DE624671C - Schuhwerk mit auswechselbarer Laufsohle - Google Patents

Schuhwerk mit auswechselbarer Laufsohle

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DE624671C
DE624671C DEM124322D DEM0124322D DE624671C DE 624671 C DE624671 C DE 624671C DE M124322 D DEM124322 D DE M124322D DE M0124322 D DEM0124322 D DE M0124322D DE 624671 C DE624671 C DE 624671C
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Germany
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outsole
attached
insole
shoe
plate
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DEM124322D
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ANDREAS MODEST
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/28Soles; Sole-and-heel integral units characterised by their attachment, also attachment of combined soles and heels

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Schuhwerk mit auswechselbarer Laufsohle Die Erfindung betrifft Schuhwerk mit an einer Metallplatte der Brandsohle -auswechselbar befestigten Laufsohle.
  • Es ist bekannt, Laufsohlen mittels Zwischenplatten mit angenieteten oder eingeprägten Teilen am Schuh festzumachen. Es sind hierzu zwei oder mehr Platten nötig, die entweder eine noch unverbrauchte, bereits am Schuh aufgenähte oder genagelte Laufsohle voraussetzen, oder die Platten werden am Schuhboden und an der Laufsohle befestigt, so daß die Ränder der aufeinanderliegenden Platten mit dem Sohlenrand abschließen und eine wasserdichte und staubdichte Verbindung nicht zulassen. Auch ist bekannt, die Befestigung mittels Verriegelung durch mehrere Klauen, Widerhaken u. dgl. vorzunehmen. Diese Einrichtungen haben den Nachteil, daß sie durch Einflüsse der Witterung schnell unbrauchbar werden und sich lockern.
  • Diese Nachteile sollen durch die Erfindung beseitigt werden. Gemäß der Erfindung trägt die Laufsohle auf der am Schuh anliegenden Fläche eine in Längsrichtung der Sohle verlaufende, an deren vorderen Teil befestigte und an ihrem freien Ende mit Sicherungszinken versehene Halteschiene sowie Hakenstifte. Die an der Brandsohle befestigte, über den Brandsohlenrand nicht hinausragende Metallplatte weist eine das Einführen der Halteschiene ermöglichende Aussparung und einen die Halteschiene aufnehmenden Kanal nebst Brücke sowie Ösen zur Aufnahme der an der Laufsohle angeordneten Hakenstifte auf. Zwecks Abdichtung der Sohlenbefestigung gegen. Staub und Feuchtigkeit ist ein zwischen Schuhrahmen und Laufsohle liegender, in bekannter Weise imprägnierter Filzstreifen vorgesehen. Beim Einschieben der Halteschiene in den Kanal der Metallplatte werden die Sicherungszinken der Halteschiene beim Passieren der Brücke niedergedrückt, um dann sofort wieder hochzuschnellen und sich gegen die Brücke zu legen, so daß -die Halteschiene im Kanal unverrückbar festsitzt. Gleichzeitig schieben sich die än der Laufsohle angebrachten. Hakenstifte in die Ösen der Metallplatte, und der am Rand der Platte befestigte imprägnierte Filzstreifen klemmt sich zwischen Schuhrahmen und Laufsohle und verbindet diese innigst durch seine Klebfähigkeit, wasserdicht und staubdicht abschließend.
  • In der Zeichnung stellen dar: Abb. i einen Längsschnitt durch einen Schuh, an welchem eine halbe Laufsohle befestigt ist und deren Einzelheiten zeigt, Abb. a eine Platte für Halbsohle von oben gesehen mit angeklammerten Filzstreifen, Kanal, Brücke und Verbindungsteilen, Abb.3 die Draufsicht der halben Laufsohle mit Halteschiene und V erbindungsstiftenmit Gelenkteil und Absatz des Schuhes, Abb. 4 einen Querschnitt durch den Schuh mit daran befestigter Laufsohle, den zwischen Schuhrahmen-nun;Iea@ohle eingeklemmten Filzstreifen die Brücke und den Kanal mit darinliegender Halteschiene zeigend, ` Abb.5 Queransicht der Laufsohle mit Halteschiene und Hakenstiften, Abb. 6 einen Querschnitt durch die Platte mit Kanal, Brücke, Luftlöcher und Filzstreifen, Abb.7 einen weiteren Querschnitt durch die Platte m_ it Ösen, Kanal, Filzstreifen und Zähnen, Abb. 8 die Seitenansicht der Sohle und der mit Schraube daran befestigten Halteschiene mit Sicherungszinken, _ Abb. g einen Längsschnitt durch die Platte, Öse, Nagellöcher, Zähne und Filz zeigend, Abb. io einen Längsschnitt durch den Kanal mit Brücke, halbkreisförmigem Ausschnitt und Filzstreifen, Abb. ii einen Längsschnitt durch einen Schuh, an welchem eine ganze Laufsohle befestigt ist, alle Befestigungs-. und Verbindungsteile zeigend, Abb.12 eine Platte mit Gelenkteil für ganze Laufsohlen, den angeklammerten Filzstreifen und Einzelheiten zeigend, von oben gesehen, Abb: 13 die Draufsicht einer ganzen Söhle mit Halteschiene und Hakenstiften än der Gelenklinie und im Gelenkteil, Abb. 14 die Seitenansicht der ganzen Sohle und der an dieser mit Schraube befestigten Halteschiene mit Sicherungszinken und Hakenstiften, Abb. 15 einen Längsschnitt durch die Platte mit Gelenkteil, Kanal, Brücke und im Gelenkteil Ösen und Zähne zeigend.
  • Die Vorrichtung zur Befestigung von Laufsohlen besteht aus einer Metallplatte i, deren Breite ungefähr der der Brandsohle entspricht, mit dem an dieser befestigten, mit einem an sich bekannten Klebmittel imprägnierten Filzstreifen io, welcher den Schuhrahmen 18 bis zur äußersten Kante bedeckt, und der Halteschiene 8 nebst Hakenstiften 16, welche an der Laufsohle 14, 21 befestigt sind, Für halbe Sohlen (Abb. 3) reicht die Platte bis zur Gelenklinie ig, und für ganze Sohlen 2i ist die Platte bis unter den Absatz verlängert und hat einen Gelenkteil 15 (Abb.12) . Die Platte wird durch Stifte 17 o. dgl. an der Unterseite der Brandsohle 22 befestigt. In die Platte sind die Klammern g zum Festhalten des imprägnierten Filzstreifens io, die Nagellöcher 5, die zur Lüftung der Brandsohle dienenden Luftlöcher 7 und die Zähne 6 eingestanzt sowie - die Ösen 3 für . die in der Laufsohle befestigten Hakenstifte 16 eingeprägt. In der Mitte der Platte ist der Kanal i2, welcher von der Spitze der Platte bis nahe an die Gelenklinie ig reicht. Kurz vor dem Ende ist der Kanal 12 unterbrochen und setzt sich erst bis zum Ende fort, nachdem durch zwei OOuerschnitte ein schmaler Streifen der Platte urgeprägt verblieben ist, welcher dann eine Brücke 2 bildet. Die Länge und Breite des Kanals 12 entspricht den Maßen der Halteschiene 8, welche durch eine Schraube q. mit Mutter 4.' an der Laufsohle 14, 21 befestigt ist. Die Halteschiene hat am unbefestigten Ende zwei Sicherungszinken, die durch rechtwinklige Einschnitte und Hochbiegen der hierdurch entstandenen Lappen gebildet sind. Die Halteschiene 8 wird von dein kreisförmigen Ausschnitt i i her zwischen Brandsohle 22 und Platte i in den Kanal 12 geschoben. Man bringt hierbei die Laufsohle zur Halteschiene 8 in einen Winkel bis zu ungefähr 8o° und schiebt die Halteschiene so weit ein, bis die Hakenstifte 16 in der Höhe der Ösen 3 sind. Dann senkt man den Schärfrand der Sohle bis auf die Platte, während man die Sohle in der Mitte ein wenig hochhält, also eine Höhlung bildet. Die Zähne 6 stehen seitlich von den Ösen 3, lassen also die Hakenstifte 16 unbehindert passieren. Jetzt schiebt man die Schiene 8 und die Hakenstifte 16 ganz ein und drückt die Höhlung durch. In diesem Augenblick erst berühren die Zähne 6 die Sohle und dringen in diese ein. Die Sicherungszinken 13 sind inzwischen unter der Brücke 2 der Metallplatte i durchgeglitten, schnellen in die Höhe und sichern die Lage der Schiene 8 im Kanal 12 und damit die Laufsohle, während `der Rand der Laufsohle sich fest auf den imprägnierten Filz 1o legt. Bei der ganzen Sohle (Abb.13) schieben sich gleichzeitig mit der Halteschiene 8 auch die im Gelenkteil der Sohle 21 befestigten Hakenstifte 16 in die Ösen 3 des Gelenkteils 1 5 der Platte (Abb. 12), @ und es geschieht dann dasselbe, was bei Halbsohlen beschrieben ist. Abgenutzte Laufsohlen werden durch eine neue, mit Halteschiene 8 und Hakenstiften 16 versehene Laufsohle ersetzt, indem die Platte am Schuh verbleibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schuhwerk mit an einer Metallplatte der Brandsohle auswechselbar befestigten Laufsohle, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufsohle (14, 21) auf der am Schuh anliegenden Fläche eine in Längsrichtung der Sohle verlaufende, an deren vorderem Teil befestigte und an ihrem freien Ende mit Sicherungszinken (r3) versehene Halteschiene (8) sowie Hakenstifte (16) trägt und die an der Brandsohle (22) befestigte, über den Brandsohlenrand nicht hinausragende Metallplatte (i) eine das Einführen der Halteschiene ermöglichende Aussparung (ii) und einen die Halteschiene aufnehmenden Kanal (i2) nebst Brücke (2) sowie Ösen (3) zur Aufnahme der Halzeristifte (i6) aufweist, wobei zwecks Abdichtung gegen Staub und Feuchtigkeit ein zwischen dem Schuhrahmen (i8) und der Laufsohle (i4, 2i) liegender, in bekannter Weise imprägnierter Filzstreifen (io) vorgesehen ist.
DEM124322D 1933-07-04 1933-07-04 Schuhwerk mit auswechselbarer Laufsohle Expired DE624671C (de)

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