DE42659C - Neuerung an Pendellederwalzen - Google Patents

Neuerung an Pendellederwalzen

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Publication number
DE42659C
DE42659C DENDAT42659D DE42659DA DE42659C DE 42659 C DE42659 C DE 42659C DE NDAT42659 D DENDAT42659 D DE NDAT42659D DE 42659D A DE42659D A DE 42659DA DE 42659 C DE42659 C DE 42659C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pendulum
roller
skin
spindle
innovation
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT42659D
Other languages
English (en)
Original Assignee
GEBR. PFF.IFFER in Kaiserslautern
Publication of DE42659C publication Critical patent/DE42659C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/44Mechanical treatment of leather surfaces
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/16Machines for glazing, plush-wheeling or brushing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Synthetic Leather, Interior Materials Or Flexible Sheet Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 28: Gerberei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. April 1887 ab.
Die Pendellederwalze, an welcher die im Patent-Anspruch angegebene Neuerung angebracht ist, dient zum Bearbeiten aller Sorten Häute zu allen in der Gerberei vorkommenden Zwecken.
Der Druck auf die Haut wird durch eine Feder hervorgerufen. Diese Feder α ist in einem am Gestelle b angebrachten Gehäuse c derartig angeordnet, dafs mittelst Stellschraube d der Druck beliebig eingestellt werden kann. Die Feder stützt sich oben gegen die Stellschraube d, unten gegen eine Spindel e, mit welcher das Pendel scharnierartig verbunden ist. Die Spindel hat im Gehäuse eine dreifache Führung oben in der durchbohrten Stellschraube, mitten im Gehäuse selbst und unten im Boden desselben. In diesen drei Führungen bewegt sich die Spindel sicher und kann den Seitendruck des Pendels leicht ertragen.
Durch den unteren Tritthebel g, die Zugstange h und den oberen Hebel i wird beim Beginn der Arbeit die Spindel so weit gehoben,/ dafs die zu bearbeitende Haut zwischen Walze m und Tisch / geschoben werden kann. An dem oberen Hebel befindet sich noch die Stellspindel k, mittelst welcher während des Walzens der Ausschlag des Hebels i und somit der Abstand der Walze vom Tisch bequem regulirt werden kann und zugleich ein Berühren von Walze und Tisch nach Wegnahme der fertigen Haut vermieden wird.
Der Tisch /, über welchen die Walze m. sich bewegt, ist in, seinem mittleren Theile concentrisch zum Drehpunkte des Pendels, also als Kreisbogen geformt, an seinen äufseren Enden jedoch so abgeflacht, dafs die Walze sich so viel vom Tische entfernt, dafs die Haut frei wird. Es ist somit möglich, am Ende des Hubes die Haut frei zu bewegen und eine neue Stelle zur Bearbeitung unter die Walze zu schieben, ohne mittelst des Hebelwerkes die Spindel und damit das Pendel nebst Walze abzuheben. Hierdurch ist eine bedeutende Erleichterung für den Arbeiter geschaffen. Erst wenn die eine Hälfte der Haut fertig gewalzt ist und dieselbe herumgeschwenkt werden mufs, damit die zweite Hälfte unter die Walze gelangen kann, ist der Tritthebel zu gebrauchen.
Die Construction des unteren Endes des Pendels ist eine ganz eigenartige.
Bei der Bewegung des Pendels wird die Walze dadurch, dafs sie gegen die Haut drückt, in Drehung versetzt. Diese Drehung behält die Walze auch dann noch bei, wenn sie den kreisbogenförmigen mittleren Theil des Tisches passirt hat und der Druck gegen die Haut aufhört.
Die der Walze einmal ertheilte Drehung hält so lange an, bis ein Hindernifs sie aufhebt. Dies Hindernifs tritt ein, wenn die Walze beim Rückgange die Haut wieder trifft. In diesem Moment mufs die Drehbewegung der Walze plötzlich umgekehrt werden, und es entsteht ein stofsartiges Gleiten, welches an der betreffenden Stelle einen dunklen Fleck auf der Haut erzeugt. Diese Flecken wiederholen sich immer wieder und beeinträchtigen das schöne Aussehen der fertig gewalzten Häute.
Zur Vermeidung dieser Flecken ist im Pendel dicht über der Walze eine Bremse an-
gebracht, welche in dem Moment, wo die Walze die Haut gegen Ende des Hubes verläfst, die Walze zur Ruhe bringt und so beim Rückgange eine stofsfreie Umkehr der Drehrichtung ermöglicht.
In dem aus zwei Flacheisen bestehenden Pendel sind zwei Traversen ρ und g angebracht. Die untere ρ dient direct zur Führung einer Spindel r, welche gegen einen Bremsbacken s drückt. Die obere Traverse q dient zur Aufnahme einer Stellschraube t; diese Stellschraube ist durchbohrt und dient ebenfalls zur Führung der Spindel r.
Die Spindel hat einen Bund: auf. diesem sitzt eine Feder, welche sich oben gegen die Stellschraube t stützt. Durch diese Stellschraube kann somit der Druck der Feder gegen den Bremsbacken s regulirt werden.
Die Bewegung des Pendels erfolgt wie üblich durch Kurbel und Schubstange.
Die Lederwalze ist sowohl für Handbetrieb wie für Kraftbetrieb geeignet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Bremse für Pendellederwalzen, bestehend aus der Combination der am Pendel angebrachten Traversen ρ und q mit Bremsbacken s, Spindel r, Stellmutter t und Spiralfeder, wobei der Druck des Bremsbackens s auf die Walzen m durch Stellmutter ί regulirt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT42659D Neuerung an Pendellederwalzen Expired - Lifetime DE42659C (de)

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DE (1) DE42659C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4943276A (en) * 1986-07-15 1990-07-24 Dino Ghedina Device for the discharge of intestinal gases

Cited By (1)

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