DE5590C - Veränderungen am KLEINAU'schen Sicherheitsschlofs. (Zusatz zu P. R. No. 504.) - Google Patents

Veränderungen am KLEINAU'schen Sicherheitsschlofs. (Zusatz zu P. R. No. 504.)

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DE5590C
DE5590C DENDAT5590D DE5590DA DE5590C DE 5590 C DE5590 C DE 5590C DE NDAT5590 D DENDAT5590 D DE NDAT5590D DE 5590D A DE5590D A DE 5590DA DE 5590 C DE5590 C DE 5590C
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Original Assignee
Kleinau & CO. in Hamburg
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B35/00Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor

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  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

1878.
Klasse 68.
KLEINAU & CO. in HAMBURG. Veränderungen am Kleinau'schen Sicherheitsschloß.
Zusatz-Patent zu No. 504 vom 3. Juli 1877.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. Juli 1878 ab. Längste Dauer: 3. September 1891.
Wie die durch Zeichnung und Beschreibung erläuterte Construction erkennen läfst, hat Erfinder bei dieser Einrichtung folgendes erreicht: Das Schlofs läfst, bei verhältnifsmäfsig grofser Stärke des Riegels, eine Ausführung in aufserordentlich kleinen Dimensionen zu, es ist gleich sicher gegen Aufschliefsen sowie Zuschliefsen, und ist dabei nicht unmerklich billiger im Preise.
Die Fig. 1 bis 3 stellen Ansichten des Schlosses nach weggenommenem Deckel vor, und zwar:
Fig. ι für geöffneten Zustand der zu verschliefsenden Thür etc.
Fig. 3 für geschlossenen Zustand der zu verschliefsenden Thür etc.
Fig. 2 in einer dazwischen liegenden Position, während:
Fig. 4 die Gestalt des Riegels für sich genommen,
Fig. 5 den Querschnitt des Riegels nach U-V in Fig. 2,
Fig. 6 den zum Schlofs gehörigen Schlüssel in Ansicht und eingezeichnetem Querschnitt,
Fig. 7 zwei der Zuhaltungen veranschaulicht.
Dabei ist voraus zu bemerken, dafs der Einfachheit der Darstellung halber nicht mehr als zwei Zuhaltungen in der Zeichnung angegeben wurden. (Nur Fig. 5 läfst die anderen erkennen.)
In den Figuren bedeutet α den Riegel des Schlosses, derartig, wie Fig. 4 zeigt, am hinteren Ende ausgespart und unten einen Ansatz αλ tragend, zur Aufnahme eines zum Verschieben dienenden Stiftes b. Es ist α 2 eine ausgearbeitete Höhlung im Riegel, Fig. 5, in welche sich ein an der hinteren Wand des Schlosses befestigter kurzer Stift c einlegt, so die Gröfse der Verschiebung des Riegels begrenzend, wie aus Fig. ι und 3 hervorgeht.
Erwähnter Stift c ist als einer der wesentlichen Festpunkte der Construction mit senkrechten Strichen in der Zeichnung schraffirt; dasselbe gilt von den gleichen Charakter tragenden Theilen d und e.
/, /2 sind zwei Zuhaltungen, hinter einander in der Aussparung des Riegels so angebracht, wie die Figuren erkennen lassen. In Wirklichkeit ist die ganze Tiefe der Aussparung, d. i. die Breite β des Riegels, mit dergleichen Zuhaltungen / ausgesetzt. Da auf die vier Eckstücke ^1 g2 gi gi) deren Vorderfläche mit jener des Riegels bündig liegt, das Deckelblech aufgeschraubt wird, so sind gedachte Zuhaltungen am Herausfallen verhindert. Einem Entweichen nach oben beugt der Stift h vor, aufserdem läfst sich noch auf einfache Weise eine Feder h' anbringen, welche die Zuhaltungen gleichzeitig mit geringem Druck nach unten prefst. (In Figur punktirt angedeutet.) i ist das Schlüsselloch, k der Schlüssel. Bei geschlossenem Zustande des Schlosses, Fig. 3, wird der Riegel a in seiner Lage durch die gegen d stofsende Kante W1 der hinteren Zuhaltung /2 gehalten. Durch Einstecken des Schlüssels k in das Loch i erfolgt zunächst eine Hebung von /2 um den Betrag a, Fig. 3; während des Verschiebens des Riegels mittelst b in der Richtung nach rechts gleitet die schiefe Ebene / der hinteren Zuhaltung/t auf die Schlüsselstufe 1, die EbeneT/ der zweiten Zuhaltung f2 auf die Stufe 2, und es steigt somit jede dieser Zuhaltungen und, überhaupt alle noch angeordneten in ihre höchste Lage, welche sie in Fig. 2 einnehmen. Wenn sie sich in dieser befinden, ist der Riegel frei beweglich. Ist er fast ans Ende seines Weges nach rechts gelangt, Fig. 1, so gleiten die schiefen Ebenen /' II" der Zuhaltungen auf den bezüglichen Stufen 1, 2 des Schlüssels wieder herab, und es legt sich nunmehr eine Kante «2 der Zuhaltung^ gegen das Stück d und sichert so den Riegel in seiner Stellung. Beim Wiedervorschieben des Riegels finden die geschilderten Vorgänge in umgekehrter Richtung statt.
Dieses beachtend, erkennt man, dafs das Schlofs vollkommen gleiche Sicherheit gegen Auf- und Zuschliefsen bietet.
Man erkennt ferner, dafs die neue Construction im Vergleich zur alten die Zahl der Zuhaltungen um die Hälfte vermindert hat; die oberen Zuhaltungen, deren die Patentschrift No. 504 erwähnt, sind hier in Wegfall gekommen. Die Unbequemlichkeit betreffs Han-
tirung mit dem Schlüssel ist ebenfalls nicht mehr vorhanden, indem der einmal eingesteckte Schlüssel ruhig während des ganzen Eröffnens, d. i. der Rückschiebung ,,des Riegels, stecken bleibt, mithin das neue Schlofs ein eintouriges geworden ist, ohne den Schlufs zu verkürzen.
Eine weitere Sicherung gegen Oeffnung mit fremdem Schlüssel, Blechstreifen u. s. w. bietet das obere Stück e. Ein nur um ein sehr Geringes erfolgendes Höherheben einer der Zuhaltungen verhindert insofern eine weitergehende Verschiebung des Riegels, als in solchem Falle die Kante η gegen e stöfst. Es ist nämlich die Höhe d jeder Zuhaltung genau gleich dem Abstande S der beiden Stücke d und e, Fig. 3.
Alle im Haupt-Patent erwähnten Modificationen sind, wie leicht ersichtlich, auch hier anwendbar. So z. B. steht dej Anwendung der Einschnitte y j (Fig. 16bis 17b des Haupt-Patentes), in Verbindung mit den correspondirenden Nasen an den Zuhaltungsfallen sowohl bei ^1 wie auch n2 bezw. M1 und m% (vergl. Fig. 3 und 7 der hier beiliegenden Zeichnung) nichts im Wege.

Claims (3)

Patent-Ansprüche: Die betreffs der Zuhaltungen des Patentes No. 504 getroffenen Abänderungen, bestehend:
1. Im Wegfall der oberen Zuhaltungen des Patentes No. 504.
2. In der Verlegung der die Sicherung abgebenden Begrenzungskante der (früheren) oberen Zuhaltung in die Aussparung des Riegels, d. i. nach dem festen Stücke d.
3. In der symmetrischen Anordnung der an den Zuhaltungstheilen m, Fig. 14 und 15 des Patentes No. 504, angebrachten abgeschrägten Zungen x, d. h. in der Anordnung der Schrägen /und /', // und II' u. s. w., Fig. 7, wie beschrieben und gezeichnet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT5590D Veränderungen am KLEINAU'schen Sicherheitsschlofs. (Zusatz zu P. R. No. 504.) Active DE5590C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3005971A (en) * 1957-12-10 1961-10-24 Bryant Electric Co Weatherproof lamp holders for fluorescent lamps
DE977156C (de) * 1953-09-27 1965-04-15 L U C Steinmueller G M B H Zyklonfeuerung mit Schlackenfangkammer

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE977156C (de) * 1953-09-27 1965-04-15 L U C Steinmueller G M B H Zyklonfeuerung mit Schlackenfangkammer
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