AT265321B - Stabilisierte Druckfarben - Google Patents

Stabilisierte Druckfarben

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AT265321B AT408765A AT408765A AT265321B AT 265321 B AT265321 B AT 265321B AT 408765 A AT408765 A AT 408765A AT 408765 A AT408765 A AT 408765A AT 265321 B AT265321 B AT 265321B
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Schering Ag
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  Stabilisierte Druckfarben 
Gegenstand der Erfindung sind stabilisierte Druckfarben mit Bindemitteln aus Polyamidharzen auf Basis höhermolekularer ungesättigter Polycarbonsäuren, insbesondere polymerer Fettsäuren. 



   Gemäss der Erfindung sind derartige Druckfarben durch einen Gehalt an Brenzkatechin und/oder Resorcin und gegebenenfalls Phosphorsäure als Stabilisator gekennzeichnet. 



   Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist gekennzeichnet durch einen Gehalt an dem Stabilisator von 1 bis 3%, bezogen auf den Polyamidharz-Bindemittel-Gehalt. 



   Es ist bereits bekannt, Polyamidharze auf Basis höhermolekularer ungesättigter Polycarbonsäuren, insbesondere polymerer Fettsäuren, als Bindemittel für Druckfarbe zu benutzen. Lösungen dieser Polyamidharze unter Zusatz von Pigmenten, Weichmachern, oberflächenaktiven Stoffen, andern Bindemitteln usw. zeigen oft beim Aufbringen auf verschiedene Werkstoffe, insbesondere Kunststoff- und Metallfolien, Zersetzungserscheinungen unter starker Geruchsbildung. Besonders stark sind die Auswirkungen dieser Zersetzung bei der Bedruckung von Folien, weil diese im aufgerollten Zustand ein starkes Blocken aufweisen. 



   Diese Nachteile sind bei der genannten Bindemittelklasse seit langem bekannt, ohne dass bisher Mittel gefunden wurden, diese zu beseitigen. Die beschriebenen Zersetzungserscheinungen sind auch aussergewöhnlich, weil eine Alterung von Kunstharzen unter Auftreten eines derartigen penetranten Geruches bisher nicht bekannt war. Daher versagten auch alle bisher bekannten Kunststoffstabilisatoren bei den Versuchen, die beschriebenen Mängel zu beseitigen. Dass es sich um eine tiefgreifende Ver- änderung des Bindemittelmoleküls handelt, konnte ausser der Tatsache, dass die bedruckten Folien blokken und penetrant riechen, mittels IR-Spektren festgestellt werden. 



   Es hat sich gezeigt, dass insbesondere solche Pigmente, die Schwermetalle enthalten, wie z. B. die Gruppe   der"Litholrote",   Ursache der Zersetzungserscheinungen sind. Diese Erscheinungen können aber auch durch die gebräuchlichen und handelsüblichen Sikkative, wie z. B. Kobaltoctoat, hervorgerufen werden. 



   Die erfindungsgemäss zu verwendenden Stabilisatoren können der jeweiligen Bindemittellösung zugesetzt werden. Im Falle des Brenzkatechins bzw. Resorcins ist es auch möglich, den Stabilisator in die Schmelze des Polyamids einzuarbeiten. 



   Die in der erfindungsgemässen Weise stabilisierten Bindemittellösungen zeigten über den Zeitraum eines Jahres hinaus keine der vorstehend beschriebenen Zersetzungserscheinungen. 



     Beispiel :   Zu einer Druckfarbe, hergestellt aus 300 Gew.-Teilen eines Polyamids aus dimerer Fettsäure und Äthylendiamin, 100 Gew.-Teilen eines roten manganverlackten Azofarbstoffes (im Handel erhältlich unter dem Markennamen Litholscharlach BBM der Badischen Anilin- & Sodafabrik) und 700 Gew.-Teilen eines Gemisches aus gleichen Teilen Äthanol und Benzin (Kp 80 bis 110 C) als Lösungsmittel, werden 3 Gew.-Teile Brenzkatechin und   1, 5 Gew.-Teile 85' ige   Phosphorsäure zugesetzt. 



   Diese stabilisierte Druckfarbe wird in üblicher Weise auf eine Kunststoffolie verdruckt. Die be- 

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 druckte Folie zeigt   ilber   den Zeitraum eines Jahres einen einwandfreien Zustand. 



   Zum Vergleich mit dem vorstehenden Beispiel wird eine Druckfarbe wie im angegebenen Beispiel A, jedoch ohne Stabilisatorzusatz, zubereitet und in üblicher Weise auf eine Kunststoffolie   verdrukt,   Bereits nach einem Tag macht sich auf der Folie ein penetranter, ranziger Geruch bemerkbar. Aufgerollte Folien zeigen ein starkes Blocken des Druckfilmes auf der Folienrückseite. 



   PATENTANSPRÜCHE- 
1. Stabilisierte Druckfarben mit Bindemitteln aus Polyamidharzen auf Basis höhermolekularer ungesättigter   Polyearbonsäurer,     insbesondere polymerer Fettsäuren, gekennzeichnet durch   einen Gehalt an einem zweiwertigen Phenol,   nämlich Brenzkatechin und/oder Resorcin, und gegebenenfalls   an Phosphorsäure als Stabilisator.

Claims (1)

  1. 2. Stabilisierte Druckfarben nach Anspruch 1, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h einen Gehalt an dem Stabilisator von 1 bis silo, bezogen auf den Polyamidharz-Bindemittel-Gehalt.
AT408765A 1964-07-29 1965-05-04 Stabilisierte Druckfarben AT265321B (de)

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