DE57897C - Sicherheitsthür für Geldschränke u. s. w - Google Patents

Sicherheitsthür für Geldschränke u. s. w

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DE57897C
DE57897C DENDAT57897D DE57897DA DE57897C DE 57897 C DE57897 C DE 57897C DE NDAT57897 D DENDAT57897 D DE NDAT57897D DE 57897D A DE57897D A DE 57897DA DE 57897 C DE57897 C DE 57897C
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DE
Germany
Prior art keywords
door
bolt
lateral movement
security
safes
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Application number
DENDAT57897D
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English (en)
Original Assignee
G. BASH und S. BASH in Buenos-Aires
Publication of DE57897C publication Critical patent/DE57897C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D7/00Hinges or pivots of special construction
    • E05D7/14Hinges for safes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 68: Schlosserei.
Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung des Verschlusses bei eisernen Geldschränken bezw. eisernen Thüren in Bezug auf Sicherung gegen unbefugtes Oeffnen, und zwar dadurch, dafs die ganze Thür einen Riegel bildet, indem die Thürplatte in Nuthen bezw. Ansätze der Geldschrankwandung geschoben wird, um dadurch den Verschlufs herzustellen, entgegen der sonstigen Anordnung, die Thürverschlüsse durch einzelne Schlösser bezw. Riegel zu bewirken:
Fig. ι zeigt einen Geldschrank mit geöffneter, Fig. 2 mit geschlossener Thür. In Fig. 3 liegt die ThUr so am Körper des Geldschrankes, dafs sie geöffnet oder geschlossen werden kann. Fig. 4 stellt die Hinteransicht einer geöffneten Thür vor. Die Fig. 5 bis 7 zeigen Einzeltheile.
Die Thürplatte α steht etwas mehr vor, wie sonst üblich, da sie besimmt ist, sich in die Nuth b zu schieben und vor den Ansatz c zu legen. Zu dem Zweck mufs die Thür beim Schliefsen zunächst aus der Stellung Fig. 1 in diejenige der Fig. 3 gedreht werden, wobei die Vorderkante frei in den Geldschrankkörper hineingehen mufs, ohne an die Leiste bl zu schlagen. Wird nun die Thür in der Pfeilrichtung Fig. 3 seitlich verschoben, so legt sich die Vorderkante von α in die Nuth b ein, während noch die Hinterkante vor dem Ansatz c liegen bleibt, wie aus Fig. 2 ersichtlich. Wenn sich demnach jetzt die Thürplatte a mit ihrer ganzen vollen Vorder- und Hinterkante in die Einschnitte b bezw. c einlegt, so ist dadurch ein so sicherer Verschlufs bewirkt, wie er nie durch die üblichen Riegel erzielt werden kann. Damit die Thür die geschilderte drehende und seitliche Bewegung machen kann, ist es erforderlich, sie nicht allein in Drehscharnieren, sondern auch noch in Gelenken zu lagern, welche beide Bewegungen zulassen. Zu diesem Zweck greifen die Scharnierbänder g, Fig. 6, welche oben und unten an der Hinterkante der Thür angebracht sind, um die Zapfen/, Fig. 5, der durch eine Querstange d1 verbundenen Gelenkhebel d. Die noch freien Enden der Hebel d sind mit ihrer Bohrung h in die im Geldschrankkörper liegende Scharnierstifte h1 eingehängt, wie Fig. 1 bis 4 zeigen. Wie leicht ersichtlich, lassen diese Gelenke d eine seitliche Bewegung der Thürplatte α zu, wobei sie um h1 schwingen; die Drehbarkeit der Thür um die Zapfen/ ermöglicht das vollständige Oeffnen, Fig. 1. Um das Gewicht der Thür abzufangen, sind an der Thür Führungsplatten, Fig. 7, angeordnet, welche auf entsprechenden Gleitflächen im Geldschrankkörper gleiten. Hierdurch werden die Gelenke d entlastet. Die seitliche Verschiebung der Thür aus der in Fig. 3 gezeichneten Lage in die in Fig. 2 dargestellte findet mittelst eines in der Thür gelagerten Schubriegels r statt. In einen Einschnitt r *, -Fig. 4, des letzteren greift ein Hebel ρ ein, welcher von einem nach aufsen führenden Griff ο aus gedreht werden kann. Der Riegel r ist so lang, dafs er bei seiner Verschiebung nach der einen oder anderen Seite um ein gewisses Mafs aus der Thür hervorragt. Je nachdem nun der Riegel r gegen 'die eine oder andere. Seitenwandung des Geldschrankkörpers verschoben wird, findet er hier Widerstand, welcher ihn
an der Weiterverschiebung zu hindern sucht; letztere ist'.'.nur dadurch möglich, däfs die-Thür in der entgegengesetzten Richtung zurückweicht, .So ist der Riegel r z. B. in Fig. 3 gegen die Wand i bewegt und infolge dessen die Thürplatte a so weit zurückgegangen, dafs sie nicht mehr in die Nuth& greift, die Thür also geöffnet werden kann. Eine. entgegengesetzte Bewegung des Riegels r bedingt, dafs sich derselbe gegen die gegenüberliegende Wand i1 legt, was ein Ueberführen der Thürplatte α in die Stellung Fig. 2 bewirkt, die Thür ist also gesperrt. Der Riegel r läfst sich noch durch ein beliebiges Schlofs s, Fig. 4, feststellen, so dafs eine Bewegung durch Bethätigung des Griffes ο nur dann möglich ist, wenn das Schlofs s mittelst seines Schlüssels geöffnet ist. ■ '
An der Thür lassen sich an beliebigen Stellen Ansätze m m, Fig. 1, anbringen, welche sich bei Verschiebung der Thür in ähnlicher. Weise gegen Ansätze η η im Geldschrankkörper legen, wie die Thürplatte α gegen die Leisten c bezw. in die Nuthen b, wodurch noch vermehrte Sicherheit gegen unbefugtes Oeffnen geboten wird. In der Darstellung ist angenommen, dafs die Thür sich in horizontaler Richtung verschiebt, es ist aber; ohne Weiteres einleuchtend, dafs die Einrichtung so getroffen werden kann, dafs die Thür auf- und abbewegt werden mufs, um den· Verschlufs herbeizuführen. Auch kann. eine. Combination beider Bewegungen leicht bewerkstelligt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Eine Sicherheitsthür für Geldschränke u. s. w., bei welcher der Verschlufs dadurch geschieht, dafs der nicht allein drehbar, sondern auch verschiebbar eingehängten Thür eine seitliche Bewegung mitgetheilt wird, infolge deren sich die Thürplatte (a) in Nuthen (b) bezw. gegen Leisten (c) legt, also mindestens zwei volle Seiten der Thürplatte (a) als Riegel dienen. .·
    Eine Sicherheitsthür der unter 1. angegebenen Art, sofern
    a) die seitliche Bewegung dadurch ermöglicht ist, dafs. die Thür in Gelenkhebel d eingehängt ist, deren einer Drehpunkt im Thürrahmen und deren anderer Drehpunkt in der Thür selbst liegt; .
    b) die seitliche Bewegung mittelst eines durch ein Schlofs s, Fig. 4, gesperrten, in der Thür liegenden Riegels r dadurch erfolgt, dafs dieser Riegel bei seiner durch einen Griff 0 erfolgenden Verschiebung sich gegen den Thürrahmen legt und dadurch die Thür in entgegengesetzter Richtung bewegt;
    c) die Thür noch besondere Ansätze m besitzt, welche sich beim Schliefsen der Thür zugröfserer Sicherheit vor weitere im Thürrahmen liegende Ansätze η legen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT57897D Sicherheitsthür für Geldschränke u. s. w Active DE57897C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2717232A1 (de) * 1977-04-19 1978-11-02 Calor Emag Elektrizitaets Ag Tuer fuer eine schaltanlagenzelle

Cited By (1)

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