DE539031C - Kartenauswaehlvorrichtung - Google Patents
KartenauswaehlvorrichtungInfo
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- G06K—GRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
- G06K21/00—Information retrieval from punched cards designed for manual use or handling by machine; Apparatus for handling such cards, e.g. marking or correcting
- G06K21/02—Information retrieval from punched cards designed for manual use or handling by machine; Apparatus for handling such cards, e.g. marking or correcting in which coincidence of markings is sensed mechanically, e.g. by needle
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Description
Es ist vielfach üblich, Karten, welche
statistischen oder ähnlichen Zwecken dienen sollen, neben schriftlichen Angaben mit Kennzeichen,
welche den verschiedenen zu erfassenden Angaben in unterschiedlicher Weise zugeordnet
sind, zu versehen, um ohne Durchsicht des Karteninhalts aus dem Vorhandensein der Kennzeichen auf den Karteninhalt
Schlüsse ziehen zu können. Da bei der statistischen Erfassung verschiedener Vorgänge
es sich meistens um eine große Zahl solcher Karten handelt, hat man die Kennzeichen
so ausgebildet, daß sie durch mechanische Vorrichtungen geprüft werden können, so daß z. B. die Trennung der Karten voneinander
nach Maßgabe der darin enthaltenen Angaben in verläßlicher Weise in ganz kurzer Zeit und ohne viel Arbeitsaufwand ausgeführt
werden kann.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kartenauswählvorrichtung für solche statistischen
Karten, bei denen die Kennzeichen als Ausschnitte von verschiedener Länge den verschiedenen
Angaben entsprechend ausgeführt sind, wobei die Auswahl durch von Tasten einstellbaren Auswählschienen erfolgt. Erfindungsgemäß
erstrecken sich diese unter allen, an ihren unteren Ecken auf Stangen aufgestellten, mit magnetisch wirksamen
Randleisten versehenen Karten entlang, deren untere Kanten in an sich bekannter Weise
Ausschnitte haben, in welche alle Auswählschienen eintreten können, wobei aber die
unterschiedliche Länge der Ausschnitte zusammen mit den jeweils durch Tasten in die
Ausschnitte gehobenen Auswählschienen in an sich bekannter Weise eine Bewegung nur derjenigen
Karten zuläßt, deren Ausschnitte an allen eingestellten Auswählschienen hierfür Raum lassen, und ein an einer Seite des Kartenstapels
angeordneter Elektromagnet bei seiner Erregung die zuletzt erwähnten Karten mit Hilfe der magnetisch wirksamen Randleisten
seitlich aus dem Kartenspiel herauszieht. '
Diese Trennung der Karten voneinander wird auf diese Weise durch Drücken von
Tasten ausgeführt. Die Erfindung.eignet sich besonders für eine große Anzahl von Kartengruppen,
in welchen die Arbeiten der Zusammenstellung von Gruppen mit bestimmten
gleichen Inhaltsangaben besonders häufig vorgenommen werden müssen.
Die Zeichnungen stellen Ausführungsbeispiele dar:
Abb. ι zeigt schaubildlich die Kartenauswählvorrichtung
;
Abb. 2 ist ein Längsschnitt durch einen Teil der Vorrichtung nach 2-2 der Abb. 4;
Abb. 3 zeigt einen Schnitt quer dazu nach 3-3 der Abb. 4;
Abb. 4 ist eine Draufsicht auf einen Teil der Vorrichtung, wobei j edoch die Träger der
Kartengruppen entfernt sind;
Abb. 5 ist eine schaubildliche Ansicht eines Teiles einer Abtrennvorrichtung für Vorsprünge
der Karten;
Abb. 6 ist ein Aufriß der Gesamtvorrichtung in kleinerem Maßstab;
Abb. 7 zeigt schaubildlich einen Magnetträger;
Abb. 8 stellt schaubildlich einen Kartenträger dar;
ίο Abb. 9 stellt, ebenfalls schaubildlich, ein
Ende eines Trägers einer Auswählschiene dar; Abb. io ist die Vorderansicht einer Karte,
die an einer Seite mit einer magnetisch wirksamen Randleiste und an einem Rand mit
Vorsprüngen versehen ist;
Abb. 11 zeigt den Rand derselben Karte
nach Entfernung dieser Vorsprünge im Bereich eines kennzeichnenden Ausschnitts;
Abb. 12 ist ein Schnitt durch einen Kartenao teil mit magnetisch wirksamer Randleiste.
Das Gestell 1 umfaßt ein Abteil 2 für die Aufnahme der Karten (Abb. 2), ein Abteil 3
für -den Auswahlmechanismus und eine Tastatur 4. Die Karten 5 haben an ihren unteren
Kanten in der Nähe der Ecken Kerben 6, in welchen sie auf Längsstangen 7 einer Tragvorrichtung
aufsitzen können. An diesen Stangen 7 befinden sich nach Abb. 8 Zwischenplatten 8 in regelmäßigen Abständen und auch
einstellbar, so daß-zwischen je zwei solcher Platten 8 Kartengruppen beliebig großer Anzahl
gehalten werden können. Quer durch das Gestell der Maschine hindurch erstrecken sich
nach Abb. 2 Haltevorrichtungen 9 von ungefähr U-förmigem Querschnitt. Die oberen
Kanten dieser Querstützen 9 liegen alle in einer Ebene etwas unterhalb der unteren
Kante der Karten. Das Gestell hat außerdem die besonders aus Abb. 1 und 2 ersichtlichen
Seitenwände 35, welche je an ihrem oberen Rand nach außen umgebogen sind und einen
Flansch 10 bilden, der in Höhe oder etwas unterhalb der Unterkanten der Karten liegt.
Die Querstützen 9 haben an ihren oberen Kanten in der Nähe der Ecken Ausschnitte 11,
durch welche die .Längsstangen 7 hindurchgehen. Die in Abb. 8 gezeigte Tragvorrichtung
nimmt alle Karten in dem Abteil 2 auf und kann ohne Auswechselung der Karten aus
der ganzen Maschine entfernt werden, um die Einfügung eines anderen, wieder aus mehreren
Gruppen bestehenden Kartensatzes zu ermöglichen.
Die Querstützen 9 haben nach Abb. 9 an dem einen nach oben gerichteten verlängerten
Schenkel Schlitze 12, die sich in gleichmäßigem Abstand voneinander über die ganze
Länge der Stützen erstrecken. Die Oberkante 14 des anderen Schenkels liegt wieder nahezu
in der Ebene der unteren Kanten der Karten. In jedem Schlitz 12 der Kartenstützen 9
liegt eine Auswählschiene 15. Das eine Ende dieser Schiene befindet sich hinter der letzten
Platte 8 (Abb. 2), und das andere Ende liegt vor der vordersten Platte 8. Die Oberkante
jeder Auswählschiene 15 liegt in derselben Ebene wie die Oberkante der nach oben gerichteten
verlängerten Schenkel der Querstützen 9. Jede Auswählschiene hat zwei schräg verlaufende Schlitze 16. Durch alle
diese Schlitze sind die Stangen 17 hindurchgeführt, die an ihren Enden in die Seitenwände
35 eingesteckt sind.
Die Tastenköpfe 18 der Tastatur sitzen an den Enden von Hebeln 19, welche alle auf
einer Ouerstange 20 schwenkbar gelagert sind. Jeder Tastenhebel 19 liegt mit seinem anderen
Ende an einer der Auswählschienen 15. Wird eine Taste gedrückt, so bewegt sich das entgegengesetzte
Ende des zugehörigen Hebels nach oben und hebt die zugehörige Auswählschiene an, die infolge der Führung der
schrägen Schlitze 16 an den festen Stangen 17 eine Längs verschiebung erfährt. Die Tastenhebel
19 sind in geschlitzten Platten 21, 22 (Abb. 2) vor und hinter ihrer Achse 20 geführt.
Auch diese Führungsplatten sind ähnlich den Querstützen 9 als Platten von U-förmigem
Querschnitt ausgebildet.
Am Vorderende jeder Auswählschiene 15 ist durch einen Ausschnitt ein Zapfen'23 gebildet,
über welchen eine Abtrennvorrichtung 24 abnehmbar geschoben ist (Abb. 5). Diese hat U-förmigen, nach unten offenen Querschnitt,
und nahe dem freien Ende ist der waagerecht liegende Steg derselben mit einem Ausschnitt 25 versehen. Die als Schneide ausgebildete
Kante 26 dieses Ausschnittes ist schräg gestellt, um mit Sicherheit eine Schneidwirkung
auszuüben. Diese Abtrennvorrichtungen 24 liegen dicht nebeneinander über die
ganze Breite des Gestells. Die Abtrennvorrichtungen liegen auf federnden Zungen 27
(Abb. 5), und über den Abtrennvorrichtungen ist eine Querschiene 29 von nahezu quadratischem
Querschnitt angeordnet. Die federnden Zungen 27 drücken die Abtrennvorrichtungen
gegen die Unterfläche der Querschiene 29. Durch die federnden Zungen 27 wird auch
die notwendige Reibung erzeugt, durch welche die Auswählschienen 15 in ihrer Einstellage
gehalten werden. Sind die Abtrennvorrichtungen in Ruhelage, so befinden sich ihre vorderen
Enden in der gleichen Ebene wie die Vorderfläche der Querschiene 29. Wird jedoch
ine der Tasten gedrückt, so wird nicht nur die betreffende Auswählschiene 15 angehoben,
sondern es wird dadurch auch die betreffende Abtrennvorrichtung 24 nach vorn geschoben,
wie in Abb. 1 und 5 dargestellt ist.
Die Karten 5 haben je an ihrer Unterkante
eine Anzahl von Vorsprüngen 30, und zwar
stimmt die Anzahl der Lücken zwischen diesen Vorsprüngen mit der Anzahl der Auswählschienen
15 überein. Jeder Zahn bzw. jede Lücke mag einem Kennzeichen auf den
Tastenknöpfen entsprechen. Die Auswählschienen liegen mit Bezug auf die Karten so,
daß bei Druck auf eine bestimmte Taste die zugehörige Auswählschiene in eine darüber
befindliche Lücke eingeschoben wird, die an der Unterkante zwischen zwei bestimmten
Vorsprüngen gebildet wird.
Abb. 10 zeigt die Unterkante einer solchen Karte, ehe einzelne Vorsprünge 30 abgetrennt
wurden. Die Karten können aus magnetischem Material bestehen oder eine magnetische
Randleiste haben, die bei 31 angedeutet ist.
Um eine Karte für die Auswahl durch die Maschine zu kennzeichnen, drückt man erst
.20 auf die der Kennzeichnung entsprechenden Tasten, durch welche die betreffende Karte
von den anderen Karten unterschieden werden soll. Durch den Druck auf diese Tasten werden
durch die Auswählschienen die entspre-S5 chenden Abtrennvorrichtungen 24 vorgeschoben.
Wenn nun die Karte, wie in Abb. 2 gezeigt, in senkrechter Lage vor die Schiene 29
gestellt wird, so werden die den gedrückten Tasten entsprechenden Vorsprünge 30 in die
Ausschnitte 25 der vorgeschobenen Abtrennvorrichtungen eintreten, wie in Abb. 5 dargestellt.
Durch Ausschwingung des in Abb. 6 dargestellten Handgriffes 32 werden dann alle vorgeschobenen Abtrennvorrichtungen gleichzeitig
zurückgeschoben, und die Schneidekanten 26 bewirken eine Abtrennung der Vorsprünge
30 von der Karte.
Der Handgriff 32 ist an eine Welle 33 (Abb. 2) angeschlossen, welche in -den Wänden
35 drehbar ist. An dieser Schwingwelle 33 sitzt eine über die ganze Länge der Welle
reichende Schiene 34 (Abb. 2), und bei Ausschwingung der Welle trifft diese auf die Vorderenden
der Auswählschienen 15 und drängt dieselben rückwärts, wobei sie gleichzeitig
auch durch die schrägen Schlitze 16 und Stan-"gen 17 abwärts bewegt werden. Bei dieser
Rückstellung der Auswählschienen werden die gedrückten Tasten 18 aus ihrer Tief lage
angehoben.
Die Karten 5, welche durch Abtrennung bestimmter Zungen gekennzeichnet wurden, wie
in Abb. 11 z. B. dargestellt ist, werden in Kartenabteile 2 eingesetzt.
Soll nun eine Karte mit bestimmten Kennzeichen herausgesucht werden, so werden die
Karten im Halter erst seitlich ausgerichtet, was durch leichten Druck gegen die eine Seitenkante
des ganzen Stapels erreicht werden kann. In Abb. 3 ist gezeigt, wie der ganze Kartenstapel gegen die Wand 36 am Gestell
anliegt. Diese Wand kann an dem Gestell durch Schrauben 37 einstellbar befestigt werden,
und je nach ihrer Einstellung kann man Karten· verschiedener Breite benutzen.
Gegenüber dieser Wand 36 ist auf der anderen Seite des Kartenstapels ein Elektromagnet
38 angeordnet, der sich über die ganze Länge des Kartenstapels erstreckt. Der untere
Teil dieses Elektromagneten 38 ruht in Stützen 39, welche bei 40 um die Längsstange
56 schwenkbar sind. Die Stange 56 ist ihrerseits in Wänden 43 .des Gestells (Abb. 1) gelagert.
Die einzelnen Stützen 39 sind in Abb. 7 schaubildlich dargestellt. Das freie Ende dieser Stützen wird von Druckfedern 41
(Abb. 3) nach oben hin gedrängt. Dabei stehen die Polflächen des Elektromagneten, die
nach den Karten zu liegen, unter einem kleinen Winkel zu den Kanten, so daß Karten,
welche von dem Magneten angezogen werden, eine kleine Bewegung in der Waagerechten
und eine kleine Schwenkbewegung erfahren (vgl. Abb. 3). Über den Stützen 39 für den
Elektromagneten liegt die durch Schlitze in den Wänden 43 geführte Hubleiste 42 (Abb. 1), deren Oberkante im Bereich der
Schlitze abgeschrägt ist. Eine Längsverschiebung der Hubleiste 42 in diesen Schlitzen wird
also zugleich eine senkrechte Bewegung und daher eine Veränderung der Winkeleinstellung
des Magneten 38 zur Folge haben, da die Feder 41 den Magneten aufwärts drückt. Zur
Verschiebung der Hubleiste 42 dient ein Handhebel 44, der im Gestell 1 gelagert ist,
an den die Hubleiste 42 angelenkt ist.
Um nun beispielsweise jene Karte durch den Magneten anziehen zu lassen, die die in
Abb. 11 dargestellte Kennzeichnung erhalten hat, werden? die entsprechenden Tasten niedergedruckt.
Durch diesen Anschlag der Tasten werden die zugehörigen Auswählschienen nach oben verschoben und treten in die Lükken,
die unmittelbar über ihnen sind, aller Karten des Stapels ein. Eine seitliche Ver-Schiebung
kann jedoch nur an jenen Karten stattfinden, die durch Abtrennen von Vorsprüngen
im Bereich aller eingestellten Auswählschienen größere Ausschnitte als nur die ursprünglichen Lücken erhalten haben. Nach- no
dem die Tasten gedrückt wurden und sich die betreffenden Auswählschienen nach oben verschoben
haben, wird der Griff 32 (Abb. 1 und 6) nach vorn gezogen, der mit einem hier
als Quecksilberschalter 50 dargestellten elekirischen
Schalter verbunden ist. Der Strom wird geschlossen und der Elektromagnet erregt.
Er zieht nun seitlich alle Karten an, die, wie vorher erläutert wurde, eine seitliche
Verschiebung ausführen können. Der Stromkreis ist in Abb. 1 angedeutet und umfaßt den
Leiter 51, der von einer nicht gezeigten
Stromquelle zum Schalter 50 führt, und die Zuleitung 52 zur Wicklung des Elektromagneten.
Die Rückleitung 53 geht zum anderen Pol <ler Stromquelle. Bei 54 ist in Abb. 1
eine Blattfeder gezeigt, durch welche der Quecksilberschalter 50 für gewöhnlich in der
Ausschaltstellung gehalten wird. Natürlich kann statt des -dargestellten Quecksilberschalters
auch irgendein anderer Schalter benutzt werden.
Nachdem durch den Elektromagneten die ausgewählte Karte durch Schrägstellung und
Anheben ausgesondert worden ist, kann sie leicht aus dem Stapel entfernt werden. Durch
den Griff 32 werden die eingestellten Auswählschienen 15 mittels der an der Welle 33
sitzenden Schiene 34 in die Ruhelage überführt. Dabei kehren ebenfalls die Tasten und
Hebel 19 wieder in ihre Ruhelage zurück, so daß eine neue Einstellung der Auswahlvorrichtung
erfolgen kann.
Claims (10)
- Patentansprüche:i. Kartenauswählvorrichtung mit -durch Tasten einstellbaren Auswählschienen, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswählschienen (15) sich unter allen an ihren unteren Ecken auf Stangen (7) aufgestellten, mit magnetisch wirksamen Randleisten versehenen Karten entlang erstrecken, deren untere Kanten in an sich bekannter Weise Ausschnitte haben, in welche alle Auswählschienen (15) eintreten können, wobei aber die unterschiedliche Länge der Ausschnitte zusammen mit den jeweils durch Tasten in die Ausschnitte gehobenen Auswählschienen in an sich bekannter Weise eine Bewegung nur derjenigen Kartenzuläßt, deren Ausschnitte an allen eingestellten Auswählschienen hierfür Raum lassen, und ein an einer Seite des Kartenstapels angeordneter Elektromagnet (38) bei seiner Erregung die zuletzt erwähnten Karten mit Hilfe der magnetisch wirksamen Randleisten seitlich aus dem Kartenstapel herauszieht.
- 2. Kartenauswählvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß alle ungekennzeichneten Karten an ihrer unteren Kante an sich bekannte gleichmäßig verteilte Vorsprünge (30) haben und die Kennzeichnung der Karten durch Abtrennung eines oder mehrerer Vorsprünge (30) an einer oder mehreren Stellen herbeigeführt wird.
- 3. Kartenauswählvorrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Einstellen der Auswählschienen (15) dienenden Tasten (18) auch eine Abtrennvorrichtung (24) überwachen, durch welche entsprechend der eingestellten Schienenkombination zwecks Herstellung der verschieden langen Ausschnitte an der Unterkante einer Karte die entsprechenden Vorsprünge (30) abgetrennt werden.
- 4. Kartenauswählvorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Kartenvorsprung eine Abtrennvorrichtung (24) mit einer Auswählschiene (15) verbunden ist und die Abtrennung mehrerer Vorsprünge (30) an der Karte durch die Abtrennvorrichtungen (24) gleichzeitig erfolgt, nachdem alle der betreffenden Karte zugeteilten Auswählschienen (15) eingestellt worden sind.
- 5. Kartenauswählvorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtrennvorrichtungen (24) beim Einstellen der Auswählschienen (15) der Reihe nach in Bereitschaftsstellung zur Abtrennung der entsprechenden Vorsprünge (30) gebracht werden, wobei bei der Rückführung der Auswählschienen (15) in ihre Ruhelage, in welcher sie unter der Unterkante der Karten liegen, die eingestellten Abtrennvorrichtungen alle gleichzeitig betätigt werden, um die Vorsprünge im Bereich des herzustellenden Ausschnitts abzutrennen.
- 6. Kartenauswählvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet (38) sich entlang der einen Seite des Kartensatzes erstreckt und um eine parallel zu dieser Seite verlaufende Achse ausschwingbar ist.
- 7. Kartenauswählvorrichtung nach Anspruch ι und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die der einen Seite des Kartensatzes zugekehrte wirksame Fläche des Magneten (38) schräg zu der senkrechten Seite des Kartensatzes liegt, um bei Erregung des Elektromagneten den ausgewählten Karten auch eine Kippbewegung zu erteilen.
- 8. Kartenauswählvorrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (39) des Elektromagneten (38) im Winkel zum Kartensatz einstellbar ist, um die Herausziehung der ausge.-wählten Karten aus dem Kartensatz zu erleichtern.
- 9. Kartenauswählvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (39) des Magneten (38) nachgiebig gegen die Einstellvorrichtung (42, 44) hin gedrängt wird, um selbsttätig bei jeder Veränderung der Einstellvorrichtung (42) die gewünschte Lage einzunehmen.
- 10. Kartenauswählvorrichtung nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der den Elektromagneten (38) überwachendeSchalter (50) mit einem Gestänge (32, 33) verbunden ist, durch welches bei Bewegung in der einen Richtung die Einschaltung des Elektromagneten und die dadurch bedingte Herausziehung der ausge wählten Karte aus dem Kartensatz und bei Bewegung in der anderen Richtung die Ausschaltung des Elektromagneten und die Rückführung der Auswählschienen (15) in Anfangslage bewirkt wird.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US539031XA | 1929-09-04 | 1929-09-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE539031C true DE539031C (de) | 1931-11-21 |
Family
ID=21987321
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930539031D Expired DE539031C (de) | 1929-09-04 | 1930-08-10 | Kartenauswaehlvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE539031C (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1033180B (de) * | 1952-10-15 | 1958-07-03 | Fortschritt Buero Einrichtungs | Lochkarten-Sortiergeraet |
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-
1930
- 1930-08-10 DE DE1930539031D patent/DE539031C/de not_active Expired
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