DE548591C - Zeichenkopf fuer Parallel-Zeichenvorrichtungen - Google Patents

Zeichenkopf fuer Parallel-Zeichenvorrichtungen

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DE548591C
DE548591C DEK114656D DEK0114656D DE548591C DE 548591 C DE548591 C DE 548591C DE K114656 D DEK114656 D DE K114656D DE K0114656 D DEK0114656 D DE K0114656D DE 548591 C DE548591 C DE 548591C
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lever
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
    • B43L13/02Draughting machines or drawing devices for keeping parallelism
    • B43L13/08Protractor heads

Description

  • Zeichenkopf für Parallel-Zeichenvorrichtungen Die Erfindung bezieht sich auf einen Zeichenkopf für Parallel-Zeichenvorrichtungen, bei denen der die Lineale tragende Kopf z. B. an 'zwei Lenkparallelogrammen oder einer parallel zum Reißbrett verschiebbaren Schiene geführt wird. Derartige Zeichenköpfe besitzen eine Rastenscheibe, auf welcher der mit einer Teilung versehene Linealhalter je nach Einstellung eines Bedienungshebels in verschiedenen Winkelstellungen feststellbar, aber auch frei drehbar ist. Die Erfindung bezweckt, die verschiedenen Einstellungen mittels eines einzigen Bedienungshebels zu ermöglichen und dadurch die Handhabung der Vorrichtung zu vereinfachen und zu erleichtern. Gegenüber den bekannten Anordnungen mit nur einem Bedienungshebel ist gemäß der Erfindung auf dem doppelarmigen Sperrhebel, der als Kupplungsglied zwischen Rastenscheibe und Linealhalter dient, ein doppelarmiger Griffhebel drehbar gelagert, von dem der eine Arm zur Bedienung des zeitweisen und der andere Arm zur Bedienung des dauernden Aushebens des Sperrhebels bestimmt ist.. Dabei stützt sich der zum dauernden Ausheben des Sperrhebels dienende Griffhebelarm nach seiner Bedienungsbewegung in der Raste eines Lagerbockes für den Sperrhebel ab und ist so gegen Zurückgleiten gesichert. Hierdurch ist der Vorteil der Verwendung nur eines einzigen Bedienungshebels bei räumlich getrennten Bedienungsstellen für beide Sperrhebelstellungen und einer Sicherung in der Ausrückstellung erreicht. Dabei können diese beiden Stellungen schnell durch gleichgerichtete und der natürlichen Form der bedienenden Hand angepaßte Bewegungen erreicht werden.
  • Die Lagerung des Sperrhebels auf dem Linealhalter zeigt eine spielfreie und nachstellbare, in ihrer Gängigkeit einstellbare Ausbildung, die eine axiale Verschiebung zu ihrer Drehachse gestattet, um eine auf dem Linealhalter angebrachte Teilung zu einer festen Marke genau einstellen zu können tuid dadurch eine schnelle Nachjustierung zu ermöglichen, wenn, diese nach eingetretenem Verschleiß der Rasten und des Sperrhebels erforderlich ist.
  • Eine weitere Quelle der häufig nach einiger Zeit an Zeichenköpfen auftretenden Ungenauigkeit ist das Drehlager zwischen. Rastenscheibe und Linealhalter. Selbst wenn der Sperrhebel die Rasten der Scheibe luftlos erfaßt, würde ein Spiel an diesem Drehlager ein Wackeln der in. den Linealhalter einzuschiebenden Lineale ergeben. Beim Erfindungsgegenstand ist dieser 1Vachteil dadurch behoben, daß diese Lagerung durch federnd zusammengehaltene, ineinandergreifende konische Lagerflächen gebildet wird, z. B. durch eine kugellagerartige Ausbildung, die zugleich eine leichte Beweglichkeit der Zeichenvorrichtung zur Folge hat. Eine derartige Lagerung kann auch für das Drehlager des Sperrhebels in geeigneter Weise Verwendung finden.
  • Gegenüber den bekannten ähnlichen Zeichenköpfen mit Sperrhebeln bietet der Erfindungsgegenstand folgende Vorteile: Beim Ausheben des Sperrhebels ist eine genaue Einstellung des Zeichenkopfes in die gewünschte Winkellage ermöglicht, ohne daß der Zeichenkopf durch Kippen des Handgriffes von der Zeichenfläche sich abhebt. Ferner ist ein besonderes Führungslager für den Klinkhebel nichterforderlich, wodurch sich die Gesamtanordnung vereinfacht. Für den Sperrhebel kann statt der sonst üblichen starken Blattfeder eine schwache Schraubenfeder verwendet werden, was -einen geringeren Kraftaufwand beim Ausheben des Sperrhebels zur Folge hat. Die Handhabung des Zeichenkopfes ist dadurch erleichtert, daß der Stellhebel durch den Daumen in seiner natürlichen Lage bedient werden kann, ohne däß die Hand den Zeichenkopf loslassen muß, vielmehr an diesem für die Bedienung des Sperrhebels eine Stütze findet.
  • In der Zeichnung sind einige. Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt Abb. i- einen Schnitt durch den Zeichenkopf, Abb.2 eine Draufsicht auf Rasterischeibe und Linealhalter, -Abb.3 einen Schnitt durch den Zeichenkopf bei ausgerasteter Sperrklinke, Abb.4 die Sperrklinke, Abb. 5 einen Schnitt durch den Zeichenkopf mit einstellbarem Sperrheb@ellager, Abb. 6 eine Draufsicht auf die letztere Anordnung.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb.-i bis 4 ist die Rasterscheibe i in ihrer Mitte mit einem fest eingepreßten Drehbolzen 2 versehen. Auf diesem Drehbolzen sind . zwei Konusringe 3 und 4 axial verschiebbar, die durch eine Feder 5 gegeneinandergedrückt werden. Die Feder 5 legt sich einerseits gegen den Konusring 4 und anderseits gegen eine auf den Drehbolzen 2 aufgeschraubte. Mutter 6. Zwischen den Konusringen 3 und 4 sind Kugeln 7 eingelegt, die durch die Keilwirkung der Ringe gegen einen Kugelring 8 gedrückt werden. Dieser Kugelring ist fest in eine den Linealhalter bildende Scheibe g und in die Teilscheibe io eingepreßt, so daß diese drei Teile ein Ganzes bilden. Ein auf die Teilscheibe io fest aufgesetzter Handgriff i i hat innen eine Aussparung 12 zur Aufnahme von Getriebeteilen. Mit dem Linealhalter 9, der zwei rechtwinklige Ansätze 13 und 14 für die Aufnahme der' Lineale besitzt, ist ein Lagerbock 15 für :einen Sperrhebel 16 verschraubt. Dieser Sperrhebel dreht sich um eine Achse 17 des Lagerbockes 15 'und hat an einem Ende einen keilförmigen Zapfen 18, der in entsprechend keilförmige Aussparungen i9 der Rasterscheibe i paßt. Durch eine Feder 2o wird der Sperrhebel 16 in diese Aussparungen hineingezogen, wobei die Feder einerseits in -eine Öse 21 des Sperrhebels, anderseits in eine Öse 22 eines in die Teilscheibe io eingeschraubten Bolzens 23 eingehängt ist. Auf einem andern Ansatz 24 des Sperrhebels 16 ist um eine Achse 25 drehbar ein Bedienungshebe126 gelagert, der durch eine Feder 27 vom Sperrhebel abgedrückt wird. Eilt oberer Arm 28 des Bedienungshebels zeigt eine dem bedienenden Daumen angepaßte Form. Eine ähnliche Form hat ein unterer Arm 29, der mit :einer Sperrzahnlücke 3o und einer Anhebefläche 31 versehen ist, die gleitbar an einem Sperrzahn 32 des Lagerbockes 15 anliegt.
  • Sollen die am Linealhalter befestigten Maßstäbe öder Lineale eine andere Winkelstelltmg erhalten, so wird mit dem Daumen der den Griff i i- des Zeichenkopfes umfassenden linken Hand der obere Arm 28 des Hebels 26 nach links gedrückt, -wodurch der Sperrhebel 16 entsprechend gedreht und sein keilförmiger Ansatz 18 aus der Rasterscheibe i ausgehoben wird. Nun kann der Linealhalter mittels des Griffes i i beliebig gedreht werden. Befinden sich die Zeichengeräte in der gewünschten neuen Winkelstellung, so wird der Daumen vom Hebelarm 28 fortgenommen, und die Feder 20 zieht nun den Ansatz 18 in die neue Rast hinein. Auf diese ZVeise werden Winkelstellungen der Zeichengeräte von o°, i 5°, 3o° usw. eingestellt. Für die Einstellung von Winkeln, die zwischen den durch die Rasten bestimmten liegen, z. B. 37° oder 6o1/2°, wird mit dem Daumen der untere Hebelarm 29 nach links gedrückt, wodurch die Anhebefläche 3 i auf dem Sperrzahn 32 zum Gleiten gebracht und der keilförmige Ansatz 18 des dadurch gedrehtenSperrhebels 16 aus der Rast i9 ausgehoben wird. Danach schnappt der Hebel 29 mit seiner Lücke 3o über den Sperrzahn 32 ein (Abt. 3), und dadurch wird der Bedienungshebel festgehalten und der Ansatz 18 in, seiner ausgehobenen Lage gesperrt. Der Linealhalter kann nun beliebig um seine Achse gedreht werden, so daß die Zeichengeräte in jede gewünschte Winkelstellung eingestellt werden können. Zu ihrer Feststellung in der gegebenen Lage kann eine der bekannten Klemmvorrichtungen vorgesehen sein. Zwecks anderer Einstellung der Zeichengeräte -wird zunächst die Klemmvorrichtung gelöst und, wenn es sich um eine Rasterstellung handelt, mit dem Daumen der obere Hebelarm 28 nach links gedrückt, wodurch die Sperrung zwischen Lücke 30 und Zahn 32 aufgehoben wird, so daß die Feder 2o den Sperrhebel 16 wieder in die Sperrlage nach Abb. i ziehen kann.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 5 und 6 besitzt die Rastenscheibe-i in ihrer Mitte einen konischen Lagerzapfen 35, um welchen sich der Linealhalter 9 dreht. Um die Zapfen 36 und 37 des Linealhalters drehen sich die Lenkarme 38 und 39 des unteren Führungsparallelogramms für die Zeichenvorrichtung. Der Sperrhebel 16 ist hier mittels Spitzschrauben 40 und 41 in dem Bock 15 gelagert. Die Spitzschrauben können axial verstellt und in ihrer Lage durch die Muttern 42 und 43 gesichert werden (Abb.6). Der Bedienungshebel 26 zeigt an seinem unteren Arm 29 eine Raste 44, die sich auf einem Sperrbolzen 45 des Lagerbockes 15 abstützen kann. Die Bedienungs- und Wirkungsweise ist die gleiche wie oben beschrieben.

Claims (5)

  1. PATEN TANSPRÜCI3E: i. Zeichenkopf für Parallel-Zeichenvorrichtungen mit einem die Rastenscheibe und den Linealhalter kuppelnden, doppelarmigen Sperrhebel, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Sperrhebel (16) ein doppelarmiger Bedienungshebel (26) gelagert ist, der beim Drücken auf den einen Arm (28) die Kupplung zwischen Rastenscheibe (i) und Linealhalter (9) nur während des Drückens, beim Drücken auf den andern Arm (29) die Kupplung dauernd aushebt und so lange gesperrt hält, bis durch Drücken auf den ersteren Arm (28) die Sperrung wieder aufgehpben wird.
  2. 2. Zeichenkopf nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zum dauernden Ausheben des Sperrhebels (16) dienende Arm (29) des Bedienungshebels (26)_mit einer Raste (30) und einer Anhebefläche (3i) und der Sperrhebellagerbock (i5) mit einem Sperrzahn (32) versehen ist, der beim Andrücken des Armes (29) eine Verschiebung des Bedienungshebels (26) und dadurch .eine Drehung des Sperrhebels (16) bis zum Einschnappen der Raste (30) bewirkt.
  3. 3. Zeichenkopf nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zum dauernden Ausheben des Sperrhebels (i6) dienende Arm (29) des Bedienungshebels (26) mit einer Raste (44) versehen ist, mittels deren er sich auf einen Sperrbolzen (45) des Sperrhebellagerbocks (i5) abstützt.
  4. 4. Zeichenkopf nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhebel (16) in der Richtung seiner Drehachse durch eine Spitzenschraubenlagerung (4i bis 43) in bezug auf den die Gradeinteilung (34) tragenden Linealhalter (9) verstellbar ist.
  5. 5. Zeichenkopf nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehlager zwischen der Rastenscheibe (i) und ,dem Linealhalter (9) ein Kugellager ist, dessen innere Kugellaufringe (3,4) durch eine in Richtung der Lagerachse wirkende Feder (5) zusammengehalten sind.
DEK114656D 1929-05-07 1929-05-08 Zeichenkopf fuer Parallel-Zeichenvorrichtungen Expired DE548591C (de)

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DE1877340X 1929-05-07
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ID=25984680

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DEK114656D Expired DE548591C (de) 1929-05-07 1929-05-08 Zeichenkopf fuer Parallel-Zeichenvorrichtungen

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DE (1) DE548591C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE944298C (de) * 1948-12-07 1956-06-14 Franz Kuhlmann K G Zeichenkopf fuer Zeichenmaschinen
DE1027105B (de) * 1955-05-04 1958-03-27 Siegfried Lehsten Zeichenkopf fuer Zeichenmaschine mit Parallelfuehrung
DE975529C (de) * 1949-11-03 1961-12-21 Siegfried Lehsten Zeichenmaschine mit Parallelfuehrung

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE944298C (de) * 1948-12-07 1956-06-14 Franz Kuhlmann K G Zeichenkopf fuer Zeichenmaschinen
DE975529C (de) * 1949-11-03 1961-12-21 Siegfried Lehsten Zeichenmaschine mit Parallelfuehrung
DE1027105B (de) * 1955-05-04 1958-03-27 Siegfried Lehsten Zeichenkopf fuer Zeichenmaschine mit Parallelfuehrung

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