DE575515C - Schoepfeimer mit selbsttaetiger Kippeinrichtung - Google Patents

Schoepfeimer mit selbsttaetiger Kippeinrichtung

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DE575515C
DE575515C DEF72799D DEF0072799D DE575515C DE 575515 C DE575515 C DE 575515C DE F72799 D DEF72799 D DE F72799D DE F0072799 D DEF0072799 D DE F0072799D DE 575515 C DE575515 C DE 575515C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B19/00Machines or pumps having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B17/00
    • F04B19/08Scoop devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

  • Schöpfeimer mit selbsttätiger Kippeinrichtung Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schöpfeimer mit selbsttätiger Kippeinrichtung, die sowohl eine große Sicherheit in ihrer Handhabung als auch eine vollständige Regelmäßigkeit in ihrer Betätigung bietet, und zwar hinsichtlich der nach Belieben einstellbaren Kipphöhe als auch bezüglich der Kipprichtung, welche unveränderlich ist.
  • Es sind bereits Schöpfeimer bekanntgeworden, welche ein selbsttätiges Kippen ausführen. Solche bekannten Einrichtungen haben aber den Nachteil, daß sie lediglich zur Förderung von Flüssigkeiten geeignet sind oder zum Teil Anordnungen von Ventilen zu ihrer Benutzung besitzen. Solche Schöpfvorrichtungen sind aber zur Anbringung an Kranen mit beweglichen Auslegern ungeeignet. Hierfür mußte erst eine besondere Vorrichtung geschaffen werden, wie sie durch die vorliegende Erfindung geboten wird.
  • Erfindungsgemäß besitzt der Schöpfeimer mit selbsttätiger Kippeinrichtung einen den einen Henkelarm umschließenden, drehbarauf einer fest mit dem Henkelarm verbundenen Achse gelagerten Sektor, der mittels eines auf dem Henkelarm drehbar gelagerten Nokkens durch einen ringförmigen Teil eines in seiner Aufhängehöhe beliebig einstellbaren Auslösers gesteuert wird. Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Es zeigen: Fig. i den Schöpfeimer nach der Erfindung kurz vor Beendigung seiner Aufwärtsbewegung, aber noch in der Stellung, bevor der ringförmige Auslöser den das Kippen bewirkenden Nocken verschwenkt hat, Fig. 2 den Schöpfeimer am Ende der Aufwärtsbewegung, wobei der ringförmige Auslöser sich unter dem das Kippen bewirken-.den Nocken befindet. Dieser Nocken wird übrigens dann verschwenkt, wenn der Auslöser an ihm vorbeistreicht, Fig.3 den Schöpfeimer nach Beendigung seiner Kippbewegung, Fig. q. eine Seitenansicht des Schöpfeimers in einer Ebene, die senkrecht zu den der vorhergehenden Figuren steht, Fig. 5 eine Draufsicht auf einen kreisförmigen Ausschnitt des Schöpfeimers mit Anschlag.
  • Unter Bezugnahme auf das in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiel kann der Schöpfeimer gemäß der Erfindung wie folgt beschrieben werden.
  • Ein Schöpfeimer a von beliebiger, aber vorzugsweise kegelstumpfförmiger Gestalt ist frei an zwei Führungszapfen b, b' aufgehängt. Letztere bestimmen eine waagerechte Achse, die in bezug auf die zu ihr parallel liegende Diametralebene versetzt angeordnet ist (Fig. q.).
  • Die Zapfenden sind frei in kreisförmigen Ausnehmungen gelagert, die in den äußersten Enden eines Henkels c angebracht sind, dessen mittlerer Teil derart eingerichtet ist, daß er eine leichte und feste Aufhängung des Schöpfeimers am Aufhängehaken d ermöglicht, der das Ende des Kabels e des Rebapparates darstellt.
  • Der den Schöpfeimer tragende Henkel c ist in seiner Ebene und längs eines Teiles eines seiner Arme mit einem Sektor f ausgestattet, der frei um eine Achseg schwingen kann. Letztere wird von einem Lagerbockh gehalten, der fest am Henkel angebracht ist. Der Sektor f besitzt auf diese Weise einen gewissen Grad an Bewegungsfreiheit. Er ist derart ausgebildet; daß er teilweise die Oberfläche des ihn tragenden Henkelarmes umschließt, d. h. also, er besitzt einen Krümmungsradius von derselben Größenanordnung wie der Henkelarm selbst; er ist aber größer als dieser. Der Sektor f kann beispielsweise im Schnitt U-förmigen Querschnitt aufweisen. An seinem unteren Ende, d. h. an der Stelle des oberen Kreisumfanges des Schöpfeimers, verlängern sich die beiden Schenkel des Sektors zu Vorsprüngen i.
  • Auf jeder Seite der Aufhängungsebene des Schöpfeimers sind Winkelanschläge j und j' am Eimer angeordnet. Der Anschlag j, welcher sich auf der Seite befindet, die entgegengesetzt zur Kipprichtung liegt, ist senkrecht höher angeordnet als derjenige, welcher sich auf der Seite in Kipprichtung befindet. Dieser Anschlag i legt sich gegen die äußere Fläche des Sektorschenkels. Der Anschlag i ist in seiner vorspringenden Länge so bemessen, daß er bei Zurückschwenken des Sektors/ und Umkippen des Schöpfeimers frei durch den Henkelarm e hindurchtreten kann. -Der auf der Seite in Richtung des Kippens liegende Anschlag f ist senkrecht tiefer angeordnet als der Anschlag i und liegt unterhalb des Sektors f. Er legt sich unmittelbar gegen den Henkel, so daß der Anschlag j' nicht an diesem vorbeischwenken kann. Die vorspringende Höhe des Anschlages f ist also größer als die des :entgegengesetzt angeordneten Anschlages j. Beispielsweise können aber die beeiden Anschläge aus einem einzigen, auf dem Prägewege hergestellten Stück gebildet werden, welches die allgemeine Form eines U mit ungleich langen Schenkeln aufweist, welches waagerecht am Schöpfeimer befestigt ist.
  • Nahe am oberen Ende des Sektors trägt der Henkel einen Lagerbock h, der eine Achsel besitzt, um welche eiri Finger oder Steuernocken t, na frei schwingen kann. Der Schwerpunkt dieses Nockens ist zweckmäßig in bezug auf die durch die Achsel gehende senkrechte Ebene verlegt. Der Steuernocken besitzt Stiften und o, die dazu bestimmt sind, während der Drehung des Nockens sich gegen die Seiten des Lagerbockes zu legen, sei es einfach gegen dessen Seitenflächen, sei es in Ausnehmungen, die zu diesem Zweck in ihm angebracht sind. Zweck dieser Stifte ist, den Ausschlag der Drehung zu begrenzen und eine vollständige Umdrehung des Nockens um seine Schwenkachse zu verhindern. Der Nocken selbst kann jede geeignete Form haben und insbesondere auch aus einfachem geraden Flacheisen ohne Ausbauchung bestehen, wobei die Achsel in der Mitte der beiden Stiften und o angeordnet ist. In diesem Fall kann eine leichte Feder die Ausbauchung, wie sie beispielsweise die dargestellte Ausführungsform aufweist, ersetzen. Der- Kran oder der Rebapparat, welcher den Schöpfeimer bewegt, trägt einen Auslöser g, der dazu bestimmt ist, das Kippen des Schöpfeimers im gewollten Augenblick in geeigneter Höhe zu veranlassen. Dieser Auslöser kann mittels Ketten p oder mittels anderer geeigneter Vorrichtungen, die eine Veränderung der Höhe des unteren ringförmigen Teiles s des Auslösers ermöglichen, gehalten werden.
  • Der Auslöser g kann aus gepreßtem Blech hergestellt sein. Er besteht aus einem Rahmen, welcher Bronzeringe Y und Y' besitzt, die zur Führung des Hubkabels dienen. Der untere Teil des Auslösers wird von dem Auslösering s gebildet.
  • Nachdem der neue Schöpfeimer mit selbsttätiger Kippeinrichtung im vorstehenden in seinen Einzelheiten beschrieben worden ist, kann die Wirkungsweise desselben wie folgt geschildert werden: Angenommen, der Schöpfeimer ist am Kabel angehängt und der Rebapparat hebt die Last aufwärts, so steigt der Schöpfeimer fortschreitend hoch, bis ier in die in Fig. i dargestellte Stellung gelangt. Bei Fortsetzung der Steigbewegung wird der Steuernocken t, m der Kippeinrichtung mitgehoben, bis sein Fingert (leichtere Seite) sich dicht unterhalb des Ringkörpers s befindet und gegen diesen gedrückt wird. Bei Fortschreiten der Rebbewegung verursacht der Ringkörper ein Senken des Fingers t, so daß der Nocken um seine Achse L schwingt und sich in die Stellung m' legt, die in Fig. z in punktierten Linien dargestellt ist. Sobald der Ringkörper des Auslösers den Bereich des durch den Finger des Nockens beschriebenen Sektors überschritten hat, d. h. sobald seine Einwirkung auf den Fingern t aufhört, wird der Nocken wieder durch seine Ausbauchung (schwerere Seite) nach unten gezogen; -er dreht sich nun in -entgegengesetztem Sinne, so daß. er frei in die in vollen Linien in Fig. z dargestellte Stellung zurückfällt.
  • Um das Kippen des Schöpfeimers zu .erreichen, ist lediglich eine geringe Senkbewegung desselben erforderlich, so wie sie in Fig.3 dargestellt ist. Bei dieser Abwärtsbewegung hebt der Ringkörper des Auslösers durch Stoß von unten nach oben den Finger des Nockens (leichte Seite) hoch und zwingt so den Nocken, sich um seine Achse zu drehen. Bei dieser Bewegung preß.t sich die Ausbauchung des Nockens, dessen kreisförmige Krümmung sorgfältig abgestimmt ist, auf das äußere obere Ende dies Sektors f, welcher durch Schwenken um die Achse g zum Aufliegen auf den Henkel c gebracht wird. Infolge des Unterschiedes zwischen den Krümmungsra.dien des Sektors und des Henkels sowie der Drehbewegung des Sektors entfernt sich der untere Teil des letzteren vom Henkel, und die Vorsprünge! heben sich vom Schöpfeimer ab und geben die Halteanschläge l und j' frei. Der so freigegebene Schöpfeimer kippt zwangsläufig um, da er sich infolge versetzter Anordnung seiner Aufhängeachse in bezug auf die parallel zu dieser liegenden Diametraleberne nicht im Gleichgewicht befindet. Wie es bereits weiter oben ausgeführt worden ist, geht die Kippung stets im gleichen Sinne vor sich. Das wird dadurch erreicht, daß der Schwerpunkt des Schöpfeimers in bezug auf die Aufhängeachse um einen genügenden Betrag verschoben ist, damit die Einführung einer Ladung in den Schöpfeimer normalerweise nicht die Kipprichtung ,ändern kann. Wenn übrigens zufällig bei unnormaler Anordnung der Ladung die Versetzung des Schwerpunktes aufgehoben oder der Schwerpunkt in entgegengesetztem Sinne verschoben würde, so könnte die Umsturzbewegung des Schöpfeimers auch dann nur immer nach derselben Seite hin stattfinden, da der Halteanschlag j' sich gegen den Henkel c anlegt und ein Umkippen nach der anderen Seite verhindert. -Es genügt, die Senkhewegung fortzusetzen, um den Schöpfeimer auf den Boden zu bringen. Alsdann wird der Eimer umgekehrt und mittels der Halteanschläge und der Vorsprünge des Sektors dadurch festgestellt, daß der Nocken, welcher den Sektor f angehoben hielt, freigemacht wird.
  • Außerdem kann der Schöpfeimer ' gemäß der Erfindung an seinen Aufhängezapfen mit Federn versehen werden, welche seine selbsttätige Wiederaufrichtung nach seiner Entladung bewirken. Der Nocken könnte gleichfalls derart eingerichtet werden, daß er sich von selbst wieder freimacht und so den Sektor losläßt, sobald die Kippbewegung vor sich gegangen ist.
  • Der Schöpfeimer nach der Erfindung besitzt also eine Einrichtung, welche ein selbsttätiges Kippen in beliebiger Höhe über dem Boden jederzeit mit vollständiger Sicherheit gestattet. Es sind zur Erzielung dieser Wirkung lediglich einfache Mittel erforderlich, nämlich die Anwendungeines am Eimerbügel geeignet gestalteten Nockens und Sektors, die mit einem Auslöser zwecks ihrer Betätigung zusammenarbeiten. Der Schöpfeimer nach der Erfindung ist hierdurch in seiner Herstellung besonders einfach und -billig bei größter Sicherheit seiner Wirkungsweise. Er ist besonders für die Anwendung an Kranen mittels beweglichen Auslegers für die Aufnahme fester Materialien geschaffen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schöpfeimer mit selbsttätiger Kippeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß dieser einen den einen Henkelarm (C) umschließenden, drehbar auf einer fest mit dem Henkelarm verbundenen Achse (g) gelagerten Sektor (f) besitzt, der mittels eines auf dem Henkelarm drehbar gelagerten Nockens (i, m) dadurch gesteuert wird, da.ß ein ringförmiger Teil (s) eines in seiner Aufhängehöhe beliebig einstellbaren Auslösers (g) den Nocken bewegt. z. Schöpfeimer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Eimer an seinem oberen Rande einen zur Aufhängeachse versetzt angeordneten festen Anschlag (f) besitzt, der sich in aufrechter Stellung des Eimers gegen den Henkel (e) legt und somit das Kippen des Eimers nach Auslösung des Sektors (f) nur in dem einen Drehsinn gestattet.
DEF72799D 1931-09-24 1932-02-17 Schoepfeimer mit selbsttaetiger Kippeinrichtung Expired DE575515C (de)

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FR575515X 1931-09-24

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ID=8953427

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DEF72799D Expired DE575515C (de) 1931-09-24 1932-02-17 Schoepfeimer mit selbsttaetiger Kippeinrichtung

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DE (1) DE575515C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3131470A (en) * 1960-12-09 1964-05-05 Burgess Norton Mfg Co Method of making valve lifters

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3131470A (en) * 1960-12-09 1964-05-05 Burgess Norton Mfg Co Method of making valve lifters

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