DE554490C - Verfahren zur Herstellung oelloeslicher Kunstharze - Google Patents

Verfahren zur Herstellung oelloeslicher Kunstharze

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DE554490C
DE554490C DEC42693D DEC0042693D DE554490C DE 554490 C DE554490 C DE 554490C DE C42693 D DEC42693 D DE C42693D DE C0042693 D DEC0042693 D DE C0042693D DE 554490 C DE554490 C DE 554490C
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CHEMISCHE FAB DR KURT ALBERT
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G8/00Condensation polymers of aldehydes or ketones with phenols only
    • C08G8/28Chemically modified polycondensates
    • C08G8/34Chemically modified polycondensates by natural resins or resin acids, e.g. rosin

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Description

  • Verfahren zur Herstellung öllöslicher Kunstharze Es ist bekannt, durch Veresterung von sauren Naturharzen mit Kondensationsprodukten aus Phenolen und Ketonen und bzw. oder Aldehyden zu harzartigen Körpern zu gelangen, die im Gegensatz zu ihren einzelnen Bestandteilen in Spiritus nicht mehr löslich, aber in Benzol, Benzin und, eventuell unter Erhitzung, in fetten ölen löslich sind. Die verschiedenen Möglichkeiten in der Variation der beiden Komponenten sind weitgehend in dem Patent 440 003 und dessen Zusätzen Patent 480 488, 474787 548 656 und 49a 592 angegeben. Die in allen diesen Patenten angeführten verschiedenartigen Kondensationsprodukte aus Phenolen jeder Art mit Aldehyden, Ketonen oder Gemischen dieser beiden Körperklassen kommen auch für die vorliegende Erfindung in Betracht.
  • Es wurde überraschenderweise gefunden, daß man mit besonderem Vorteil an Stelle der aturharzsäuren die durch mehr oder weniger langes Erhitzen von Kolophonium jeder Herkunft erhältlichen pyrogenisierten Produkte verwenden kann. Ihre Bildung ist aus der fortlaufenden Änderung der optischen Drehung erkennbar. Sie zeichnen sich durch größere Widerstandskraft gegen Oxydation und durch größere Lichtbeständigkeit aus. Bei Verwendung dieser Säuren an Stelle der reinen und rohen Abietinsäuren zeigte sich auch eine höhere Lichtbeständigkeit und größere Widerstandsfähigkeit der so erhaltenen Veredelungsprodukte gegen chemische Einflüsse, insbesondere gegen Oxydationen. Infolgedessen ist auch die Farbe der damit herstellbaren Kunstharze entweder von vornherein heller oder auf die Datier heller bleibend. Sie sind auch bei Lagerung in Pulverform bestfindiger als die bisher bekannten Produkte.
  • Auch die aus dem Produkt hergestellten Lacke zeichnen sich durch ihre wesentlich hellere Farbe sowie dadurch gegenüber den aus den bisher bekannten Produkten hergestellten Lacken aus, daß die Lichtbeständigkeit der neuen Lacke wesentlich größer ist. Bezüglich Schmelzpunkt, Säurezahl, Esterzahl und Löslichkeit bestehen hingegen Unterschiede des neuen Produkts gegenüber dem bekannten im wesentlichen nicht. Ausführungsbeispiel Französisches Kolophonium A A wird geschmolzen und so lange bei 25o° gehalten, bis die zunächst vorhandene optische Drehung von [a] 1) -@- r2° über -22° in eine Drehung von -@- 41' übergegangen ist. Dieses pyrogenisierte Kolophonium wird durch Aceton zur Kristallisation gebracht, und die Kristalle werden mehrmals aus Aceton oder Spiritus umkristallisiert. Die Reinigung wurde in diesem Falle so weit durchgeführt, bis ein Pyroabietinsäuregemisch vom Schmelzpunkt r77°, der Säurezahl r85° und von fast weißer Farbe erhalten war. Man kann die Reinigung natürlich auch weniger weit treiben oder andererseits eögar noch die Trennung der 1- und d-Pyroabietinsäuren durchführen und diese getrennt weiter -benutzen. Mit der wie eingangs des Ausführungsbeispiels beschrieben hergestellten Pyroabietinsäure wird genau nach Beispiel i des Patents 480 488 ein Kunstkopal hergestellt, der im großen und ganzen die dort angegebenen Eigenschaften zeigt, sich aber durch die sehr helle Farbe von F Zjod =z9 (vgl. Fourchert und Pallauf, Farbenzeitung 31 [19261 Seite 967 und 1354, Fourchert und Pallauf, Farbenzeitung 32 [19a7] Seite 795 und 85o, Referate im Chem. Centralblatt 1926, 1I, Seite 128, und 1927, I, Seite 1537) auszeichnet und sich als sehr licht- und oxydationsecht erweist.
  • An Stelle des aus Phenol, Aceton und Formaldehyd gemäß dem Beispiel des Patentes 48048ä hergestellten Kondensationsproduktes können beliebige andere Kondensationsprodukte von Phenolen und Aldehyden und bzw. oder Ketonen mit dem pyrogenisierten Kolophonium bzw. andern pyrogenisierten sauren Naturharzen vereinigt werden, sowie auch mit durch solche Kondensationen erhaltenen, noch nicht verharzten Alkoholen. Auch kann die Vereinigung der pyrogenisierten sauren Naturharze mit den Kondensationsprodukten aus Phenolen und Aldehyden bzw. Ketonen u. dgl. während der Bildung der letzteren erfolgen in der Weise, daß die pyrogenisierten sauren Naturharze vor oder während der Bildung der Kondensationsprodukte aus den genannten Komponenten zugesetzt werden.
  • Nicht unbedingt erforderlich ist es, die durch Erhitzen der pyrogenisierten Naturharze mit den Kondensationsprodukten aus Phenolen, Aldehyden und Ketonen o. dgl. erhaltenen Produkte noch in der im Patent 440 003 und seinen Zusätzen angegebenen Weise weiter zu verarbeiten, die so erhaltenen Produkte also etwa noch mit Alkoholen, wie Glycerin, oder mit Basen, wie Kalk, weiter zu behandeln, um eine völlige oder nahezu völlige Neutralisierung der Produkte zu erzielen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCFI Verfahren zur Herstellung öllöslicher Kunstharze, dadurch gekennzeichnet, daß man die zunächst durch längeres Erhitzen von Kolophonium in bekannter Weise hergestellten pyrogenisierten sauren Naturharze alsdann mit Kondensationsprodukten aus Phenolen und Ketonen und bzw. oder Aldehyden vor, während oder nach der Kondensation durch Erhitzen vereinigt.
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