DE58768C - Schutzvorrichtung gegen Nässe und Glatteis - Google Patents

Schutzvorrichtung gegen Nässe und Glatteis

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DE58768C
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Germany
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protection device
black ice
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protective device
footwear
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT58768D
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English (en)
Original Assignee
H. jedlicka in Mostar, Herzegowina
Publication of DE58768C publication Critical patent/DE58768C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C15/00Non-skid devices or attachments
    • A43C15/06Ice-gripping devices or attachments, e.g. ice-spurs, ice-cleats, ice-creepers, crampons; Climbing devices or attachments, e.g. mountain climbing irons

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 71: Schuhwerk.
Patentirt im Deutschen Reiche vom al. März 1891 ab.
Die Erfindung betrifft eine an der Fufsbekleidung anzubringende Vorrichtung, durch welche die Fufsbekleidung vor Schmutz und Nässe und dadurch die Füfse vor der schädlichen Einwirkung der Feuchtigkeit geschützt und auch gegen das Ausgleiten gesichert werden.
Die Schutzvorrichtung besteht aus einer starren, an der Fufsbekleidung zu befestigenden Sohle, welche an ihrem vorderen Ende eine Blende zum Schutz der Fufsspitze trägt und auf zwei Auftrittsstöckeln ruht, aus welchen Spitzen hervorragen, die das Ausgleiten verhindern.
Die beiliegende Zeichnung stellt eine Schutzvorrichtung für einen Damenschuh dar.
Fig. ι und 2 sind Rück- und Seitenansicht der an dem Schuh angebrachten Schutzvorrichtung.
Fig. 3 und 4 sind Längsschnitt und Draufsicht der Schutzvorrichtung.
Fig. 5 und 6 zeigen Drauf- und Druntersicht eines Stöckeis und
Fig. 7 und 8 die die Schutzvorrichtung tragende Längsrippe in Ansicht und Draufsicht.
An der Unterseite der starren Längsrippe a sind die beiden Auftrittsstöckel c c befestigt, und die Oberseite der Rippe trägt das Schutzblechi», auf welchem der Schuh ruht und dem vor-' theilhaft die in Fig. 4 gezeigte Form gegeben wird. Zur festen Verbindung der Stöckel c c mit der Längsrippe ist diese bei α2 und as verbreitert und die Stöckel sind mit entsprechenden Ausnehmungen c2 zur Aufnahme dieser verbreiterten Theile a? a3 versehen. Die Befestigung der Stöckel an der Längsrippe erfolgt durch Schrauben s1. Diese mit spitzen Köpfen und mit zugespitzten Enden versehenen Schrauben werden von unten in die Stöckel so weit eingeschraubt, dafs ihre Köpfe aus der Unterflache der Stöckel und ihre zugespitzten Enden über die obere Fläche des Bleches b hervorragen, so dafs letztere sich in die Ledersohle und den Absatz der Fufsbekleidung eindrücken, wenn die Schutzvorrichtung an derselben befestigt wird.
Die feste Verbindung des Bleches b mit der Längsrippe α und mit den Stöckeln c geschieht durch die von oben eingesetzten Schrauben s3ss.
Die Stöckel c c sind so angebracht, dafs das eine unter den Fufsballen und das andere unter die Ferse zu liegen kommt; seitliche und Längsverschiebungen der Fufsbekleidung auf der Schutzvorrichtung werden durch die vordere Blende b1 und die seitlich aufgebogenen Ränder i»2 bs des Bleches b hintangehalten.
Um die Sohle der Fufsbekleidung beim Gehen vor aufspritzendem Schmutz oder Regenwasser zu schützen, besitzt das Blecht seitlich Lappen 64, Fig. 4, an welchen eine wasserdichte Stofflage d befestigt wird. Die Schuhspitze ist aufserdem durch einen in die Blendeb1 eingelegten, von einem Rand b2 zu dem anderen reichenden Lederstreifen e geschützt.
Zur festen Verbindung der Stoffeinlage d an dem Bleche b dienen die in das vordere und hintere Ende und in der Mitte der Längsrippe α von oben eingesetzten Schrauben s2.
Die Stöckel c sind vortheilhaft in der Längsrichtung der Schutzvorrichtung mit Ausschnitten versehen (Fig. 6), so dafs die Auftrittsfläche· aus mehreren gesonderten Theilen besteht, in
welchem Falle durch den mittleren Theil die Schraube sl hindurchgeht, während in die Seitentheile die Eisenspitzen t eingeschlagen, werden, die im Verein mit der Schraube ξ\ das Ausgleiten verhindern, wobei zu gleichem Zweck um letztere herum noch Nägel tl in die Stöckel eingetrieben werden können.
Die Befestigung der Schutzvorrichtung an der Fufsbekleidung geschieht mittelst eines Riemens ff1, welcher r-ückwärts an einer Lasche^/2, die durch das Loch α4 des, aufgebogenen Hinterrandes a1 der Rippe α hindurchgezogen ist, befestigt und am anderen, Ende der Schutzvorrichtung durch den Schlitz α5 der Längsrippe und die Löcher d1 d2 der Stofiflage d so hindurchgezogen wird, dafs er festgeschnallt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Schutzvorrichtung für Fufsbekleidungen gegen Nässe und Glatteis, gekennzeichnet durch eine starre Längsrippe α, an deren Oberseite das Tragblech b pijt der wasserdichten Stofflage d und an deren Unterseite die Stöckel c c durch vorstehende Spitzschrauben s1 befestigt sind·
    Hierzu ι Blatt .Zeichnungen.
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