DE281149C - - Google Patents
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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- A47L11/4041—Roll shaped surface treating tools
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 281149 — KLASSE 34c. GRUPPE
ALOIS WOLF in WIEN.
Fußbodenwichsmaschine, Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. September 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Fußbodenwichsmaschinen
und betrifft einerseits eine Einrichtung, welche gestattet, die ganze Bürsteneinrichtung
vom Boden abzuheben, um leicht über Stufen und Teppiche hinwegfahren zu können, ohne die Beweglichkeit der Maschine
zu beeinträchtigen und ohne ein Umkippen derselben befürchten zu müssen, anderseits eine
Einrichtung zur Regelung des Anpressungsdruckes der Bürsten auf den Fußboden.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in Fig. ι im Längsschnitt und in den
■ Fig. 2 und 3 in Einzelheiten dargestellt.
Die Maschine besitzt die beiden Bürstenwalzen 11 und 12, zwischen denen die quer zur
Längsachse der Maschine hin und her beweglichen Flachbürsten 13 und 14 arbeiten. Die
Bürsten werden von der gemeinsamen Antriebswelle 15 aus in Bewegung gesetzt und sind
ao samt dieser im Gehäuse 16 gelagert. Erfindungsgemäß
ist das ganze Gehäuse samt allen in ihm gelagerten Teilen um das Hinterrad 17 in
lotrechter Ebene schwenkbar, wobei die Vorderräder 18 als Stützpunkte dienen. Die Achse 20
der letzteren ist zu diesem Zwecke in Längsschlitzen 19 der Gehäuse wände gelagert und
steht unter Belastung von nachspannbaren Federn 21 (Fig. 2 und 3), welche das Gewicht
der Maschine teilweise abstützen und somit die Größe des durch das Maschinengewicht
bedingten Anpressungsdruckes, mit dem die Bürsten auf dem Fußboden aufsitzen, bestimmen.
Die Federn 21 sind um Bolzen 23 gewunden, welche die Enden der Achse 20 frei durchziehen
und in einer Backe 22 des Gestelles 16 befestigt sind. Eine Mutter 24 ermöglicht die
Regelung der Federspannung. Durch vorübergehendes Vermindern oder Aufheben der Federspannung
kann der Druck der Bürsten verstärkt werden, wenn stärker abgenutzte Fußbodenstellen
besser bearbeitet werden sollen. Hierzu dient ein Kabelzug 25, der an einer feststehenden Querachse 26 befestigt und von
unten um die Achse 20 und durch die hohle Lenkstange 27 der Maschine zum Kopf 28 der
letzteren geführt und mit dem anderen Ende an einen im Handbereich liegenden Griffhebel
29 angeschlossen ist.
Wird der Griffhebel 29 gegen die Griffstange.
30 gezogen, so wird die Achse 20 der Achse 26 unter Zusammendrücken der Federn genähert;
es werden also die Vorderräder vom Fußboden abgehoben, und das Gewicht des Gehäuses 16,
das zum Teil durch die Federn abgestützt war, lastet nun voll auf den Bürsten, die infolgedessen
stärker auf den Fußboden angedrückt werden.
Auf die Achse 20 der Räder 18 stützen sich zwei symmetrisch zur Längsachse der Maschine
angeordnete Hebel 31, die um eine Welle 32 drehbar und mit ihrem zweiten Arm 33 an je
einen Winkelhebel 34 angelenkt sind; letztere schwingen um eine Achse 35, und ihr zweiter,
zu ,einer Gabel 36 ausgebildeter Arm umfaßt je einen Lenker 37, der sich mit seitwärts vorspringenden
Zapfen 38 auf die Gabelschenkel 36 stützt. Das eine Ende jedes Lenkers 37 ist mit einem Arm. 39 eines gleichfalls um
die Welle 32 schwingenden Hebels verbunden, dessen zweiter Arm 40 an je eine lotrechte
Stütze 41 gelenkt ist, die mit Gabeln 42 die
Achse 26 von unten unterfassen. Das andere Ende der Lenker 37 ist an den einen Arm 43
je eines um die Antriebswelle 15 schwingbaren Hebels angelenkt, dessen zweiter Arm 44 durch
einen kurzen Lenker 45 mit einem Hubkörper 46 verbunden ist. Die Hubkörper 46 können
sich auf einer Querachse 47 des Gestelles verschieben, die zugleich die Angriffsstelle für die
Lenkstange 27 der Maschine bildet. Beide Hubkörper 46 sind durch Angriffshebel 48 miteinander
gekuppelt, an welche ein Zugmittel 49 angreift, das ebenfalls durch die hohle
Lenkstange 27 zu einem im Bereich der zweiten Hälfte der Griffstange liegenden Griffhebel
führt.
Durch Heranbewegen des Griffhebels an den Griff 30 werden die Hubkörper 46 gehoben,
wodurch sich die Hebel 44-43 ■ verschwenken und die Lenker 37 nach abwärts stoßen. Diese
ao wirken einerseits durch den Hebel 39, 40 auf die lotrechten Stützstangen 41 und damit auf
die Querstange 26 des Gestelles, welches sie zu heben trachtet, anderseits durch' die Zapfen
38 und Winkelhebel 36-34 auf die Hebel 33-31, welche die Radachse 20 gegen den Boden herabdrücken.
Die Folge davon ist, daß sich das ganze Maschinengestell samt allen in ihm gelagerten
Teilen um die Achse des Hinterrades 17 emporschwenkt, wodurch sämtliche Bürsten
vom Boden abgehoben werden und mit der Maschine über Stufen und Teppiche hinwegge-
. fahren werden kann. Da hierbei sämtliche drei Stützräder der Maschine belastet sind, ist ein
Kippen der Maschine nicht möglich.
Nach Freigabe des Griffhebels oder Auslösen einer denselben festlegenden Klemmvorrichtung
gehen die angehobenen Teile infolge ihres Eigengewichtes wieder in die Arbeitslage zurück.
Die umlaufenden Bürsten 11 und 12 werden in üblicher Weise mittels Kettentriebes 101 von der Welle 15 aus in Umdrehung versetzt.
Die umlaufenden Bürsten 11 und 12 werden in üblicher Weise mittels Kettentriebes 101 von der Welle 15 aus in Umdrehung versetzt.
Die Flachbürsten 13, 14 sind mittels Ösen
52 auf zwei parallele Führungsstangen 53 aufgeschoben. Ihre Verschiebung auf den Stangen
53 erfolgt gegenläufig mit Hilfe eines Schwinghebels 59, der um einen feststehenden Zapfen
60 sich bewegt und mit seinen Enden die auf den Flachbürsten angeordneten Bolzen 61 und
62 umgreift. An den Bolzen 61 greift auch die Gabel 63 des Antriebshebels 64 an, der seine
Bewegung durch die Stange 69 von einer Kurbelkröpfung 70 der Antriebswelle 15 erhält.
Der Antrieb der Welle 15 kann durch einen im Gehäuse 16 untergebrachten Elektromotor
erfolgen, der zugleich als Belastungsgewicht für die Maschine wirkt und dessen Welle 72
durch Schnecke 73 und Schneckenrad 74 auf die Welle 15 übersetzt, oder es kann auch
Handantrieb vorgesehen werden.
Das Anheben der Maschine kann auch durch einen Fußtritthebel 83 bewirkt werden, der
durch ein Stangenpaar 84 unmittelbar mit dem Hebel 39 gekuppelt ist und die Gabel 37
durchsetzt, auf die er mittels an ihm angeordneter Ansätze 38 einwirkt.
Eine Klinke 85 gestattet das Feststellen des Maschinenvorderteils in angehobener Lage.
Nach Auslösen der Klinke 85 mit einer Fußspitze senkt sich die Maschine durch Eigengewicht
wieder in ihre Arbeitslage.
Der mit der vorderen Walzenbürste 11 zusammen arbeitende Wachsziegel 86 ist in Führungen
der Gehäusewände 16 verschiebbar und wird durch ein Bowdensches Übertragungsglied
verstellt, das durch die hohle Lenkstange 27 und deren Kopf 28 nach außen geführt ist und
in eine Druckvorrichtung 88 endigt.
Claims (2)
1. Fußbodenwichsmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß das Anheben des die
Bürsten tragenden Gehäuses um die Achse des Hinterrades mit Hilfe eines scherenartig
wirkenden Hebelwerks erfolgt, das einerseits auf die in Längsschlitzen des Gehäuses gelagerte Achse der Vorderräder
in abwärts drückendem Sinne, anderseits auf am Gehäuse befestigte Stützen (26) einwirkt.
2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Anheben des
Maschinengestelles benutzten Stützen (26) zugleich als Widerlager für eine Zugeinrichtung
(25) dienen, welche die Achse (20) der Vorderräder umfaßt und bei Ausübung
eines Zuges auf das Zugmittel die das Gewicht der Maschine teilweise abstützenden
Federn (21) außer Wirkung bringt, so daß das Gewicht des Gehäuses auf die Bürsten
wirkt und deren Druckwirkung steigert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE281148T | 1912-09-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE281149C true DE281149C (de) | 1914-12-16 |
Family
ID=89190866
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1912281149D Active DE281149C (de) | 1912-09-17 | 1912-09-17 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE281149C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE929085C (de) * | 1950-05-07 | 1955-06-20 | Otto Diederichs | Scheuermaschine |
| WO2024083611A1 (de) * | 2022-10-21 | 2024-04-25 | Alfred Kärcher SE & Co. KG | Kehrmaschine mit höhenverstelleinrichtung |
| EP4454531A4 (de) * | 2023-03-10 | 2025-03-05 | Anhui Yangzi Intelligent Manufacturing Co., Ltd | Reinigungsvorrichtung mit integrierter rollenbürste und scheibenbürste |
-
1912
- 1912-09-17 DE DE1912281149D patent/DE281149C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE929085C (de) * | 1950-05-07 | 1955-06-20 | Otto Diederichs | Scheuermaschine |
| WO2024083611A1 (de) * | 2022-10-21 | 2024-04-25 | Alfred Kärcher SE & Co. KG | Kehrmaschine mit höhenverstelleinrichtung |
| EP4454531A4 (de) * | 2023-03-10 | 2025-03-05 | Anhui Yangzi Intelligent Manufacturing Co., Ltd | Reinigungsvorrichtung mit integrierter rollenbürste und scheibenbürste |
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