DE556299C - Verfahren und Vorrichtung zum Etikettieren von Taeschchen zum Verpacken von koernigem oder pulverfoermigem Gut - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Etikettieren von Taeschchen zum Verpacken von koernigem oder pulverfoermigem GutInfo
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zum Etikettieren von Täschchen zum Verpacken von körnigem oder pulverförmigem Gut Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Etikettieren von Täschchen zum Verpacken von körnigem oder pulverförmigem Gut, die aus einem fortlaufenden, schlauchförmigen, in regelmäßigen Abständen jedoch flachen Gewebestreifen durch Abtrennen an den flachen Streifenteilen jeweils nach Füllung gebildet werden.
- Das Wesen des Verfahrens besteht nach der Erfindung darin, daß jeweils bei den die flachen Streifenteile herstellenden Webstufen ein vorzugsweise von übrigen Fäden abweichend stärkerer, durch die bekannte Wechsellade eingewebter Schußfaden aus dem Gewebe herausgezogen und in demselben eine Etikette eingeschlungen wird.
- Die Erfindung ermöglicht also das Etikettieren von Täschchen in einfacher Weise schon während ihrer Herstellung.
- Die Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens besteht gemäß der Erfindung im wesentlichen darin, daß eine mit einem Haken versehene Nadel durch eine Durchbrechung cler in einem schwenkbaren Rahmen gehaltenen Etikette greifend den Schußfaden aus dem flachen Gewebestreifenteil herauszieht und sich rückwärts bewegend in Schlingenform durch die Etikette zieht, wonach die Fadenschlinge durch die Schenkel eines zwischengreifenden, um go° drehbaren, U-förmigen Bügels geöffnet wird, sodann die Etikette nach Schwenken des Rahmens mittels einer Greiferzange aus diesem gezogen und durch die geöffnete Fadenschlinge hindurch so weit gefördert wird, daß die Fadenschlinge nach Zurückbewegung des U-förmigen Bügels an der Etikette festgezogen wird.
- Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Etikettiervorrichtung, und zwar zeigen: Fig. i bis 6 schematisch die Etikettiervorrichtung in ihren wesentlichen Teilen in verschiedenen Arbeitsstellungen, .
- Fig. ; und 8 eine Einzelheit in lotrechtem Schnitt und im Grundriß, Fig.9 eine Seitenansicht der Etikettiervorrichtung, zum Teil im Schnitt, und Fig. io bis i4. Einzelheiten in verschiedenen Ansichten, Fig. i3 im Schnitt.
- In einer Durchbrechung 102 (Fig. 9) eines Gestells 99 ist ein U-förmiger Bügel 2o gelagert, der von einer an ihrem unteren Ende mittels einer Spiralfeder gegen das Gestell abgestützten Spindel 21 getragen ist (Fig. 7). In der Spindel ist eine lotrechte Nut ioo angeordnet, die zum Teil um 9o° versetzt verläuft. In die Führung der Spindel 2i ragt ein Stift ioi, der in die Nut ioo eingreift und bei einer durch eine an sich bekannte Vorrichtung erfolgenden Aufwärtsbewegung der Spindel eine Verdrehung derselben bewirkt, wodurch die Schenkel des Bügels 2o um go° verdreht «-erden.
- Die Etiketten 6 sind in einem Behälter 36 des Gestells 99 stehend gestapelt und werden durch eine Druckfeder vorgetrieben. Die jeweils vorderste Etikette wird durch einen unter Federwirkung stehenden messerartigen Stößer 39 in der Pfeilrichtung I aus dem Behälter 36 zwischen eine mit einer Durchbrechung 27 versehenen Wand 28 und an dieser anliegende Blattfedern 29 eines schwenkbaren Rahmens 26 gefördert. Der Rahmen 26 ist in den Schenkeln eines jochartigen Bügels 24 mit der Welle 25 schwenkbar gelagert (Fig. io und ii); auf dem einen Lagerzapfer. 25 ist ein Ritzel 31 fest angeordnet, das mit einem ortsfesten Zahnsegment 32 zusammenarbeitet (Fig. 9). Der Bügel 24 ist um einen Zapfen 34 schwingbar und wird in seinen beiden Endstellungen durch je einen Anschlag begrenzt. Die Schwingbewegung des Bügels 24 um Zapfen 34 erfolgt z. B. durch ein Zug organ 58. In der Stellung gemäß Fig. g stützt sich der die Etikette 6 enthaltende Rahmen 26 gegen den Etikettenbehälter 36 und wird beim Ausschwingen des Bügels 24 in der Pfeilrichtung II in die punktierte Lage nach unten geschwenkt durch das auf dem Zahnsegment 32 abrollende Zahnrad 31. Im Gestell 99 ist eine mit einem Haken ig versehene Nadel 18 waagerecht und eine Stange 23 mit einer Greiferzange 22 schräg geführt.
- i sind die Kettenfäden zum Weben eines schlauchförmigen Gewebestreifens für Täschchen, 2 ein flach gewebter Streifenteil. In den Teil 2 wird ein vorzugsweise stärkerer Schußfaden 5 durch eine Wechsellade eingewebt, der während des Webvorganges durch die Etikettiervorrichtung aus dem Gewebe herausgezogen und in welchen eine Etikette eingeschlungen wird. Die in den Faden 5 einzuschlingende, in den Rahmen 26 eingespannte Etikette 6 hat eine Durchbrechung 17, durch welche die waagerechte verschiebbare Nadel 18 vorerst in der der Pfeilrichtung in Fig. i entgegengesetzten Richtung vorstößt, sodann den Faden 5 mittels des Hakens ig ergreift und ihn sich rückwärts in der Pfeilrichtung bewegend in Schlingenform durch die Etikette zieht. Sodann wird die Fadenschlinge durch die Schenkel des iin gegebenen Zeitpunkte » angehobenen und dabei zwangsläufig um 9o° verdrehten Bügels 2o (Fig.9) geöffnet und dadurch ein Fach gebildet. Nunmehr wird der Rahmen 26 in der Pfeilrichtung (Fig. 2) nach unten geschwenkt und danach die Etikette 6 durch die vorbewegte, an der Stange 23 angeordnete Greiferzange 22 von der Unterseite des Faches aus erfaßt, in der Pfeilrichtung (Fig. 3) nach rückwärts bewegt und dadurch aus dem Rahmen 26 herausgezogen (Fig. 4). Nach Absenken des Bügels 2o in seine ursprüngliche Lage und Abgleiten der Fadenschlinge 5 vom Halten 19 der Nadel 18 wird die Schlinge bei 43 an der Etikette festgezogen (Fig.5 und 6).
- Nunmehr gibt die Greiferzange 22 die Etikette 6 frei, und der Rahmen 26 wird durch Zurückschwingen des Bügels 24 wieder aufgerichtet in die Stellung nach ausgezogenen Linien der Fig. g. .
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Etikettieren von Täschchen zum Verpacken von körnigem oder pulverförmigem Gut, die aus einem fortlaufenden, schlauchförmigen, in regelmäßigen Abständen jedoch flachen Gewebestreifen durch Abtrennen an den flachen Streifenteilen jeweils nach Füllung gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils bei den die flachen Streifenteile herstellenden Webstufen ein vorzugsweise von den übrigen Fäden abweichend stärkerer, durch die bekannte Wechsellade eingewebter Schußfaden aus dem Gewebe herausgezogen und in demselben eine Etikette eingeschlungen wird.
- 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit einem Haken (i g) versehene Nadel (18) durch eine Durchbrechung (i7) der in einem schwenkbaren Rahmen (26) gehaltenen Etikette (6) greifend den Schußfaden (5) aus dein flachen Gewebestreifenteil herauszieht und sieh rückwärts bewegend in Schlingenform durch die Etikette zieht, wonach die Fadenschlinge durch die Schenkel eines zwischengreifenden,, um 9o° drehbaren, u-förmigen Bügels (20) geöffnet wird, sodann die Etikette nach Schwenken des Rahmens mittels einer Greiferzange (22) aus diesem gezogen und durch die geöffnete Fadenschlinge hindurch so weit gefördert wird, daß die Fadenschlinge nach Zurückbewegung des u-förmigen Bügels an der Etikette festgezogen wird.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils die vorderste Etikette (6) eines in einem Behälter (36) in bekannter Weise durch eine Druckfeder vorgetriebenen Stapels durch einen messerartigen Stößer (39) zwischen eine mit einer Durchbrechung (27) versehenen Wand (28) und an dieser anliegende Blattfedern (29) eines schwenkbaren Rahmens (26) gefördert wird.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEK121320D DE556299C (de) | 1929-04-24 | 1929-04-24 | Verfahren und Vorrichtung zum Etikettieren von Taeschchen zum Verpacken von koernigem oder pulverfoermigem Gut |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEK121320D DE556299C (de) | 1929-04-24 | 1929-04-24 | Verfahren und Vorrichtung zum Etikettieren von Taeschchen zum Verpacken von koernigem oder pulverfoermigem Gut |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE556299C true DE556299C (de) | 1932-08-05 |
Family
ID=7244812
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK121320D Expired DE556299C (de) | 1929-04-24 | 1929-04-24 | Verfahren und Vorrichtung zum Etikettieren von Taeschchen zum Verpacken von koernigem oder pulverfoermigem Gut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE556299C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1047109B (de) * | 1955-12-20 | 1958-12-18 | Erhardt Walther | Vorrichtung zum Bilden und Anbringen einer Fadenschlaufe an hintereinander gefoerderte Werkstuecke aller Art |
| DE975945C (de) * | 1954-08-31 | 1963-01-03 | Haensel Junior G M B H | Vorrichtung zum maschinellen Anbringen einer einen Aufhaenger bildenden Fadenschlaufe an Gegenstaenden aus der Suesswarenindustrie zum Bilden von Christbaumbehang |
| DE976009C (de) * | 1954-07-14 | 1963-01-17 | Otto Haensel Junior G M B H | Vorrichtung zum maschinellen Herstellen einer mit einer Aufhaengeschlaufe versehenenVerpackung fuer Gegenstaende der Suesswarenindustrie, z. B. als Christbaumbehang |
| DE976900C (de) * | 1956-07-28 | 1964-08-06 | Haensel Otto Gmbh | Vorrichtung zum maschinellen Anbringen einer einen Aufhaenger bildenden Fadenschlaufe an Gegenstaenden aus der Suesswarenindustrie zur Bildung von Christbaumbehang od. dgl. |
-
1929
- 1929-04-24 DE DEK121320D patent/DE556299C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE976009C (de) * | 1954-07-14 | 1963-01-17 | Otto Haensel Junior G M B H | Vorrichtung zum maschinellen Herstellen einer mit einer Aufhaengeschlaufe versehenenVerpackung fuer Gegenstaende der Suesswarenindustrie, z. B. als Christbaumbehang |
| DE975945C (de) * | 1954-08-31 | 1963-01-03 | Haensel Junior G M B H | Vorrichtung zum maschinellen Anbringen einer einen Aufhaenger bildenden Fadenschlaufe an Gegenstaenden aus der Suesswarenindustrie zum Bilden von Christbaumbehang |
| DE976901C (de) * | 1954-08-31 | 1964-08-06 | Haensel Otto Gmbh | Vorrichtung zum maschinellen Anbringen einer einen Aufhaenger bildenden Fadenschlaufe an Gegenstaenden aus der Suesswarenindustrie zur Bildung von Christbaumbehang od. dgl. |
| DE1047109B (de) * | 1955-12-20 | 1958-12-18 | Erhardt Walther | Vorrichtung zum Bilden und Anbringen einer Fadenschlaufe an hintereinander gefoerderte Werkstuecke aller Art |
| DE976900C (de) * | 1956-07-28 | 1964-08-06 | Haensel Otto Gmbh | Vorrichtung zum maschinellen Anbringen einer einen Aufhaenger bildenden Fadenschlaufe an Gegenstaenden aus der Suesswarenindustrie zur Bildung von Christbaumbehang od. dgl. |
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