DE5639C - - Google Patents

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DE5639C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01LSHOEING OF ANIMALS
    • A01L1/00Shoes for horses or other solipeds fastened with nails
    • A01L1/02Solid horseshoes consisting of one part

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

1878.
Klasse 56.
F. KATHER in HANNOVER. Hufbeschlag.
Zusatz-Patent zu No. 942 vom 3. August 1877.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ii. Mai, 1878 ab. Längste Dauer: 2. August 1892.
Diese Erfindung ist eine Erweiterung bezw. Neuerung des unter No. 942 patentirten Hufbeschlages.
Dieselbe ist. ein Ergebnifs von Erfahrungen, welche mit oben gedachter Erfindung gemacht worden sind.
Auch die gegenwärtige Erfindung beruht auf der Wahrnehmung:
1. dafs jeder Pferdefufs seinen besonderen Auftritts- oder Angriffspunkt hat, welcher am Hufbeschlage sich durch eine gröfsere Abnutzung bemerkbar macht;
2. dafs ein Ausgleiten des Fufses vermieden wird durch Vertheilung der Auftritts- oder Angriffspunkte auf die Trittfläche desselben und Verlegung auf diejenigen Stellen, welche dem Angriffe am wenigsten unterliegen.
Hinzugekommen ist die Beobachtung,.
3. dafs vorzugsweise der innere Arm des Hufeisens, welcher regelmäfsig dem Angriffe am wenigsten unterliegt, den geeigneten Punkt für eine Schärfungs-Einrichtung darbietet;
4. dafs unter Beibehaltung des Princips scharfkantige erhöhte Flächenabschnitte des Hufeisens, an geeigneten Stellen desselben angebracht, sich empfehlen; nicht minder auch, dafs eine Vermehrung solcher erhöhten scharfkantigen Abgrenzungen gegen die Auftrittspunkte rathsam und zulässig bleibt, ohne dafs für das Pferd eine Erschwerung, oder dafs die Gefahr einer Selbstverletzung desselben oder eine Verletzung anderer Pferde dabei eintreten könnte.
Die Verbesserimg besteht nun darin:
a) Dafs der Huf des Pferdes mit einem Eisen beschlagen wird, bei welchem die erfahrungsmäfsig oder wahrnehmbar vorhandenen Auftrittspunkte an der Zehe des Hufes in einer Vertiefung von 2 bis 3 mm (s. Fig. 1, abcd) liegen. Diese Vertiefung erleidet nur darin eine Abänderung, dafs sie gebildet wird durch eine scharfkantige Erhöhung von Stahl am Zehenende des inneren. Hufeisenarmes α b e f, Fig. 1, dafs sich nur an dieser Stelle die Vertiefung von 2 bis 3 mm zeigt, dafs sie nach dem äufseren Hufeisenarme hin erstreckt und an dessen Zehenende verläuft.
b) Dafs jeder innere Hufeisenarm am sogen. Trachtenende und von dessen äufserster Grenze g etwa 2 '/, cm entfernt, aufserdem mit einer stollenartigen scharfkantigen Erhöhung von Stahl hi kl, Fig. i, in gleicher Höhe mit der unter α gedachten Erhöhung in der Weise versehen wird, dafs beide einen nach aufsen offenen Winkel bilden und auch hier ähnliche Reibungsverhältnisse (in entgegengesetzter Richtung) entstehen, wie die, welche bei der Vertiefung am Zehenende des Hufeisens auftreten.
c) Dafs jeder äufsere Arm des Hufeisens an seinem äufsersten Trachtenende m zur Vermeidung eines ungleichmäfsigen Auftritts des Fufses ebenfalls eine stollenartige, jedoch abgerundete und der unter b entsprechende Erhöhung ohne scharfe Kanten erhält und dafs der äufsere .Hufeisenarm an seinem Zehenende, Fig. i, d, c, 5 mm dergestalt verstärkt wird, dafs derselbe mit der Erhöhung am Zehenende des inneren Armes gleiche Stärke oder Dicke erlangt und dafs er sich bis vor den Stollen am Trachtenende hin verjüngt.
d) Dafs aber auch am inneren Hufeisenarme zwei scharfkantige Erhöhungen, insbesondere für schwere Pferde zum Zugdienste, eine an der gedachten Stelle am Trachtenende (Fig. 2, abcd) und 1 cm davon entfernt, nach der Zehe hin, die zweite (Fig. 2, g h e f) in gegeneinandergerichteten Winkeln angebracht werden können und aufserdem eine scharfkantige Abgrenzung von Stahl an der Zehe (Fig. 2, i, k, I, m) hergestellt, auch der äufsere Hufeisenarm wiederum stärker belassen und damit wie bei Fig. 1 verfahren wird.
e) Dafs zwar für Reitpferde und für Pferde vor leichtem Fuhrwerk als Schärfungsvorrichtung nur eine stollenartige Erhöhung an geeigneter Stelle des inneren Hufeisenarmes (Fig. ι, α b c d) allein genügt, dabei aber immer der äufsere Hufeisenarm an seinem Trachtenende den Stollen nach alter Weise erhält (Fig. 3, e).
f) Dafs aber auch der äufsere Hufeisenarm dieselben Einrichtungen, wie bei Fig. 2 und 3 der innere Arm, und. letzterer dann den Stollen bekommt, wenn der Auftritts- und Angriffspunkt
sich am inneren Hufeisen arm zeigt und dafs dann am inneren Hufeisenarm an dem Zehenende die Verstärkung des Eisens ihren Platz findet und diese sich bis zum Stollen verjüngt.
Fig. 4, α scharfkantiger Trachtenstollen des äufseren Armes, b zweiter, c Zehen stollen, e Stelle, an welcher das Eisen am inneren Arme verstärkt wird, d Stollen an denselben.
Dafs der Pferdefufs bei allen diesen verschiedenen Vorrichtungen stets gleichmäfsig den Boden trifft und so eine Zerrung des Fufses selber und des Eisens nicht vorkommen kann, beweist die Erfahrung.
Was die veränderte Einrichtung des Hufbeschlages als eine Verbesserung wie Neuerung der patentirten Erfindung erscheinen läfst, ist die als zweckmäfsig erprobte, durch die Erhöhungen (der Regel nach am inneren Hufeisenarme) vermehrte Schärfeeinrichtung, so dafs sie jedes Ausgleiten auf dem glattesten Terrain unmöglich macht, anderenteils eine erfahrungsmäfsig um ein Drittel der bisherigen Zeit längere Dauer und Haltbarkeit dieser Schärfungsvorrichtungen.
Die stollenartigen Erhöhungen am Trachtenende des inneren Hufeisenarmes an geeigneter Stelle, welche jede Gefahr einer Selbstverletzung des. Pferdes, sowie eine Verletzung anderer ausschliefst, namentlich der Gefahr vorbeugt, dafs wie beim Schärfen der Stollen nach alter Weise am äufseren Hufeisenarm ganz am Trachtenende desselben die so häufigen und gefährlichen Be-. Schädigungen der Hufkrone vorkommen, um so mehr, als die stollenartigen Erhöhungen bei der neuen Einrichtung keine eigentliche Schärfe bekommen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Das durch Zeichnung und Beschreibung erläuterte Hufeisen.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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