DE414752C - Wasserlicht mit Selbstzuendung - Google Patents

Wasserlicht mit Selbstzuendung

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DE414752C
DE414752C DET28594D DET0028594D DE414752C DE 414752 C DE414752 C DE 414752C DE T28594 D DET28594 D DE T28594D DE T0028594 D DET0028594 D DE T0028594D DE 414752 C DE414752 C DE 414752C
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DET28594D
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GOTTLIEB WACKER
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L3/00Gaseous fuels; Natural gas; Synthetic natural gas obtained by processes not covered by subclass C10G, C10K; Liquefied petroleum gas
    • C10L3/02Compositions containing acetylene

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Physical Water Treatments (AREA)

Description

  • Wasserlicht mit Selbstzündung. Die Erfindung betrifft ein Wasserlicht mit Selbstzündung. Die Füllung der bekannten Wasserlichter besteht entweder aus Phosphorkalzium, das hohe Anschaffungskosten bedingt, oder aus Kalziumkarbid, das aber zur Entzündung des entwickelten Azetylens den Einbau von Behältern für Phosphorkalzium erfordert. Damit die dem Azetylen innewohnende Explosivkraft nicht zur Wirkung kommen kann, werden das Azetylen und der Phosphorwasserstoff in gesonderten Gasleitungen bis nahe zum Austritt aus der Fackel geführt, so daß die Entzündung erst außerhalb der Fackel zustande kommt.
  • #Diese Einrichtungen mit ihren Röhrchen, Ventilen usw. geben Möglichkeit zum Versagen der Fackeln und erhöhen die Herstellungskosten. Um diese Kosten möglichst zu vermindern, wird nach der Erfindung das Eintropfen des Wassers durch eine Nadel geregelt, welche mit dem Ballast verbunden ist. Ein solcher tropfartiger Wasserzulauf gestattet die Füllung mit einer innigen Mischung von Phosphorkalzium und Kalziumkarbid. Würde man - wie bei den Phosphorlichtern es üblich ist - das .Wasser reichlich geben oder gar überschwemmen lassen, so würde das Kalziumkarbid in seiner schnellen Entwicklungstätigkeit zuerst arbei.-ten, und die Azetylengase würden die schweren Phosphorwasserstoffgase zurückdrängen, so daß Azetylen im Überschuß austreten wird oder nach Maß .des vorhandenen Luftgehalts explodieren kann. Darum darf nur Tropfen auf Tropfen eindringen können, so daß nur das kleinste Ausmaß von Wasser jeweils an die beiden Stoffe gelangen kann, welche in Erbsengröße vermengt sind.
  • Um einer zu starken Azetylenerzeugung entgegenzuwirken, kann man das Kalziumkarbid noch präparieren. Auch tritt bei einem zufällig großen Wassertropfen die dadurch entstehende Gasspannung selbst dem weiteren Wasserzulauf hemmend entgegen: bis zum Eintreten des normalen Druckes kann durch das enge Wasserzuführungsrohr Wasser nicht eindringen.
  • Auf diese Weise geht die Entwicklungstätigkeit ruhig und gleichmäßig vor sich, so daß sich selbst entzündende Mischgase erzeugen. Bei zu starkem Wasserzulauf würde Azetylengas im Überschuß sein und die Fackel in Wogen und Brandung verlöschen und eine Wiederzündung so lange versagen, als dieser Zustand vorherrscht.
  • Von Hand regelbare Nadelventile, wie sie zur Wasserzuführung für Azetylenlampen üblich sind, sind nicht verwendbar, da die Fackel frei schwimmt. Auch muß beim. Wasserzulauf der Unreinigkeit des Meerwassers begegnet werden, deshalb ist nach der Erfindung die Nadel -in -dem Wasserzuführungsrohr frei beweglich mit dem Ballast verbunden. Die Überstürzung und Bewegung der Fackel wird dadurch auf die Nadel übertragen, so daß ein Stoppen des Wasserlaufs verhindert ist. Das tropfenförmige Einfließen des Wassers wird durch die Länge der Nadelführung und die Dicke der Nadel bewirkt. Diese Einrichtung ist auch für reine Zündstoffe geeignet, da durch die tropfenförmige Wasserzufuhr eine wesentlich längere und gleichmäßigere Brenndauer erzielt wird, als wenn die Chemikalien von Wasser überschwemmt werden.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführung des Wasserlichtes im Schnitt dargestellt. Ein durch Böden geschlossener Blechzylinder A hat einen Zwischenboden C mit Öffnungen C. Ein Rohr b ist am oberen Boden A' befestigt und unten offen. Bei dem unteren Boden A" ist ein Steigrohr d befestigt, in dem eine Nadel k sitzt. Diese ist mit dem Eisenballast i verbunden, welcher lose in einem am unteren Ende angebrachten Trichter g liegt, der seitlich eine öffnung h hat.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRUcHE: i. Wasserlicht mit selbsttätiger Zündung, dadurch gekennzeichnet, daß das Eintropfen des Wassers durch eine bewegliche Nadel geregelt wird, welche mit dem Ballast verbunden ist.
  2. 2. Wasserlicht nach Anspruch i, .dadurch gekennzeichnet, daß die Füllung aus einem Gemenge von Kalziumkarbid mit Zündstoffen besteht.
DET28594D 1924-03-09 1924-03-09 Wasserlicht mit Selbstzuendung Expired DE414752C (de)

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DE (1) DE414752C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2637862A (en) * 1948-06-18 1953-05-12 Raymond L Freas Buoyant chamber scuttling device

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US2637862A (en) * 1948-06-18 1953-05-12 Raymond L Freas Buoyant chamber scuttling device

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