ablagert, besteht aus einer vertikalen Welle 6, die sich im Zubringer befindet und unten in der Grundplatte 4 und oben in einem Lager 8 gelagert ist, das gleichzeitig auch den Zubringer nach oben hin ver-• schließt. Auf der Welle 6 sind eine Reihe von Schaufeln 9 angebracht, deren Enden durch Kratzeisen 10 miteinander verbunden sind. Die Schaufeln 9 sind an der Welle 6 fest angeordnet, und zwar geneigt, wodurch das Material nach abwärts gegen die Ausstoßöffnung 5 des Zubringers gebracht wird. Die Kratzeisen 10 sind abwechselnd stufenförmig und nahe der Wand des Zubringers angeordnet, um das anhaftende Material zu entfernen und das Ansetzen desselben zu verhindern. Diese Einrichtung dient dazu, eine gleichmäßige Zuführung des Materials zu sichern. Die Schaufeln 9 und die Kratzeisen 10 können aus einzelnen Metallstreifen geformt sein und leicht in die gewünschte Gestalt gebogen werden. Vorrichtung 6, 9, 10 dreht sich vorzugsweise ununterbrochen, und ihr Antrieb kann in irgendwelcher Weise erfolgen, z. B. durch die Kegelräder 11 und 12. -
Um das Material in die gewünschten Gewichtsmengen zu teilen, ist eine Wageschale 14 auf das Ende 15 eines Wagebalkens aufgesetzt und der Wägemechanismus, dessen einer Teil der Balken ist, bestimmt das Schließen eines Einlaßschiebers, durch den das Material in die Wageschale strömt. Der Einlaßschieber besteht aus zwei Teilen 16 und 17, die sich an der Unterseite des Zubringers gegen- und auseinander bewegen.
Da der Mechanismus zur Bedienung der Schieberteile 16, 17 nicht Gegenstand der Erfindung ist, so ist derselbe auch nicht in allen Einzelheiten beschrieben. Der Boden der Wagschale 14 ist mit einer Verschlußklappe 18 versehen, welche um die Achse 19 drehbar an der Wagschale befestigt ist und durch das Gestänge 20 und 21 den Hebel 22, 23 und 24 bewegt.
Die Preßvorrichtung zum Hineinpressen der abgewogenen Menge in die Büchse B besteht aus einem Gehäuse 25 mit einer erweiterten öffnung 26 an seinem unteren Ende, welche genau auf den zu füllenden Behälter paßt. Der obere Teil 27 des Gehäuses 25 ist auch erweitert, um so eine geeignete Zuführung zu erhalten. Die Gewichtsmengen fallen periodisch von der Wagschale 14 herab. Damit die Einpreßvorrichtung die volle Gewichtsmenge in den Behälter einfüllt, ist ein zusätzlicher Zubringer 28 angeordnet in der Form eines Trichters, dessen unteres Ende auf den oberen Teil 27 des Gehäuses 25 genau paßt und so nichts anderes" als eine Verlängerung der Zuführung 27 bildet. Dieser zusätzliche Zubringer 28 nimmt die Gewichtsmenge von der Wagschale auf, und wegen der Verengung des Querschnittes durch die zusammenlaufenden Wände ist dieser Zubringer mit .einer Vorrichtung versehen, die das Ablagern des Materials in demselben verhindern soll. Diese Vorrichtung, ein Abstreifer, besteht aus einem Ring 29, der drehbar in den oberen Teil des Zubringers 28 eingesetzt ist und auf einem ringförmigen Sitz 30 aufsitzt. Der Arm 31 ragt in radialer Richtung aus dem Ringe:29 durch einen Schlitz in der Wand des Zubringers 28 hervor und versetzt infolge seines Antriebes durch die Schiene 32 und die Nockenscheibe 34 (Fig. 1) den Ring 29 in eine schwingende Drehbewegung. Dieser Ring 29 ist mit einer Reihe von nach unten gerichteten Fingern 37 versehen, die dazu dienen, das Material von der Seitenwand des Zubringers 28 abzustreifen. Einige dieser Finger ragen bis in die Führung 27 hinein, um auch hier das Ablagern des Materials zu verhindern. Durch die rasche hin und her gehende Bewegung der Finger 37 werden die Wände 28 vom Material freigehalten und das Material selbst so aufgerührt, daß es sich innerhalb des Zubringers 28 nicht ablagert oder Brücken bildet.
Das Innere des Gehäuses 25, 27 enthält einen Preßstempel, dei einen bogenförmigen Weg beschreibt. Der Preßstempel besteht aus einer Druckplatte 39, die an dem schwingbaren Arm 40, 42 angeordnet ist und auf das aufgehäufte Material drückt und es dabei in die Büchse hineinpreßt. Damit diese Druckplatte sich selbsttätig von jedem anhaftenden Material reinigt, ist sie nahe ihrer Kante an dem Arm 40, 42 bei 44 drehbar befestigt. Der Arm 40,. 42 ist bei 41 am Gehäuse 25 gelagert und von ellenbogenförmiger Gestalt, wobei der Teil 40 radial von der. Drehachse ausgeht, während
das freie Ende 42 nahezu konzentrisch zu derselben gebogen ist. Durch diese ellenbogenförmige Abbiegung des Armes wird der Preßstempel bei seiner Bewegung das Material in den Behalter hineinpressen, ohne daß die Wand 43 des· Gehäuses 25, 27 denselben behindert. Der Arm 40, 42 ist mit der Druckplatte 39 nahe an deren äußerer Kante verbunden und liegt mit dem Ansatz 45 auf der Druckplatte auf, so daß die Druckplatte, wenn sie am Ende ihrer Bewegung angelangt ist, eine horizontale Stellung einnimmt und durch ihre Pressung gleichmäßig das Material in der Büchse verteilt. Bei manchen Materialien kann die Druckplatte 39 undurchlöchert sein, also aus einem vollen Stück bestehen. Bei leicht aufwirbelnden Materialien jedoch muß, um ein Stauben zu verhindern, die Einrichtung derart getroffen sein, daß die mitgerissene Luft durch die Druckplatte 39 entweichen kann, ohne irgendwelche Staubteile mit sich zu führen. Bei der dargestellten Ausführungsform besteht die Druckplatte zu diesem Zweck aus einem Rahmen (auf der Zeichnung mit 39 bezeichnet), auf dem ein feinmaschiges Netz 46 befestigt ist, welches lediglich das Entweichen der Luft aus der Büchse, aber keiner Staubteile zuläßt. Dadurch, daß die Druckplatte nur an ihrem einem Ende, nahe der Kante an dem Arm 40, 42 drehbar befestigt ist, wird dieselbe beim Zurückgehen in die Anfangslage eine aufrechte Stellung annehmen, und die Materialteilchen, welche sich auf der Oberen Fläche der Druckplatte befinden, werden in die gefüllte Büchse fallen, wodurch jede Verschwendung von Material vermieden wird und die Büchse das volle Gewicht erhält. Damit nun diese Druckplatte auch wirklich eine aufrechte Stellung einnimmt und sich so bewegt, daß das an dem Netze 46 anhaftende Material abfällt, ist eine Vorrichtung angeordnet, die auf die zurückgehende Druckplatte in geeigneter Weise einwirkt. Diese Vorrichtung besteht aus einem an der Gehäusewand 25, 27 mittels der Feder 49 nachgiebig angeordneten Bolzen 47, welcher durch eine öffnung in der Gehäusewand in den inneren Raum hineinragt und eine abgeschrägte Fläche 48 hat (Fig. 1 bis 3). Bei der Abwärtsbewegung kann sich die Druckplatte an dem Bolzen 47 vorbeibewegen, indem sie denselben entgegen der Wirkung der Feder 49 zur Seite schiebt, dagegen wird sie bei ihrer Rückkehrbewegung durch den Bolzen aufgehalten, so daß sie eine geneigte Lage einnimmt und bei ihrer weiteren Rückkehrbewegung über den Bolzen gleitet. Die Wand des Gehäuses 25, 27 besitzt eine öffnung 50, durch welche der Arm 40 hindurchgeht und welche durch die Druckplatte 39 bei deren Ruhestellung verschlossen gehalten wird, so daß jedes Entweichen von Material hintangehalten ist. Die Bewegung der Welle 41 kann durch irgendwelchen geeigneten Antrieb und in zeitgerechter Aufeinanderfolge vermittels der beiden Arme 51 und 52 erfolgen.

Claims (6)

Patent-Ansprüche: ■
1. Maschine zum selbsttätigen Abwiegen pulverförmiger Stoffe und zum Einfüllen der abgewogenen Mengen in Versandgefäße, dadurch gekennzeichnet, daß die das Eintrichtern und die das nachträgliche Einpressen des abgewogenen Gutes in das Versandgefäß bewirkenden V01 richtungen an das Wiegegefäß konachsial angegliedert sind.
2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Eintrichtern des abgewogenen Gutes in das Versandgefäß dienende Vorrichtung seitlich mit einer Öffnung (50) versehen ist, durch welche ein den Preßstempel (39) tragender Schwingarm (40, 42) hindurchgreift, und daß diese seitliche öffnung der Form des Preßstempels entsprechend ausgebildet ist und von dem Preßstempel in dessen Ruhelage abgeschlossen wird!
3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Antriebe des Preßstempels dienende Schwingarm (40, 42) ellenbogenartig gekrümmt ist.
4. Maschine nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßstempel (39) an dem ellenbogenförmigen Arm (40, 42) frei schwingbar gelagert ist.
j
5. Maschine nach Anspruch 1 und 4,
j mit einem Anschlage für den Preßstempel, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (47), durch den der Preßstempel (39) während seiner Aufwärtsbewegung zum Ausschwingen veranlaßt wird, mit einer einseitig abgeschrägten Kopffiäche (48) versehen und federnd gelagert ist.
6. Maschine nach Anspruch 1 und 5> dadurch gekennzeichnet, daß das beim Durchfallen des Einlauftrichters (28) an dessen inneren Wänden haften bleibende Wägegut durch Schaber (37) abgestrichen wird, welchen durch Vermittlung eines am Einlauftrichter konzentrisch angeordneten Ringes (29) eine hin und her schwingende Bewegung erteilt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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