DE569652C - Kehrpflug - Google Patents
KehrpflugInfo
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- DE569652C DE569652C DES97147D DES0097147D DE569652C DE 569652 C DE569652 C DE 569652C DE S97147 D DES97147 D DE S97147D DE S0097147 D DES0097147 D DE S0097147D DE 569652 C DE569652 C DE 569652C
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- plow
- spring
- coulter
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- Expired
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B3/00—Ploughs with fixed plough-shares
- A01B3/04—Animal-drawn ploughs
- A01B3/16—Alternating ploughs, i.e. capable of making an adjacent furrow on return journey
- A01B3/18—Turn-wrest ploughs
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
Die Erfindung bezweckt, bei Kehrpflügen
das Umstellen des Pflugkörperträgers beim Wechsel der Arbeitsrichtung zu erleichtern
und einen verbesserten Ersatz für bekannte Vorrichtungen, durch welche die Umstellung
mittels eines mit der Hand zu bedienenden Hebels bewirkt wird, zu schaffen. Es ist
schon vorgeschlagen worden, diese Umstellung mechanisch mittels einer Feder zu be-
to wirken, welche während einer durch den. Widerstand des Bodens hervorgerufenen Relativbewegung
zwischen dem Werkzeugrahmen und dem Pfluggestell gespannt wird. Auch bei der Erfindung wird zur mechanischen
Umstellung des Pflugkörperträgers beim Wechsel der Arbeitsrichtung eine vorher durch eine Relativbewegung· zwischen Teilen
des Pfluges aufgespeicherte Energiemenge benutzt, welche durch Entriegelung des Pflug-
ao körperträgers zur Wirkung gebracht wird. Die Erfindung besteht darin, daß durch eine
beim Pflugbetriebe regelmäßig stattfindende, nicht durch den Widerstand des Bodens hervorgerufene
Relativbewegung zwischen Teilen des Pfluges, z. B. beim Ausheben des Pfluges,
eine zur Leistung der für das Wenden des Pflugkörperträgers erforderlichen Arbeit
ausreichende Menge potentieller Energie aufgespeichert und durch Entriegeln des Pflugkörperträgers
zur Wirkung gebracht wird.
Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform der Erfindung dar, und zwar zeigt Fig. 1 eine
Seitenansicht, Fig. 2 einen Grundriß, Fig. 3 einen Teil der Einrichtung von vorn gesehen.
Die Pflugkörper 1 werden von Armen 2 getragen, welche an dem Rahmen 3 befestigt
sind. Der Rahmen 3 ist durch eine Keilverbindung 4 auf der Achse 5 befestigt, die in
den Traversen 6 und 7, des vorderen Pflugrah.-mens 8 gelagert ist. "
Die Arbeitsstellungen des Rahmens 3 werden durch einen Riegel 9, welcher bei der
einen dieser Stellungen in die Knagge 10 am Rahmen 3 eingreift, gesichert. Zur Verstellung
des Riegels 9 dient ein Handhebel ir, welcher auf den Riegel durch einen fest mit
ihm verbundenen Kurbelarm 12 mit einem Schlitzlocbe 13, in das ein Zapfen 14 an dem
Riegel eingreift, verbunden ist. Der Hebel 11
wird durch eine Feder 15 in der Lage, in der
er in der Zeichnung dargestellt ist, gehalten, so daß also die Feder 15 die Verriegelung
des Pflugkörperträgers sichert. Der Hebel 11 ist auf der gekröpften Fahrradachse 16,
welche in Lagern 17 im vorderen Pflugrahmen 8 ruht, frei drehbar gelagert.
Auf der Achse 16 ist ferner lose ein Schaltrad 18 angeordnet, daß durch eine Schaltklinke
19, welche mittels eines Zapfens 20 an einem auf der Achse 16 befestigten kurbelartigen
Arme 21 gelagert ist, in Drehung versetzt werden kann. Das Schaltrad 18 ist fest
mit den beiden mit einer sägeartigen Verzahnung versehenen Rädern 22 und 23 ver-
bunden. An der Verzahnung des Rades 22 liegt ein Vorsprung 24 eines Hebels 25, der
an einem mit dem Rahmen 8 verbunden Lagerbocke 26 gelagert ist und unter Wirkung
einer Feder 27 steht, die an einem um die Achse 5 frei drehbaren Arme 28 (Fig. 3) befestigt
ist. Die Verzahnung des Rades 23 wird von einem Hebel 29 berührt, der in derselben
Weise, wie der Hebel 25 gestaltet und gelagert ist und unter Wirkung einer Feder
30 steht, welche an dem ebenfalls um die Achse 5 frei drehbaren Arme 31 befestigt ist.
Im Bereiche der Arme 28 und 31 befindet
sich-der Zapfen 32 eines fest auf der Achse 5 sitzenden Kurbelarmes 33. Wenn der Pflugkörperträger
in einer seiner· beiden Arbeitslagen verriegelt ist, so liegt der Zapfen 32
an einem der Arme 28 und: 3 t an.
Werden die Pflugkörper in bekannter Weise unter Drehung der Achse 16 in ihren
Lagern 17 ausgehoben, so wird, da die Kurbel 2 r an der Drehung der Achse τ 6 teilnimmt,
durch die Klinke 19 das Rad 18 um einen Zahn weiter geschaltet. Dabei drückt
eine der Zahnflanken des an der Drehung des Rades r8 teilnehmenden gezahnten Rades 22
so auf den Ansatz 24 des Hebels 25, daß der Hebel in seiner Lagerung· gedreht wird und
die Feder 27 entsprechend spannt. Wird der Riegel 9 durch den Hebel r r so verstellt, daß der die Pflugkörper ■ tragende
Rahmen 3 freigegeben wird, so wird durch die Kraft der Feder 27 der Arm 28 so verstellt,
daß er durch Vermittlung des an ihm anliegenden Zapfens des Kurbelarmes 33 die die Pflugkörper tragende Achse 5 in Drehung
versetzt, die andauert, bis der Zapfen 32 an den Arm 31 anstößt Hiermit ist die zweite
Arbeitslage der Pflugkörper erreicht, und der Rahmen 3 wird in dieser Lage durch den Riegel
9. welcher unter Wirkung der an dem Hebel n angreifenden Feder 15 in die
Knagge 34 einspringt, festgehalten. Die Schaltklinke 19 gleitet, wenn der Pflug· von
neuem eingesetzt wird, über die Verzahnung des Rades 18 hinweg in ihre in der Zeichnung
wiedergegebene Ruhelage zurück.
Beim nächsten Ausheben des Pfluges wird durch das Rad 23, dessen Zähne gegen die
Zähne des Rades 22 um eine halbe Zahnteilung versetzt sind, der Hebel 29 so verstellt,
daß die an diesem angreifende Feder 30 gespannt wird. Bei der nächsten Entriegelung
des Rahmens 3 wird dann durch die Feder 30 der Arm 31 so verstellt, daß der Rahmen 3 in
seine Lage, in der er in der Zeichnung wiedergegeben ist, zurückbewegt wird.
Die mit der gekröpften Achse 16 verbundene Schaltvorrichtung und die Räder 22 und
23 können auch so angeordnet werden, daß die Federn 27 und 30 durch die bei Überführung
des Pfluges in die Arbeitsstellung stattfindende Drehung der Achse 16 gespannt werden.
Anstatt der beiden Federn 27 und 30 kann auch eine einzelne Feder angebracht werden, welche auf einen Hebel wirkt, der
den Pflugkörperträger je nach der Lage, die dieser bzw. ein mit ihm verbundener Anschlagarm
einnimmt, im einen oder anderen Sinne dreht. Ferner kann, anstatt daß eine Feder gespannt wird, auch ein Gewicht gehoben
und in eine Lage gebracht werden, in der es beim Entriegeln des Pflugkörperträgers
eine Drehung des letzteren bewirkt. Ferner ist es beispielsweise auch möglich, unabhängig
vom Ein- und Ausrücken des Pfluges ! durch Drehung eines der Räder des Pfluges ein Spannen von einer oder mehreren Federn
oder das Anheben eines Gewichtes zu bewirken.
Claims (7)
1. Kehrpflug, bei dem sich die Scharkörper nach Freigabe ihrer Verriegelung
selbsttätig in die andere Arbeitslage drehen, dadurch gekennzeichnet, daß die
zum rein mechanischen Umstellen der Scharkörper notwendige Energie durch eine beim Pflugbetriebe regelmäßig stattfindende,
nicht durch den Widerstand des Bodens hervorgerufene Relativbewegung zwischen Teilen des Pfluges angesammelt
und durch Entriegeln des Pflugkörperträgers zur Wirkung gebracht wird.
2. Kehrpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Drehung
der Scharkörper aufzuwendende Energie durch die beim Ausheben des Pfluges zwischen
Pflugrahmen und Fahrgestell entstehende Relativbewegung angesammelt wird.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit der in
bekannter Weise das Ausheben des Pfluges bewirkenden gekröpften Achse (10) ein Schaltwerk (18, 19) verbunden
ist, daß beim Ausheben eine an der verriegelten Pflugkörperwelle (3) angreifende
Schwenkfeder (27 bzw. 30) spannt.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkfeder
an einem auf der Scharkörperwelle frei drehbaren Mitnehmer ^28 bzw. 31)
angreift, der dem Pflugkörperträger mittels eines auf diesem befestigten Anschlagarmes
eine Beschleunigung erteilt, unter deren Wirkung der Pflugkörperträger eine freie Bewegung bis zum Anstoßen des Anschlagarmes
an einen federnden Anschlag (31 bzw. 28) ausführt.
5. Einrichtung nach den Ansprüchen r bis 4, gekennzeichnet durch zwei in ent-
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gegengesetztem Sinne auf die Pflugkörperwelle durch Mitnehmer (28, 31) wirkende
Schwenkfedern (27, 30), die abwechselnd gespannt werden.
6. Einrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß als
federnder, die Drehung der Pflugkörperwelle begrenzender Anschlag jeweils der an der Bewegung nicht beteiligte Mitnehmer
dient.
7. Einrichtung nach den Ansprüchen 2
bis 6, gekennzeichnet durch zwei das Spannen der Federn (27, 30) bewirkende
Hebel (25, 29) die durch zwei gezahnte, um eine halbe Zahnteilung gegeneinander versetzte Räder (22, 23) verstellt werden,
welche fest mit einem auf dem mittleren Teil der gekröpften Achse (16) frei
drehbaren Schaltrad (18) verbunden sind, das seinerseits mit einer an einem festen
Arm (2L) der Achse (16) drehbar gelagerten Schaltklinke (19) in Eingriff steht.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES97147D DE569652C (de) | 1931-03-08 | 1931-03-08 | Kehrpflug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES97147D DE569652C (de) | 1931-03-08 | 1931-03-08 | Kehrpflug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE569652C true DE569652C (de) | 1933-02-10 |
Family
ID=7520531
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES97147D Expired DE569652C (de) | 1931-03-08 | 1931-03-08 | Kehrpflug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE569652C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE940380C (de) * | 1952-01-20 | 1956-03-15 | Gassner Johann | Selbsttaetig beim motorischen Ausheben des Pfluges wirkendes Wendewerk fuer schleppergezogene Wendepfluege |
| DE947652C (de) * | 1952-12-13 | 1956-08-23 | Ventzki G M B H | Drehpflug, dessen Drehung selbsttaetig in Abhaengigkeit von der Aushebebewegung erfolgt |
-
1931
- 1931-03-08 DE DES97147D patent/DE569652C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE940380C (de) * | 1952-01-20 | 1956-03-15 | Gassner Johann | Selbsttaetig beim motorischen Ausheben des Pfluges wirkendes Wendewerk fuer schleppergezogene Wendepfluege |
| DE947652C (de) * | 1952-12-13 | 1956-08-23 | Ventzki G M B H | Drehpflug, dessen Drehung selbsttaetig in Abhaengigkeit von der Aushebebewegung erfolgt |
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