DE545833C - Sich drehendes Ruehrwerk eines Gaserzeugers, das sich in der Hoehe selbsttaetig in Abhaengigkeit vom Widerstand des Brennstoffes einstellt - Google Patents
Sich drehendes Ruehrwerk eines Gaserzeugers, das sich in der Hoehe selbsttaetig in Abhaengigkeit vom Widerstand des Brennstoffes einstelltInfo
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- C10J—PRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
- C10J3/00—Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
- C10J3/02—Fixed-bed gasification of lump fuel
- C10J3/20—Apparatus; Plants
- C10J3/32—Devices for distributing fuel evenly over the bed or for stirring up the fuel bed
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Description
- Sich drehendes Rührwerk eines Gaserzeugers, das sich in der Höhe selbsttätig in Abhängigkeit vom Widerstand des Brennstoffes einstellt Es sind Gaserzeuger bekannt, bei denen ein nach Art eines Rechens ausgebildetes Rührwerk sich selbsttätig in Abhängigkeit vom Widerstand der durchstrichenen Schichten hebt und senkt. Bei diesen Rührwerken erfolgt die Vertikalbewegung mit Hilfe von zwischen dem Rührwerksantrieb und der Rührwerkswelle eingeschalteten Zwischengliedern, die einerseits den Drehantrieb des Rührwerks vermitteln und andererseits ein freies Hochsteigen oder Absinken der Rührwerks«-elle je nach dem in der Kohleschicht jeweils herrschenden Widerstand gestatten. Hierbei sind an der Rührwerkswelle schraubenlinienartig verlaufende Gleitflächen angebracht, die in entsprechende Aussparungen eines konzentrisch die Rührwerksachse umgebenden Antriebsrades eingreifen. Dies Antriebsrad nimmt bei seiner Drehung die Gleitflächen und damit die Rührwerkswelle mit. Das Rührwerk kann bei wachsendem Widerstand der Brennstoffschichten an den Gleitflächen hochgleiten und bei sich verminderndem Widerstand der Schichten infolge seines Eigengewichts wieder heruntersinken. Hierdurch wird erreicht, daß das Rührwerk beständig in der Entgasungszone, in welcher die Brennstoffschichten einen bestimmten durchschnittlichen Widerstand aufweisen, spielt.
- Bei Verwendung von stark backender Kohle kann der von dem Rtihrwerksarm zu überwindende Widerstand so groß werden, daß ein waagerechtes Wegdrängen des Brennstoffes schwer oder überhaupt nicht mehr möglich ist und das Rührwerk gezwungen ist, unter Überwindung erheblicher Reibungswiderstände senkrecht aufzusteigen.
- Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Ausführung eines derartigen selbsttätigen Rührwerks für Gaserzeuger, deren- Wesen darin besteht, daß der Rührarm eine in der Bewegungsrichtung im spitzen Winkel geneigte Arbeitsfläche besitzt, die oben mit einer dazu im spitzen Winkel stehenden Fläche eine Keilkante bildet. Durch diese Ausbildung des Rührwerks wird erreicht, daß in allen Fällen arach bei besonders hohem Widerstand der Brennstoffschichten der Rührarm noch in einer kurzen Spirale aufsteigen kann, wobei die vordere Kante des Rührarms als Schneidwerkzeug arbeitet. Eine weitere Maßnahme besteht darin, daß der Rührarm um seine Achse verstellt werden kann. Diese Anordnung ermöglicht es, den Winkel der Arbeitsfläche zu verändern und den besonderen Eigenschaften der jeweils verarbeiteten Kohle anzupassen.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es bedeutet hier a die Wandung eines in üblicher Weise ausgebildeten Gaserzeugers, dem die Kohle von oben durch die Öffnung b zugeführt wird, während das erzeugte Gas durch die Öffnung c entweicht. Im Innern des Gaserzeugers dreht sich ein Rühren d, der mit rechenartigen Fortsätzen e versehen ist und mit Hilfe einer senkrechten Welle f angetrieben wird. Die Welle f ist bei g und h in dem auf die Öffnung b aufgesetzten Gehäuse i drehbar und in senkrechter Richtung verschieblich gelagert. An ihrem oberen Teil ist die Welle f mit vorspringenden Leisten j versehen, die in Abb. 2 in vergrößertem Maßstab dargestellt sind. Zwischen diesen Leisten liegen die Kugeln k eines Lagers 1, das mit dem Schneckenrad m fest verbunden ist, welch letzteres von der Schnecke n aus angetrieben wird. Die Rührwerkswelle f ist ferner an ihrem oberen Ende mit einem Ouerstück o versehen, das durch Federn p mit der Lagerschale l verbunden 'ist. Durch die in bekannter Weise durchbohrte Rührwerkswelle kann durch eine Leitung q Kühlwasser in die Arme des Rührers geleitet werden.
- Die Rührarme rd erhalten etwa die in Abb. 3 gezeigte Gestalt, also etwa dreiseitigen Querschnitt, dessen eine Seite v, die schräg abwärts verläuft, in waagerechter-Richtung, entsprechend dem Pfeil, der Brennstoffschicht entgegengeführt wird.
- Die Zuführung des Brennstoffes kann z. B. finit Hilfe einer Zuteilungsvorrichtung r erfolgen, die mit Hilfe des Kurbelarms s undder Pleuelstange t angetrieben` wird. Zwecks gleichmäßiger Verteilung des in die Öffnung b einfallenden Brennstoffes kann ein konischer Schild u angeordnet sein, auf den die Kohle auffällt und von dem sie nach allen Seiten abgleitet.
- Die Wirkungsweise des Rührwerks im Gas= erzeugen ist die folgende: Das Rührwerk wird von der Schnecke ya durch Vermittlung des Schneckenrades m und der zwischen den Leisten j eingreifenden Kugeln k in drehende Bewegung versetzt. übersteigt beim Durchstreichen der Brennstoffschicht der Widerstand der Kohle eine bestimmte Grenze, so erfährt der Rührarm d, der sich naturgemäß bestrebt, dem größeren Widerstand auszuweichen und seine Bewegung mit möglichst geringerem Widerstand fortzusetzen, eine derart starke nach oben gerichtete Kraft, daß sein Eigengewicht und die Zugkraft der Federn p überwunden wird und der Rühren d nach oben gleitet. Diese Aufwärtsbewegung geht vermöge der Kugelgleit-Lagerung im Lager l besonders leicht vonstatten.
- Wird der Widerstand der durchstrichenen Schichten wieder geringer, so überwiegt schließlich das Eigengewicht des Rührwerks, in dessen Sinn auch der Zug der Federn p wirkt, derart, daß das Rührwerk wieder herabsinkt.
- Auf diese Weise läßt es sich bei entsprechender Wahl der Neigung der Fläche v sowie der Spannung und Einstellung der Federn p ermöglichen, daß das Rührwerk beständig in .der Entgasungszone spielt, in der allein ein beständiges Rühren erforderlich und vorteilhaft ist.
- Der auf die Fläche v wirkende Widerstand entwickelt eine aufwärts gerichtete Komponente x, deren Größe einmal von diesem Widerstand und andererseits von der Neigung. der Fläche v abhängt. Um die Größe der aufwärts gerichteten Komponente je nach Beschaffenheit der -Kohle regeln' zu können, können die Rührarme d in der in . Abb. 3 in gestrichenen Linien angedeuteten Weise (in der die Rührarme aufnehmenden Muffe y) um einen gewissen Winkel drehbar angeordnet werden: Zweckmäßig wird dabei eine Feststellungsvorrichtung, z. B. Stellschraube o. dgl., vorgesehen. Gegebenenfalls können die Rührwerksarme in. der für eine bestimmte Kohlensorte ermittelten Stellung auch dauernd, z. B. durch Verschweißung, befestigt werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Sich drehendes Rührwerk eines Gaserzeugers, das sich in der Höhe selbsttätig_iri Abhängigkeit vom Widerstand des, Brennstoffes einstellt, dadurch gekennzeichnet, daß derRührarm der in ihrer Achse verschiebbar, gelagerten Rührwerkswelle eine in der Bewegungsrichtung im spitzen Winkel geneigte Arbeitsfläche (v) besitzt, die oben mit einer dazu im spitzen Winkel verlaufenden- Fläche eine Keilkante bildet und durch Drehung des Rührarmes um dessen Achse verstellt werden kann.
- 2. Rührwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die -Rührwerkswelle in vertikaler. Richtung wirkenden Kräfte durch auswechselbare und einstellbareFedern geregeltwerdenkönnen.
Priority Applications (1)
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| DE545833C true DE545833C (de) | 1932-03-05 |
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|---|---|---|---|
| DET35178D Expired DE545833C (de) | 1928-05-15 | 1928-05-15 | Sich drehendes Ruehrwerk eines Gaserzeugers, das sich in der Hoehe selbsttaetig in Abhaengigkeit vom Widerstand des Brennstoffes einstellt |
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1928
- 1928-05-15 DE DET35178D patent/DE545833C/de not_active Expired
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