DE538245C - Schmiedehammer fuer Kraft- und Fussantrieb - Google Patents

Schmiedehammer fuer Kraft- und Fussantrieb

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DE538245C
DE538245C DEP62078D DEP0062078D DE538245C DE 538245 C DE538245 C DE 538245C DE P62078 D DEP62078 D DE P62078D DE P0062078 D DEP0062078 D DE P0062078D DE 538245 C DE538245 C DE 538245C
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DE
Germany
Prior art keywords
lever
drive
hammer
power
foot
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Expired
Application number
DEP62078D
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English (en)
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OTTO PITTACK
Original Assignee
OTTO PITTACK
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE538245C publication Critical patent/DE538245C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/02Special design or construction
    • B21J7/10Special design or construction with both drive and hammer connected to a fulcrumed lever, e.g. tail hammers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

  • Schmiedehammer für Kraft- und Fußantrieb Die Erfindung bezieht sich auf ein Schmiedehammerwerk, welches sowohl durch Fußhebel als auch durch Kraftantrieb betrieben werden kann.
  • Gegenüber Einrichtungen ähnlicher Art besteht das Wesen dieser Erfindung in der besonderen Gesamtanordnung, wobei die Umschaltung von Kraft- auf Fußantrieb äußerst einfach und in kürzester Zeit auszuführen ist.
  • Der Hammerantrieb besteht in bekannter Weise aus einem vor dem Amboß angeordneten Bock, in welchem ein Hebelfutter, in welches der jeweils zu benutzende Hammer mit seinem Stiel befestigt wird, drehbar gelagert ist. An das hintere Hebelende dieses Hammerfutters greift mittels Scharniergelenks die Schubstange eines auf der Welle des Kraft= antriebsvorgeleges sitzenden Exzenters an; diese Schubstange ist durch zwei in einem zwischengeschalteten Zylinder untergebrachte Druckfedern elastisch gehalten. Das Vorgelege besitzt außer der Antriebsriemscheibe auch noch ein Schwungrad, gegen dessenRad-Kranz ein unter Federdruck stehender Bremsklotz. wirkt, dessen Bremswirkung jedoch durch Fußhebeldruck mittels L`bertragungsgestänge aufgehoben werden kann. Mit diesem Gestänge ist auch noch ein Rollenhebel x-erbunden, der durch den Fußhebeldruck die Hebelrolle gegen den Antriebsriemen drückt, so daß das Vorgelege mit dem Antriebsexzenter in Bewegung gesetzt wird; das Andrücken <leg Antriebsriemens an die Riemscheibe wird dabei durch eine feste Rolle unterstützt. Zum Ausbalancieren des Hammergewichtes greifen an dem Haminerfutterhebel vorn und hinten an dem Lagerbock befestigte Federn an: Zur Umstellung des damit für Kraftantrieb hergerichteten Hammerwerkes auf Fußantrieb wird die Exzenterschubstange von dem Ilaminerhebel und die Fußhebelzugstange von dem Fußhebel losgekoppelt und durch Hochklappen und Aufhängen aus dem Wege geräumt. Ferner wird der Fußhebel mit dem an dem Lagerbock angeordneten Hebelgestänge für die Bewegung des Hammerfutterhebels in Verbindung gebracht. Durch Niedertreten des Fußhebels, der beim Kraftantrieb zum Steuern und Regeln des Kraftantriebes dient, wird jetzt die Schlagbewegung des Hammers bewirkt; der - bei Kraftantrieb benutzte schwere Hammer ist hierbei zweckmäßig durch einen leichteren ersetzt.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt, und zwar in einer Seitenansicht.
  • Vor dem Amboß z ist der Bock a angeordnet, um den der um den Zapfen 3 drehbare Futterhebel :I drehbar gelagert ist, in welchem der jeweils benutzte Hammer 5 mit seinem Stiel eingesteckt und befestigt wird. An das hintere Ende des Futterhebels 4 greift mittels Scharniergelenks 6 die Schubstange 7 des Exzenters 8 an, das auf der Vorgelegew eile 9 sitzt. Die Schubstange 7 ist durch eine Zylinderhülse io geteilt, in welcher zwei Druckfedern untergebracht sind. Auf der Vorgelegewelle-9 sitzt ferner die durch Riemen i i angetriebene Antriebsscheibe 1.2. Außerdem sitzt auf derselben noch ein Schwungrad 13, gegen dessen Radkranz ein Bremsklotz 14. wirkt, der unter Druck der Feder 15 steht. Die Bremswirkung des Bremsklotzes 14. kann durch Niedertreten des Fußhebels 16 aufgehoben werden, wobei die Zugstange 17 niedergezogen und durch den um den Zapfen i8 drehbaren Hebel i9 mittels Stange 2o der um den Zapfen 21 drehbaren Hebel 22 gedreht und der Bremsklotz 14 von dem Schwungrad 13 abgezogen wird. Bei dem Niedertreten des Fußhebels 16 wird gleichzeitig der Rollenhebel 23 so gedreht, daß die Rolle 2q. gegen den Antriebsriemen i i gedrückt und der Riemen i i durch die Rolle 24 und die feste Rolle 25 gespannt und das Vorgelege in Tätigkeit gesetzt wird. Dadurch wird auch das Exzenter 8 bewegt und der Hammer 5 in Tätigkeit gesetzt. Bei diesem auf Kraftbetrieb eingestellten Antrieb ist die Kette 26 von dein Futterhebel .4 abgekoppelt.
  • Zur Umstellung auf Fußantrieb wird die Exzeriterschubstange 7 von dem Hammerhebel a und die Zugstange 17 von dem Fußhebel 16 losgekoppelt und durch Hochklappen und Aufhängen in Schiebehaken aus dem Wege geräumt. Ferner wird die Stange 27 mit einer Lochschraube in die Kette 26 eingeschraubt und die Kette 26 an dem Hammerhebel 4 befestigt.
  • Die Zugfedern 28 und 29 dienen zum Ausbalancieren des Hammergewichtes und werden bei Kraftantrieb mit Benutzung eines schweren Hammers zwei Zugfedern 29 am Hebelende q. angebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schmiedehammerwerk für Kraft- und Fußantrieb, gekennzeichnet durch einen Lagerbock (2) für den Hammerhebel (q.), an welchen bei Kraftantrieb eine von einem Riemenvorgelege angetriebene Exzenterschubstange (7) angreift, wobei die Bewegung des Vorgeleges durch die mittels Fußhebels ( 16) und übertragungsgestänge (17, 23, 2q., 25) bewegte Spannrollenbewegung unter gleichzeitiger Lösung einer Schwungradbremse (1.4) erfolgt, während bei Fußbetrieb sowohl die Exzenterschubstange (7) als auch das Vorgelegeantriebsgestänge (17) abgekoppelt und dafür der Trethebel (16) mit dem Hammerhebel (4) mittels Hebelgestänges (27) gekoppelt wird.
DEP62078D 1931-01-14 1931-01-14 Schmiedehammer fuer Kraft- und Fussantrieb Expired DE538245C (de)

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