DE3447748C2 - - Google Patents

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DE3447748C2
DE3447748C2 DE3447748A DE3447748A DE3447748C2 DE 3447748 C2 DE3447748 C2 DE 3447748C2 DE 3447748 A DE3447748 A DE 3447748A DE 3447748 A DE3447748 A DE 3447748A DE 3447748 C2 DE3447748 C2 DE 3447748C2
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latch
housing
retraction
locking
lock
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Scott A. Burlingame Calif. Us Hull
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Schlage Lock Co LLC
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B55/00Locks in which a sliding latch is used also as a locking bolt
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics
    • E05B63/04Locks or fastenings with special structural characteristics for alternative use on the right-hand or left-hand side of wings
    • E05B63/044Locks or fastenings with special structural characteristics for alternative use on the right-hand or left-hand side of wings with reversible bolt or bolt head
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E05B55/00Locks in which a sliding latch is used also as a locking bolt
    • E05B55/12Locks in which a sliding latch is used also as a locking bolt the bolt being secured by the operation of a hidden parallel member ; Automatic latch bolt deadlocking mechanisms, e.g. using a trigger or a feeler
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    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/10Locks or fastenings for special use for panic or emergency doors
    • E05B65/104Locks or fastenings for special use for panic or emergency doors actuated in response to heat, e.g. with fusible element, bimetal, memory shape or swelling material
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    • E05B65/10Locks or fastenings for special use for panic or emergency doors
    • E05B65/1086Locks with panic function, e.g. allowing opening from the inside without a ley even when locked from the outside
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T70/00Locks
    • Y10T70/50Special application
    • Y10T70/5093For closures
    • Y10T70/5155Door
    • Y10T70/5199Swinging door
    • Y10T70/5226Combined dead bolt and latching bolt

Description

Die Erfindung betrifft ein Einsteck-Türschloß mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1. Ein solches Schloß wird in eine Ausneh­ mung in der Seitenkante einer Tür eingesetzt, und das Schloß ist so konstru­ iert, daß es wahlweise zur Benutzung entweder mit einer rechts angeschla­ genen oder sich nach rechts öffnenden Tür oder mit einer links angeschlagenen oder sich nach links öffnenden Tür verwendbar ist.
Ein solches Türschloß ist aus der US-PS 36 72 714 bekannt. Dieses bekannte Schloß ist jedoch nicht ohne weiteres umkehrbar bzw. an rechts oder links öffnende Türen anpaßbar.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Türschloß der gattungs­ gemäßen Bauart zu schaffen, das an rechts oder links öffnende Türen anpaßbar ist, ohne daß hierfür das Schloß auseinandergenommen werden muß.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1. Da die Zuhaltung wahlweise nach innen oder nach außen verschiebbar ist, ergibt sich hierdurch eine Umkehrung der Verriegelungsfunktion der Handgriffe. Da auch die Falle um 180° verdrehbar ist, ist auch deren Funktion umkehrbar, so daß zueinander entgegengesetzte Türanschläge oder Türbewegungen ermöglicht sind. Eine mit dem erfindungsge­ mäßen Schloß ausgerüstete Tür kann sowohl von der Innenseite als auch von der Außenseite her durch unabhängige Betätigung der Türhandgriffe gesteuert werden. Die Tür kann von außen her auch mittels eines Schließzylinders und von innen her mittels eines Fingerdrehknopfes oder eines sonstigen Handgriffes betätigt werden.
Für die Umkehrung der Fallenfunktion für die Verwendung eines Schlosses für linke oder rechte Türen ist es an sich aus der CH-PS 3 88 122 bekannt, die Falle um 180° zu verdrehen. Hierzu muß jedoch die Falle aus dem Schloß herausgenommen und in der verdrehten Stellung wieder eingebaut werden. Hierzu muß also das Schloß auseinandergenommen werden, was bei der Erfin­ dung nicht nötig ist. Hier kann die Falle seitlich aus dem Gehäuse heraus­ gezogen, um 180° um ihre Achse verdreht und wieder in das Gehäuse zurück­ geführt werden, ohne daß das Schloß auseinandergenommen wird. Auch für die erfindungsgemäße Querverschiebung der Zuhaltung braucht das Schloß nicht auseinandergenommen zu werden.
Auch aus der US-PS 38 08 849 ist ein umkehrbares Schloß bekannt. Auch hier muß jedoch die Falle aus dem Schloß entfernt, dann um 180° um ihre Längs­ achse verdreht und anschließend wieder in das Schloßgehäuse eingebaut werden, um die Position der Nockenflächen der Falle umzukehren, um also einen ent­ gegengesetzten Türanschlag zu ermöglichen. Bei diesem Stand der Technik liegen demnach die gleichen Nachteile vor wie bei dem zuvor beschriebenen Stand der Technik.
Die Unteransprüche kennzeichnen vorteilhafte Weiterbildungen und Einzelheiten der Erfindung.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeich­ nung beschrieben.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht, die den allgemeinen Aufbau und die wesent­ lichen Teile des Einsteck-Türschlosses zeigt;
Fig. 2 zeigt die untere Hälfte des Schlosses in Seitenansicht, wobei einige sich gegenseitig überlagernde Bauteile entfernt sind und die Zuhal­ tung sich in der entriegelten Stellung befindet;
Fig. 3 entspricht Fig. 2 mit der Zuhaltung in der verriegelten Stellung.
Fig. 4 ist eine Seitenansicht der unteren Hälfte des Schlosses und zeigt die über das Gehäuse hinaus vorgeschobene Falle zur Ermöglichung einer Umkehrung von deren Funktion von Hand.
Fig. 5 ist eine Endansicht, die die Falle in teilweise verdreh­ ter Stellung zeigt.
Fig. 6 entspricht Fig. 4, wobei die Falle verdreht und in das Gehäuse in ihre Normalstellung zurückgezogen ist.
Fig. 7 ist eine teilweise Endansicht, die die Zuhaltung in einer ersten Stellung für eine Betriebsart zeigt.
Fig. 8 zeigt die Zuhaltung in gegenüber Fig. 7 nach links ver­ schobener Stellung für die entgegengesetzte Betriebsweise.
Fig. 9 ist eine Seitenansicht der unteren Hälfte der Schloßan­ ordnung, die die Betätigung der von einem Handgriff bewegten Rückzugseinrichtung zeigt, die im Uhrzeigersinn zum Zurückzie­ hen der Falle verdreht wird.
Fig. 10 ist eine Seitenansicht der unteren Hälfte der Schloß­ anordnung, die die Betätigung der von einem Handgriff bewegten Rückzugseinrichtung zeigt, die entgegen dem Uhrzeigersinn zum Zurückziehen der Falle verdreht wird.
Fig. 11, 12, 13 sind Seitenansichten der Schloßanordnung, die die gleichzeitige Funktion des Handdrehgriffs zeigen, wobei Fig. 11 die Handdrehnuß in der unverriegelten Stellung, Fig. 12 die Handdrehnuß in der verriegelten Stellung und Fig. 13 die Handdrehnuß in der verriegelten Stellung mit vorgeschobenem Riegel zeigen.
Fig. 14 ist eine Seitenansicht der unteren Hälfte der Schloß­ anordnung, die die Kombination von Rückzugsfeder und Feueran­ schlag in ihrer Normalstellung zeigt.
Fig. 15 entspricht Fig. 14 und zeigt die Kombination der Rück­ zugsfeder in ihrer nachgiebigen Stellung zur Sicherung gegen Feuereinwirkung.
Fig. 16 ist eine Seitenansicht des Betätigungsmechanismus für den Hilfsriegel.
Fig. 17 ist eine Seitenansicht des Riegels und der Riegelplatte.
Fig. 18 ist ein Detail der Zuhaltungsplatte.
Fig. 19 zeigt eine Außenansicht eines Einsteckschlosses, wobei zusätzlich die Anordnung eines äußeren Federpakets zur Unter­ stützung bei der Bauart mit hebelartigem Türgriff dargestellt ist.
Fig. 20 ist ein Detail des Federpakets für den hebelartigen Türhandgriff.
In Fig. 1 ist ein erfindungsgemäßes Einsteckschloß 1 allgemein dargestellt.
Das Einsteckschloß weist ein Gehäuse 2 von allgemein rechteckiger Kastengestalt auf. Beim normalen Einbau wird das Einsteckschloß in eine Ausnehmung für das Einsteckschloß in einer Kante einer Tür eingesetzt. Das Schloß wird in der Türkante mittels Schrau­ ben oder ähnlicher Haltevorrichtungen gehalten, die in eine Kante des Gehäuses eingreifen. An der Türkante und dieser ent­ sprechend sind eine Falle 4, ein Hilfsriegel 5 und ein stehen­ der Riegel 6 vorgesehen. Jede dieser Vorrichtungen ist wahlweise in der Lage, sich aus dem Gehäuse des Einsteckschlosses heraus über die Türkante hinaus zu erstrecken. Der Riegel und die Falle wirken mit geeigneten Ausnehmungen in dem Türrahmen zusammen, um eine Relativbewegung zwischen der Türkante und dem Türrahmen zu verhindern und dadurch das Verschließen der Tür zu erreichen.
Der Hilfsriegel 5 dient dazu, zu verhindern, daß die Falle 4 von außen her durch eine Einbruchsvorrichtung (beispielsweise eine Kreditkarte) niedergedrückt werden kann, wenn der Hilfs­ riegel 5 gegen den Türrahmen angedrückt ist. Das Schloß ist mit einer Schutzplatte 3 versehen, die dazu dient, die Falle 4, den Hilfsriegel 5 und den Riegel 6 zueinander auszurichten und einen Einbruch in das Schloßgehäuse 2 von der Türkante her zu verhindern.
Ein Schließzylinder 40 ist in dem Einsteckschloß in herkömmli­ cher Weise angeordnet und schafft eine Einrichtung zur Betäti­ gung der Falle 4 mittels eines Schlüssels von der Außenseite der Tür. Ein Schließzylinder-Übertragungs-Gelenkhebel (Schwinge) 45 wirkt mit dem Schließzylinder 40 zusammen, um ein Zurückzie­ hen der Falle 4 zu erreichen. Ein Verdrehen des Schließzylinders mit einem darin eingesetzten geeigneten Schlüssel aktiviert die Schließzylinder-Schwinge 45 und verdreht diese um einen Gelenk­ zapfen 46. Die Schwinge greift an einem Sattel 27 der Falle 4 an und zieht dadurch die Falle zurück. Ein besonderes Merkmal der Schließzylinder-Schwinge 45 besteht darin, daß eine abgebo­ gene Lasche 47 (Fig. 17) an einer Riegelplatte 17 die Schwinge 45 außer Eingriff mit dem Schließzylinder 40 verdreht, wenn der Riegel 6 vorgeschoben ist. Dies verhindert ein Zurückziehen der Falle 4 durch Betätigung mit dem Schlüssel so lange, bis der Riegel 6 zurückgezogen wird.
In Fig. 1 sind auch Rückzugsbuchsen oder Rückzugsnüsse 20 ge­ zeigt, die durch die Schloßhandgriffe betätigt sind und die unter gewissen Bedingungen ein Zurückziehen der Falle 4 gestat­ ten. Die Beschreibung der Wirkungsweise der Rückzugsnüsse 20 erfolgt im einzelnen später unter Bezugnahme auf die Fig. 9 und 10.
Das Schloß ist mit einer Sperre oder mit Zuhaltungen 7 versehen, die wahlweise die Rückzugsnuß an der Drehung hindern. Eine Zu­ haltungsfeder 9 gestattet eine genaue Positionierung und Halte­ rung der Zuhaltungen. Ein Betätigungshebel 25 für die Falle 4 wirkt in Abhängigkeit von der Drehung der Rückzugsnuß 20. Der Fallen-Betätigungshebel 25 greift an dem Sattel 27 der Falle 4 an und bildet das direkte Eingriffsmittel zum Zurückziehen der Falle 4. Ein Anschlag 30 für die Falle ist an einem Ende auf einem Anschlaggelenkstift 31 schwenkbar gelagert und ruht an seinem anderen Ende auf einem Hilfsriegelnocken 32. Wenn der Hilfsriegel 5 niedergedrückt ist, ist der Hilfsriegelnocken 32 nach rechts gemäß Fig. 1 verschoben. Dies gestattet es dem Fallenanschlag 30, sich um einen kleinen Betrag entgegen dem Uhrzeigersinn zu verdrehen, der ausreicht, daß das Ende der Fallenstange ein Zurückziehen der Falle 4 stört bzw. verhindert.
Es muß erwähnt werden, daß der Fallenanschlag 30 durch den Sat­ tel 27 angehoben werden muß, bevor die Falle 4 zurückgezogen werden kann. Der Sattel 27 ist gleitend auf der Fallenstange gelagert und mit Hilfe einer Freigabefeder 26 nachgiebig ange­ ordnet. Eine Fallenvorschubfeder 28 dient dazu, die Falle 4 durch Zusammenwirken zwischen einem Fallenstangenbund 29 und einem Anschlag 35 vorzuschieben, der als Anschlag für den Sat­ tel und als Führung für die Fallenstange dient.
Eine Handdrehnuß 50 (Fig. 1) weist ein Drehbetätigungsglied auf, das die Fähigkeit hat, ein kleines Maß von verlorener Bewegung oder Tot­ gang aufzunehmen oder zu speichern. Die Handdrehnuß 50 wählt eine von drei Betätigungsarten des Schlosses durch Bewegung und Freigabe einer Reihe von Gleitstangen und Nocken, was später beschrieben wird. Ein Teil dieser Komponenten und Vorrichtungen ist in Fig. 1 ersichtlich und wird später unter Bezugnahme auf die Fig. 11, 12 und 13 besser verständlich werden.
Ein Glied zum gleichzeitigen Zurückziehen (Wechsel) 8 wirkt als Steuergelenk zwischen der Betätigung der Handdrehnuß 50 und der Rückzugsnuß 20. Seine Funktion wird später im einzelnen beschrieben.
Wie Fig. 2 zeigt, ist die Rückzugsnuß 20 drehbar in dem Schloß­ gehäuse gelagert und wird mittels der Schloßhandgriffe über einen Vierkant 36 betätigt. Die Rückzugsnuß 20 besteht aus zwei identischen, nebeneinander liegenden Abschnitten, die jeweils einen Betätigungszahn 37 in der Art eines Zahns eines Zahnrades und einen Zuhaltungs-Eingriffshaken 38 aufweisen. Die Lagerung der beiden identischen Abschnitte gestattet es jedem Abschnitt, sich unabhängig voneinander im Uhrzeigersinn oder entgegen dem Uhrzeigersinn zu verdrehen. Der eine Abschnitt liegt auf der Innenseite des Schloßgehäuses. Der andere Abschnitt liegt an der Außenseite des Schloßgehäuses. In Fig. 2 ist nur der dem Betrachter zugekehrte Abschnitt der Rückzugsnuß ersichtlich. Es ist zu bemerken, daß eine Verdrehung einer der Rückzugs­ nüsse nicht eine Drehung an der anderen Nuß bewirkt. Da jedoch beide Nüsse die gleiche Funktion bewirken, ist verständlich, daß eine Verdrehung der innenliegenden Nuß die Falle betätigen kann, während die außenliegende Nuß gegen Verdrehung von außen her durch die Zuhaltungen verriegelt ist.
Wie aus den Fig. 9 und 10 ersichtlich ist, veranlaßt eine Ver­ drehung der Rückzugsnuß im Uhrzeigersinn den Betätigungszahn 37, an einem Stift 60 auf dem Fallenbetätigungshebel 25 anzu­ greifen. Dies wiederum veranlaßt den Fallenbetätigungshebel 25 zu einer Drehung um das Zentrum der Rückzugsnuß 20, und da­ durch wird über einen Eingriff mit dem Fallensattel 27 die Falle 4 veranlaßt, sich nach rechts gemäß Fig. 9 zu verlagern.
Eine Verdrehung der Rückzugsnuß entgegen dem Uhrzeigersinn ver­ anlaßt den Betätigungszahn 37, einen Winkelhebel 61 an dessen sich über die volle Höhe erstreckendem zahnartigem Vorsprung 62 anzugreifen. Dieser Eingriff verdreht den Winkelhebel 61 um den Gelenkzapfen 63 im Uhrzeigersinn, wodurch ein Rückzugsgelenk­ hebel 64 nach rechts gemäß Fig. 10 verschoben wird. Der Rück­ zugsgelenkhebel 64 ist schwenkbar mit dem Winkelhebel 61 an einem Gelenkpunkt 65 an seinem einen Ende und mit dem Stift 60 an seinem anderen Ende verbunden.
Eine Rückzugsfeder 10 leistet der Verdrehung im Uhrzeigersinn des Winkelhebels 61 Widerstand und stellt die Rückzugsnüsse in die neutrale Stellung zurück, wenn die Schloßhandgriffe losgelassen werden.
Gemäß Fig. 2 sind die Zuhaltungen auf der Seite des Betrachters angeordnet. Gemäß Fig. 2 sind die Zuhaltungen außer Eingriff mit der Rückzugsnuß 20 und gestatten deren Verdrehung.
Fig. 3 zeigt denselben Teil des Schlosses wie Fig. 2, wobei je­ doch die Zuhaltungen 7 nach links verlagert sind und dadurch an dem Zuhaltungshaken 38 der Rückzugsnuß 20 angreifen. Diese Stellung verriegelt den außenliegenden Handgriff (dem Betrach­ ter zugekehrt) und verhindert ein Zurückziehen der Falle 4 von der Außenseite des Schlosses her.
Die Zuhaltung 7 ist gleitend auf Stiften 70 und 79 gelagert, die mit Langlöchern 71 in der Zuhaltung 7 zusammenarbeiten, um eine horizontale Verschiebung der Zuhaltungen von der verriegel­ ten in die entriegelte Stellung zu ermöglichen. Ein Zuhaltungs­ nockenschlitz 72 liefert den Antrieb zur Verschiebung der Zuhal­ tungen von der verriegelten in die entriegelte Stellung. Die Nockenfunktion wird später in Verbindung mit den Fig. 11 bis 13 beschrieben, die auch die Betätigung der Handgriffe veranschau­ lichen.
Wie die Fig. 4 bis 6 zeigen, ist das erfindungsgemäße Einsteck­ schloß mit einer Falle 4 versehen, die umdrehbar ist, um eine Betätigung von gegenüberliegenden Türseiten her zu ermöglichen bzw. um das Schloß für entgegengesetzten Türanschlag brauchbar zu machen. Um das Umdrehen der Falle zu ermöglichen, ist es notwendig, die Schutzplatte 3 abzunehmen, wodurch es möglich ist, die Falle 4 nach links gegen die Wirkung der Freigabefeder 26 zu verlagern, wie es in Fig. 4 gezeigt ist. Wenn nun die Falle 4 aus dem Gehäuse 2 herausgezogen wird bis zu einem Punkt, an dem der Fallenstangenbund 29 kaum noch in dem Gehäuse verbleibt, kann die Falle 4, wie in Fig. 5 gezeigt, in die entgegengesetzte, in Fig. 6 gezeigte Eingriffsstellung verdreht werden, worauf die Falle 4 losgelassen und ihr gestattet wird, sich in das Gehäuse 2 zurückzuziehen. Das Wiederanbringen der Schutzplatte 3 vollendet den Vorgang der Umdrehung oder Umkehrung der Falle 4.
Wie die Fig. 7 und 8 veranschaulichen, bestimmt die Stellung der Zuhaltungen 7 in bezug auf die Vorderseite oder die Rück­ seite des Gehäuses, welcher Handgriff als innerer Handgriff und welcher Handgriff als äußerer oder verriegelter Handgriff arbeitet. Die Zuhaltungen 7 sind an den Führungsstiften 70 und 79 gelagert, die mit den Langlöchern 71 in den Zuhaltungen zu­ sammenwirken, wie es zuvor beschrieben wurde. Die Führungs­ stifte gestatten es auch, die Zuhaltungen von der rechten Seite des Gehäuses, wie in Fig. 7 gezeigt, zu der linken Seite, wie in Fig. 8 gezeigt, zu verschieben. Wie Fig. 7 zeigt, ist die rechte Seite die Außenseite. In Fig. 8 ist die linke Seite die Außenseite. Es ist festzuhalten, daß die Zuhaltungen nur an einer der beiden Rückzugsnüsse angreifen, wie es zuvor be­ schrieben wurde. Die Positionierung der Zuhaltungen wird er­ reicht durch Einsetzen einer Abstandsschraube 12 in die geeig­ nete Seite des Gehäuses, wodurch die Zuhaltungen zu der gegen­ überliegenden Seite des Gehäuses hin verlagert werden.
Die Rückzugsfeder 10 dient einer zweiten Funktion, wie in Fig. 14 und 15 gezeigt. Ein Ende der Rückzugsfeder 10 ist in Berüh­ rung mit dem Winkelhebel 61 und verdreht sich mit diesem. Das andere Anschlagsende 13 der Feder 10 steht in Berührung mit einem schmelzbaren Glied 11, das eine Bewegung der Feder nach oben verhindert, wie in Fig. 14 gezeigt. Als Sicherheitsmaßnahme im Falle eines Feuers kann das schmelzbare Glied 11 wegschmelzen, wodurch es dem Anschlagende 13 der Rückzugsfeder 10 gestattet ist, sich weiter nach oben zu bewegen, wie in Fig. 15 gezeigt, und zwar in eine Stellung, die nachgiebig in dem Rückzugsweg der Falle 4 liegt. Es ist beabsichtigt, daß das Anschlagsende 13 einen ausreichenden Widerstand bietet, um ein zufälliges oder ungewolltes Verdrehen des Rückzugsmechanismus für den Fall zu verhindern, daß der Strahl eines Feuerlöschschlauchs die Schloßhandgriffe berührt. In einem Notfall kann jedoch ausrei­ chende Kraft auf die Handgriffe ausgeübt werden, um ein Öffnen der Tür zu gestatten. Es wird angenommen, daß diese nachgiebige Halterung oder Verriegelung ein wichtiges Merkmal des vorliegen­ den Einsteckschlosses ist.
Ein weiteres wesentliches Merkmal des Schlosses wird unter Be­ zugnahme auf die Fig. 11 bis 13 beschrieben. Dieses besondere Merkmal betrifft die kombinierte Dreistellungsfunktion der Handdrehnuß 50.
In Fig. 11 ist die Handdrehnuß 50 in ihrer unverriegelten Stel­ lung gezeigt, in der sie vollständig in einer Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht ist. In dieser Stellung läßt sich sowohl der innere als auch der äußere Handgriff der Tür betäti­ gen und öffnet das Schloß. Sowohl der Riegel 6 als auch die Zuhaltungen 7 befinden sich in der unverriegelten Stellung.
Eine Verdrehung der Handdrehnuß 50 um etwa 20° im Uhrzeigersinn, wie in Fig. 12 gezeigt, bringt die Zuhaltungen in die Verriege­ lungsstellung.
Eine Verdrehung der Handdrehnuß 50 um etwa 90° im Uhrzeigersinn von der Entriegelungsstellung her, wie in Fig. 13 gezeigt, bringt zusätzlich zum Einrasten der Zuhaltungen auch den Riegel 6 in seine Verriegelungsstellung. Eine Verdrehung der Handdreh­ nuß entgegen dem Uhrzeigersinn aus der dritten Stellung zieht zuerst den Riegel zurück und löst schließlich den Eingriff der Zuhaltungen.
Die kombinierte Handdrehfunktion wird durch Betätigung von zwei beweglichen Gleitplatten erzielt. Eine Zuhaltungsplatte 15 ist für eine lineare Verschiebung in lotrechter Richtung angeordnet, wie in Fig. 11 bis 13 gezeigt. Der Führungsstift 31 nahe dem oberen Ende der Zuhaltungsplatte 15 und der Führungsstift 70, der nahe dem unteren Ende der Zuhaltungsplatte 15 angeordnet ist, wirken mit Längsschlitzen 75 in der Zuhaltungsplatte zusammen, um die Verschiebungsbewegung zu gestatten. Die Zuhaltungsplatte 15 ist mit einem gekrümmten Nockenschlitz 76 versehen, der mit einem Nockenstift 51 an der Handdrehnuß 50 zusammenarbeitet. Die Gestalt des gekrümmten Nockenschlitzes 76 ist am besten in Fig. 18 zu sehen, ebenso wie die Längsschlitze 75.
Die Zuhaltungsplatte 15 ist mit einer umgebogenen Klammer 77 versehen, die einen Zuhaltungsnockenstift 16 abstützt. Der Zu­ haltungsnockenstift 16 wirkt mit einem V-förmigen Zuhaltungs­ nockenschlitz 72 in einer solchen Weise zusammen, daß eine lotrechte Aufwärtsverschiebung der Zuhaltungsplatte 15 die Zu­ haltung 7 nach rechts oder in die unverriegelte Stellung ver­ schiebt, wie in Fig. 11 gezeigt.
Der gekrümmte Nockenschlitz 76 (Fig. 18) ist so gestaltet, daß die ersten 20° der Verdrehung der Handdrehnuß 50 eine Abwärtsbewegung der Zuhaltungsplatte 15 in die Verriegelungsstellung schaffen, wie in Fig. 12 ersichtlich. Die Fortsetzung der Verdrehung durch den Rest des gekrümmten Nockenschlitzes hindurch ergibt keine weitere Bewegung der Zuhaltungsplatte.
Die zweite Betätigungsplatte kann in der Riegelplatte 17 gese­ hen werden, die am besten in der Zusammenstellung gemäß Fig. 13 zu sehen ist. Einzelheiten der Riegelplatte sind in Fig. 17 gezeigt. Der Riegel 6 ist mit der Riegelplatte 17 verbunden dargestellt. Die Riegelplatte 17 ist an Führungsflächen 81 für eine waagerechte Verschiebung aus einer zurückgezogenen oder unverriegelten Stellung rechts (wie in Fig. 11 und 12 gezeigt) in eine linke oder verriegelte Stellung (wie in Fig. 13 gezeigt) geführt. Ein gekrümmter Nockenschlitz oder Riegelnockenschlitz 80 ist in Fig. 17 dargestellt. Der Riegelnockenschlitz 80 wirkt mit dem Nockenstift 51 zusammen, um das Vorschieben des Riegels zu bewirken, wenn die Handdrehnuß verdreht wird. Die Gestalt des Riegelnockenschlitzes 80 verriegelt auch den Riegel in der vorgeschobenen Stellung.
Die Betätigung oder das "Gefühl" der Handdrehnuß wird unter­ stützt durch einen federbelasteten Totgangnocken 52. Der Tot­ gangnocken gestattet einen begrenzten Betrag von Relativver­ drehung zwischen dem Nocken und der Handdrehnuß 50. Die Hand­ drehnuß 50 betätigt direkt einen Handdrehhebel 55, an dem der Nockenstift 51 befestigt ist. Der Totgangnocken 52 berührt eine Blattfeder 53, die eine positive Schnappwirkung bei der Betätigung der Handverdrehung schafft. Sie verhindert auch eine zufällige Bewegung der Handverdrehung.
Der Totgangnocken 52 berührt auch den Wechsel 8, wie am besten in Fig. 1 ersichtlich. Der Wechsel 8 ist schwenkbar an dem Stift 79 gelagert, der auch einen Führungsstift für die Zuhal­ tung 7 bildet. Ein Rückzugsnockenschlitz 21 wirkt mit einem Stiftvorsprung des Gelenkpunkts 65 des Winkelhebels 61 zusammen. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, verlagert eine Bewegung des Gelenk­ punkts 65 nach rechts den oberen Abschnitt des Wechsels 8 nach rechts, der über den Totgangnocken 52 eine Verdrehung der Handdrehnuß entgegen dem Uhrzeigersinn veranlaßt, wodurch ein Zurückziehen des Riegels 6 bewirkt wird. Für den Fachmann ist somit erkennbar, daß eine Verdrehung des inneren oder un­ verriegelten Handgriffs gleichzeitig den Riegel 6 und die Falle 4 zurückzieht, was ein Heraustreten aus dem durch das Schloß gesicherten Bereich ohne Verwendung der Handdrehnuß zu jeder Zeit gestattet.
Der Hilfsriegel 5 verlagert den Hilfsriegelnocken 32 nach rechts, wie in Fig. 1 gezeigt, wenn die Tür bis zum Anschlag geschlossen wird. Diese Betätigung drückt eine Hilfsriegel­ rückstellfeder 33 zusammen. Wenn der Hilfsriegelnocken nach rechts verlagert wird, verschwenkt der Fallenanschlag 30 ent­ gegen dem Uhrzeigersinn um den Anschlaggelenkstift 31 in eine Stellung, in der er das Zurückziehen der Falle 4 stört oder verhindert. Ein Fallenstangenstift 34 gleitet auf einem nasen­ artigen Nockenabschnitt 73 des Hilfsriegelnockens 32. Dies ist, am besten aus Fig. 16 zu sehen, die Einzelheiten des Hilfsrie­ gels zeigt. Der Hilfsriegel wird durch eine Führung 39 positioniert, die nur eine waagerechte Verschiebung oder Verla­ gerung des Hilfsriegels gestattet, wie in Fig. 1 gezeigt.
Das Zurückziehen der Falle 4 durch Verdrehung des Fallenbetäti­ gungshebels 25 hebt die Fallenstange durch Einwirkung des Sat­ tels 27 gegen einen Stufennocken 74 an. Die Hilfsriegelrück­ stellfeder 33 stellt den Hilfsriegel 5 in die linke oder unver­ riegelte Stellung zurück, wenn die Tür offen ist.
Eine Verwendung von hebelförmigen oder L-förmigen Schloßhand­ griffen schafft zusätzliche Drehkräfte für die Betätigung des Schlosses. Eine solche Kraft resultiert aus dem versetzten Ge­ wicht des Handgriffs und der damit gegebenen Tendenz, den Hand­ griff in eine lotrechte nach unten gerichtete Stellung zu drehen. Um diese zusätzliche Kraft bei einem umkehrbaren Schloß unschäd­ lich aufzunehmen, das wahlweise hebelförmige Handgriffe haben kann, ist zusätzlich ein besonderes Federpaket 56 vorgesehen. Das Federpaket 56 ist am besten in der auseinandergezogenen Darstellung in Fig. 19 zu sehen. Einzelheiten der Konstruktion des Federpakets sind in der Schnittansicht des Federpakets mit abgenommener Abdeckung in Fig. 20 gezeigt. Dieses Federpaket weist ein quadratisches Gehäuse 57 auf, das mit Montagelöchern versehen ist, die den Montagelöchern 58 entsprechen, die für die zugehörigen Schloßhandgriffe vorgesehen sind. Eine drehbar gelagerte Vierkantnuß 59 ist zentral in dem Gehäuse 57 angeord­ net. Eine Spiralfeder 66 ist zwischen der Nuß 59 und dem Gehäuse eingeschaltet, um einen Drehwiderstand für die Nuß 59 und damit für den Handgriff des Schlosses zu schaffen. Die Feder 66 ist vorgespannt, um den anfänglichen Drehwiderstand zu erhöhen.

Claims (8)

1. Einsteck-Türschloß mit
  • - einem die Arbeitsteile des Schlosses umgebenden Gehäuse (2),
  • - einer in dem Gehäuse angeordneten Falle (4) und einem in dem Gehäuse angeordneten Riegel (6),
  • - einem verriegelbaren Außenhandgriff zum Zurückziehen der Falle (4),
  • - einem Innenhandgriff zum gleichzeitigen Zurückziehen der Falle (4) und des Riegels (6),
  • - einer ersten Verriegelungseinrichtung innerhalb des Gehäuses zum Sichern wenigstens eines der beiden Handgriffe gegen Betätigung,
  • - einer zweiten Verriegelungseinrichtung, die von der Innenseite der Tür her betätigbar ist, um wahlweise in einer ersten Stellung die erste Verriegelungseinrichtung freizugeben und den Riegel (6) zurück­ zuziehen, in einer zweiten Stellung die erste Verriegelungseinrichtung zu betätigen und in einer dritten Stellung die erste Verriegelungs­ einrichtung zu betätigen und den Riegel (6) vorzuschieben,
  • - einer dritten, durch einen Schlüssel von der Außenseite der Tür her betätigbaren Verriegelungseinrichtung, um wahlweise die Falle (4) und den Riegel (6) zurückzuziehen,
  • - zwei Rückzugseinrichtungen (20), die axial hintereinander ausgerich­ tet und für eine unabhängige Verdrehung innerhalb des Gehäuses ge­ lagert sind, wobei die eine Rückzugseinrichtung benachbart zur Tür­ innenseite angeordnet und durch den Innenhandgriff betätigbar und die andere Rückzugseinrichtung benachbart zur Türaußenseite angeordnet und durch den Außenhandgriff betätigbar ist,
  • - sowie mit einer Zuhaltung (7), die in dem Gehäuse (2) in und außer Eingriff mit mindestens einer Rückzugseinrichtung (20) bewegbar gela­ gert ist,
dadurch gekennzeichnet,
  • - daß die Zuhaltung (7) in dem Gehäuse (2) in Richtung der Drehachse der Rückzugseinrichtungen nach innen oder nach außen verschiebbar ist, um je nach Einbaulage des Schlosses an der außenseitigen Rück­ zugseinrichtung (20) anzugreifen,
  • - und daß die Falle (4) bis außerhalb des Gehäuses (2) verschiebbar und um 180° verdrehbar ist.
2. Türschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verschiebung der Zuhaltung (7) eine Abstandsschraube (12) in dem Gehäuse (2) vorge­ sehen ist.
3. Türschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschieb­ barkeit der Falle (4) dadurch erzielt wird, daß ein Sattel (27) , der mit einem Fallenbetätigungshebel (25) in Eingriff steht, gleitend auf der Fallenstange gelagert und die Fallenstange mit Hilfe einer Frei­ gabefeder (26) nachgiebig gegenüber dem Sattel (27) angeordnet ist.
4. Türschloß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Zuhaltung (7) mit einer Ausnehmung versehen ist, die mit einem Vorsprung (38) an der außenseitigen Rückzugseinrichtung zusammenwirkt, um deren Drehung zu verhindern.
5. Türschloß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Verriegelungseinrichtung eine Zuhaltungsplatte (15) aufweist, die durch die zweite Verriegelungseinrichtung betätigbar ist.
6. Türschloß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuhaltungs­ platte (15) einen zusammengesetzten gekrümmten Nocken (76) mit einem ersten Abschnitt aufweist, der bei Bewegung der zweiten Verriegelungs­ einrichtung die Zuhaltungsplatte (15) aus einer ersten in eine zweite Stellung verschiebt, und daß diese Verschiebung die Zuhaltung (7) mittels eines daran angebrachten Nockens (72) betätigt, der mit einem Nocken­ stift (16) an der Zuhaltungsplatte (15) zusammenwirkt.
7. Türschloß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rück­ zugseinrichtung für die Falle (4) außer dem Fallenbetätigungshebel (25) einen Winkelhebel (61) und einen Rückzugsgelenkhebel (64) aufweist, die mit der innenseitigen und der außenseitigen Rückzugseinrichtung (20) über einen daran angeordneten zahnartigen Vorsprung (37) zusammen­ wirken, um eine Drehbewegung jeweils eines unverriegelten Handgriffs auf die Falle (4) für deren Zurückziehung zu übertragen.
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