DE615940C - Vorrichtung zur Erzeugung von UEberzuegen auf Puppen elektrischer Elemente durch Tauchen - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung von UEberzuegen auf Puppen elektrischer Elemente durch Tauchen

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DE615940C
DE615940C DEG86036D DEG0086036D DE615940C DE 615940 C DE615940 C DE 615940C DE G86036 D DEG86036 D DE G86036D DE G0086036 D DEG0086036 D DE G0086036D DE 615940 C DE615940 C DE 615940C
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M4/00Electrodes
    • H01M4/02Electrodes composed of, or comprising, active material
    • H01M4/06Electrodes for primary cells
    • H01M4/08Processes of manufacture
    • H01M4/10Processes of manufacture of pressed electrodes with central core, i.e. dollies

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Description

Vorrichtungen zur Erzeugung von Überzügen auf Puppen elektrischer Elemente durch Tauchen, bestehend aus einem endlosen, die Puppen an Haltemitteln durch ein Tauchgefäß führenden Ketten-, Band-, Seil- ο. dgl. Zug, sind bereits bekannt. Dieselben haben den Nachteil, daß das Aufnehmen und Ablegen der Puppen durch die Haltemittel nicht selbsttätig vor sich geht.
Ferner ist auch schon vorgeschlagen worden, bei der Herstellung elektrischer Batterien die Batteriegefäße (Zinkbecher) selbsttätig und fortlaufend mit den einzelnen Bestandteilen einer elektrischen Batterie zu
H5 füllen; die Gefäße werden dabei durch sich über die ganze Gefäßhöhe erstreckende Klammern an Band-, Ketten-, Seil- o. dgl. Zügen gehalten. Abgesehen von der Verschiedenheit des \^erwendungszweckes leiden diese Einrichtungen an dem Mangel, daß sämtliche Vorgänge beim Aufnehmen der Gefäße, beim Füllen und Ablegen durch besondere zusätzliche Antriebsmittel bewerkstelligt werden.
Demgegenüber kennzeichnet sich die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Erzeugung von Überzügen auf Puppen elektrischer Elemente dadurch, daß die Haltemittel, durch welche die Puppen an einem Ketten-, Band-, Seil- o. dgl. Zug befestigt sind und durch das Tauchgefäß geführt werden, aus bei Vorbeigang an Anschlägen gegen Federkraft sich öffnenden Zangen bestehen, die selbsttätig die Puppen von einem Vorrat aufnehmen und die Puppen nach dem Tauchen selbsttätig ablegen. Die Zangen können an Querleisten eines Parallelkettenzuges befestigt sein; dabei besitzen zweckmäßig die Führungszahnräder des Kettenzuges im Abstand der Querleisten Lücken für den Eingriff der Quer- ^0 leisten. Der Zug kann über mit Umfangsrillen versehene Scheibenräder geführt sein, wobei die Köpfe der Nieten oder Schrauben der Querleisten durch Eingriff in diese Rillen die Führung bilden. Das Nachfüllen des Tauchgefäßes erfolgt selbsttätig in Abhängigkeit von der Flüssigkeitsentnahme; dies geschieht beispielsweise aus einem mit dem Tauchgefäß verbundenen, im übrigen geschlossenen Vorratsbehälter, in welchen bei Sinken des Tauchgefäßspiegels unter eine bestimmte Grenze Luft eintritt und so das Nachströmen von so viel Flüssigkeit bewirkt, als nötig ist, um den Lufteintritt wieder zu sperren.
Die beiliegenden Figuren zeigen eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Maschine, und zwar
Fig. ι einen schematischen Aufriß,
Fig. 2 einen zugehörigen Grundriß,
Fig. 3 eine zugehörige Seitenansicht,
Fig. 4 die Aufnahmevorrichtung in Einzeldarstellung,
Fig1. 5 die- Abgabe vor richtung in Einzeldarstellung,
Fig. 6 einen Grundriß zu Fig. 5,
Fig. 7 die Aufnahme- und Abgabestelle in Ansicht,
Fig. 8 einen Schrägriß zu Fig. 7, Fig. 9 eine Zange im Grundriß und Fig. 10 das Tauchgefäß mit selbsttätiger Nachfüllvorrichtung.
Gemäß den Fig. 1 bis 3 ist auf einem geeigneten Rahmen 1 eine Vielzahl von Führungsrädern 2 und 3 angeordnet, über welche schlangenförmig ein endloser Kettenzug 4 läuft; die Kette ist, wie aus Fig. 8 deutlich ■hervorgeht, als Doppelparallelkette ausgebildet; demzufolge bestehen die Führungsräder 2 und 3 je aus einem Satz von zwei auf gleicher Achse sitzenden Scheiben, die zwischen sich einen Zwischenraum 5 einschließen (Fig. 3). Die Rädersätze 2 sind als Zahnräder ausgebildet, die Rädersätze 3 hingegen als Scheiben mit Umfangsrillen 6 (Fig. 8). Die beiden Teile der endlosen Kette sind in geeigneten Abständen durch Querleisten 7 miteinander verbunden, welche die Haltezangen 8 tragen. In gleichen Abständen besitzen die Zahnräder 2 größere Lücken 9 für den Eingriff der Querleisten 7 (Fig. 8). Die Querleisten sind auf der Kette durch Schrauben befestigt, deren Köpfe 10 in die Rillen 6 der Scheibenräder 3 eingreifen und so die Führung bilden. Der Kettenzug wird elektromotorisch von einem Ritzel 11 angetrieben, welches mit einem der Zahnräder 2' durch eine Kette 12 gekuppelt ist. Die Transportrichtung des Zuges ist durch Pfeile angedeutet. Die Zangen 8 besitzen die aus Fig. 9 im Grundriß ersichtliche Stellung, d. h. jeder Zangenschenkel ist in der zugehörigen Querleiste schwenkbar gelagert; die beiden Griffenden der Zange sind durch eine Feder 1-3 zusammengehalten; die freien Enden 14 der Zangenschenkel stehen nach hinten über die Querleiste 7 vor und bewirken durch Wechselwirkung mit Anschlägen das Öffnen und Schließen der Zange. Die geöffnete Stellung ist in Fig. 9 gestrichelt angedeutet. go In "Fig. ι ist die Stelle, an welcher das Aufnehmen der zu tauchenden Puppen erfolgt, schematisch mit 15 und die Stelle, an welcher die Abgabe der getauchten und getrockneten Puppen erfolgt, schematisch mit 16 bezeichnet; die Puppen selbst tragen die Bezeichnung 17. Selbstverständlich können auf einer Querleiste 7 mehrere Zangen nebeneinander angeordnet sein. Die an der Stelle 15 aufgenommenen Puppen werden durch das Tauchgefäß 18 geführt, legen sodann den Trockenweg über die Räder 3 und 2 zurück, ι um schließlich an der Stelle 16 wieder abgelegt zu werden. Die Fig. 8 zeigt die Maschine in dem Augenblick, in welchem bei 15 eine Puppe aufgenommen und bei 16 eine Puppe abgelegt wird. Bei 15 ist ein Vorrat an noch aufzunehmenden Puppen zu sehen, desgleichen bei 16 eine größere An-•zahl von bereits abgelegten Puppen. Die Aufnahmevorrichtung ist in Fig. 4 in vergrößertem Maßstab zur Darstellung gebracht. Die Vorratspuppen liegen auf einer schiefen Ebene 19, deren tiefster Punkt 20 der Lage entspricht, in welcher das Erfassen der augenblicklich in dieser Lage befindlichen Puppe vor sich geht. Bevor die in Tätigkeit tretende Zange diese Puppe erreicht, gleiten ihre freien Enden 14 an Anschlägen 21 und 22 vorbei, welche eine sich nach oben verjüngende Führung bilden. Dadurch werden die Zangenschenkel 14 unter Öffnung des Zangenmaules entgegen der Wirkung der Feder 13 einander genähert (Fig. 9 gestrichelt), derart, daß das Zangenmaul im Augenblick der Freigabe der Schenkel 14 durch die Anschläge 21,22 griffbereit gegenüber der an dem tiefsten Punkt 20 der schiefen Ebene 19 liegenden Puppe steht. Im Augenblick der Freigabe durch die Anschläge 21,22 schließt sich das Zangenmaul unter dem Einfluß der Feder 13 und faßt damit die Puppe. Diese wird, wie bereits erwähnt, durch das Tauchgefäß 18 gezogen und sodann auf dem schlangenförmigen Weg über die Räder 3 und 2 getrocknet. Das Ablegen der getrockneten Puppe vollzieht sich (Fig. 5 und 6) in ähnlicher Weise dadurch, daß die Zangenschenkel unmittelbar vor Erreichung des Punktes 16 zwischen sich verjüngenden Anschlägen 23 und 24 einläuft, wodurch das Zangenmatil geöffnet und die Puppe auf ein Laufband 25 abgelegt wird.
Dieser Vorgang wiederholt sich fortlaufend, sooft eine Zange an den Anschläg>en 21,22 bzw. 23,24 vorbeigeht.
Bei jedeni Durchgang einer Puppe durch das Tauchgefäß wird eine bestimmte Menge von Flüssigkeit entnommen, welche nachgefüllt werden muß. Auch dieses Nachfüllen geht selbsttätig vor sich. Zu diesem Zweck ist an das Tauchgefäß 18 eine Zuleitung 26 (Fig. 10) angeschlossen, welche mit einem im übrigen geschlossenen Vorratsbehälter (Ballon) 27 in Verbindung steht. Solange das Tauchgefäß normal gefüllt ist, liegt der Flüssigkeitsspiegel 28 um ein geringes über der oberen Kante 29 der Mündung 30 der Zuleitung 26. Sobald der Flüssigkeitsspiegel des Tauchgefäßes durch Flüssigkeitsentnahme unter die Kante 29 sinkt, tritt durch die Leitung 26 Luft in den Vorratsbehälter 27 und bewirkt dadurch das Nachströmen von Flüssigkeit in das Tauchgefäß 18, bis der
615 Ö4Ö
Flüssigkeitsspiegel steigt und die Mündung 30 wieder vollständig abschließt.
Die schiefe Ebene 19 kann natürlich der Schräglage nach, der Breite und Länge nach verstellbar ausgebildet sein, um Puppen verschiedenen Querschnitts und verschiedener Länge tauchen zu können.

Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    I.Vorrichtung zur Erzeugung von Überzügen auf Puppen elektrischer Elemente durch Tauchen, bestehend aus einem endlosen, die Puppen an Haltemitteln durch ein Tauchgefäß führenden Ketten-, Band-, Seil- o. dgl. Zug, dadurch gekennzeichnet, daß diese Haltemittel aus bed Vorbeigang an Anschlägen (21, 22, 23 und 24) gegen Federkraft sich öffnenden Zangen bestehen, die' selbsttätig die Puppen von einem Vorrat aufnehmen und die Puppen nach dem Tauchen selbsttätig ablegen.
  2. 2. Vorrichtung· nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zangen (8) an Querleisten (7) des Parallelkettenzuges (4) befestigt sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungszahnräder (2) des Kettenzuges (4) im Abstand der Querleisten (7) Lücken (9) für den Eingriff der Querleisten (7) besitzen.
  4. 4. Vorrichtung· nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zug (4) über mit Umfangsrillen (6) versehene Scheibenräder (3) geführt ist, wobei die Köpfe (10) der Nieten oder Schrauben der Querleisten (7) durch Eingriff in diese Rillen (6) die Führung bilden.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachfüllung des Tauchgefäßes (18) selbsttätig in Abhängigkeit von der Flüssigkeitsentnahme erfolgt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch. 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Nach- 4-5 füllung des Tauchgefäßes (18) aus einem mit demselben verbundenen, im übrigen geschlossenen Vorratsbehälter (27) erfolgt, in welchen bei Sinken des Tauchgefäßspiegels (28) unter eine bestimmte Grenze Luft eintritt und so das Nachströmen von so viel Flüssigkeit bewirkt, als nötig ist, um den Lufteintritt wieder zu sperren.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEG86036D 1933-07-23 1933-07-23 Vorrichtung zur Erzeugung von UEberzuegen auf Puppen elektrischer Elemente durch Tauchen Expired DE615940C (de)

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