DE569486C - Verfahren zur Herstellung von Phenolformaldehydkondensationsprodukten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Phenolformaldehydkondensationsprodukten

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DE569486C
DE569486C DEK102569D DEK0102569D DE569486C DE 569486 C DE569486 C DE 569486C DE K102569 D DEK102569 D DE K102569D DE K0102569 D DEK0102569 D DE K0102569D DE 569486 C DE569486 C DE 569486C
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phenol
formaldehyde
acid
weight
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DEK102569D
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Dr Alphons Ostersetzer
Dr Fritz Pollak
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RHEINISCH WESTFAELISCHE SPRENG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G8/00Condensation polymers of aldehydes or ketones with phenols only
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    • C08G8/32Chemically modified polycondensates by organic acids or derivatives thereof, e.g. fatty oils
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    • C08G8/10Condensation polymers of aldehydes or ketones with phenols only of aldehydes of formaldehyde, e.g. of formaldehyde formed in situ with phenol

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Phenolformaldehydkondensationsprodukten Das sich bei der bekannten Kondensation von Phenolen mit Formaldehyd bei Gegenwart sehr geringer Mengen basischer Kondensationsmittel als Zwischenprodukt ergebende Harz hat ausgesprochen h_ydrophobe Eigenschaften. Es- scheidet sich nach Beendigung des Kondensationsprozesses aus der Reaktionsmasse beim Erhitzen aus, so daß (las überstehende Wasser abgegossen werden kann. Bei der als Härtung bezeichneten Umwandlung des harzartigen Zwischenproduktes in das unlösliche und unschmelzbare Endprodukt durch Zufuhr von Wärme entstehen vollkommen homogene Systeme, die keine nachweisbaren kapillaren Räume enthalten. Demgemäß nehmen solche Kunstmassen auch keine nachweisbaren Mengen irgendeiner Flüssigkeit auf.
  • Auch die nach älteren Verfahren mit größeren Mengen basisch wirkender Kondensationsmittel hergestellten Produkte dieser Art, bei welchen eine Abscheidung des Harzes aus der Kondensationslösung nicht stattfindet, sondern die klare Kondensationslösung durch Verdunsten des Lösungsmittels allmählich in homogene, zähflüssige Massen übergeführt wird, liefern die gleichen oder sehr ähnliche einphasige Endprodukte. Diese Endprodukte, wie sie sich nach den bisher bekanntgewordenen Verfahren durchweg ergeben, sind bei allen ihren sonstigen guten Eigenschaften mit dem -Nachteil behaftet, verhältnismäßig spröde zu sein, so daß sie auf mechanischen Drehbänken o. dgl. schwer zu bearbeiten sind.
  • Es ist nun gelungen, Endprodukte dieser Reaktion herzustellen, welche die Struktur von echten Gelen besitzen, indem sie nachweisbare kapillare Räume enthalten. Die in dieser Weise entstandenen künstlichen Massen sind den bekannten Phenolformaldehydkondensationsprodukten vor allein durch ihre wesentlich leichtere Bearbeitbarkeit überlegen.
  • Um durch die bekannte Arbeitsweise zu diesen neuartigen Endprodukten zu gelangen, müssen die entstehenden Kondensationsprodukte eine äußerst feine Dispersion und gleichzeitig eine sehr- große und dabei stabil geartete Hy dratisierng besitzen. Zur Entstehung von Kondensationsprodukten, welche diese beiden Eigenschaften aufweisen, ist vor allem erforderlich, daß das Molekül der Phenolformaldehvdkondensationsprodukte vergrößert wird. Es war schon nach dem bisher bekannten Verhalten des Formaldehyds vorauszusehen, daß sich diese Vergrößerung des Jloleküls durch Vermehrung der im Endkondensationsprodukt chemisch gebundenen Mengen an Formaldehyd am zweckmäßigsten herbeiführen lassen würde, und dies hat sich in der Tat bewahrheitet. Man gelangt zu den :Massen der beschriebenen Art nur dann, wenn man weit größere ;Mengen Formaldehyd in die Reaktion einbringt, als dies bisher üblich war. Die günstigsten Ergebnisse werden erzielt, wenn das Endprodukt auf i Mol Phenol etwa 21/2 Mole Formaldehyd enthält.
  • Die in chemischer Hinsicht derart zusaminengesetzten Kondensationsprodukte müssen gemäß der Erfindung in den Zustand kolloidaler Verteilung gebracht werden. Man erreicht das am zweckmäßigsten, indem man von höchstdispersen Systemen, also von ganz oder teilweise molekularen Lösungen, ausgeht und nach dem Prinzip der kolloidchemischen Kondensationsmethode die Verringerung des Dispersitätsgrades bis zur kolloiden Dispersion herbeiführt. Man erhält so die kolloide Lösung eines hydrophilen Kondensationsproduktes, ein klares Sol, aus dem auch bei Abkühlung kein Harz ausfällt, das vielmehr bei langsam fortschreitender Konzentration unter Einschluß des noch vorhandenen Dispersionsmittels, des Wassers, zu einer echten Gallerte erstarrt. Durch die Härtung dieser Gallerte unter Zufuhr von Wärme ergibt sich ein mehrphasiges System, ein trockenes und hartes Gel, dessen Poren Wasserteilchen von kolloider Größenordnung enthalten und das infolgedessen eine getrübte Masse von schneeweißem Aussehen darstellt.
  • Die Herstellung des Sols wird der Eifindung gemäß am vorteilhaftesten dadurch bewerkstelligt, daß man die Kondensation der im Verhältnis von i Mol Phenol zu etwa 211, Molen Formaldehyd zusammengebrachten Reaktionskomponenten in Gegenwart von so großen Mengen basisch wirkender Kondensationsmittel vor sich gehen läßt, daß das entstehende Kondensationsprodukt nicht ausfällt, sondern in Lösung bleibt, oder indem man das ausgefällte hydrophobe Harz nachträglich mit solchen Mengen von Lauge erhitzt, daß es sich wieder auflöst und die Lösung hernach neutralisiert und durch --Nbdestillieren von Wasser so weit eindickt, daß das entstehende Sol in der Wärme gelatiniert. Die Gallerte hat nun bestimmte Mengen des Wassers so fest absorbiert, daß sich diese auch noch im gehärteten Endprodukt als Tröpfchen von kolloider Größenordnung vorfinden. Genaue Messungen haben gezeigt, daß der Durchmesser der Wasserteilchen zwischen o,i bis io,ec liegt.
  • Die Herstellung vollkommen lichtechter Produkte setzt überdies voraus, daß noch eine weitere Bedingung erfüllt sein muß, nämlich die, daß der Härtungsprozeß bei schwach saurer Reaktion der Masse stattfindet.
  • Es ergibt sich hieraus die Ausführungsform, daß ein annähernd im Verhältnis von i Mol Phenol zu etwa 21/, Molen Formaldehyd zusammengesetztes Reaktionsgemisch in irgendeiner Phase der Kondensation in Gegenwart so großer Mengen alkalisch wirkender Katalysatoren erhitzt wird, daß das Kondensationsprodukt nicht ausfällt, sondern gelöst bleibt. worauf man die Lösung neutralisiert und eindickt, das zunächst entstehende Sol gelatinieren läßt und die Gallerte schließlich, vorzugsweise bei schwach saurer Reaktion, härtet.
  • Wird nach irgendeinem der üblichen Verfahren aus i Mol Phenol und i Mol Formaldehyd unter Verwendung geringer Basenmengen als Kondensationsmittel ein alkohollösliches Harz" hergestellt und dieses hernach von dem überstehenden Wasser so wie auch vom freien Phenol und Formaldehyd möglichst vollkommen befreit und im Vakuum eingedickt, so kann man durch Zufügen von etwa io °/o Wasser freilich auch eine Aufnahme des Wassers durch das Harz herbeiführen, indem sich das Wasser in dem Harz auflöst. Wie immer man das hvdrophobe Harz aber hernach behandeln mag, so scheidet sich das Wasser jedenfalls in mikroskopischer-Form wieder aus. Der Durch-. messer der abgeschiedenen Wassertröpfchen liegt bei ungefähr ioo,u" die Tröpfchen sind also io- bis ioomal so groß wie kolloide Teilchen. Ebenso hat auch das dazwischen geschichtete Harz eine weit oberhalb der kolloiden Größenordnung liegende Dispersion. Das schließlich entstehende Endprodukt ist spröde und schlecht bearbeitbar. Dazu ist es aber auch außerordentlich lichtunecht. Dies ist offenbar darauf zurückzuführen, daß die vom Harz nur mechanisch festgehaltenen grobdispersenWassertröpfchen auf alle jene Verbindungen in der Masse, die labilen Charakter besitzen, also wahrscheinlich ätherartige Bindungen aufweisen, bei Gegenwart der stets vorhandenen geringen Mengen alkalischer oder saurer Stoffe verseifend einwirken. Es entsteht hierdurch freies Phenol, das sich am Licht dunkel färbt.
  • Die bisher bekanntgewordenen Versuche, um bei alkalischer oder saurer Kondensation den Anteil an Formaldehyd zu erhöhen, haben gleichfalls zu Verhältnismengen von i MoI Phenol auf mehr als a Mole Formaldehyd geführt. Alle diese Versuche, die sich aber grundsätzlich hinsichtlich der Reaktionsführung und des Endproduktes von dein Verfahren der Erfindung unterscheiden, ergeben zum Teil ungünstige Resultate und zum Teil Produkte, die vollständig porenlos und daher lichtdurchlässig sind. Nach den älteren Verfahren wird das Zwischenprodukt aus der Reaktionsmasse als hy drophobes Harr. ausgeschieden, aus welchem sich bei der nachfolgenden Härtung ein vollkommen homogenes System bildet. Andererseits bildet sich nach dem Verfahren gemäß der Erfindung aus der das Dispersionsinittel einschließenden Gallerte eine getxiibte Masse von weißem Aussehen, welche Poren kolloidaler Größenordnung enthält und daher lichtundurchlässig ist.
  • Man hat schon vorgeschlagen. i 12o1 Phenol mit etwa 21 ' #Molen Formaldehyd stark alkalisch zu kondensieren, das aus yder Lösung abgeschiedene Harz zu waschen und sodann mit Eisessig zu versetzen, ohne daß jedoch dabei angegeben ist, daß das Alkali vollständig neutralisiert werden soll. Ferner ist es an sich bekannt, daß durch Neutralisation eines basischen Katalysators die Lichtbeständigkeit von Phenolformaldehydharzen erhöht wird. Die Anwendung dieser Maßnahme auf Lösungen, die nach dem vorliegenden Zerfahren hergestellt sind, und die anschließende überführung des entstandenen Sols in ein echtes Gel ist jedoch bisher nicht beschrieben worden.
  • Es ist zur Erreichung des erfindungsgemäß angestrebten Ergebnisses keineswegs erforderlich, daß die ganze zur Herstellung des Verhältnisses i Mol Phenol zu etwa 2'j. l olen Formaldehyd erforderliche Forinaldehydmenge von allein Anfang an zugegen ist. Vielmehr kann der zur Erreichung dieses Verhältnisses erforderlicheRest auch zu dem bereits entstandenen Anfangskondensationsprodukt nachträglich hinzugefügt werden. Es inuß jedoch die gesamte Formaldehydmenge in dein Augenblick unbedingt zugegeben sein, wo die stark alkalische Kondensationsstufe einsetzt. Man kann also zunächst im schwach sauren oder schwach alkalischen Medium kondensieren und zunächst auch unter V erweiidung unzureichender Fornialdehvdmengen. Die entstehenden Anfangskondensationsprodukte sind bei der \ aclibehandlung unter der Einwirkung der erforderlichen Mengen von Kondensationsmitteln. alkalischer Natur in Anwesenheit des erforderlichen Forinaldehvdüberscliusses durchweg befähigt, in jene hydrophilen kolloidallöslichen Kondensationsprodukte überzugehen, deren Entstehung für die Herstellung der neuartigen, mehrphasigen Endprodukte von entscheidender Bedeutung ist. Die Härtung soll sodann, (laiiiit Produkte von höchster Lichtechtheit entstehen, bei schwach saurer Reaktion vor sich gehen.
  • Am vorteilhaftesten scheint die folgende Arbeitsweise zu sein: Man stellt zunächst in saurer Lösung ein lösliches, schellackartiges Harz derart her, daß zunächst 2 hole Phenol und i 'Iol Formaldehyd miteinander reagieren, worauf unter Bindung von 4. Molen Formaldeh` d stark alkalisch weiterkondensiert, hierauf neutral gestellt. bis zur Gelatinierung eingedickt und endlich schwach sauer gehärtet wird. Der Durchmesser der Wasserteilchen liegt in diesem Falle zwischen o,3 bis o,5 it.
  • Es kommt auch nicht darauf an, welche Kondensationsmittel im einzelnen Verwendung finden, vorausgesetzt, daß die stark alkalische Stufe an irgendeiner Stelle des Kondensationsprozesses eingeschaltet wird. Schließlich kommt es, im Gegensatze zu allen bekannten Verfahren, im übrigen auch nicht wesentlich darauf an, in welchen Mengen die Kondensationsmittel Verwendung finden. Aus Gründen wirtschaftlicher Art und auch deshalb, weil dies zur Vereinfachung des Verfahrens beiträgt, empfiehlt es sich aber iminerhin, die Mengen der Kondensationsmittel im allgemeinen und auch in der stark alkalischen Kondensationsstufe nicht zwecklos hoch zu wählen.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wählt man zur Neutralisation der Reaktionsmasse nach vollendeter Kondensation Säuren, deren Salze unter deni Einflusse von warmem Wasser freie Säuren abspalten. Durch die Neutralisation wird so gleichzeitig für die Schaffung der bei der Härtung erforderlichen schwach sauren Reaktion vorgesorgt. Solche Säuren sind beispielsweise Monochloressigsäure, Dichloressigsäure, Dibromessigsäure, Chlorpropri.onsäure u. dgl. Beim Kochen von monochloressigsaurem Natrium wird hauptsächlich Glykolsäure frei, es entsteht also eine schwach organischsaure Reaktion, wie dies für den Härtungsprozeß am günstigsten ist. Man kann auch schwache organische Säuren unmittelbar zur Neutralisation verwenden. womit jedoch der Nachteil verbunden ist. daß deren Alkalisalze auf Kondensationsprodukte dieser Art wie freie Alkalien wirken, so daß die Endprodukte keine so gute Lichtechtheit zeigen.
  • Beispiel i ?oo Gewichtsteile krist. Phenol, 6oo Gewichtsteile Formaldehyd (3o Gewichtsprozent) und 5 Gewichtsteile 2 n-Salzsäure werden erhitzt, bis eine exotherme Reaktion eintritt. Man kocht nun, bis das unlösliche Kondensationsprodukt sich abscheidet. Sobald dies eingetreten ist, gibt man So Gewichtsteile 2n-Natronlauge hinzu. Es tritt nun nochinals eine stark exotherme Reaktion ein. Sobald die Reaktion schwächer zu werden heginnt, fügt man zu der Lösung Gewichtsteile 2 n-Mottochloressigsäure hinzu und destilliert im Vakuum so lange ab, bis das Produkt klar geworden ist. Die Masse bildet nun ein sowohl in der Wärme als auch beim Abkühlen vollkommen klares Sol, welches nach dem Einfüllen in Formen bei einer Temperatur von 6o bis 65° C nach Verlauf von etwa 24. Stunden gelatiniert und dabei noch vollkommen klar bleibt. Nach Ablauf weiterer 24. Stunden beginnt sich die :Masse zu trüben, bis sie schließlich schneeweiß wird. Hält man die Masse weitere 48 Stunden bei einer Temperatur von 75 bis 8o°, so ist sie schließlich vollkommen hart geworden.
  • Beispiel Z Zoo Gewichtsteile krist. Phenol, Zoo Gewichtsteil Formaldehyd (3o Gewichtsprozent) und 8 cctn 2n-Natronlauge werden unter Rückfluß gekocht, bis das Kondensationsprodukt sich ölig abgeschieden hat. :! un neutralisiert man mit 8 Gewichtsteilen 2 n-Monochloressigsäure und fügt 4oo Gewichtsteile Formaldehyd (3o Gewichtsprozent) und 5 Gewichtsteile 2 n-Salzsäure hinzu. Man kocht 1;2 Stunde lang unter Rückfluß, wobei das Harz sich ausscheidet, fügt dem Gemisch 8o Gewichtsteile 2 n-Natronlauge hinzu und kocht weiter unter Rückfluß, bis die eintretende, schwach exotherme Reaktion beendet ist. Nun wird mit 75 Gewichtsteilen 2 n-Mon.ochloressigsäure versetzt und im übrigen wie in Beispiel i verfahren. Beispie13 Zoo Gewichtsteile Phenol krist. werden mit 6oo Gewichtsteilen Formaldehyd (3o Gewichtsprozent) und 8o Gewichtsteilen 2 n-Natronlauge unter Rückfluß erhitzt. Es tritt eine stark exotherme Reaktion ein, nach deren Verlauf mit 8o Gewichtsteilen 2 n-Mono-Chloressigsäure versetzt wird. Hierauf wird nach Beispiel z verfahren.
  • Auch in den Beispielen 2 und 3 findet vor Eintritt der Gelatinierung der Masse keine Abscheidung des Dispersionsmittels statt; allerdings tritt die Trübung der Gallerte hier schließlich um ein geringes früher ein als beim Vorgehen nach Beispiel i.
  • Die neuartigen Massen lassen sich im Luge des Herstellungsverfahrens beliebig färben. Statt, wie in den Beispielen angegeben, von kristallisiertem Phenol auszugehen, kann dieses auch durch seine Homologen ersetzt werden.

Claims (2)

  1. PATE- NTAN SPRÜCH1? i. Verfahren zur Herstellung von Phenolformaldehydkondensationsprodukten, dadurch gekennzeichnet, daß ein annähernd im Verhältnis von i Mol Phenol zu 2112 Molen Formaldehyd zusammengesetztes Reaktionsgemisch bzw. Kondensationsprodukt in irgendeiner Stufe der Kondensation in Gegenwart so großer ;Mengen alkalisch wirkender Kondensationsmittel erhitzt wird, daß das Kondensationsprodukt nicht ausfällt, sondern gelöst bleibt, worauf man die Lösung neutralisiert und eindickt, das so entstehende Sol gelatinieren läßt und die Gallerte schließlich, vorzugsweise bei schwach saurer Reaktion, härtet.
  2. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Neutralisation der Masse nach vollendeter Kondensation Säuren, wie Monochloressigsäure,. Dichloressigsäure, Dibromessig säure oderChlorproprionsäure, gewählt werden, deren Salze unter dem Einfluß von warmem Wasser freie Säuren abspalten.
DEK102569D 1926-03-17 1927-01-22 Verfahren zur Herstellung von Phenolformaldehydkondensationsprodukten Expired DE569486C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE748697C (de) * 1935-02-01 1944-11-09 Hermann Frenkel Fa Verfahren zum Lackieren von Holz unter Verwendung von Phenolformaldehydkunstharzlacken

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE748697C (de) * 1935-02-01 1944-11-09 Hermann Frenkel Fa Verfahren zum Lackieren von Holz unter Verwendung von Phenolformaldehydkunstharzlacken

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