DE539031C - Kartenauswaehlvorrichtung - Google Patents

Kartenauswaehlvorrichtung

Info

Publication number
DE539031C
DE539031C DE1930539031D DE539031DD DE539031C DE 539031 C DE539031 C DE 539031C DE 1930539031 D DE1930539031 D DE 1930539031D DE 539031D D DE539031D D DE 539031DD DE 539031 C DE539031 C DE 539031C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cards
card
selection
rails
electromagnet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930539031D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SELECTOGRAPH CORP
Original Assignee
SELECTOGRAPH CORP
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SELECTOGRAPH CORP filed Critical SELECTOGRAPH CORP
Application granted granted Critical
Publication of DE539031C publication Critical patent/DE539031C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K21/00Information retrieval from punched cards designed for manual use or handling by machine; Apparatus for handling such cards, e.g. marking or correcting
    • G06K21/02Information retrieval from punched cards designed for manual use or handling by machine; Apparatus for handling such cards, e.g. marking or correcting in which coincidence of markings is sensed mechanically, e.g. by needle

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

Es ist vielfach üblich, Karten, welche statistischen oder ähnlichen Zwecken dienen sollen, neben schriftlichen Angaben mit Kennzeichen, welche den verschiedenen zu erfassenden Angaben in unterschiedlicher Weise zugeordnet sind, zu versehen, um ohne Durchsicht des Karteninhalts aus dem Vorhandensein der Kennzeichen auf den Karteninhalt Schlüsse ziehen zu können. Da bei der statistischen Erfassung verschiedener Vorgänge es sich meistens um eine große Zahl solcher Karten handelt, hat man die Kennzeichen so ausgebildet, daß sie durch mechanische Vorrichtungen geprüft werden können, so daß z. B. die Trennung der Karten voneinander nach Maßgabe der darin enthaltenen Angaben in verläßlicher Weise in ganz kurzer Zeit und ohne viel Arbeitsaufwand ausgeführt werden kann.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kartenauswählvorrichtung für solche statistischen Karten, bei denen die Kennzeichen als Ausschnitte von verschiedener Länge den verschiedenen Angaben entsprechend ausgeführt sind, wobei die Auswahl durch von Tasten einstellbaren Auswählschienen erfolgt. Erfindungsgemäß erstrecken sich diese unter allen, an ihren unteren Ecken auf Stangen aufgestellten, mit magnetisch wirksamen
Randleisten versehenen Karten entlang, deren untere Kanten in an sich bekannter Weise Ausschnitte haben, in welche alle Auswählschienen eintreten können, wobei aber die unterschiedliche Länge der Ausschnitte zusammen mit den jeweils durch Tasten in die Ausschnitte gehobenen Auswählschienen in an sich bekannter Weise eine Bewegung nur derjenigen Karten zuläßt, deren Ausschnitte an allen eingestellten Auswählschienen hierfür Raum lassen, und ein an einer Seite des Kartenstapels angeordneter Elektromagnet bei seiner Erregung die zuletzt erwähnten Karten mit Hilfe der magnetisch wirksamen Randleisten seitlich aus dem Kartenspiel herauszieht. '
Diese Trennung der Karten voneinander wird auf diese Weise durch Drücken von Tasten ausgeführt. Die Erfindung.eignet sich besonders für eine große Anzahl von Kartengruppen, in welchen die Arbeiten der Zusammenstellung von Gruppen mit bestimmten gleichen Inhaltsangaben besonders häufig vorgenommen werden müssen.
Die Zeichnungen stellen Ausführungsbeispiele dar:
Abb. ι zeigt schaubildlich die Kartenauswählvorrichtung ;
Abb. 2 ist ein Längsschnitt durch einen Teil der Vorrichtung nach 2-2 der Abb. 4;
Abb. 3 zeigt einen Schnitt quer dazu nach 3-3 der Abb. 4;
Abb. 4 ist eine Draufsicht auf einen Teil der Vorrichtung, wobei j edoch die Träger der Kartengruppen entfernt sind;
Abb. 5 ist eine schaubildliche Ansicht eines Teiles einer Abtrennvorrichtung für Vorsprünge der Karten;
Abb. 6 ist ein Aufriß der Gesamtvorrichtung in kleinerem Maßstab;
Abb. 7 zeigt schaubildlich einen Magnetträger;
Abb. 8 stellt schaubildlich einen Kartenträger dar;
ίο Abb. 9 stellt, ebenfalls schaubildlich, ein Ende eines Trägers einer Auswählschiene dar; Abb. io ist die Vorderansicht einer Karte, die an einer Seite mit einer magnetisch wirksamen Randleiste und an einem Rand mit Vorsprüngen versehen ist;
Abb. 11 zeigt den Rand derselben Karte nach Entfernung dieser Vorsprünge im Bereich eines kennzeichnenden Ausschnitts;
Abb. 12 ist ein Schnitt durch einen Kartenao teil mit magnetisch wirksamer Randleiste.
Das Gestell 1 umfaßt ein Abteil 2 für die Aufnahme der Karten (Abb. 2), ein Abteil 3 für -den Auswahlmechanismus und eine Tastatur 4. Die Karten 5 haben an ihren unteren Kanten in der Nähe der Ecken Kerben 6, in welchen sie auf Längsstangen 7 einer Tragvorrichtung aufsitzen können. An diesen Stangen 7 befinden sich nach Abb. 8 Zwischenplatten 8 in regelmäßigen Abständen und auch einstellbar, so daß-zwischen je zwei solcher Platten 8 Kartengruppen beliebig großer Anzahl gehalten werden können. Quer durch das Gestell der Maschine hindurch erstrecken sich nach Abb. 2 Haltevorrichtungen 9 von ungefähr U-förmigem Querschnitt. Die oberen Kanten dieser Querstützen 9 liegen alle in einer Ebene etwas unterhalb der unteren Kante der Karten. Das Gestell hat außerdem die besonders aus Abb. 1 und 2 ersichtlichen Seitenwände 35, welche je an ihrem oberen Rand nach außen umgebogen sind und einen Flansch 10 bilden, der in Höhe oder etwas unterhalb der Unterkanten der Karten liegt. Die Querstützen 9 haben an ihren oberen Kanten in der Nähe der Ecken Ausschnitte 11, durch welche die .Längsstangen 7 hindurchgehen. Die in Abb. 8 gezeigte Tragvorrichtung nimmt alle Karten in dem Abteil 2 auf und kann ohne Auswechselung der Karten aus der ganzen Maschine entfernt werden, um die Einfügung eines anderen, wieder aus mehreren Gruppen bestehenden Kartensatzes zu ermöglichen.
Die Querstützen 9 haben nach Abb. 9 an dem einen nach oben gerichteten verlängerten Schenkel Schlitze 12, die sich in gleichmäßigem Abstand voneinander über die ganze Länge der Stützen erstrecken. Die Oberkante 14 des anderen Schenkels liegt wieder nahezu in der Ebene der unteren Kanten der Karten. In jedem Schlitz 12 der Kartenstützen 9 liegt eine Auswählschiene 15. Das eine Ende dieser Schiene befindet sich hinter der letzten Platte 8 (Abb. 2), und das andere Ende liegt vor der vordersten Platte 8. Die Oberkante jeder Auswählschiene 15 liegt in derselben Ebene wie die Oberkante der nach oben gerichteten verlängerten Schenkel der Querstützen 9. Jede Auswählschiene hat zwei schräg verlaufende Schlitze 16. Durch alle diese Schlitze sind die Stangen 17 hindurchgeführt, die an ihren Enden in die Seitenwände 35 eingesteckt sind.
Die Tastenköpfe 18 der Tastatur sitzen an den Enden von Hebeln 19, welche alle auf einer Ouerstange 20 schwenkbar gelagert sind. Jeder Tastenhebel 19 liegt mit seinem anderen Ende an einer der Auswählschienen 15. Wird eine Taste gedrückt, so bewegt sich das entgegengesetzte Ende des zugehörigen Hebels nach oben und hebt die zugehörige Auswählschiene an, die infolge der Führung der schrägen Schlitze 16 an den festen Stangen 17 eine Längs verschiebung erfährt. Die Tastenhebel 19 sind in geschlitzten Platten 21, 22 (Abb. 2) vor und hinter ihrer Achse 20 geführt. Auch diese Führungsplatten sind ähnlich den Querstützen 9 als Platten von U-förmigem Querschnitt ausgebildet.
Am Vorderende jeder Auswählschiene 15 ist durch einen Ausschnitt ein Zapfen'23 gebildet, über welchen eine Abtrennvorrichtung 24 abnehmbar geschoben ist (Abb. 5). Diese hat U-förmigen, nach unten offenen Querschnitt, und nahe dem freien Ende ist der waagerecht liegende Steg derselben mit einem Ausschnitt 25 versehen. Die als Schneide ausgebildete Kante 26 dieses Ausschnittes ist schräg gestellt, um mit Sicherheit eine Schneidwirkung auszuüben. Diese Abtrennvorrichtungen 24 liegen dicht nebeneinander über die ganze Breite des Gestells. Die Abtrennvorrichtungen liegen auf federnden Zungen 27 (Abb. 5), und über den Abtrennvorrichtungen ist eine Querschiene 29 von nahezu quadratischem Querschnitt angeordnet. Die federnden Zungen 27 drücken die Abtrennvorrichtungen gegen die Unterfläche der Querschiene 29. Durch die federnden Zungen 27 wird auch die notwendige Reibung erzeugt, durch welche die Auswählschienen 15 in ihrer Einstellage gehalten werden. Sind die Abtrennvorrichtungen in Ruhelage, so befinden sich ihre vorderen Enden in der gleichen Ebene wie die Vorderfläche der Querschiene 29. Wird jedoch
ine der Tasten gedrückt, so wird nicht nur die betreffende Auswählschiene 15 angehoben, sondern es wird dadurch auch die betreffende Abtrennvorrichtung 24 nach vorn geschoben, wie in Abb. 1 und 5 dargestellt ist.
Die Karten 5 haben je an ihrer Unterkante eine Anzahl von Vorsprüngen 30, und zwar
stimmt die Anzahl der Lücken zwischen diesen Vorsprüngen mit der Anzahl der Auswählschienen 15 überein. Jeder Zahn bzw. jede Lücke mag einem Kennzeichen auf den Tastenknöpfen entsprechen. Die Auswählschienen liegen mit Bezug auf die Karten so, daß bei Druck auf eine bestimmte Taste die zugehörige Auswählschiene in eine darüber befindliche Lücke eingeschoben wird, die an der Unterkante zwischen zwei bestimmten Vorsprüngen gebildet wird.
Abb. 10 zeigt die Unterkante einer solchen Karte, ehe einzelne Vorsprünge 30 abgetrennt wurden. Die Karten können aus magnetischem Material bestehen oder eine magnetische Randleiste haben, die bei 31 angedeutet ist.
Um eine Karte für die Auswahl durch die Maschine zu kennzeichnen, drückt man erst .20 auf die der Kennzeichnung entsprechenden Tasten, durch welche die betreffende Karte von den anderen Karten unterschieden werden soll. Durch den Druck auf diese Tasten werden durch die Auswählschienen die entspre-S5 chenden Abtrennvorrichtungen 24 vorgeschoben. Wenn nun die Karte, wie in Abb. 2 gezeigt, in senkrechter Lage vor die Schiene 29 gestellt wird, so werden die den gedrückten Tasten entsprechenden Vorsprünge 30 in die Ausschnitte 25 der vorgeschobenen Abtrennvorrichtungen eintreten, wie in Abb. 5 dargestellt. Durch Ausschwingung des in Abb. 6 dargestellten Handgriffes 32 werden dann alle vorgeschobenen Abtrennvorrichtungen gleichzeitig zurückgeschoben, und die Schneidekanten 26 bewirken eine Abtrennung der Vorsprünge 30 von der Karte.
Der Handgriff 32 ist an eine Welle 33 (Abb. 2) angeschlossen, welche in -den Wänden 35 drehbar ist. An dieser Schwingwelle 33 sitzt eine über die ganze Länge der Welle reichende Schiene 34 (Abb. 2), und bei Ausschwingung der Welle trifft diese auf die Vorderenden der Auswählschienen 15 und drängt dieselben rückwärts, wobei sie gleichzeitig auch durch die schrägen Schlitze 16 und Stan-"gen 17 abwärts bewegt werden. Bei dieser Rückstellung der Auswählschienen werden die gedrückten Tasten 18 aus ihrer Tief lage angehoben.
Die Karten 5, welche durch Abtrennung bestimmter Zungen gekennzeichnet wurden, wie in Abb. 11 z. B. dargestellt ist, werden in Kartenabteile 2 eingesetzt.
Soll nun eine Karte mit bestimmten Kennzeichen herausgesucht werden, so werden die Karten im Halter erst seitlich ausgerichtet, was durch leichten Druck gegen die eine Seitenkante des ganzen Stapels erreicht werden kann. In Abb. 3 ist gezeigt, wie der ganze Kartenstapel gegen die Wand 36 am Gestell anliegt. Diese Wand kann an dem Gestell durch Schrauben 37 einstellbar befestigt werden, und je nach ihrer Einstellung kann man Karten· verschiedener Breite benutzen.
Gegenüber dieser Wand 36 ist auf der anderen Seite des Kartenstapels ein Elektromagnet 38 angeordnet, der sich über die ganze Länge des Kartenstapels erstreckt. Der untere Teil dieses Elektromagneten 38 ruht in Stützen 39, welche bei 40 um die Längsstange 56 schwenkbar sind. Die Stange 56 ist ihrerseits in Wänden 43 .des Gestells (Abb. 1) gelagert. Die einzelnen Stützen 39 sind in Abb. 7 schaubildlich dargestellt. Das freie Ende dieser Stützen wird von Druckfedern 41 (Abb. 3) nach oben hin gedrängt. Dabei stehen die Polflächen des Elektromagneten, die nach den Karten zu liegen, unter einem kleinen Winkel zu den Kanten, so daß Karten, welche von dem Magneten angezogen werden, eine kleine Bewegung in der Waagerechten und eine kleine Schwenkbewegung erfahren (vgl. Abb. 3). Über den Stützen 39 für den Elektromagneten liegt die durch Schlitze in den Wänden 43 geführte Hubleiste 42 (Abb. 1), deren Oberkante im Bereich der Schlitze abgeschrägt ist. Eine Längsverschiebung der Hubleiste 42 in diesen Schlitzen wird also zugleich eine senkrechte Bewegung und daher eine Veränderung der Winkeleinstellung des Magneten 38 zur Folge haben, da die Feder 41 den Magneten aufwärts drückt. Zur Verschiebung der Hubleiste 42 dient ein Handhebel 44, der im Gestell 1 gelagert ist, an den die Hubleiste 42 angelenkt ist.
Um nun beispielsweise jene Karte durch den Magneten anziehen zu lassen, die die in Abb. 11 dargestellte Kennzeichnung erhalten hat, werden? die entsprechenden Tasten niedergedruckt. Durch diesen Anschlag der Tasten werden die zugehörigen Auswählschienen nach oben verschoben und treten in die Lükken, die unmittelbar über ihnen sind, aller Karten des Stapels ein. Eine seitliche Ver-Schiebung kann jedoch nur an jenen Karten stattfinden, die durch Abtrennen von Vorsprüngen im Bereich aller eingestellten Auswählschienen größere Ausschnitte als nur die ursprünglichen Lücken erhalten haben. Nach- no dem die Tasten gedrückt wurden und sich die betreffenden Auswählschienen nach oben verschoben haben, wird der Griff 32 (Abb. 1 und 6) nach vorn gezogen, der mit einem hier als Quecksilberschalter 50 dargestellten elekirischen Schalter verbunden ist. Der Strom wird geschlossen und der Elektromagnet erregt. Er zieht nun seitlich alle Karten an, die, wie vorher erläutert wurde, eine seitliche Verschiebung ausführen können. Der Stromkreis ist in Abb. 1 angedeutet und umfaßt den Leiter 51, der von einer nicht gezeigten
Stromquelle zum Schalter 50 führt, und die Zuleitung 52 zur Wicklung des Elektromagneten. Die Rückleitung 53 geht zum anderen Pol <ler Stromquelle. Bei 54 ist in Abb. 1 eine Blattfeder gezeigt, durch welche der Quecksilberschalter 50 für gewöhnlich in der Ausschaltstellung gehalten wird. Natürlich kann statt des -dargestellten Quecksilberschalters auch irgendein anderer Schalter benutzt werden.
Nachdem durch den Elektromagneten die ausgewählte Karte durch Schrägstellung und Anheben ausgesondert worden ist, kann sie leicht aus dem Stapel entfernt werden. Durch den Griff 32 werden die eingestellten Auswählschienen 15 mittels der an der Welle 33 sitzenden Schiene 34 in die Ruhelage überführt. Dabei kehren ebenfalls die Tasten und Hebel 19 wieder in ihre Ruhelage zurück, so daß eine neue Einstellung der Auswahlvorrichtung erfolgen kann.

Claims (10)

  1. Patentansprüche:
    i. Kartenauswählvorrichtung mit -durch Tasten einstellbaren Auswählschienen, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswählschienen (15) sich unter allen an ihren unteren Ecken auf Stangen (7) aufgestellten, mit magnetisch wirksamen Randleisten versehenen Karten entlang erstrecken, deren untere Kanten in an sich bekannter Weise Ausschnitte haben, in welche alle Auswählschienen (15) eintreten können, wobei aber die unterschiedliche Länge der Ausschnitte zusammen mit den jeweils durch Tasten in die Ausschnitte gehobenen Auswählschienen in an sich bekannter Weise eine Bewegung nur derjenigen Kartenzuläßt, deren Ausschnitte an allen eingestellten Auswählschienen hierfür Raum lassen, und ein an einer Seite des Kartenstapels angeordneter Elektromagnet (38) bei seiner Erregung die zuletzt erwähnten Karten mit Hilfe der magnetisch wirksamen Randleisten seitlich aus dem Kartenstapel herauszieht.
  2. 2. Kartenauswählvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß alle ungekennzeichneten Karten an ihrer unteren Kante an sich bekannte gleichmäßig verteilte Vorsprünge (30) haben und die Kennzeichnung der Karten durch Abtrennung eines oder mehrerer Vorsprünge (30) an einer oder mehreren Stellen herbeigeführt wird.
  3. 3. Kartenauswählvorrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Einstellen der Auswählschienen (15) dienenden Tasten (18) auch eine Abtrennvorrichtung (24) überwachen, durch welche entsprechend der eingestellten Schienenkombination zwecks Herstellung der verschieden langen Ausschnitte an der Unterkante einer Karte die entsprechenden Vorsprünge (30) abgetrennt werden.
  4. 4. Kartenauswählvorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Kartenvorsprung eine Abtrennvorrichtung (24) mit einer Auswählschiene (15) verbunden ist und die Abtrennung mehrerer Vorsprünge (30) an der Karte durch die Abtrennvorrichtungen (24) gleichzeitig erfolgt, nachdem alle der betreffenden Karte zugeteilten Auswählschienen (15) eingestellt worden sind.
  5. 5. Kartenauswählvorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtrennvorrichtungen (24) beim Einstellen der Auswählschienen (15) der Reihe nach in Bereitschaftsstellung zur Abtrennung der entsprechenden Vorsprünge (30) gebracht werden, wobei bei der Rückführung der Auswählschienen (15) in ihre Ruhelage, in welcher sie unter der Unterkante der Karten liegen, die eingestellten Abtrennvorrichtungen alle gleichzeitig betätigt werden, um die Vorsprünge im Bereich des herzustellenden Ausschnitts abzutrennen.
  6. 6. Kartenauswählvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet (38) sich entlang der einen Seite des Kartensatzes erstreckt und um eine parallel zu dieser Seite verlaufende Achse ausschwingbar ist.
  7. 7. Kartenauswählvorrichtung nach Anspruch ι und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die der einen Seite des Kartensatzes zugekehrte wirksame Fläche des Magneten (38) schräg zu der senkrechten Seite des Kartensatzes liegt, um bei Erregung des Elektromagneten den ausgewählten Karten auch eine Kippbewegung zu erteilen.
  8. 8. Kartenauswählvorrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (39) des Elektromagneten (38) im Winkel zum Kartensatz einstellbar ist, um die Herausziehung der ausge.-wählten Karten aus dem Kartensatz zu erleichtern.
  9. 9. Kartenauswählvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (39) des Magneten (38) nachgiebig gegen die Einstellvorrichtung (42, 44) hin gedrängt wird, um selbsttätig bei jeder Veränderung der Einstellvorrichtung (42) die gewünschte Lage einzunehmen.
  10. 10. Kartenauswählvorrichtung nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der den Elektromagneten (38) überwachende
    Schalter (50) mit einem Gestänge (32, 33) verbunden ist, durch welches bei Bewegung in der einen Richtung die Einschaltung des Elektromagneten und die dadurch bedingte Herausziehung der ausge wählten Karte aus dem Kartensatz und bei Bewegung in der anderen Richtung die Ausschaltung des Elektromagneten und die Rückführung der Auswählschienen (15) in Anfangslage bewirkt wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DE1930539031D 1929-09-04 1930-08-10 Kartenauswaehlvorrichtung Expired DE539031C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US539031XA 1929-09-04 1929-09-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE539031C true DE539031C (de) 1931-11-21

Family

ID=21987321

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930539031D Expired DE539031C (de) 1929-09-04 1930-08-10 Kartenauswaehlvorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE539031C (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1033180B (de) * 1952-10-15 1958-07-03 Fortschritt Buero Einrichtungs Lochkarten-Sortiergeraet
DE1077185B (de) * 1955-09-22 1960-03-10 Standard Elektrik Lorenz Ag Vorrichtung zum Auswaehlen gesuchter Karten aus einer Kartei
DE1125404B (de) * 1956-01-19 1962-03-15 Standard Elektrik Lorenz Ag Vorrichtung zum Auswaehlen gesuchter Karteikarten aus einer Kartei
DE1234433B (de) * 1962-09-18 1967-02-16 Rca Corp Kartenauswaehlvorrichtung fuer automatische Karteien mit Karten mit schlitzkodierten Kanten
DE1292896B (de) * 1963-03-18 1969-04-17 Mosler Safe Co Vorrichtung zum Auswaehlen von Karten mit randoffenen Ausschnitten
DE1786626B1 (de) * 1967-08-04 1978-09-28 Kalthoff Robert J Karte fuer eine Kartenaussortiervorrichtung

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1033180B (de) * 1952-10-15 1958-07-03 Fortschritt Buero Einrichtungs Lochkarten-Sortiergeraet
DE1077185B (de) * 1955-09-22 1960-03-10 Standard Elektrik Lorenz Ag Vorrichtung zum Auswaehlen gesuchter Karten aus einer Kartei
DE1125404B (de) * 1956-01-19 1962-03-15 Standard Elektrik Lorenz Ag Vorrichtung zum Auswaehlen gesuchter Karteikarten aus einer Kartei
DE1234433B (de) * 1962-09-18 1967-02-16 Rca Corp Kartenauswaehlvorrichtung fuer automatische Karteien mit Karten mit schlitzkodierten Kanten
DE1255365B (de) * 1962-09-18 1967-11-30 Rca Corp Magazin- und Auswaehleinrichtung zum Auswaehlen von kartenfoermigen Auzeichnungstraegern
DE1292896B (de) * 1963-03-18 1969-04-17 Mosler Safe Co Vorrichtung zum Auswaehlen von Karten mit randoffenen Ausschnitten
DE1786626B1 (de) * 1967-08-04 1978-09-28 Kalthoff Robert J Karte fuer eine Kartenaussortiervorrichtung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2757848A1 (de) Vorrichtung zum sortieren von fotografischen bildern
DE539031C (de) Kartenauswaehlvorrichtung
DE654130C (de) Lochmaschine fuer Lochkombinationen
DE652386C (de) Verfahren und Vorrichtung zur maschinellen Lochung von Zaehlkarten
DE69702128T2 (de) Elektro-magnetische vorrichtung zum automatisch steuern der nadeln eines jacquard-mechanismus
DE1424192B2 (de) Lochvorrichtung fuer streifenlocher
DE883359C (de) Anordnung zum spaltenweisen Lochen von Zaehlkarten
DE643110C (de) Lochkartendupliziereinrichtung
DE1011195B (de) Unter Zaehlkarten-(Lochkarten-) Steuerung arbeitende Maschinenanlage mit Druckwerk und mit einer Einrichtung zum Aussuchen von mit Kennmarkierungen versehenen Registrierunterlagen
DE587202C (de) Vorrichtung zum Antreiben von Setzmaschinen u. dgl. mittels eines Registerstreifens
DE634279C (de) Lochkarten-Dupliziermaschine
DE416919C (de) Schreib- und Kartenlochmaschine
AT32388B (de) Verfahren und elektromagnetische Aushebevorrichtung zum Weben in natürlichen Farben ohne Webkarten.
DE965087C (de) Anordnung zum spaltenweisen Lochen von Zaehlkarten
DE1906109A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung von Webmaschinen
DE229729C (de)
AT22683B (de) Elektrisches Weichen- und Signalstellwerk.
DE446604C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Drahtgittern, insbesondere fuer Vogelkaefige, deren rechtwinklig sich kreuzende Draehte an den Kreuzungsstellen elektrisch verschweisst sid
DE16010C (de) Typensetz- und Ablegemaschine
DE498343C (de) Vorrichtung zum UEbertragen der Steuerwirkung der in der Musterkarte vorhandenen Loecher auf die Nadeln einer Jacquardmaschine
AT28035B (de) Schreibmaschine.
DE558939C (de) Kartenschlag- und Kopiermaschine
DE522757C (de) Einlesevorrichtung fuer Kartenschlagmaschinen
DE303634C (de)
DE966011C (de) Selbsttaetiger Lochkopierer fuer Lochkarten