DE804171C - Schuh- und Stiefelabsatz mit drehbarem Lauffleck - Google Patents
Schuh- und Stiefelabsatz mit drehbarem LauffleckInfo
- Publication number
- DE804171C DE804171C DEP51975A DEP0051975A DE804171C DE 804171 C DE804171 C DE 804171C DE P51975 A DEP51975 A DE P51975A DE P0051975 A DEP0051975 A DE P0051975A DE 804171 C DE804171 C DE 804171C
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- Germany
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- shoe
- tread
- boot heel
- frame
- rotatable running
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- Expired
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B21/00—Heels; Top-pieces or top-lifts
- A43B21/36—Heels; Top-pieces or top-lifts characterised by their attachment; Securing devices for the attaching means
- A43B21/42—Heels with replaceable or adjustable parts, e.g. top lift
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
- Die bisher im Schuhmachergewerbe üblichen Absätze der Fußbekleidungen werden feststehend aus verschiedenen geeigneten Materialien, wie Leder, Gummi u. dgl., hergestellt. Diese seit altersher im Schullmachergewerbe übliche Herstellungsweise bringt die bekannten Nachteile einseitiger Abnutzung mit sich. Selbst die Anordnung hufeisen-oder sichelartiger Bewehrungen aus beständigerem Material, wie Eisen oder Stahl, beseitigt den Nachteil nicht und führt sogar bei fortschreitender einseitiger Abnutzung zu Rutschgefahr. Abgesehen vom Materialverschleiß treten auch, wenn der Träger mit der rechtzeitigen Instandsetzung schiefgetretener Absätze zögert, körperliche Schädigungen auf, die zu Deformierungen des Knochengerüsts des Fußes führen können, zumindest aber den Gang des Trägers ungünstig beeinflussen und auch frühzeitige Ermüdungserscheinungen verursachen.
- Außer den beschriebenen Nachteilen bedingt die laufende Instandsetzung auch Verbrauch von Material und Arbeit, was besonders in Notzeiten vermieden werden muß.
- Die nachstehend beschriebene Erfindung beseitigt alle diese Nachteile; sie ermöglicht durch die drehbare Ausgestaltung des Absatzes gleichmäßige Abnutzung des ganzen Umfanges und gestattet dem Träger, mit wenigen Handgriffen derTeilabnutzung zu begegnen. Durch die gewählte Anordnung ist eine mindestens viermal längere Gebrauchsdauer gesichert als bei der bisherigen feststehenden Herstellllllgs-,yeise.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt Fig. t 'den Erfindungsgegenstand in Seitenansicht und Schnitt, Fig. 2 denselben in Ansicht von unten. Der mit der Sohle s verbundene Absatzstumpf besteht aus einem Rahmen a aus Metall, Preßstoff oder einem sonst geeigneten dauerhaften Material. Dieser Rahmen wird in geeigneter Weise, z. B. unter Verwendung eines umgebördelten Randes oder mehrerer durch Umbördeln entstandener Augen b, an der Sohle s befestigt oder bei besonders hohen (z. B. Damenschuh-) Absätzen mit letzteren stabil verbunden und der jeweils gewünschten äußeren Form und Profilierung des Absatzes angepaßt. Der Rahmen wird mit einer Öffnung von kreisförmigem Querschnitt versehen. Der zylindrische Lauffleck d ist mit mindestens zwei diagonalen Bohrungen lt versehen und wird in die zylindrische Öffnung des Rahmens a eingesetzt. Die Sicherung des Laufflecks erfolgt durch einen Stift e, der durch eine der Bohrungen im Lauffleck und entsprechende Öffnungen in Rahmen gesteckt wird. Der Sicherungsstift ist am einen Ende mit einem Kopf f, am anderen mit einem Schraubengewinde g zur Aufnahme der Sicherungsmutter versehen. Der Lauffleck wird so stark ausgeführt, daß er im montierten Zustand etwa 5 mm über den Rahmen a heraussteht. Der Lauffleck kann aus Leder, Gummi, Holz oder anderem geeigneten -Material hergestellt werden.
- Wenn nach Abnutzung eines Kreisteiles der Lauffläche des Laufflecks eine Verstellung vorgenommen werden soll, wird die Mutter des Festhaltestiftes gelöst, letzterer herausgezogen, der Lauffleck durch eine Viertelrehung in die neue gewünschte Lage gebracht und sodann die Befestigung des Laufflecks in der gleichen Weise wieder vorgenommen. Der Absatz ist damit wieder gebrauchsfertig. Die beschriebene Verstellung kann mehrmals erfolgen und gewährleistet eine gleichmäßige Abnutzung der Lauffläche auf ihrem gesamten Umfang.
- Eine weitere Unterteilung in Kreisabschnitte kann durch Anordnung von mehr als zwei horizontalen Durchbohrungen des Drehkörpers vorgenommen werden, ist jedoch im allgemeinen nicht erforderlich, da die vierfache Verstellbarkeit für die gleichmäßige Abnutzung des Drehkörpers ausreicht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schuh- und Stiefelabsatz mit drehbarem Lauffleck, dadurch gekennzeichnet, daß ein zylindrischer Lauffleck (d) von einem am Absatzstumpf befestigten Rahmen (a) aufgenommen und durch einen Sicherungsstift (e) verriegelt wird, der durch eine von mehreren vorhandenen diagonalen Bohrungen im Lauffleck und durch entsprechende Öffnungen im Rahmen gesteckt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP51975A DE804171C (de) | 1949-08-14 | 1949-08-14 | Schuh- und Stiefelabsatz mit drehbarem Lauffleck |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP51975A DE804171C (de) | 1949-08-14 | 1949-08-14 | Schuh- und Stiefelabsatz mit drehbarem Lauffleck |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE804171C true DE804171C (de) | 1951-04-16 |
Family
ID=7385467
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP51975A Expired DE804171C (de) | 1949-08-14 | 1949-08-14 | Schuh- und Stiefelabsatz mit drehbarem Lauffleck |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE804171C (de) |
-
1949
- 1949-08-14 DE DEP51975A patent/DE804171C/de not_active Expired
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