DE564518C - Vorrichtung zum Umsetzen von Zeichen, besonders Morsezeichen, in Typendruck - Google Patents

Vorrichtung zum Umsetzen von Zeichen, besonders Morsezeichen, in Typendruck

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DE564518C
DE564518C DEP52968D DE564518DD DE564518C DE 564518 C DE564518 C DE 564518C DE P52968 D DEP52968 D DE P52968D DE 564518D D DE564518D D DE 564518DD DE 564518 C DE564518 C DE 564518C
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L15/00Apparatus or local circuits for transmitting or receiving dot-and-dash codes, e.g. Morse code
    • H04L15/24Apparatus or circuits at the receiving end
    • H04L15/34Apparatus for recording received coded signals after translation, e.g. as type-characters

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum
Umsetzen von Zeichen, besonders Morsezeichen, in Typendruck und stellt eine Verbesserung der in dem Hauptpatent 511 651 unter Schutz gestellten Anordnung dar.
Die Einrichtung des Hauptpatents 511 651 besteht aus einem Empfangsrelais für die ankommenden Zeichen, einem Zerleger, der die vom Empfangsrelais übertragenen Zeichen nach
Schließungs-, Öffnungszeit und Anzahl der Stromstöße zerlegt, einem Relaisverteiler, dem die entsprechenden Stromstöße vom Zerleger zugeführt werden, und einer Druckvorrichtung, dessen Druckmagnete durch den Relaisverteiler ausgewählt werden.
In ähnlicher Weise besitzt die Einrichtung vorliegender Erfindung ebenfalls ein Empfangsrelais, einen Zerleger, einen Verteiler, dessen Wirkungsweise aber einfacher ist als die des
ao Verteilers des Hauptpatents 511 651, und eine Druckvorrichtung, deren Bauart auch einfacher ist als die der Druckvorrichtung des Hauptpatents 511 651.
Die Erfindung gegenüber dem Hauptpatent 511 651 besteht darin, daß der für jedes der Zeichen ein und desselben Buchstabens erforderliche Strom nacheinander und direkt zu jeder der entsprechenden Achsen des Relaisverteilers geschickt wird, ohne daß dieser Strom durch einen Kontakt des Relaisverteilers hindurchzugehen braucht, der durch die Bewegung der Achsen des Relaisverteilers beim Empfang der vorhergehenden Zeichenelemente betätigt ist. Erreicht wird dies gemäß der Erfindung durch eine besondere Ausbildung des Zerlegers.
Der Vorteil, der durch die Erfindung erzielt wird, ist darin zu sehen, daß es nicht mehr notwendig ist, den Stromstößen eine konstante Dauer und ein bestimmtes Verhältnis entsprechend der Dauer der Bewegung der verschiedenen Achsen zu geben, weil nicht mehr zu befürchten ist, daß ein Stromstoß mit einer für eine der Achsen verhältnismäßig zu langen Dauer die Elektromagnet der folgenden Achse beeinflußt. Die Bewegung der ersten Achse beeinflußt nur den dazugehörigen Elektromagneten und wirkt auf den Elektromagneten der folgenden Achse in keiner Weise ein.
In den beiliegenden Abbildungen ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Die Abb. 1 zeigt perspektivisch die schematische Anordnung des Zerlegers. *
In der Abb. 2 ist die Schaltungsanordnung des Verteilers dargestellt.
Die Abb. 3 und 4 zeigen Schaltungen für die Empfangsseite des Zerlegers.
Die Abb. 5 bringt schematisch die Druckvorrichtung gemäß der Erfindung zur Ansicht. Der Zerleger besteht aus folgenden Einzelteilen :
1. Polarisiertes Empfangsrelais 7, 8. Die oberen Spulen dieses Relais sind im Empfängerstromkreis angeordnet, die unteren Spulen werden von einem Ortsstrom durchflossen.
2. Anker 9. Derselbe ist drehbar um die Achse 10 zwischen den Polen des Relais 7, 8 angeordnet. Es wird vom Pol 7 bei einer Pause und vom Pol 8 bei einem Zeichen angezogen.
Der Anker steuert eine Reibungsscheibe 11, die mittels Triebwerks von einem nicht dargestellten Elektromotor in Umdrehung versetzt wird. Die Reibungsscheibe gelangt bei jeder Pause in Berührung mit einer Scheibe 12 und bei jedem Zeichen in Berührung mit einer Scheibe 14.
3. Scheibe 12. Dieselbe wirkt auf einen Kollektor 15 ein und bestimmt dadurch die genaue Dauer der Pausen der empfangenen Zeichen. Der Kollektor 15 und die Scheibe 12 sitzen auf einer gemeinsamen Achse Y- Y', so daß durch die Scheibe 12 der Kollektor 15 gedreht wird. Die Scheibe 12 entspricht in ihrer Wirkungsweise im Prinzip der Scheibe 8 des Hauptpatents. Der Kollektor 15 besitzt eine Kontaktlamelle, die in der Abb. 1 in schwarz dargestellt ist. Die Kontaktlamelle ist elektrisch mit der Achse Y- Y' verbunden, die ihrerseits wieder wie alle metallischen Teile des Zerlegers mit dem negativen Pol der örtlichen Stromquelle in Verbindung steht. Die Rückspannfederkraft der Scheibe 12 und die Stellung der Bürste sind derart, daß bei einem Abstand zwischen zwei Zeichenelementen ein und desselben Buchstabens die Kontaktlamelle des Kollektors 15 nicht mit der Bürste 16 in Berührung kommt. Es wird also kein Stromkreis geschlossen.
Für eine längere Unterbrechung, die einem
Abstand zwischen zwei Buchstaben entspricht, kommt die Kontaktlamelle des Kollektors 15 mit der Bürste 16 in Kontakt, und es werden zwei Stromkreise gebildet.
Der eine dieser Stromkreise erstreckt sich vom negativen Pol der Stromquelle über die Achse Y- Y', die Kontaktlamelle des Kollektors 15, den Kontakt 16 zum Punkt IL. -Hier gehen zwei Stromkreise auseinander, die beide am positiven Pol der Stromquelle enden. Der eine Stromkreis weist den Elektromagneten 41 (Abb. 2) auf, und der andere Stromkreis enthält die Leitung 44, die verschiedenen, in dem Verteiler umgelegten Kontakte und einen der Elektromagnete der Druckvorrichtung (Abb. 2 und Abb. 5). Der zweite Stromkreis erstreckt sich vom negativen Pol der Stromquelle über die Kontaktlamelle des Kollektors 15, die Bürste 16, den Elektromagnet des Schaltgliedes 24 zum Punkt A, der elektrisch mit dem Punkt .4 des Verteilers (Abb. 2) verbunden ist. In dem Falle, daß die kurze oder lange Achse des ersten Relais E1 betätigt ist, ist der Punkt A der Abb. 2 mit dem positiven Pol der Stromquelle verbunden, so daß der Elektromagnet, der das Schaltglied 24 (Abb. 1) steuert, erregt wird.
Der erste der Stromkreise, d. h. derjenige des Elektromagneten 41, dient zur Freigabe der verschiedenen Achsen des Verteilers. Der zweite Stromkreis dient zur Betätigung eines Stiftes an der Druckvorrichtung zum Druck des entsprechenden Buchstabens. Ein in Abb. 1 dargestellter, vom Punkt IL ausgehender dritter Stromkreis führt zum Magneten .4, der den Stift des Schaltgliedes 24 aus demjenigen Loch herauszunehmen hat, wo der Stift eingedrungen ist.
Für eine längere Unterbrechung, die dem Abstand zwischen zwei Worten entspricht, trifft die Kontaktlamelle des Kollektors 15 oberhalb der Bürste 16 auf. Hierbei wird der Buchstäbe gedruckt; die verschiedenen Einrichtungen werden dann, wie später beschrieben, in ihre Anfangsstellung zurückgebracht. Die Kontaktlamelle des Kollektors 15 kommt in Berührung mit der Bürste 17. Der Punkt IM dieser Bürste go ist direkt mit einem Elektromagneten der Druckvorrichtung verbunden, der einer blanken Stelle auf dem Typenrad 79 (Abb. 5) entspricht. Der Stromkreis verläuft wie folgt: Negativer Pol der Ortsquelle (nicht dargestellt), Achse Y- Y', Kontaktlamelle des Kollektors 15, Bürste 17, Punkt IM, Elektromagnet der Druckvorrichtung, positiver Pol der Stromquelle. Die Druckvorrichtung kommt zwar zur Wirkung, es wird aber kein Buchstabe gedruckt, sondern lediglich das Papierband um einen Abstand weiter geschaltet.
4. Scheibe 14. Dieselbe wirkt auf den Kollektor 18 ein und bestimmt die genaue Dauer für die Weitergabe der Zeichen. Der Kollektor 18 besitzt eine Kontaktlamelle, die in der Abb. 1 in schwarz dargestellt ist. Die Kontaktlamelle ist elektrisch mit der AchseZ-Z' verbunden, die ihrerseits wieder wie alle metallischen Teile des Zerlegers mit dem negativen Pol der örtlichen Stromquelle in Verbindung steht. Auf der Achse Z-Z' sitzen die Scheibe 14 und der Kollektor 18, so daß durch die Scheibe der Kollektor 18 in Umdrehung versetzt wird. Die Scheibe 14 entspricht im Prinzip in ihrer Wirkungsweise der Scheibe 9 des Hauptpatents. Für ein kurzes Zeichen kommt die Bürste 19 mit der Kontaktlamelle des Kollektors 18 nicht in Berührung. Ein Stromkreis wird also nicht hergestellt. Für ein langes Zeichen dagegen kommt die Kontaktlamelle des Kollektors 18 in Kontakt mit der Bürste 19,
so daß über die Bürste 19 der negative Pol der Ortsstromquelle an den Elektromagneten 13 angeschaltet wird, der an dem anderen Ende mit dem positiven Pol der Stromquelle in Ver-S bindung steht.
5. Einrichtung auf der Achse X-X'. Mittels einer Reibungskupplung wird diese Einrichtung durch den nicht dargestellten Elektromotor in Umdrehung versetzt. Die Einrichtung besteht aus einem Steigrad 20, einem Kollektor 22 und einem Zeichenumwandler 23. Der Anker 9 wirkt auf das Steigrad 20 mittels des Anschlagstückes 21 ein.
Der 'Zeichenumwandler 23 besteht aus einer festen Scheibe aus Isoliermaterial. Auf derselben befinden sich 7 Kontakte, die mit 1 bis 7 bezeichnet sind. Außerdem ist noch ein beweglicher Teil vorhanden, der auf einem Zylinder aus Isoliermaterial, z. B. aus Ebonit 0. dgl., angebracht ist. Der Zylinder befindet sich auf der Achse X-X'. An dem Zylinder sind sieben Messingstützen befestigt, wobei die einzelnen Messingstützen voneinander isoliert sind. Jede dieser Stützen bestreicht nacheinander die Kontakte der festen Scheibe. Außerdem besitzt jede dieser Stützen noch eine Öffnung, in die der Stift des Schaltgliedes 24 eindringen kann.
■ Das Schaltglied 24 ist mit dem negativen Pol der Ortsstromquelle verbunden.
Das Schaltglied 24 besitzt eine Feder, die in der Abb. 1 unten dargestellt ist. Diese bewirkt, daß der Stift des Schaltgliedes dauernd in die gegenüberliegende Öffnung einzudringen versucht. Ist die Anordnung in Ruhe, so befindet sich der Stift des Schaltgliedes 24 in dem Loch der Messingstütze, deren Lamelle zwischen den Kontakten 7 und 1 der festen Scheibe sich befindet.
Bei der Ankunft eines Signales wird die gesamte Anordnung um 1/li Umdrehung gedreht. Die Lamelle der Messingstütze, die mit dem negativen Pol durch den Stift des Schaltgliedes 24 verbunden ist, kommt in Berührung mit dem Kontakt 1. Am Ende des Signales wird die Lamelle der gleichen Messingstütze zwischen den Kontakten 1 und 2 sich befinden. Die Lamelle der Messingstütze ist immer mit dem negativen Pol der Batterie verbunden, da das Schaltglied 24 immer auf dem Messingstück des Zylinders aufruht und der Zeichenumwandler — wie angezeigt — mit dem negativen Pol der örtlichen Stromquelle verbunden ist. Das Schaltglied 24 ist nämlich auf einer horizontalen Achse montiert, und der Schaltstift des Schaltgliedes ist an dem äußersten Ende eines dünnen vertikalen, biegsamen Stückes angebracht. Die gleiche Lamelle wird also die ver schiedenen Kontakte der festen Scheibe durchlaufen und dauernd mit dem negativen Pol verbunden sein, bis der Schaltstift durch den Elektromagneten wieder herausgezogen wird.
Dies ist der Fall, wenn ein Abstand zwischen zwei Buchstaben kommt. Dabei trifft die Lamelle des Kollektors 15 in Kontakt mit der Bürste 16, wie dies schon erläutert wurde. Unter der Wirkung der verschiedenen Federn kehrt hierauf der Schaltstift in seine Anfangslage zurück. Ist der Elektromagnet wiederum stromlos, dann dringt der Schaltstift in das ihm gegenüberliegende Loch. Hierbei handelt es sich wiederum um die Lamelle, die sich zwischen den Kontakten 7 und 1 befindet. Beim ersten Signal des nun folgenden Buchstabens wird der negative Pol der Ortsbatterie wiederum mit dem Kontakt 1 und hierdurch mit der ersten, kurzen oder langen Achse des Verteilers verbunden. Die Unterscheidung der Signale geht also wiederum von der ersten Achse aus. Es wird noch später darauf eingegangen, in welcher Weise der Zeichenumwandler mit dem Verteiler in Verbindung kommt.
6. Zeichenwähler 25. Derselbe besteht aus einem Isolierstück, das um eine Achse unter der Einwirkung des Elektromagneten 13 drehbar ist. Das Isolierstück trägt sechs Federblättchen, die mit den sechs ersten Kontakten der festen Scheibe des Zeichenumwandlers 23 verbunden sind. Die Federn sind in Ruhestellung in Verbindung mit den Schrauben · i, · 2, »3 ,
die mit den Elektromagneten in Verbindung stehen, welche auf die kurze Achsen des Verteilers einwirken. Der Ortsstrom wird also für ein kurzes Zeichen zu den kurzen Achsen des Verteilers geführt. Wie schon erwähnt, wird für ein längeres Zeichen die Scheibe 14 in einem größeren Drehwinkel mitgenommen. Hierdurch wird über die Lamelle des Kollektors 18 der negative Pol an die Bürste 19 angeschaltet. Der Elektromagnet 13 kommt zur Wirkung und veranlaßt eine Drehung des Zeichenwählers 25, der die Kontakte an die Schrauben · 1, ·■ 2, ■» 3 anschließt, und auf diese Weise wird der Ortsstrom zu den langen Achsen des Verteilers geführt. Im Falle der langen Signale erfolgt die Verriegelung des Zeichenwählers 25 durch den Kollektor 22, dessen Lamellen über die Achse X-X' geerdet sind.
Der Kontakt 7 der festen Scheibe des Zeichenumwandlers ist mit dem Punkt 7 des Verteilers (Abb. 2) verbunden. Durch die Aufnahme eines Signales mit sieben Zeichen, das an sich in dem Morsealphabet nicht benutzt wird und das einem Irrtum entspricht, wird das Relais E7 betätigt. Dasselbe legt zwei Kontakte um und öffnet einen Stromkreis. Der erste umgelegte Kontakt ist derjenige, der das Relais E7 bindet. Der zweite Kontakt verbindet den Punkt IL mit dem Punkt B, der mit dem Elektromagneten der Druckvorrichtung in Verbindung steht, welcher einem Irrtumsignal entspricht. Der iao geöffnete Stromkreis ist derjenige, der den Punkt IL mit den Elektromagneten aller Signale,
die sechs Zeichen enthalten, verband, und zwar verläuft dieser Stromkreis über Kontakte, die durch die sechs vorhergehenden Achsen umgelegt sind.
Mittels des siebenten Kontaktes am Zeichenumwandler und den Kollektor 22 wird der Zeichenwähler 25 während des Gleitens der Messingstützen über die feste Scheibe des - Zeichenumwandlers 23 in Arbeitsstellung gehalten. Der Zeichenwähler 25 kommt in die kurze Stellung zurück, sobald die gesamte Anordnung auf der Achse X-X' sich wiederum in der Ruhelage befindet.
Der siebente Kontakt der festen Scheibe des Zeichenumwandlers schaltet im Falle einer Störung die Stellachse an den Nullpunkt des Verteilers und das Signal »Fehler« erscheint.
Diese Achse ist im Hauptpatent die sechste, weil in diesem Patent dem Verteiler nur die Aufgabe der Auswahl der Buchstaben und Zahlen zukommt.
■ An Stelle des Zeichenwählers kann man auch eine zweite Scheibe am Zeichenumwandler an- - bringen, die der ersten Scheibe gegenübersteht und auf welche die Schleifkontakte für einen Strich gebracht werden. Die Verriegelung würde sich genau wie beim Zeichenwähler ausführen lassen.
Über die Bürste 26 wird ein Regler gesteuert, der die Geschwindigkeit des Motors entsprechend der Empfangsgeschwindigkeit regelt.
Ist der Verdrehungswinkel der Scheibe 14 für einen Strich sehr groß, so erhält die Bürste 26 Strom. Dadurch wird ein Relais (nicht dargestellt) zur.Wirkung gebracht, wodurch auf den Erregungswiderstand des Motors eingewirkt wird, um so dessen Geschwindigkeit zu vermindern. Beim nächsten Strich hat man wfeder-.-.-um die ursprüngliche Erregung des Motors. Dieselbe wird aber wieder ermäßigt, wenn auch dieser Strich die Scheibe 14 um einen zu g'roßen Winkel verdreht. "-'-■■
Der Zerleger wirkt, wie schon erwähnt, mit : einem Verteiler zusammen, der .wie folgt aufgebaut ist:
Der Verteiler enthält sechs Relaisgruppen E1, Es, E3, Eit E8, E0, die jede aus zwei Relais mit mehrfachen Kontakten auf gemeinsamen Achsen bestehen.
Ein siebentes Relais E1 dient dazu, im Falle einer Störung den Verteiler in die Ruhelage zurückzubringen und das Fehlersignal einzudrucken.
Die Achsen bilden die beweglichen Anker der Relais, wodurch die mehrfachen Kontakte dieser verschiedenen Relais umgelegt werden.
Jedes Signal, das den Zerleger betätigt hat, wird an die entsprechenden Relais im Verteiler • übertragen. Jede vom Relais betätigte Achse des Verteilers wird elektrisch in ihrer Arbeitsstellung verriegelt, und zwar durch einen Ortsstrornkreis, der für" die erste Gruppe über die Kontakte 30, 31, für die zweite Gruppe über die Kontakte 32, 33, für die dritte Gruppe über die Kontakte 34, 35 usw. geschlossen wird, und zwar derart, daß die Zeichen, die eine gleiche Zusammensetzung bilden, sich auf die verschiedenen Gruppen des Verteilers nach Art und Ankunftsreihenfolge ordnen.
Der Verteiler bereitet mit Hilfe seiner Kontakte und Stromkreise für jede Zusammensetzung der Zeichen, nur denjenigen Stromkreis vor, der dieser Zusammensetzung entspricht. Durch den Verteiler wird der Druckvorrichtung ein Strom zugesandt, der die Betätigung der dem empfangenen Zeichen entsprechenden Type bewirkt, sobald der Zwischenraum zwischen den Buchstaben vom Zerleger bestimmt ist.
Die Kontakte und Stromkreise sind im Verteiler so angeordnet,. daß die kurze Achse S10 und die lange Achse E11 der ersten Gruppe eine erste Stromkreisunterbrechung der Buchstaben, Zahlen oder Zeichen bewirken, falls diese ein kurzes oder langes Zeichen als erstes Zeichen besitzen.
Die kurzen oder langen Achsen der zweiten Gruppe des Verteilers öffnen die Stromkreise der Buchstaben, die nur ein Zeichen besitzen, und bewirken eine zweite Unterbrechung der Stromkreise der Buchstaben, Zahlen oder Zeichen, die das erhaltene Zeichen als zweites Zeichen besitzen usw. Die Verbindung der Achsen des Verteilers ist derart gewählt, daß für eine neu betätigte Achse der vorhergehende Stromkreis geöffnet und ein neuer Stromkreis vorbereitet wird.
Der Unterbrecher 40 wird durch den Elektromagneten 41 betätigt, dessen Stromkreis in dem Augenblick geschlossen wird, in dem der Zerleger den Zwischenraum zwischen den Buchstäben' berechnet. hat. Der Unterbrecher 40 öffnet den Sperrstromkreis, um die Achsen in die Ruhestellung zurückzuführen, die für die vorhergehende Zusammensetzung der Signale betätigt wurden.
Aus den vorhergehenden Darlegungen geht hervor, daß irgendeine Achse des Verteilers, z. B. die dritte kurze Achse, eine dreifache Aufgabe zu erfüllen hat:
1. Die Achse hat die Stromkreise der Buchstäben zu schließen, deren drittes Signal bei dem angenommenen Beispiel der dritten kurzen Achse ein Punkt ist.
2. Ferner hat die Achse den Stromkreis zu schließen, der diese Achse verriegelt. Bei dem angenommenen Beispiel verläuft der Sperrstromkreis vom positiven Pol der Ortsstromquelle über den Elektromagneten Is30, den Kontakt 34, der geschlossen ist, zum negativen Pol der Batterie durch den Unterbrecher 40.
3. Die Achse hat den Stromkreis aller der Buchstaben mit zwei Zeichen zu öffnen. Der
Stromkreis eines dieser Buchstaben wurde durch die Bewegung der beiden vorhergehenden Achsen vorbereitet. Die Öffnung dieses Stromkreises erfolgt über 46.
Im folgenden wird die Druckvorrichtung näher erläutert, die im wesentlichen der des Hauptpatents entspricht und mit dem Zerleger und dem Verteiler zusammenwirkt.
Die metallische Masse, d. h. alle metallischen Teile der Druckvorrichtung, ist mit dem positiven Pol der Stromquelle verbunden, wie dies in der Abb. 5 gezeigt ist, aus welcher hervorgeht, daß die Masse über den Punkt 104 mit dem positiven Pol der Stromquelle in Verbindung steht. Sämtliche Wicklungen 89'', 90'1, 91'1 usw. der Druckvorrichtung sind mit ihrer einen Seite durch die Punkte 92, 93, 94 usw. mit den entsprechenden Punkten des Verteilers und mit ihrer anderen Seite mit der metallischen Masse der Druckvorrichtung, d. h. also mit dem positiven Pol der örtlichen Stromquelle verbunden. Diese metallische Masse der Druckvorrichtung ist elektrisch vollkommen von der metallischen Masse des Zerlegers isoliert.
Die Druckvorrichtung besitzt 30 Relais, die in elektrischer Verbindung mit den Stromkreisen des Verteilers stehen. Der Buchstabe A und die Zahl ι befinden sich zusammen auf demselben Relais, der Buchstabe B und die Zahl 2 auf einem anderen Relais usw. Die Relais wirken auf Stifte ein, die einen mit dem Typenrad 79 in Verbindung stehenden Wagen festhalten. Der Wagen, der den Druck eines Buchstabens oder Zahl ermöglicht, besteht aus einem Anschlag 95·1, der das Typenrad 79 durch einen eingedrungenen Stift sperrt, aus einem Kontakthalter 95/j>, der isoliert angeordnet ist und elektrisch durch Schleifkontakte mit dem Anschlagelektromagneten 97 verbunden werden kann, und aus einem Anschlag 95C, der auf der i\chse angebracht ist und den Stillstand des Typenrades 79 und die Schließung des Druckstromkreises bewirkt. Die obigen drei Teile werden durch zwei Federn auseinandergehalten, die in der Abbildung nicht dargestellt sind. Die Feder, welche die Teile 95*1 und 95 B trennt, ist schwächer als diejenige zwischen den Teilen 95ß und 95C, so daß die Teile 95^ und 95-1 vorher in Berührung kommen, bevor 95 c und 95Λ in Verbindung kommen und den Druckstromkreis bei 96 .schließen.
In dieser Stellung befindet sich das Typenrad 79 bei jedem Anhalten in der Drucklage. Im Falle einer Zahl oder eines Interpunktionszeichens mit fünf oder sechs Zeichen greift ein Verriegelungsstück 95° zwischen 95^ und 95s ein, wodurch eine Annäherung von 95B und 95*1 verhindert wird. Das Typenrad 79 wird um Vco Umdrehung weiter geschaltet, um den Druck für die Zahl oder das Interpunktionszeichen anstatt eines Buchstabens bewerkstelligen zu können. Auf dem Typenrad 79 befindet sich eine Zahl oder ein Zeichen zwischen jedem Buchstaben. Man hat also 60 Zeichen für nur 30 Stifte.
Das Verriegelungsstück 95 Ä wird durch einen nicht dargestellten Elektromagneten betätigt, dessen Stromkreis durch eine der Achsen der fünften Gruppe E5 des Verteilers geschlossen wird, und zwar mittels einer Verbindung, die an dem Punkt 7 des Verteilers angeschlossen ist. Dieser Riegel g$B bleibt in Arbeitsstellung, bis der Druck stattgefunden hat, und kehrt dann sofort unter dem Einfluß einer nicht dargestellten Feder in die Ruhestellung zurück, so daß dann ohne weiteres der Druck eines Buchstabens möglich ist. Im folgenden wird die Wirkungsweise des ganzen Apparates beschrieben, wenn der Buchstabe A gedruckt werden soll. Derselbe stellt sich als · «■ dar.
Beim Empfang des kurzen Signals kommen zunächst die einzelnen Teile des Zerlegers zur Wirkung. Der Anker 9 wird gegen das Polstück 8 gezogen. Die Reibungsscheibe 11 kommt in Berührung mit der Scheibe 14. Da aber das Signal kurz ist, wird über den Kollektor 18 kein Stromkreis gebildet. Währenddessen wird mit Hilfe des Steigrades 20 die Achse X-X' um 1Z1, der Umdrehung weiter gedreht. Auf den Kontakt 1 der festen Scheibe des Zeichenumwandlers 23 ruht die Messingstütze, die mit dem negativen Pol über das Schaltglied 24 in in Verbindung steht. Es entsteht ein Stromkreis, der vom negativen Pol der Ortsstromquelle ausgeht und sich über den Schaltstift des Schaltgliedes 24, die entsprechende Messingstütze, den Kontakt 1 des Zeichenumwandlers, den Kontakt · 1 des Zeichenwählers 25 erstreckt. Der Kontakt · 1 ist mit dem Punkt 1 des Verteilers und der Wicklung E10 des Relais E1 verbunden, an das der positive Pol der Ortsstromquelle angeschaltet ist. Die erste kurze Achse tritt in Tätigkeit. Durch den Kontakt 30 wird das Relais gehalten, und es werden durch die kurze Achse alle Stromkreise der Zeichen geschlossen, die mit einem Punkt anfangen, insbesondere der Stromkreis des Buchstabens A bei 42.
Am Ende des kurzen Signals wird durch das Steigrad 20 die Achse X-X' um 1Z14 der Umdrehung wiederum weiter gedreht. Die mit dem negativen Pol der Ortsstromquelle verbundene Messingstütze verläßt also den Kontakt 1 der festen Scheibe des Zeichenumwandlers 23. Am Ende der Bewegung des Ankers 9 kommt die Reibungsscheibe 11 mit der Scheibe 12 in Eingriff, und dadurch wird auch der Kollektor 15 gedreht, aber das ankommende Zeichen gelangt früher an, bevor ein Stromkreis über die Bürste geschlossen wird. Die Scheibe 12 geht in ihre Ruhelage zurück, die Achse X-X' dreht sich weiter um 1Z14 der Umdrehung, so daß die
geerdete Messingstütze mit dem Kontakt 2 der festen Scheibe in Berührung kommt. Hierauf wirkt die Reibungsscheibe 11 auf die Scheibe 14 ein. Das neu empfangene Signal ist ein langes Zeichen. Der Kollektor 18 schließt für den Magneten 13 über die Bürste 19 einen Stromkreis. Der Zeichenwähler 25 schwingt und wird dann mit Hilfe des Kollektors 22 verriegelt. Der hergestellte Stromkreis verläuft über den negativen Pol der Batterie, den Kontakt 2 des Zeichenumwandlers 23, den Kontakt ■» 2 des Zeichenwählers, den Kontakt 2 des Verteilers zum positiven Pol der Batterie durch die Wicklung En. Die zweite lange Achse tritt in Tätigkeit. Durch den Kontakt 33 wird dieselbe verriegelt, und es werden durch diese Achse die Stromkreise aller der Buchstaben geschlossen, die einen Strich als zweites Signal besitzen, insbesondere wird der Stromkreis desBuchstabens A bei 43 geschlossen. Bei 36 wird der Stromkreis der Buchstaben geöffnet, die kein zweites Zeichenelement besitzen, d. h. also der Stromkreis der Buchstaben E und T. Nach der Aufnahme des zweiten Signals verläßt dann die Reibungsscheibe 11 wiederum die Scheibe 14, die in ihre Anfangslage zurückgeht.
Die Achse X-X' wird hierauf um 1Z14 der Umdrehung weiter gedreht. Die geerdete Messingstütze verläßt alsdann den Kontakt 2 der festen Scheibe des Zeichenumwandlers 23, und der Kollektor 22 unterbricht den Stromkreis des Elektromagneten 13. Der Zeichenwähler kehrt in seine Anfangsstellung zurück. Hierauf tritt die Reibungsscheibe 11 in Verbindung mit der Scheibe 12.. die sich dreht. Da es sich um einen Abstand zwischen zwei Buchstaben handelt, kommt die Lamelle des Kollektors 15 in Kontakt mit der Bürste 16. Es werden hierdurch die drei Stromkreise hergestellt, die schon früher erörtert wurden. Der erste Stromkreis bringt den Elektromagneten des Schaltgliedes 24 zur Wirkung, dessen Schaltstift aus der Öffnung herausgenommen wird, in der er sich befand. Der zweite Stromkreis umfaßt den Elektromagneten 41 und betätigt den Unterbrecher 40. Die Verbindung der Verriegelungsstromkreise für die verschiedenen Achsen mit dem negativen Pol der Batterie wird unterbrochen. Die Achsen kehren hierauf in die Ruhestellung zurück. Das Zurwirkungkommen des Unterbrechers 40 und die Freigabe der Achsen nehmen genügend Zeit in Anspruch, damit der dritte Stromkreis zustande kommt, der von dem Punkt JL über die Leitung 44, die Kontakte 45, 46, 43, 42, den Punkt A zum positiven Pol der Batterie durch den entsprechenden Elektromagneten der Druckvorrichtung verläuft. Dieser Elektromagnet wird erregt. Der dem Buchstaben A entsprechende Stift kommt zur Wirkung, und das Typenrad wird an der richtigen Stelle angehalten. Es erfolgt der Druck des Buchstabens A.
Während dieser Zeit sind die verschiedenen anderen Teile der Einrichtung in die Ruhestellung zurückgegangen.
Kommt ein weiteres Signal an, so verläßt die Reibungsscheibe 11 die Scheibe 12, die in ihre Anfangslage zurückkehrt. Ist das nicht der Fall, so kommt die Lamelle des Kollektors 15 in Kontakt mit der Bürste 17, und die Druckvorrichtung druckt einen Abstand zwischen zwei Worten.
Die gesamte Einrichtung gemäß der Erfindung kann für Morsezeichen und auch andere Zeichen, z. B. für nach dem Heberschreibersystem ausgesandte Zeichen, Verwendung finden. Je nachdem, welche Zeichen in Frage kommen, wird die in den Abb. 3 oder 4 gezeigte Anordnung benutzt, welche sich auf den Polen 7 und 8 des polarisierten Relais (Abb. 1) befindet.
Im Falle von Morsezeichen (Striche und Punkte) ist die Wicklung R des polarisierten Relais 7, 8 des Zerlegers der Abb. 1 entsprechend der Abb. 3 angebracht. Dieselbe wird von dem Strom der Ortsbatterie unter der Steuerung eines empfindlichen Relais durchflossen, das von dem Empfangssystem betätigt wird. »Das empfindliche Relais, dessen Wicklungen 47 und 48 von den Empfangsströmen durchflossen werden, steuert den Anker 4g. Dieser Anker befindet sich am Kontakt 50 und schließt den Stromkreis für die Wicklung R über den positiven Pol der Ortsbatterie, die Lampe L1, den Kontakt 50, Wicklung R, Lampe L3, negativen Pol der Ortsbatterie. Bei einem Zeichen kommt der Anker 49 an den Kontakt 51, und der Strom fließt in entgegengesetzter Richtung in der Wicklung R, d. h. über den positiven Pol der Batterie, Lampe L2, Wicklung R, Anker 49, Kontakt 51, Lampe L1, Minuspol der Batterie. Durch diese Stromumkehrung in der Wicklung R bei jedem Zeichen werden der Zerleger und der Verteiler — wie früher angegeben — betätigt.
Bei nach dem Heberschreibersystem ausgesandten Zeichen, wie sie für Telegraphenkabel benutzt werden, verwendet man die Anordnung, wie sie in der Abb. 4 dargestellt ist. Die Wicklung R wird gemäß der Anordnung der Abb. 4 vom Strom der Ortsbatterie unter der Steuerung von zwei empfindlichen polarisierten Relais gespeist, die durch das Empfangssystem betätigt werden. Die Wicklungen der polarisierten Relais 52, 53, 54 und 55 sind in Reihe geschaltet und so eingestellt, daß das eine für positive Zeichen, das andere Relais für negative Zeichen empfindlich ist. In der Ruhelage, d. h. wenn das Kabel von keinem Strom durchflossen wird, fließt der Ortsstrom über den positiven Pol, Lampe Jl2, Wicklung R, Anker 56, Kontakt 57, Kontakt 58, Anker 59, negativen Pol der Ortsbatterie. Für ein positives Zeichen wird die Stromfichtung in der Wicklung R umgekehrt und fließt über den negativen
Pol der Ortsbatterie, Lampe L3, Wicklung R, Lampe L1, positiven Pol der Batterie. Der Anker 56 befindet sich hierbei an dem Kontakt 60. Der Zerleger schaltet wie für ein kurzes Zeichen die kurze Achse der ersten Gruppe des Verteilers ein. Für ein negatives Zeichen wird die Stromrichtung in der Wicklung R ebenfalls umgekehrt. Der Anker 59 des zweiten polarisierten Relais befindet sich am Kontakt 61. Hierdurch wird an den Elektromagneten 13 des Zeichenwählers 25 der negative Pol der Batterie angeschaltet. Der Zeichenwähler 25 leitet den von dem Zeichenumwandler abgezweigten Strom der entsprechenden Strichachse des Verteilers genau so zu, als ob es sich um einen Strich handelt. Die Ordnung der Zeichen durch den Verteiler und deren Druck durch die Druckvorrichtung finden genau so wie für Morsezeichen statt.
Für nach dem Heberschreibersystem ausgesandte Zeichen ist der Kontakt 61 des empfindlichen Relais für negative Zeichen mit dem Punkt N des Zerlegers verbunden, und dieser steht mit dem Elektromagneten 13 in Verbindung.
Im Falle, daß die nach dem Heberschreibersystem ausgesandten Zeichen blockiert sind, d. h. eine Reihe kurzer Zeichen gleicher Richtung sind in einem langen Zeichen dieser Richtung gruppiert, wird der Zerleger wie folgt abgeändert: Der Anschlag 21 (Abb. 1), der die gesamte Anordnung auf der Achse X-X' steuert, verriegelt dieselbe nicht mehr im Falle der Arbeitsstellung, so daß sich diese gesamte Anordnung während der Dauer eines langen Zeichens dreht und so viel Achsen des Verteilers einschaltet, wie dieses lange Zeichen kurze Zeichen enthält. Hierzu wird die Anschlagstufe für die Arbeitsleistung auf den Teil 21 entfernt. '
Die Stellung des Schleifkontaktes des Zeichenumwandlers wird bei jeder Stromumkehrung durch ein Aufhalten des Umwandlers durch den Ruheanschlag am Teil 21 berichtigt.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zum Umsetzen von Zeichen, besonders Morsezeichen, in Typendruck nach Patent 511651, dadurch gekennzeichnet, daß der Zerleger (Abb. 1) derart ausgebildet ist, daß der für jedes der Zeichen ein und desselben Buchstabens erforderliche Strom nacheinander und direkt zu jeder der entsprechenden Achsen des Relaisverteilers geschickt wird, ohne daß dieser Strom durch einen Kontakt des Relaisverteilers hindurchzugehen braucht, der durch die Bewegung der Achsen des Relaisverteilers beim Empfang der vorhergehenden Zeichenelemente betätigt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zerleger außer den beiden Scheiben (12 und 14) mit den dazugehörigen Kollektoren (15 und 18) einen Zeichenumwandler (23) und einen Zeichenwähler (25) besitzt, die beide miteinander in elektrischer Verbindung stehen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeichenumwandler aus einer festen Scheibe mit sieben Kontakten und einem Zylinder mit sieben Messingstützen besteht und jeweils einem der sieben Kontakte der festen Scheibe über eine der sieben Messingstützen und der dazugehörigen Öffnung am Zylinder durch ein elektromagnetisch gesteuertes Schaltglied (24) und dem dazugehörigen Schaltstift das Potential (Minuspotential der Ortsstromquelle) zugeführt wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeichenwähler (25) einen drehbaren Teil enthält, welcher Blattfedern trägt, die mit den Kontakten der festen Scheibe des Zeichenumwandlers in Verbindung stehen und daß mit Hilfe eines Elektromagneten das Drehstück je nach der Zeichenart gedreht wird, wobei die Blattfedern mit festen Kontakten in Verbindung kommen, die elektrisch wiederum mit jedem Relais des Verteilers verbunden sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein besonderer Kollektor (22), dessen sieben Kontaktlamellen mit dem negativen Pol der örtlichen Stromquelle verbunden sind, den Zeichenwähler (25) in der Arbeitsstellung zum Empfang langer Signale hält.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEP52968D 1922-12-14 1926-05-28 Vorrichtung zum Umsetzen von Zeichen, besonders Morsezeichen, in Typendruck Expired DE564518C (de)

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GB252737A (en) 1927-08-04
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BE314859A (de) 1923-12-31
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DE511651C (de) 1930-11-08
GB208554A (en) 1925-05-14
US1713003A (en) 1929-05-14

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