DE216019C - - Google Patents

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DE216019C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G9/00Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Hydrogen, Water And Hydrids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
-M 2116019
KLASSE 26 βJ GRUPPE 11.
■ (MARICOPA1YSt-A.).
Die Erfindung betrifft einen Apparat zur Erzeugung eines brennbaren Gases aus rohen Kohlenwasserstoffölen oder aus anderen zur Gasbereitung geeigneten flüssigen Materialien, welcher aus einer verjüngt zulaufenden Kammer besteht, an deren weiterem Ende die öl- und Lufteinlaßöffnung angeordnet ist und an deren verjüngtem Ende ein Rohr angeschlossen
ist. , . . :
ίο Gemäß der Erfindung ist zwischen der Lufteinlaßöffnung und der darüber angeordneten Öleinlaßöffnung eine zur Ausbreitung des Flüssigkeitsstrahles dienende Rinne angeordnet, welche sich schräg nach unten gegen den Boden der Zersetzungskammer erstreckt, welcher schräg nach oben nach dem verjüngten Ende der Kammer verläuft.
Fig. ι ist eine Seitenansicht des Apparates. Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt. Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie x3-xs der Fig. 2, und Fig. 4 zeigt einen Schnitt nach der Linie χι-χ* der Fig. 2.
Das Metallgehäuse 1 schließt die Zersetzungskammer 2 ein, welche mit einer feuerbestän- digen Ausfütterung 3 ausgerüstet ist. Die Bodenfläche 4 der Kammer 2 steigt gemäß der Erfindung nach hinten schräg an und schließt sich an eine in dem Gehäuse 1 angebrachte Öffnung 5 an. . An die Öffnung 5 ist unter Vermittlung eines mit Muttergewinde versehenen Flansches 6 eine Röhre 7 angeschlossen. An der der Öffnung 5 gegenüberliegenden Seite des Gehäuses 1 ist die Öffnung 8 über der Öffnung g angebracht. Durch die Öffnung 8 ragt die ölspeiseröhre 10, welche mit einem Regulierventil 14 ausgerüstet ist, an dem das Speiserohr 15 angeschlossen ist. Das Rohr 15 steht mit einer zur Erhitzung des Öles dienenden Kammer 16 in Verbindung, welche auf dem Rohr 7 ■ angebracht ist. Der Kammer 16 wird das öl durch ein Rohr 17 zugeführt. Die Öffnung 9 des Gehäuses 1 ist von einem mit Muttergewinde versehenen Flansch 18 eingefaßt, in dem die mit einem Reguliervefitil 20 versehene Luftzuführungsröhre 19 befestigt ist. Das Ventil 20 steht durch ein Rohr 21 mit einem Gebläse 22 in Verbindung. Die zur Entzündung des Öles dienende Öffnung 23 ist durch einen einschraubbaren Stöpsel 24 abgeschlossen.
Gemäß der Erfindung ist zwischen der öleinlaßöffnung und der Lufteinlaßöffnung eine Rinne 11 angeordnet, welche zum Ausbreiten des ölstromes dient. Diese Rinne 11 ist durch eine Schraubenmutter 13 an der öl-Speiseröhre 10 befestigt und erstreckt sich schräg nach unten gegen den Boden der Zersetzungskammer.
Der untere Rand der Rinne 11 bildet mit dem Boden der Kammer 2 einen Durchlaß 25, durch welchen die unter der Rinne 11 befindliche Luft der Kammer 2 zugeführt wird.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Nachdem der Stöpsel 24 entfernt worden ist, wird öl und Luft durch die Zuleitungs-
röhren ίο bzw. 19 in die Kammer 2 eingelassen und ein Anzünder in die Öffnung 23 eingeführt, um den über die Rinne 11 herabfließenden ölstrom zur Entzündung zu bringen. Bei der Entzündung des Öles sind die Regulierventile nur teilweise geöffnet, um ein übermäßiges Zufließen von öl und Luft zu verhindern. Nachdem das öl zur Entzündung gebracht worden ist, wird die Öffnung 23 wieder abgeschlossen, worauf die beiden Regulierventile eingestellt werden.
Der Luftzug verursacht eine Flamme von großer Hitze, welche eine Zersetzung der in der Kammer befindlichen Stoffe bewirkt. Die Zersetzungsprodukte werden vor vollständiger Verbrennung zu der Austrittsöffnung 5 geführt. Der Querschnitt der Zersetzungskammer 2 verjüngt sich in bekannter Weise nach der Öffnung 5 und geht allmählich in dieselbe über. An der Öffnung 5 wird die Flamme ausgelöscht und die Zersetzung der genannten Stoffe beendigt, deren Zersetzungsprodukte im glühenden Zustand in die Röhre 7 eintreten. Die Röhre 7 wird nach einem Wasserverschluß 28 geleitet und gibt das erhaltene Produkt, welches in der Form eines fixen Gases erhalten wird, ab, welches monatelang ohne nennenswerte Verluste aufgespeichert werden kann.
Um eine möglichst große Menge von fixem Gas aus den kohlenstoffhaltigen Materialien, z. B. aus rohem Petroleum, zu erhalten, muß die Auslaßöffnung in bekannter Weise verengt und die Röhre 7 von bedeutender Länge sein.
Durch den geneigten Boden 4 der Kammer 2 wird überschüssiges öl, welches in die Kammer gelangt ist, herunter gegen die Lufteintrittsöffnung nach der Flamme geführt, um zersetzt zu werden. Der Vorgang innerhalb der Zersetzungskammer ist so, daß bei der Verwendung von schwerem Asphaltöl dieses keinen Rückstand von Asphalt oder Koks hinterläßt. Wenn die Kammer hingegen nicht mit einem geneigt nach rückwärts verlaufenden Boden versehen ist, wird sich ein Niederschlag von Asphalt und Koks bilden, bis der Boden der Kammer die in der Zeichnung veranschaulichte Form angenommen hat.
Die günstigsten Ergebnisse werden bei Zuführung einer Wassermenge zu der Zersetzungskammer an einer solchen Stelle der letzteren erzielt, daß das Wasser durch die in der Kammer herrschende Hitze zersetzt wird. Zu dem Zweck führt zu der Kammer 2 eine mit einem Regulierventil versehene Röhre 26, durch welche ein feiner Wasserstrahl in die Kammer geleitet werden kann. Die Röhre 26 ist zweckmäßig ungefähr in der Mitte der Kammer angeordnet, wodurch der Flamme an dieser Stelle Sauerstoff und Wasserstoff zugeführt wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Apparat zur Erzeugung von Gas durch unvollkommene Verbrennung von öl in einer verjüngt zulaufenden Kammer, an deren weiterem Ende die Öl- über der Lufteinlaßöffnung angeordnet ist und an deren verjüngtem Ende das Auslaßrohr angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen den beiden Einlaßöffnungen eine zur Ausbreitung des Flüssigkeitsstrahles dienende Rinne befindet, welche schräg abwärts gegen den Boden der Zersetzungskammer verläuft.
2. Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der Zersetzungskammer nach dem verjüngten Ende der Kammer hin ansteigt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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