DE185642C - - Google Patents
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- DE185642C DE185642C DENDAT185642D DE185642DA DE185642C DE 185642 C DE185642 C DE 185642C DE NDAT185642 D DENDAT185642 D DE NDAT185642D DE 185642D A DE185642D A DE 185642DA DE 185642 C DE185642 C DE 185642C
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- lever
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B33/00—Manufacture of ammunition; Dismantling of ammunition; Apparatus therefor
- F42B33/001—Devices or processes for assembling ammunition, cartridges or cartridge elements from parts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Casting Devices For Molds (AREA)
Description
Ma hezt'i ctjeu c?a lc f t I'ct m I λ ,
fcni-icycHUit bet csam-mi-mia
fcni-icycHUit bet csam-mi-mia
(Pl-U tope 9t£H
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■■- JVt 185642 KLASSE 72 d. GRUPPE
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine
Vorrichtung zum Umladen von Patronen, bei der sowohl das Herausnehmen und Einsetzen
des Zündhütchens als auch das Zuwürgen der Hülse und das Hineinsetzen des Geschosses
durch ein und denselben Hebel bewirkt wird.
Fig. ι der Zeichnung zeigt eine Vorrichtung nach dieser Erfindung von der Seite
ίο gesehen, in dem Augenblick, wo das verbrauchte Zündhütchen aus der Patronenhülse
herausgenommen wird.
Fig. 2 zeigt die Vorrichtung von oben,
Fig. 3 von der Seite und die Lage der Teile in dem Augenblick, wo ein neues Zündhütchen
eingesetzt wird.
Fig. 4 zeigt die Vorrichtung ebenfalls von der Seite in dem Augenblick, wo die Patronenhülse
zugewürgt, oder das Geschoß in sie eingedrückt wird.
Fig. 5 ist eine Einzelheit.
Das Gestell ι der Vorrichtung ist zweckmäßig derart angeordnet, daß es an einen
Tisch geschraubt werden kann. An dem Gestell 1 ist ein in lotrechter Richtung beweglicher,
gabelförmiger Hebel 2 drehbar gelagert, zwischen dessen Schenkeln ein von
einer Feder 3 beeinflußter zweiarmiger Hebel 4 angebracht ist. Das eine (untere) Ende
desselben hat einen Zahn 5 für das Herausziehen der Zündhütchen, während das andere
Ende mit einer gegen die untere Seite des Hebels 2 anliegenden Stellschraube 6 zwecks Regelung der durch die Feder 3 ausgeübten
Drehbewegung versehen ist.
In dem Gestell ι ist ein aufrecht stehender Zapfen 7 angebracht, an welchen die Patronenhülsen
gesteckt werden, wenn die Zündhütchen herausgenommen oder eingesetzt werden sollen. Dieser Zapfen kann in derselben
lotrechten Ebene wie der Hebel 2 gedreht werden; seine Drehbewegung wird in der einen Richtung von dem lotrechten Teil
des Gestelles 1 und in der anderen Richtung von einem an dem Gestell befindlichen Absatz
8 begrenzt. Wenn die Teile sich in. der in Fig. 3 gezeigten Lage befinden,~ steht der
Zapfen 7 ungefähr lotrecht, und der mit der Stellschraube 6 versehene Arm 4 a liegt gegen
den Boden der Patronenhülse an,. so daß das Zündhütchen in ihn eingedrückt werden kann.
In dem Gestell 1 ist ein in lotrechter Richtung beweglicher Schieber 9 vorhanden, welcher
mit einem gegen den Hebel 2 gekehrten Zahn. IO versehen ist, unter welchem ein Vorsprung 11 des genannten Hebels eingreift.
Der Schieber 9 ist an seinem unteren Rande mit einem vorwärts gekehrten Vorsprung
12 versehen, in welchem eine Vertiefung vorhanden ist, worin eine Patronenhülse
mit ihrem Boden eingesetzt werden kann. Gerade über dem Vorsprung 12 ist
an dem Gestell 1 ein in lotrechter Richtung einstellbarer Zapfen "13 angebracht, dessen
unteres Ende ausgehöhlt ist, so daß die Spitze eines Geschosses in dasselbe hineinpaßt.
Der Schieber 9 hat ferner eine Führung 14 für das Geschoß.
Für das Zuwürgen der Patronenhülse ist am Gestell ein mit einer halbrunden Aus-
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höhlung an der unteren Seite versehener Ansatz 15 vorgesehen. Mit diesem Ansatz,
welcher zugleich zur Führung des Schiebers 9 dient, wirkt ein an diesem befindlicher Seitenvorsprung
16 zusammen, der an der Oberseite eine halbrunde Aushöhlung, wie diejenige
des Absatzes 15 hat, so daß ein rundes Loch gebildet wird, worin der Hals der
Patronenhülse eingeführt und zugewürgt werden kann.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende.
Nachdem der Hebel 2 soweit wie möglich nach oben gedreht worden ist, wird eine
abgeschossene Patronenhülse auf den Zapfen 7 gesteckt und dieser dann nach dem lotrechten
Teil des Gestelles hin gedreht. Der Hebel 2 wird dann nach unten gedreht, wobei der
Zahn 5 des Hebels 4 in das Zündhütchen eindringt. Wenn der Hebelarm 4 während der fortgesetzten Abwärtsdrehung des Hebels
2 die Patronenhülse trifft, dreht sich der Hebel 4, 4a um seinen Drehzapfen, wobei
der Zahn 5 das Zündhütchen aushebt.
Der Hebel 2 wird dann aufwärts gedreht, und der Zapfen 7 nebst der daran steckenden
Patronenhülse nach außen gedreht, bis er gegen den Absatz 8 stößt. Dann wird ein
neues Zündhütchen eingesetzt, welches beim Niederdrücken des Hebels 2 durch den kleinen
Hebelarm 4a eingedrückt wird (Fig. 3). Die
Patronenhülse wird darauf in das Loch zwischen den Ansätzen 15 und 16 eingeführt,
die beim Abwärtsdrehen des Hebels 2 den Hals zuwürgen. Schließlich stellt man die
Patronenhülse, nachdem die erforderliche Menge Pulver in sie eingefüllt worden ist,
mit ihrem Boden in die Vertiefung des Vorsprunges 12 des Schiebers 9, wobei ein Geschoß
mit der einen Hand in der Führung 14 festgehalten wird, so daß seine Spitze in den
ausgehöhlten Zapfen 13 hineingeht. Wenn der Hebel 2 dann abwärts gedreht wird,
wird der Schieber gehoben und das Geschoß in die Hülse eingedrückt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Wiederladen von abgeschossenen Patronenhülsen, dadurch gekennzeichnet, daß ein in einem Gestell (1) drehbar gelagerter, mit einem Vorsprung (11) versehener gabelförmiger Hebel (2) mit einem das Zuwürgen des Hülsenhalses und das Eindrücken des Geschosses in die Patronenhülse bewirkenden, in lotrechter Richtung beweglichen Schieber (9) zusammenwirkt und mit einem zwischen den Schenkeln des Hebels drehbar angebrachten, von einer Feder (3) beeinflußten und von einer Stellschraube in seiner Bewegung begrenzten, zweiarmigen Hebel (4, 4a) versehen ist, dessen einer Arm (4) einen Zahn (5) für das Herausnehmen des alten Zündhütchens besitzt, während der andere Arm (4a) eine Druckfläche bildet, durch die ein neues Zündhütchen in die Patronenhülse eingedrückt werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE185642C true DE185642C (de) |
Family
ID=449460
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT185642D Active DE185642C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE185642C (de) |
-
0
- DE DENDAT185642D patent/DE185642C/de active Active
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