DE4143C - Beschlag für Schuhwerk und Hufe - Google Patents

Beschlag für Schuhwerk und Hufe

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DE4143C
DE4143C DENDAT4143D DE4143DA DE4143C DE 4143 C DE4143 C DE 4143C DE NDAT4143 D DENDAT4143 D DE NDAT4143D DE 4143D A DE4143D A DE 4143DA DE 4143 C DE4143 C DE 4143C
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Germany
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DENDAT4143D
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English (en)
Original Assignee
J. LATAPIE in Paris
Publication of DE4143C publication Critical patent/DE4143C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C13/00Wear-resisting attachments
    • A43C13/04Cleats; Simple studs; Screws; Hob-nails

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

1878.
Klasse 71.
JOSEPH LATAPIE in PARIS. Beschlag für Schuhwerk und Hufe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Juli 1878 ab.
Vorliegende Erfindung besteht in einem neuen Beschlag für Schuh- und Stiefelsohlen, der aber auch für Hufe von Pferden, Eseln u. s. w. verwendet werden kann.
Die bisherigen Verfahren, die Schuhsohle zu beschlagen, hatten ihre nicht unbedeutenden Nachtheile. Die Nägel, welche man bisher dicht neben einander in die Sohlen einschlug, zerrissen mit ihren Spitzen die Fasern des Sohlleders, so dafs dieses sich verhältnifsmäfsig schnell abnutzte. Des weiteren waren diese Nagelspitzen dem Rosten ausgesetzt, der Rost verdirbt aber in unglaublich kurzer Zeit alles Leder, mit welchem er in Berührung kommt.
Die neue Beschlagmethode beseitigt nicht allein diese Nachtheile, sie bietet vor den bisherigen auch noch den grofsen Vortheil, dafs die Ledersohle auch an den der Abnutzung am meisten ausgesetzten Rändern vollständig geschützt ist.
In beiliegender Zeichnung ist diese Erfindung des näheren erläutert.
Fig. ι ist ein Längsschnitt und
Fig. 2 eine untere Ansicht einer nach dieser Methode beschlagenen Sohle.
Fig. 3 und 4 sind Detailansichten und erläutern die Art und Weise der Befestigung des Beschlages.
Fig. 5 und 6 erläutern die Anwendung der Erfindung auf einen Huf.
T T ist ein Absatz aus einem oder mehreren Stücken mit Rand η, welcher den runden Theil des Absatzes ganz oder theilweise umschliefst.
E sind die Streifen für die Wölbung der Sohle; diese Streifen können nöthigenfalls wegbleiben, brauchen aber mit Nägeln nicht versehen zu werden. S Querschienen, unter welchen die Enden der Längsstreifen LLL stecken.
^Schrauben mit grofsem Gewinde und plattem Kopfe. Dieselben werden zwischen den Nagelköpfen eingeschraubt und von letzteren gegen Stöfse und Reibungen auf dem Boden geschützt. L Längsstreifen, welche mit Nägelköpfen versehen sind und deren der Sohle zugekehrte Seite glatt, deren andere Seite aber rauh gemacht ist, wie aus den Fig. 1 und 3 ersichtlich. Die Nägelköpfe haben keine Schäfte, mit welchen sie in das Leder eindringen, sie sind vielmehr mit den Streifen L aus einem Stück gegossen, gewalzt, gehämmert oder gestanzt, Fig. 3.
Die Anzahl der Streifen L kann je nach den Umständen variiren. Dieselben haben eine nur sehr geringe Dicke (ungefähr 1 mm). Anordnung und Anzahl der Nägelköpfe wechselt je nach Umständen. NNN ist ein Metallstück mit Rand C, welcher sich über die Sohlenspitze legt; dasselbe ist bei C dicker als bei S.
Die Streifen S und T sind, wie bemerkt, durch einige Schrauben an die Sohle befestigt. An Stelle der Schrauben kann man auch Nieten oder T-Haken nehmen, wie in Fig. 4 dargestellt. Diese Schrauben, Nieten oder Haken gehen nicht durch die ganze Sohle hindurch, sondern sind noch von einer mehr oder weniger dicken inneren Lederschicht bedeckt, so dafs sie mit der Fufssohle selbst nicht in Berührung kommen. Die Enden der Streifen L sind nicht an die Schuhsohle befestigt, stecken vielmehr unter den Querschienen 5 und können unter diesen hin- und hergleiten. Diese Anordnung gestattet der Sohle, den Biegungen des Fufses beim Gehen zu folgen. Die Streifen können jedoch auch, wenn dies gewünscht werden sollte, quer über die Schuhsohle laufen.
Die Streifen können aus beliebigem Metall hergestellt werden. Wenn dieselben aus Stahl oder einem anderen dem Rosten unterworfenen Metall hergestellt sind, so thut man gut, dieselben auf der der Sohle zugekehrten Seite zu verzinnen, zu verbleien oder aber, zwischen Sohle und Streifen einen dünnen Streifen Zinn, Blei, Aluminium oder eines ähnlichen nicht oxydirenden Metalles zu legen, um auf diese Weise das Leder vor dem Einflüsse des Rostes zu schützen.
Es ist klar, dafs man einen Beschlag der beschriebenen Art auch für die Hufe von Pferden, Eseln u. s. w. verwenden kann. Eine solche Verwendung ist in den Fig. 5 und 6 dargestellt. Hier sind c die mit dem Beschläge ein Stück bildenden Nägelköpfe und α die Nägel oder Schrauben, welche den Beschlag an dem Huf halten.
Wie bekannt, werden die Hufnägel, nachdem sie eingeschlagen worden sind, umgebogen oder umgenietet, was. den Huf beschädigt. Derselbe erhält dadurch Sprünge, Löcher und sonstige Schäden.
Diesem Uebelstande kann man dadurch abhelfen, dafs man den betreffenden Theil der oberen Fläche des Hufes mit einem mehr oder
weniger dicken und breiten Metallbande B iimgiebt, welches zur Aufnahme der Hufnägelspitzen mit Löchern r versehen ist. Wenn man die Spitzen der Nägel auf dieses Metallband umbiegt oder aufnietet, so hat der Huf nicht mehr zu leiden. Das Band kann aus einem oder mehreren Stücken bestehen.
Wenn man das Band so dick macht, dafs man mit Gewinde versehene Löcher darin anbringen kann, so kann man zur Befestigung des Beschlages auch Schrauben verwenden, deren mit Gewinde versehene Spitzen man in die entsprechenden Gewinde des Bandes einschraubt, so dafs dieses als gemeinsame Schraubenmutter für alle Schrauben dient. Man kann aufserdem auch noch auf jede von dem Bande abstehende
Schraubenspitze eine besondere Mutter aufschrauben.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Ein Beschlag für Schuh- und Stiefelsohlen aller Art, welcher aus einem oder mehreren in geeigneter Weise befestigten und mit Nägelköpfen oder sonstigen Vorsprüngen versehenen Metallstreifen besteht; im wesentlichen wie dies oben beschrieben und in beiliegender Zeichnung dargestellt ist.
    Die Anordnung und Befestigung dieser Metallstreifen zum Beschlagen von Pferden, Eseln u. s. w., dem Wesen nach wie beschrieben und in den Fig. 5 und 6 dargestellt.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT4143D Beschlag für Schuhwerk und Hufe Active DE4143C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1202792B (de) * 1959-07-21 1965-10-14 Kuhlmann Ets Verfahren zur Herstellung von bisquaternaeren Verbindungen durch Anlagerung tertiaerer Amine an Di-(chlormethyl)-aether von zweiwertigen Alkoholen

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1202792B (de) * 1959-07-21 1965-10-14 Kuhlmann Ets Verfahren zur Herstellung von bisquaternaeren Verbindungen durch Anlagerung tertiaerer Amine an Di-(chlormethyl)-aether von zweiwertigen Alkoholen

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