DE57150C - Gruben-Sicherheitslampe mit einsteckbarer, von aufsen zu bethätigender Zündvorrichtung - Google Patents

Gruben-Sicherheitslampe mit einsteckbarer, von aufsen zu bethätigender Zündvorrichtung

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DE57150C
DE57150C DENDAT57150D DE57150DC DE57150C DE 57150 C DE57150 C DE 57150C DE NDAT57150 D DENDAT57150 D DE NDAT57150D DE 57150D C DE57150D C DE 57150DC DE 57150 C DE57150 C DE 57150C
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Germany
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strip
slide
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ignition device
plug
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT57150D
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English (en)
Original Assignee
C. WOLF, in Firma FRIEMANN & WOLF, in Zwickau i. Sachsen
Publication of DE57150C publication Critical patent/DE57150C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q1/00Mechanical igniters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung behandelt eine Gruben - Sicherheitslampe mit einsteckbarer, von aufsen zu bethätigender Zündvorrichtung. Die Zündung geschieht durch einen Streifen aus Leinen, Baumwolle oder anderem geeigneten Material, welcher mit Paraffin oder Wachs getränkt und mit einer Reibzündmasse versehen ist, die durch die Bethätigung der Zündvorrichtung gezündet wird; der hervorgeschobene Streifen brennt so lange dicht neben dem Docht der Lampe, dafs sich der von diesem hochgesogene Brennstoff entzünden kann.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι ein Verticalschnitt durch den unteren Theil der Grubenlampe mit der eingesteckten Zündvorrichtung in Seitenansicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht bezw. ein Verticalschnitt nach der Linie x-x von Fig. 4 der Zündvorrichtung,
Fig. 3 ein Verticalschnitt nach der Linie y-y_ von Fig. 4,
Fig. 4 eine Ober- und
Fig. 5 eine Endansicht der Zündvorrichtung bei fortgebrochen gedachter Deckplatte;
Fig. 6, 7 und 8 behandeln in Vorder-, Seiten- und Oberansicht eine Abänderung der Zündvorrichtung.
Die Zündvorrichtung besteht aus einem in einen Ausschnitt des Lampenbassins von unten einsetzbaren Gehäuse α mit der dicht abschliefsenden Bodenplatte a1. Das Gehäuse wird nach der schmalen Seite zu durch eine von der Feder c gehaltene abnehmbare Platte b geschlossen, die hinter Schulteransätze d des Gehäuses greift und am oberen Ende Zahnansätze b1 hat, an denen der Zündstreifen e entlang geführt wird. Das Vortreiben des Zündstreifens und Zünden desselben beim Vorschübe erfolgt durch einen Schieber f, welcher an seinem oberen Ende mit den Zähnen f1 versehen ist, die im Verein mit den Zähnen b1 den dazwischenliegenden Zündstreifen beim Hochdrücken des Schiebers f zünden und aus dem Gehäuse um das Mafs der Schieberbewegung vorstofsen. Um nun beim Herunterziehen des Schiebers f nicht auch den brennenden Streifen mitzunehmen bezw. ein freies Abbrennen desselben bis zum Gehäuse zu ermöglichen, erhält der Schieber/" einen schrägen Schlitz f 2, in welchen der Stift g1 eines Schlittens g tritt, der in dem Gehäuse a Geradführung mit durch eine Feder veranlafster Reibung erhält, wodurch ein Herunterfallen des Schlittens und Schiebers verhindert wird. Letzterer kann indessen nach dem Hochtreiben infolge des schrägen Schlitzes/"2 bezw. seiner Schwere so weit von dem brennenden Streifen abfallen, dafs dessen Flamme nicht beeinträchtigt wird. Beim Herunterziehen des Schiebers f1 bleiben dessen Zähne in der abgehobenen Lage und aufser Eingriff mit dem Zündstreifen, so dafs eine Bewegung desselben nicht eintritt. Der Zündstreifen e hat in bestimmten, nach dem Hube des Schiebers / bezw. Schlittens g bemessenen Entfernungen Zündpillen e\ welche durch die Reibung zwischen den Zähnen b1 f1 zur Zündung gebracht werden. Um ein Durchschlagen der Flamme der Zündvorrichtung durch die Führung für den Schieber f und Schlitten g zu verhindern , erhält der Schieber eine kreisförmige Verbreiterung f3, welche gegen die Wände der
Führung bei jeder Schieberstellung dicht abschiefst. Die eingesteckte Zündvorrichtung wird durch eine in einen Ansatz b'1 des Gehäuses greifende, durch den Bassindeckel der Lampe tretende Schraube h festgehalten, nach deren Lösung die ganze Zündvorrichtung z. B. zwecks Einsetzung eines neuen Zündstreifens herausgenommen werden kann.
Bei der in den Fig. 6, 7 und 8 dargestellten geänderten Ausführung der Zündvorrichtung wird nicht der Streifen, sondern es werden nur die auf demselben angeordneten und durch Reibung gezündeten Pillen verbrannt und zur Zündung der Lampenflamme benutzt. Der Zündsteifen e gleitet in einer Kreisführung k des Gehäuses in der Weise, dafs er nach dem Abbrennen der Pillen wieder in das Gehäuse der Zündvorrichtung zurückgeführt wird. Zur Hervorbringung der Bewegung des Streifens einerseits zwecks Zündung der Pille und Hochtreibens , so dafs die gezündete Pille in das runde Loch / des Gehäuses kommt, wo sie dem Lampendocht gegenüberliegt, und andererseits zum Niederziehen des verbrauchten Streifens erhält der Schieber m auf beiden Seiten Zähne m1 bezw. m2 und einen Winkelschlitz η zur Aufnahme des Stiftes des Gehäuseschlittens, um beim Hochtreiben, des Schiebers m ein Anlegen der linken Zähne m1 an den Streifen und Zünder, sowie Hochtreiben desselben zu bewirken, beim Niederziehen dagegen ein Abheben der Zähne ni1 vom Streifen und Eingreifen der Zähne w2 in den verbrauchten Streifen herbeizuführen.
Damit sich die die Zündung der Pillen bewirkenden Zähne nicht durch gegenseitige Reibung abnutzen, werden die festen Zähne bl zweckmäfsig in zweiReihen angeordnet, zwischen welche die Zähne des Schiebers (f bezw. m) treten, oder umgekehrt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Grubensicherheitslampe mit einsteckbarer, von aufsen zu bethätigender Zündvorrichtung, bei welcher die Zündung und das Vorstofsen des mit Wachs oder dergleichen getränkten und mit Reibzündmasse versehenen Streifens e durch die Zahnung f1 des in dem Gehäuse dicht laufenden Schiebers f veranlafst wird, der infolge seines einen Stift gl des gerade geführten Schlittens g aufnehmenden schrägen Schlitzes f'2 selbstthätig gegen den Streifen hin- und zurückgeführt und dann mit dem Schlitten g bewegt wird und beim Niederziehen mit dem Streifen nicht in Eingriff kommt (Fig. 1 bis 5).
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT57150D Gruben-Sicherheitslampe mit einsteckbarer, von aufsen zu bethätigender Zündvorrichtung Expired - Lifetime DE57150C (de)

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