DE59144C - Selbstthätig zündendes Feuerzeug - Google Patents

Selbstthätig zündendes Feuerzeug

Info

Publication number
DE59144C
DE59144C DENDAT59144D DE59144DA DE59144C DE 59144 C DE59144 C DE 59144C DE NDAT59144 D DENDAT59144 D DE NDAT59144D DE 59144D A DE59144D A DE 59144DA DE 59144 C DE59144 C DE 59144C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
punch
spring
tube
wing
lighter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT59144D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Firma h. drews und R. senner in Pforzheim
Publication of DE59144C publication Critical patent/DE59144C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24FSMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
    • A24F27/00Match receptacles or boxes
    • A24F27/14Match dispensers; Dispensers for matches arranged on strips
    • A24F27/16Match dispensers; Dispensers for matches arranged on strips for pocket use
    • A24F27/20Match dispensers; Dispensers for matches arranged on strips for pocket use with means for igniting the match as it is dispensed

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 44: Kurzwaaren.
Gegenstand dieser Erfindung ist ein Feuerzeug, welches gekennzeichnet ist durch einen Streichholzbehälter, bei welchem durch einfaches Herausziehen eines Stabes eine Vorrichtung im Innern ausgelöst wird, so dafs deren Drehung mit dem Erfolge selbstthätiger Auswahl je eines Hölzchens und schliefslicher Entzündung desselben ermöglicht ist.
Fig. ι zeigt das neue Taschenfeuerzeug der Hauptsache nach in einem durch die Mitte gehenden Längsschnitte, Fig. 2 in einer Oberansicht bei abgehobenem Deckel und Fig. 3 in einem Querschnitt nach y- \ in Fig. 1; Fig. 4 entspricht dem unteren Theile von Fig. ι bei veränderter Stellung einiger Bestandtheile; Fig. 5 veranschaulicht eine Unteransicht der unteren kleinen Hälfte des Feuerzeuges nach abgenommener Drehscheibe b und Fig. 6 giebt eine Einzelansicht des drehbaren Flügels sammt Zubehör.
Dieser Flügel c setzt sich im Innern der Büchse mit einer dieselbe in einen gröfseren oberen α und einen kleineren unteren Raum abtheilenden Scheibe g auf einen Rand as, Fig. 6 und 1, auf und findet mit seiner Hohlwelle c2 aufserdem Führung bezw. drehbare Lagerung in einem oberen Querstege αλ und unteren Armkreuze a2 der Büchse. Der mit einem federnden Mitteltheile c' versehene Flügel c hängt mit der Hohlwelle c1 durch eine Wand c3 zusammen, welche in der Mitte geschlitzt ist (s. Fig. 3), um einen Stempel d, sowie dessen nach einem Rohre d1 führenden Arm in solcher Weise aufzunehmen, dafs ersterer der ganzen Länge der Wand c8 nach verschoben werden kann.
Am unteren Ende dieses Rohres d1 ist eine Feder _/ befestigt, welche andererseits an einem von der Hohlwelle c2 getragenen Stift f1 aufgehängt ist. Diese Feder sucht den Stempel d in seiner oberen Lage (Fig. ι und 6) zu erhalten; sie wird gespannt, wenn infolge Zuges am Handgriff d2 das Stempelrohr dl in seine untere Lage übergeführt wird und Stempel d die aus Fig. 4 ersichtliche andere Grenzstellung einnimmt.
Die mit Flügel c und Hohlwelle c2 verbundene kreisförmige Platte g, welche auf dem Rande αΆ verschiebbar aufruht, ist bei g1 durchbrochen, um dem Stempel d freien Durchtritt zu ermöglichen, welche Durchbrechung sich in Gestalt eines Schlitzes bis zur Hohlwelle c2 hin fortsetzt. Von der Platte oder Scheibe g erstreckt sich nach unten ein Vorsprung g·2, in welchem zwei Federn hh1 Lagerung finden (Fig. 5); beide sind kreisförmig gekrümmt, die erstere h ist flachliegend angeordnet, die andere hochkantig, entsprechend der Beanspruchung, welcher sie unterliegen. Die Feder h erstreckt sich bis über diejenige Stelle der Scheibe g hinaus, wo . die Aussparung g1 in ihr vorgesehen ist, so dafs sie also von der Bewegungsspur des Stempels d getroffen wird. Sie ist ferner Träger eines Knaggens /, welcher in eine Vertiefung i1 am Rande aB bei derjenigen Stellung einzufallen vermag, welche Fig. 1 und 5 darstellen. Dadurch ist die Scheibe g mit Zubehör an einer Drehung verhindert.
Die andere Feder h1 trägt einen mit einem Zahn k1 versehenen Block k (s. Fig. 5), von ^welchem weiter ein Sperrriegel k2 ausgeht, welcher in einen Schlitz der beiderseits desselben mit Führungsbacken ks versehenen Hohlwelle c2 sich einlegt (Fig. 4 bis 6). Erwähnter Schlitz setzt sich in einer durch die ganze Wand der Hohlwelle c2 hindurchgehenden Lochung fort, so dafs der Riegel A:2, unter
dem Einflufs der Feder h1, sich gegen die Wand des innerhalb c1 verschiebbaren Rohres d1 federnd anlegt. Tritt also bei der Verschiebung des Rohres dl eine Aussparung in demselben in die Ebene des Ringels k2 ein, so wird dieser in die gedachte Aussparung eindringen (s. die gestrichelte Stellung in Fig. 5) und das Rohr rf1 in der betreffenden Lage festhalten, so dafs es dem Zuge seiner Feder f nicht zu folgen vermag. Dieser Fall ist für die Fig. 4 als bestehend angenommen.
Man bemerkt, dafs dabei das Rohr rf1 mit Hülfe des Handgriffes rf2 so weit aus dem Innern herausgezogen wird, um den Stempel d mit seinem Ausschnitt rf8, Fig. 1, bis in die Ebene des Randes α3 zu bringen, wobei also der Obertheil dides Stempels gerade im Schlitz g1, Fig. .5, der Scheibe g steht. Da der Stempel bei dem Herausziehen auch auf die Feder h aufgetroffen ist und diese in ihre untere Lage übergeführt hat, so ist auch der Knaggen i aus der betreffenden Vertiefung des Randes as ausgelöst und damit der Flügel c sammt Zubehör (Hohlwelle c2 u. s. w.) frei drehbar geworden.
Diese Drehung geht von einer am unteren Ende der Hohlwelle c2 befestigten Drehscheibe b, welche zugleich den untersten Raum der Büchse von aufsen abschliefst, aus. Bei der in der Zeichnung gegebenen Ausführung erfolgt die Befestigung von b an c1 mittelst Schraubengewindes b1.
Angenommen, der Raum α sei mit Zündhölzchen r ganz oder theilweise angefüllt, so wird eine mittelst Scheibe b (die am Umfange bei bl gerändelt sein kann) hervorgerufene Drehung des Flügels c in der Pfeilrichtung p, Fig. 3, bewirken, dafs von den zwischen Büchsenwand und Flügel sich eindrängenden Hölzchen r das vorderste bei rollender Bewegung unter Zurückdrückung des federnden Theiles c1 bis hinter denselben gelangen kann, um hier, gerade in der Bewegungsrichtung des Stempels α sich befindend und in dieser Lage verharrend, mitgenommen zu werden.
Sobald bei der Weiterdrehung des Flügels in derselben Pfeilrichtung p, Fig. 3 und 5, der Zahn kl des Blockes k an einen von der Büchsenwand vorspringenden Gegenblock fc4 gelangt ist, erfährt jener Block einen Druck nach innen und bewegt sich, ermöglicht durch die ihn haltende Feder h1, um solchen Betrag einwärts, dafs der Riegel Ar2 aus der gestrichelten Lage in die mit vollen Linien verzeichnete zurückkehrt und damit aus der Aussparung im Rohre d1 sich zurückzieht.
Nunmehr würde die Feder f innerhalb des Rohres d1 dieses nach oben zurückführen, wenn der Stempel d sich gerade in dem Schlitz g-1 befände.
Da dieses aber erst nach kurzem Weiterdrehen eintritt, so hält der gröfsere, unterhalb der Ausführung rf3 befindliche Theil des Stempels rf, indem er sich gegen den Rand α3 legt und bei der Weiterdrehung an diesem hinschleift, das Rohr rf1 vorläufig noch zurück. Sobald aber der Stempel d in die Flucht einer Aussparung im Rande α8 und bezw. der Durchbrechung gx von Scheibe g gekommen ist, tritt die Feder f in Wirksamkeit und schnellt den Stempel nach oben zurück in seine Ausgangslage (Fig. 1), dabei nimmt er das auf seinem oberen Theil di aufruhende Hölzchen mit und schiebt es durch eine.Zündvorrichtung /, Fig. 2a, hindurch, infolge dessen jenes, mit seinem untersten Ende noch von den Backen der letzteren gehalten, aus einer Oeffnung des Deckels e brennend herausragt und seiner weiteren Verwendung harrt. Die Zündvorrichtung besteht bei der dargestellten Ausführungsform der Erfindung aus mit Zähnen besetzten Backen mm1, Fig. 2, welche an Federn η η1 auf dem Querstege a1 sitzen. Zur Sicherung gegen ein etwaiges Zurückschlagen der Flamme können unterhalb der Backen mm1 noch federnde Schutzbacken m8 angeordnet werden.
Bei Verwendung schwedischer Zündhölzchen tritt an die Stelle.der gezahnten Backen mmx ein Satz mit der betreffenden Entzündungsmasse ausgerüsteter Reibungsbacken.
Die Handhabung ist eine einfache: Will man eines der in der Büchse befindlichen Hölzchen entzünden, so bedarf es nur erstlich eines Zuges am Griff rf2, so lange, bis der be- . treffende Stempel sich in seiner Aufsenlage festgestellt hat und sodann einer Drehung an der Scheibe b h1 um etwa 3600, worauf an der entgegengesetzten Büchsenseite ein brennendes Hölzchen zum Vorschein kommt.

Claims (1)

  1. PatEnt-Anspruch:
    Ein Feuerzeug, welches von den in einen gemeinsamen Raum (a) eingefüllten Streichhölzchen dadurch je eines selbstthätig entzündet, dafs ein mittelst Drehscheibe (b) durch den Raum hindurch bewegter Flügel (c) ein Hölzchen erfafst und einem unter Federspannung stehenden Stempel (d) zuführt, worauf dieser Stempel, nachdem das Hölzchen infolge jener Bewegung von c bis unter eine Zündvorrichtung gelangt ist, sich selbstthätig auslöst und dasselbe der Einwirkung letzterer aussetzt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT59144D Selbstthätig zündendes Feuerzeug Expired - Lifetime DE59144C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE59144C true DE59144C (de)

Family

ID=333382

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT59144D Expired - Lifetime DE59144C (de) Selbstthätig zündendes Feuerzeug

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE59144C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3612990A1 (de) * 1986-04-17 1986-12-11 Adrović, Hajran, 2000 Hamburg Streichholzzuender

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3612990A1 (de) * 1986-04-17 1986-12-11 Adrović, Hajran, 2000 Hamburg Streichholzzuender

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69225762T2 (de) Eintreibgerät für Befestigungsmittel
DE59144C (de) Selbstthätig zündendes Feuerzeug
DE2932692A1 (de) Spielzeugkamera
DE696344C (de) Pyrophor-Feuerzeug mit eingebautem Zigarrenabschneider
DE51251C (de) Sicherheitslampe für Bergwerke
DE2443364C2 (de) Bürstenhalter
DE93676C (de)
DE1004140B (de) Ausgebevorrichtung fuer Briefklammern
DE264194C (de)
DE15008C (de) Veränderungen an den unter P. R. 13642 patentirten Neuerungen an Handfeuerwaffen mit über einander liegenden Läufen
DE143819C (de)
DE142807C (de)
DE77111C (de) Revolverartige Vorrichtung zum Antrieb von Kreiseln
DE213909C (de)
DE131975C (de)
DE143923C (de)
DE176976C (de)
DE211145C (de)
DE167046C (de)
DE65249C (de) Geschützverschlufs mit um verticale Zapfen schwingendem Verschlufsstück
DE39190C (de) Vorrichtung zum Lockernder abgeschossenen Patronenhülsen in Revolverwalzen
DE185642C (de)
DE1578428C3 (de) Kombinierte Auszieher- und Zubringereinrichtung für automatische Feuerwaffen mit Keilverschluß
DE689895C (de) en Spindel
DE249820C (de)