DE3042611C2 - - Google Patents

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DE3042611C2
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tumblers
lock
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tumbler
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Steinbach and Vollmann GmbH and Co KG
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B35/00Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor
    • E05B35/08Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor operable by a plurality of keys
    • E05B35/083Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor operable by a plurality of keys with changeable combination

Description

Die Erfindung betrifft ein insbesondere für Gefängnistüren be­ stimmtes Schloß mit durch unsymmetrische Schlüssel selbsttätig umstellbaren Sperrzuhaltungen, die auf dem Riegel höhenverstellbar gelagert und beim Ausschließen des Riegels auf einem am Schloß­ blech angeordneten Haltestift festlegbar sind und die während des Schließvorganges jeweils mit einer Schließzuhaltung eines ersten Schließzuhaltungssatzes zusammenwirken, der ebenso wie ein zweiter, mit den Schließzuhaltungen des ersten Satzes verbundenen Schließ­ zuhaltungssatz durch einen von jeweils einer Seite her einführbaren Schlüssel betätigbar ist, wobei das Schloß nur mit der Schlüsselbart­ abstufung aufgeschlossen werden kann, mit der es zugeschlossen wurde.
Schlösser der voranstehend beschriebenen Art sind aus der DE-AS 11 56 674 bekannt. Sie wurden geschaffen, um das Abtasten der Zuhaltungen zu verhindern, da die Schließzuhaltungen bei ausgeschlossenem Riegel von den auf einem Haltestift festgelegten Sperrzuhaltungen getrennt und damit frei beweglich sind, ohne daß die durch die Festlegung der Sperrzuhal­ tungen bestimmte Schließung abtastbar ist. Durch Aufschließen des Schlosses mit unterschiedlichen Schlüsseln läßt sich die Festlegung der Sperrzuhaltungen auf dem Haltestift umstellen, so daß das Schloß nur mit der Schlüsselbartabstufung aufgeschlossen werden kann, mit der es zugeschlossen wurde.
Um beispielsweise bei den Türen in den Gängen von Gefängnissen eine von beiden Seiten her mögliche Betätigung des Schlosses zu erreichen, sind bei den eingangs beschriebenen Schlössern zwei Schließzuhal­ tungssätze angeordnet, die jeweils nur von einer Seite her mittels eines Schlüssels betätigbar sind. Die in einer Ebene liegenden Schließzuhaltungen beider Schließzuhaltungssätze sind miteinander verbunden, so daß die Sperrzuhaltungen wahlweise durch einen Schlüs­ selangriff am ersten oder zweiten Schließzuhaltungssatz betätigt werden können.
Da die bekannten Schlösser von beiden Seiten her mit derselben Schlüsseln betätigt werden müssen, ergibt sich bei der bekannten Kon­ struktion die Notwendigkeit, den im übrigen nur einseitigen Schlüssel­ bart symmetrisch zu seiner mittleren Bartstufe auszubilden. Hierdurch ergibt sich zwangsläufig, daß beispielsweise die zweite Schließzu­ haltung des ersten Schließzuhaltungssatzes identisch sein muß. Der Nachteil dieser Konstruktion ist somit einerseits in der erheb­ lich eingeschränkten Variationsmöglichkeit für die Abstufung des Schlüsselbartes und andererseits in der hierdurch erleichterten Nacharbeit von Schlüsseln infolge optischer Erfassung der Schlüssel­ bartabstufung zu sehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Schloß der eingangs be­ schriebenen Art derart weiterzubilden, daß trotz der zweiseitigen Bedienungsmöglichkeit des Schlosses eine freie Wahl für die Ab­ stufungen des auch als Doppelbart auszubildenden Schlüsselbartes gege­ ben ist.
Die Lösung dieser Aufgabenstellung durch die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Schließzuhaltungen des ersten Satzes mit den Schließzuhaltungen des zweites Satzes über Kreuz verbunden und miteinander verbundene Schließzuhaltungen mit einem identischen Zu­ haltungskanal ausgeführt sind.
Durch die Verbindung der Schließzuhaltungen der beiden Schließzuhal­ tungssätze über Kreuz entfällt die Notwendigkeit, die Schlüsselbart­ abstufungen der verschiedenen Schlüssel symmetrisch zu ihrer jeweils mittleren Stufe auszubilden, da unabhängig von der Bedienungsseite jede Bartstufe stets dieselbe Sperrzuhaltung betätigt. Es ist ledig­ lich erforderlich, miteinander verbundene Schließzuhaltungen mit einem identischen Zuhaltungskanal auszuführen, wodurch gleichzeitig die Möglichkeit geschaffen wird, Doppelbartschlüssel zu verwenden. Insgesamt wird mit der Erfindung der Vorteil erzielt, daß die Varia­ tionsmöglichkeit der Schlüsselbartabstufung durch die zweiseitige Bedienbarkeit des Schlosses nicht mehr beschränkt ist und daß dem­ gemäß auch die optische Erfassung der Schlüsselbartabstufung erheb­ lich erschwert wird.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung können die beiden Schließ­ zuhaltungssätze übereinander angeordnet sein, wodurch sich der Raum­ bedarf des Schlosses verkleinert.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Schließ­ zuhaltungen an ihren senkrechten Kanten mit abgewinkelten Verbin­ dungsstücken versehen, die mit den Verbindungsstücken der zugehörigen Schließzuhaltung des jeweils anderen Satzes formschlüssig gekuppelt sind. Diese Kupplung erfolgt vorzugsweise dadurch, daß die Verbin­ dungsstücke zusammengehörender Schließzuhaltungen hakenförmig ineinandergreifen. Diese erfindungsgemäße Ausbildung ist nicht nur einfach herstellbar, sondern funktionssicher.
Mit der Erfindung wird schließlich vorgeschlagen, die Zuhaltungskanäle der zu einem Satz gehörenden Schließzuhaltungen mit unterschiedli­ chen Kanaldurchmessern entsprechend unterschiedlichen Stufensprüngen des Schlüsselbartes auszuführen. Durch die Verwendung unterschied­ licher Stufensprünge läßt sich optisch nicht mehr feststellen, ob die Abstufung einer bestimmten Stufe beispielsweise mit dem drei­ fachen eines kleineren oder dem zweifachen eines größeren Stufen­ sprunges erfolgt ist. Hiermit wird eine optische Abtastung der Schlüsselbartabstufung zum Zwecke einer Nacharbeit des Schlüssels unmöglich gemacht.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Schlosses dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht auf das Schloß nach Abnehmen der Schloßdecke,
Fig. 2 einen Querschnitt gemäß der Schnittlinie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 einen weiteren Querschnitt gemäß der Schnittlinie III-III in Fig. 1 durch die Schließzuhaltungen,
Fig. 4 eine Ansicht einer möglichen Schlüsselbartausbil­ dung und
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung zweier über Kreuz miteinander verbundener Schließzuhaltungen.
Das in den Fig. 1 und 2 dargestellte Schloß besitzt ein ebenes Schloß­ blech 1, welches mit zwei Abwinklungen 1a zur Befestigung einer Schloßstulp 2 versehen ist. Vorzugsweise wird die Schloßstulp 2 an den Abwinklungen 1 a angenietet. Wie in Fig. 2 zu erkennen ist, wird das Schloß durch eine kastenförmige Schloßdecke 3 verschlossen, die mittels nicht dargestellter Schrauben an zugleich als Abstandshalter dienenden Gewindebüchsen 1 b befestigt wird, die am Schloßblech 1 angeordnet sind.
Auf dem Schloßblech 1 ist ein Riegel 4 verschiebbar gelagert, dessen Riegelkopf 4 a in einer Öffnung der Schloßstulp 2 geführt ist. Mit­ tels einer Ausnehmung 4 b etwa in der Mitte des Riegelschafts erfolgt eine weitere Führung auf einem am Schloßblech 1 angeordneten Riegel­ führungsstift 5. Weiterhin können auch einige der Gewindebüchsen 1 b zur Führung des Riegels 4 herangezogen werden.
Auf dem vorderen Teil des Riegels 4 sind Sperrzuhaltungen 6 angeord­ net, und zwar auf zwei am Riegel 4 befestigten Führungsstiften 7, die in entsprechende Führungsschlitze 6 a der Sperrzuhaltungen 6 mit Ausneh­ mungen 6 b versehen. Mit Hilfe dieser Ausnehmungen 6 b werden die Sperrzuhaltungen 6 bei ausgeschlossenem Riegel 4 auf einem Hatestift 8 festgelegt, der aus dem Schloßblech 1 angeordnet ist.
Jede Sperrzuhaltung 6 ist an ihrer hinteren Seite mit einer Quer­ nut 6 c versehen, in die jeweils eine Nase 9 c einer Schließzuhaltung 9 eingreift. Die Schließzuhaltungen 9 bilden einen ersten Schließzuhal­ tungssatz, der beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 aus sieben Schließzuhaltungen 9 besteht. Jede Schließzuhaltung 9 besitzt zwei Führungsschlitze 9 a, mit denen sie auf jeweils einem am Schloßblech 1 befestigten Führungsstift 10 höhenverstellbar geführt ist. Weiter­ hin weist jede Schließzuhaltung 9 einen Zuhaltungskanal 9 b für den Schlüsselangriff auf.
Unterhalb des aus den Schließzuhaltungen 9 gebildeten oberen Schließ­ zuhaltungssatzes befindet sich ein zweiter Schließzuhaltungssatz aus Schließzuhaltungen 11, die grundsätzlich den Schließzuhaltungen 9 entsprechen und wiederum mit zwei Führungsschlitzen 11 a für Führungs­ stifte 12 und einem Zuhaltungskanal 11 b versehen sind. Die Verbindung zwischen den oberen Schließzuhaltungen 9 und den unteren Schließ­ zuhaltungen 11 wird nachfolgend anhand der Fig. 3 und 5 erläutert.
Wie aus den Fig. 1 und 2 zu erkennen ist, erfolgt die Betätigung der oberen Schließzuhaltungen 9 durch einen Schlüssel, der in Richtung der Draufsicht auf Fig. 1 in das Schloß eingeführt wird. Das an der in der Fig. 1 nicht gezeichneten Schloßdecke 3 befestigte Sclüssel­ führungsgehäuse 13 ist im Schnitt gemäß Fig. 2 eingezeichnet. Die Fig. 1 und 2 lassen weiterhin eine Schlüsselführungsbuchse 11 für den Schlüssel zur Betätigung der oberen Schließzuhaltungen 9 erkennen. Schließlich zeigt der Schnitt in Fig. 2 eine in der Schloßdecke 3 ausgebildete Schlüsselbartöffnung 3 a für den Schlüssel zur Betäti­ gung der oberen Schließzuhaltungen 9. Die entsprechende Schlüssel­ bartöffnung 1 c für den von der anderen Seite her einführbaren Schlüs­ sel zur Betätigung der unteren Schließzuhaltungen 11 ist in Fig. 1 zu erkennen. Das zugehörige Schlüsselführungsgehäuse 13 für diesen Schlüssel ist in der Draufsicht in Fig. 2 gezeichnet.
Die Fig. 1 zeigt weiterhin einen Sperrhebel 15, der um die rechte obere Gewindebüchse 1 b verschwenkbar gelagert ist und durch eine an einem Bolzen 15 a angreifende Sperrhebelfeder 16 derart belastet ist, daß der Sperrhebel 15 stets von oben her auf den Riegel 4 gedrückt wird. Um eine Festlegung des Riegels 4 in seinen beiden Endstellungen durch den Sperrhebel 15 zu erzielen, besitzt der Riegel 4 auf seiner Oberseite einen Ansatz 4 c, der mit entsprechenden Aussparungen bzw. Anschlagkanten des Sperrhebels 15 zusammenwirkt. Um ein Anheben des Sperrhebels 15 entgegen der Kraft der Sperrhebelfeder 16 durch die oberen Schließzuhaltungen 9 zum Zwecke der Verschiebung des Riegels 4 zu ermöglichen, besitzt er am vorderen Ende einen Mitnahmebolzen 15 b, der über sämtliche Schließzuhaltungen 0 hinüberragt.
Die oberen Schließzuhaltungen 9 sind mit den unteren Schließzuhal­ tungen 11 über Kreuz verbunden wie dies aus den Fig. 3 und 5 hervor­ geht. Zu diesem Zweck sind die Schließzuhaltungen 9 bzw. 11 mit den Buchstaben A bis G versehen. Die unmittelbar am Riegel 4 anliegende obere Schließzuhaltung 9 A ist mit der vom Riegel 4 abgewandten unte­ ren Schließzuhaltung 11 A verbunden, wie dies Fig. 5 in perspektivi­ scher Darstellung zeigt. Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß es zur Fest­ legung der Schließzuhaltungen 9 und 11 erforderlich ist, auf der Seite der Schloßdecke 3 eine Ausgleichplatte 17 einzufügen.
Die perspektivische Darstellung der Fig. 5 macht deutlich, daß in die miteinander verbundenen Schließzuhaltungen 9 A, 11 A; 9 B, 11 B; 9 C, 11 C; 9 E, 11 E; 9 F, 11 F und 9 G, 11 G jeweils mit abgewinkelten Verbindungsstücken 9 d bzw. 11 d an ihren senkrechten Längskanten versehen sind, die hakenförmig ineinandergreifen, so daß die oberen Schließzuhaltungen 9 mit den unteren Schließzuhaltungen 11 über Kreuz miteinander verbunden sind. Da eine ungerade Anzahl von Schließzuhaltungen 9 bzw. 11 pro Schließzuhaltungssatz vorgesehen ist, erfolgt die Verbindung der mittleren Schließzuhaltungen 9 D, 11 D unmittelbar miteinander.
Durch die voranstehend geschilderte Verbindung der Schließzuhaltungen 9 und 11 über Kreuz wird die obere Schließzuhaltung 9 A von derselben Schlüsselbartstufe betätigt wie die untere Schließzuhaltung 11 A, obwohl die Schlüssel von unterschiedlichen Seiten her in das Schloß eingeführt werden. Dementsprechend sind bei miteinander verbundenen Schließzuhaltungen 9 bzw. 11 die Zuhaltungskanäle 9 b bzw. 11 b identisch ausgebildet.
In Fig. 4 ist der Doppelbart eines Schlüssels 18 gezeichnet, der mit zwei Riegelstufen 18 R und insgesamt sieben Schlüsselbartstufen 18 A, 18 B, 18 C, 18 D, 18 E, 18 F und 18 G ausgeführt ist und zwar beidseitig des Doppelbarts. Die in Fig. 4 gezeichnete Doppelbartausbildung läßt außerdem erkennen, daß es möglich ist, die Bartstufen mit unterschiedlichen Stufensprüngen auszuführen, da von ein und dersel­ ben Schlüsselbartstufe 18 A bis 18 G stets nur miteinander über Kreuz verbundene Schließzuhaltungen 9 bzw. 11 betätigt werden.
Durch Einführen des in Fig. 4 gezeichneten Schlüssels 18 in das obere Schlüsselführungsgehäuse 13 gelangen dessen Schlüsselbart­ stufen 18 A bis 18 G in die Zuhaltungskanäle 9 b der oberen Schließzu­ haltungen 9. Durch eine Drehung im Uhrzeigersinn werden zuerst die Schließzuhaltungen 9 angehoben und damit über den Mitnahmebolzen 15 b auch der Sperrhebel 15. Dieser gibt somit den Ansatz 4 c des Riegels 4 frei, so daß bei weiterer Drehung des Schlüssels 18 der Riegel 4 mittels der vorderen Riegelstufe 18 R des Schlüssels 18 aus der ausgeschlossenen Stellung in Fig. 1 zurückgezogen werden kann.
Bei dieser Rückzugsbewegung werden die Sperrzuhaltungen 6 vom Halte­ stift 8 zusammen mit dem Riegel 4 zurückbewegt. Dies ist nur mög­ lich, wenn durch die Schlüsselbartstufen 18 A bis 18 G die Schließzu­ haltungen 9 derart angehoben worden sind, daß die Quernuten 6 c der Sperrzuhaltungen 6 auf die Nase 9 c der Schließzuhaltung 9 aufgescho­ ben werden können. Über die Verbindungsstücke 9 d und 11 d werden die unteren Schließzuhaltungen 11 gemeinsam mit den Schließzuhaltungen 9 bewegt. In der zurückgezogenen Stellung des Riegels 4 wird dieser durch den Sperrhebel 15 festgelegt.
Wenn nunmehr das in der voranstehend beschriebenen Weise aufgeschlos­ sene Schloß wieder zugeschlossen werden soll, wird der Schlüssel 18 oder ein Schlüssel mit einer anderen Schlüsselbartstufung entweder in das obere oder in das untere Schlüsselführungsgehäuse 13 einge­ steckt. Bei der Verwendung des unteren Schlüsselführungsgehäuses 13 gelangt der Schlüselbart in die Zuhaltungskanäle 11 b der unteren Schließzuhaltungen 11. Diese Schließzuhaltungen 11 werden somit bei einer Drehung des Schlüssels entgegen dem Uhrzeigersinn angeho­ ben. Durch die Verbindung dieser Schließzuhaltungen 11 mit den Schließzuhaltungen 9 erfolgt auch ein Anheben des Sperrhebels 15, so daß durch die weitere Drehung des Schlüssels 18 der Riegel 4 aus der Schloßstulp 2 ausgeschlossen werden kann. Hierbei werden die Sperr­ zuhaltungen 6 entsprechend der Ausbildung der Schlüsselbartstufen 19 A bis 18 G auf den Haltestift 8 geschoben und im letzten Teil der Ausschubbewegung des Riegels 4 von den Nasen 9 c der Schließzuhaltungen 9 getrennt. Die oberen Schließzuhaltungen 9 werden somit bei voll­ ständig ausgeschlossenem Riegel 4 zusammen mit den unteren Schließ­ zuhaltungen 11 durch den Sperrhebel 15 nach unten verschwenkt. Gleichzeitig wird der Riegel 4 wiederum über seinen Ansatz 4 c vom Sperrhebel 15 festgelegt.
In dieser in Fig. 1 gezeichneten Stellung kann die Lage der Sperr­ zuhaltungen 6 von außen nicht abgetastet werden. Ein Aufschließen des Schlosses ist nur mit einem Schlüssel 18 möglich, der dieselbe Schlüsselbartabstufung wie derjenige Schlüssel 18 aufweist, mit dem der Riegel 4 ausgeschlossen worden ist. Von welcher Seite her dieser Schlüssel 18 in das Schloß eingeführt wird, ist hierbei unerheblich.
Bezugsziffernliste
1 Schloßblech
1 a Abwinklung
1 b Gewindebüchse
1 c Schlüsselbartöffnung
2 Schloßstulp
3 Schloßdecke
3 a Schlüsselbartöffnung
4 Riegel
4 a Riegelkopf
4 b Ausnehmung
4 c Ansatz
5 Riegelführungsstift
6 Sperrzuhaltung
6 a Führungsschlitz
6 b Ausnehmung
6 c Quernut
7 Führungsstift
8 Haltestift
9 Schließzuhaltung
9 a Führungsschlitz
9 b Zuhaltungskanal
9 c Nase
9 d Verbindungsstück
10 Führungsstift
11 Schließzuhaltung
11 a Führungsschlitz
11 b Zuhaltungskanal
11 d Verbindungsstück
12 Führungsstift
13 Schlüsselführungsgehäuse
14 Schlüsselführungsbuchse
15 Sperrhebel
15 a Bolzen
15 b Mitnahmebolzen
16 Sperrhebelfeder
17 Ausgleichplatte
18 Schlüssel
18 R Riegelstufe
18 A-G Schlüsselbartstufe.

Claims (5)

1. Schloß, insbesondere für Gefängnistüren, mit durch unsymmetrische Schlüssel selbsttätig umstellbaren Sperrzuhaltungen, die auf dem Riegel höhenverstellbar gelagert und beim Ausschließen des Riegels auf einem am Schloßblech angeordneten Haltestift fest­ legbar sind und die während des Schließvorgangs jeweils mit einer Schließzuhaltung eines ersten Schließzuhaltungssatzes zusammenwirken, der ebenso wie ein zweiter, mit den Schließzuhal­ tungen des ersten Satzes verbundener Schließzuhaltungssatz durch einen von jeweils einer Seite her einführbaren Schlüssel betätigbar ist, wobei das Schloß nur mit der Schlüsselbart­ abstufung aufgeschlossen werden kann, mit der es zugeschlossen wurde, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließzuhaltungen (9) des ersten Satzes mit den Schließ­ zuhaltungen (11) des zweiten Satzes über Kreuz verbunden und mit­ einander verbundene Schließzuhaltungen (9, 11) mit einem identi­ schen Zuhaltungskanal (9 b, 11 b) ausgeführt sind.
2. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schließzuhaltungssätze (9, 11) übereinander angeordnet sind.
3. Schloß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließzuhaltungen (9, 11) an ihren senkrechten Kanten mit abge­ winkelten Verbindungsstücken (9 d, 11 d) versehen sind, die mit den Verbindungsstücken (11 d bzw. 9 d) der zugehörigen Schließzuhaltung (11, 9) des jeweils anderen Satzes formschlüssig gekuppelt sind.
4. Schloß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungs­ stücke (9 d, 11 d) zusammengehörende Schließzuhaltungen (9, 11) haken­ förmig ineinandergreifen.
5. Schloß nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Zuhaltungskanäle (9 b, 11 b) der zu einem Satz gehörenden Schließzuhaltungen (9, 11) mit unterschiedlichen Kanal­ durchmessern entsprechend unterschiedlichen Stufensprüngen des Schlüsselbartes ausgeführt sind.
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