DE119982C - - Google Patents

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DE119982C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/36Details
    • F23D11/44Preheating devices; Vaporising devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Spray-Type Burners (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 119982 KLASSE 4 a.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen für schweres Petroleum bestimmten Glühlichtbrenner.
Bisher hat man bei Gasglühlichtbrennern, welche mit Petroleum gespeist wurden, bemerken können, dafs die Vergasung nicht regelmäfsig erfolgte, sondern stofsweise. Man kann diese Erscheinung beobachten, wenn man das entwickelte Gas anzündet, da das Licht dann kurze Schwankungen aufweist.
Wenn der Gasstrahl durch ein Bunsenrohr hindurchgeschickt wird, um mit Luft gemischt zu werden, und dann zur Heizung eines Glühkörpers benutzt wird, werden die Schwankungen nicht so auffallend, weil der Glühkörper beständig glühen bleibt, vorausgesetzt, dafs er auch bei geringerer Gasentwicklung von der Flamme eingehüllt bleibt. Bei der gröfseren Gasentwicklung wird dann die Flamme über den Glühkörper hinausschlagen, so dafs ein unnützer Mehrverbrauch von Gas entsteht, andererseits wird der Glühkörper durch die beständigen Schwankungen der Flamme bald beschädigt.
Bisher führte man diese Erscheinung darauf zurück, dafs das schwere Petroleum bei der Erhitzung sich theils in leichte und sehr flüchtige Gase und Dämpfe zersetzte, theils in schwerere und weniger flüchtige Gase, und dafs diese schweren und leichten Dämpfe bei der Vergasung eines jeden Tropfens entständen, der in den Vergaser gelangte. Die auf Grund dieser Theorie construirten Brenner haben aber die erwähnten Lichtschwankungen nicht verhindern können, ebensowenig die schnelle Zerstörung der Glühkörper.
Durch eingehende Versuche ist nun vom Erfinder festgestellt worden, dafs die stofsweise Vergasung auf folgenden Umstand zurückzuführen ist: Wenn das unter Druck stehende Petroleum in das Vergasungsrohr gelangt, und von seinem kalten Theil in den heifsen Theil aufsteigt, können die augenblicklich erzeugten Gase und Dämpfe nur theilweise durch die sehr kleine Ausströmungsöffnung entweichen, und drücken daher das Petroleum zurück. Wenn dann das Petroleum auf diese Weise wieder an den kalten Theil des Vergasungsrohres gelangt, wird die Vergasung unterbrochen, so dafs der aus der Ausflufsöffnung herausströmende Gasstrahl nachläfst. Das unter Druck stehende Petroleum steigt dann wieder empor und es wiederholt sich das Spiel, sobald das Petroleum wieder in den heifsen Theil des Vergasungsrohres gelangt:
Zwischen dem Druck des Petroleums einerseits und demjenigen der Gase und Dämpfe andererseits besteht ein Gleichgewicht, dasselbe wird aber nur aufrecht erhalten, wenn das Petroleum beständig vor- und zurückfliefst, entsprechend den Schwankungen des Gasstrahles. . ■
Von dieser Theorie ausgehend, ist der vorliegende Brenner so construirt, dafs das Petroleum, wie grofs auch der Druck der Gase und Dämpfe sein möge, nicht vollständig zurückgedrängt werden kann, dafs vielmehr beständig eine Petroleummenge in dem Ver-
gasungsrohr zurückbleibt, welche genügt, um eine beständige Vergasung herbeizuführen. Zu diesem Zwecke wird das Vergasungsrohr aus zwei, ganz oder nahezu rechtwinklig zu einander angeordneten Rohren hergestellt, in der Weise, dafs das in das seitliche Rohr eintretende Petroleum auf den Boden des anderen Zweigrohres fallt, aus welchem es nicht zurückgedrängt werden kann. Infolge dessen wird eine ununterbrochene Vergasung herbeigeführt.
Wie bei anderen Oeldampflampen, so ist es für eine gute Wirkung des Vergasers auch hier nothwendig, dafs die'Gase einen freien Austritt durch eine Oeffnung von stets demselben Durchmesser haben. Es wird daher in bekannter Weise durch die runde Ausflufsöffnung eine Nadel hindurchgeführt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein derartiger Brenner in Fig. ι im senkrechten Schnitt dargestellt. Fig. 2 und 3 zeigen zwei Abänderungen des Vergasers.
Der Vergaser besteht aus dem Rohr α und dem Zweigrohr b, welches in einer solchen Höhe angebracht ist, dafs das Vergasungsrohr unterhalb des Zweigrohres noch eine genügende Höhe besitzt, um in diesem unteren Theil beständig eine Menge von Petroleum zu erhalten, wie grofs auch der Druck der entstandenen Gase und Dämpfe sein möge. Der Winkel α, welchen das Zweigrohr b zu dem Rohr α einnimmt, kann ein beliebiger sein.
Das Zweigrohr b ist durch einen Stöpsel c geschlossen, durch welchen das Zuflufsrohr d für das unter Druck stehende Petroleum hindurchreicht.
Die aus. der Oeffnung e austretenden Gase gelangen in ein Bunsenrohr j, welches mit seitliehen Luftlöchern k versehen und am oberen Ende mit einem Metallsieb / bedeckt ist, durch welches das Gemisch von Gas und Luft hindurchströmt, um dann entzündet zu werden und den Glühkörper m zum Glühen zu bringen.
Bei dem auf der 'Zeichnung dargestellten Brenner wird der Vergaser in bekannter Weise durch eine Hilfsflamme erhitzt, die von dem in dem Vergaser entwickelten Gas selbst gespeist wird.
Der Vergaser kann aber selbstverständlich auch auf andere Weise erhitzt werden, beispielsweise durch von der Hauptflamme übertragene Wärme.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vergaser für Petroleumglühlichtbrenner, dadurch gekennzeichnet, dafs das seitliche Zweigrohr (b) für den Eintritt des Petroleums in einer solchen Höhe über dem Boden des Vergasungsrohres (a) in dieses einmündet, dafs im unteren Theil des letzteren beständig eine Menge Petroleum verbleibt, welche durch den Druck der sich entwickelnden Gase nicht zurückgedrängt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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