DE559038C - Magnetmotor mit wicklungslosem Anker - Google Patents

Magnetmotor mit wicklungslosem Anker

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DE559038C
DE559038C DE1930559038D DE559038DD DE559038C DE 559038 C DE559038 C DE 559038C DE 1930559038 D DE1930559038 D DE 1930559038D DE 559038D D DE559038D D DE 559038DD DE 559038 C DE559038 C DE 559038C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K33/00Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Magnetmotore mit wicklungslosem Anker für Scheibenwischer von Kraftfahrzeugen.
Es sind bereits Magnetmotore bekannt ge-S worden, welche aus einem elektromagnetischen Feld bestehen, in welchem ein ungewickelter, sternförmiger Eisenanker beweglich ist, und dadurch arbeiten, daß der Stromdurchfiuß des Elektromagneten entsprechend der Ankerdrehung geschlossen und unterbrochen wird. Derartige Magnetmotore haben jedoch den Nachteil, daß die geringste Verstellung der Kontakte die Arbeitsweise weitestgehend beeinflußt, und außerdem macht die Betätigungsvorrichtung der Kontakte, welche mittels eines Nockens betätigt wird, sehr viel Geräusch, so daß die Verwendung solcher Motore nur in den wenigstens Fällen Anwendung finden kann.
Für elektrische Scheibenwischer an Kraftfahrzeugen wurden solche Motore schon des öfteren in Anwendung gebracht, sie haben sich jedoch durch die schwierige Einstellung der Kontakte sowie durch ihre Unzuverlässigkeit bei der geringsten VersteEung der Kontakte nicht bewährt. Außerdem stört gerade bei elektrischen Scheibenwischern, welche in geschlossenen Kraftfahrzeugen angewendet werden, besonders stark ein auftretendes Geräusch. Das Hauptgeräusch wird dadurch hervorgerufen, daß die Kontakthebel auf einem Anschlag aufliegen, welcher ihre Bewegung begrenzt, außerdem verursacht der Nocken selbst auch ein starkes Geräusch, da er ja den einen der beiden Kontakthebel bzw. Kontaktfedern anhebt.
Bei der Erfindung ist nun durch eine neuartige Anordnung der Kontakthebel erreicht worden, daß die Anbringung eines Anschlages für den einen der Kontakthebel unnötig ist. Ferner ist durch Betätigung beider Kontakthebel vermittels des Nockens in entgegengesetzter Richtung die Möglichkeit gegeben, den Nocken bedeutend niedriger zu machen, so daß seine Form sich beinahe an diejenige eines Kreises anpaßt. Außerdem kann eine Verschiebung der Kontakthebel keinen nachteiligen Einfluß auf die Bewegung der Kontakte ausüben.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der 7ju.oh.-nung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. ·:
Abb. ι zeigt einen mit der Neuerung versehenen Magnetmotor bei weggelassenem vorderem Gehäuse.
Abb. 2 zeigt in größerem Maßstab eine andere Stellung der Kontakte, während
Abb. 3 eine Draufsicht darstellt.
Bei dem Ausführungsbeispiel ist die Verwendung eines vierteiligen Ankersternes vorgesehen und daher ein viereckiger Steuernocken angewendet.
Der Steuernocken α betätigt zwei Kontaktträger b, welche mit ihren Kontakten c aufeinanderliegen. Dadurch, daß die Bewegung der Kontaktträger b in entgegengesetztem Sinn erfolgt, wird bei gleicher Höhe des Steuernockens α eine doppelt so große Entfernung
der Kontakte c erzielt, als dies bei der'früheren Anordnung der Fall war. Außerdem ist aus der Zeichnung deutlich zu erkennen, daß eine Verschiebung der Befestigungsplatte d für die Kontaktträger & von keinerlei Einfluß auf die Größe der Kontaktöffnung sein kann, da bei der neuen Anordnung jeglicher feste Anschlag in Fortfall kommt. Außerdem macht natürlich der Steuernocken α infolge des geringen Hubweges ein bedeutend geringeres Geräusch, als dies bei den älteren Ausführungen der Fall ist.
Wie aus Abb. ι ersichtlich, sind die Kontaktträger b bei e gelagert, und eine Feder / hält die Kontakte c in Berührung. Außerdem läßt die Abb. ι eine besonders zweckmäßige Anordnung der einzelnen Teile erkennen, indem nämlich zwischen dem Steuernocken a und den Lagerstellen ß die Kontakte c und die Feder/ liegen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Magnetmotor mit wicklungslosem Anker und einem Steuernocken, insbesondere für elektrische Scheibenwischer von Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die die Unterbrecherkontakte {c, c) für die Magnetspule haltenden Kontaktträger (ö, b) beiderseits von dem Unterbrechernocken (ß) liegen und von diesem gleichzeitig in entgegengesetzter Richtung betätigt werden.
  2. 2. Magnetmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kontaktträger (&, b), die auf keinem festen Anschlag aufliegen, auf einer Befestigungsplatte (d) schwenkbar, gelagert sind, wobei zwischen den Lagerstellen (e, e) und dem Unterbrechernocken (α) die eigentlichen Kontakte (c, c) liegen.
  3. 3. Magnetmotor- nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß von den Lager stellen (e, e) ausgehend zunächst eine die beiden Kontaktträger (Jb1 b) verbindende Feder (/) angeordnet ist, daneben die Kontakte (c, c) liegen und dann der Unterbrechernocken O) folgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930559038D 1930-07-13 1930-07-13 Magnetmotor mit wicklungslosem Anker Expired DE559038C (de)

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DE559038T 1930-07-13

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DE559038C true DE559038C (de) 1932-09-15

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DE1930559038D Expired DE559038C (de) 1930-07-13 1930-07-13 Magnetmotor mit wicklungslosem Anker

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