DE535124C - Metallpropeller, insbesondere fuer Luftfahrzeuge - Google Patents
Metallpropeller, insbesondere fuer LuftfahrzeugeInfo
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- DE535124C DE535124C DEH124463D DEH0124463D DE535124C DE 535124 C DE535124 C DE 535124C DE H124463 D DEH124463 D DE H124463D DE H0124463 D DEH0124463 D DE H0124463D DE 535124 C DE535124 C DE 535124C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C11/00—Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft
- B64C11/16—Blades
- B64C11/20—Constructional features
- B64C11/24—Hollow blades
Landscapes
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- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen insbesondere für Luftfahrzeuge geeigneten Metallpropeller,
bei welchem die aus Leichtmetall bestehenden hohlen Flügel mit einem Längssteg und
Querstegen ausgestattet und mittels in letztere eingezogener, in einem Stahlfuß bzw. in
der Nabe verankerter längsgerichteter Stahlstangen verstärkt sind.
Bei den bekannten Propellern dieser Art wurden bisher meist zwei zu beiden Seiten
des Längssteges angeordnete Stahlstangen in die Querstege des Flügels eingegossen bzw.
eingezogen und durch Verschraubung befestigt, wobei die als Zugänge zu den die Stahlstangen. und Flügelrippen verbindenden
Verschraubungen im Flügelkörper vorgesehenen Öffnungen von Ausnehmungen der Flügelwandung gebildet wurden, welche mittels
z. B. durch Einsprengen befestigter Bleche verschließbar waren. Es hat sich gezeigt,
daß diese Versteifung des Flügelkörpers derartige Verschlüsse der in der Flügelwandung
vorgesehenen Ausnehmungen bei hochbeanspruchten Propellern ein ausreichendes
Maß an Sicherheit nicht mit Bestimmtheit gewährleisten. Ähnliches gilt auch für
den bei den bekannten Metallpropellern meist hohl ausgebildeten, unversteiften Flügelfuß,
welcher in der Nabe, in einem Stahlmantel oder einer Stahlhülse eingespannt wird. Insbesondere
beim Aufschrumpfen eines Stahlmantels oder einer Stahlhülse, welche gegebenenfalls
zur 'Verankerung der längsgerichteten Stahlstangen dient, kann es leicht vorkommen,
daß der hohle Flügelfuß unter der Einwirkung der durch das Aufschrumpfen hervorgerufenen Druckkräfte nachgibt und
eine nachteilige Formänderung erfährt, welche außerdem eine innige Verbindung des Flügelfußes
mit der Stahlummantelung und einen festen Sitz ausschließt.
Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu vermeiden und einen Metallpropeller zu
schaffen, welcher auch den höchsten Zug- und Druckbeanspruchungen gewachsen ist und
dennoch ein tunlichst geringes Gewicht aufweist. Dies ist erfindungsgemäß dadurch erreicht,
daß die Flügel durch gegabelte Ausbildung des Längssteges und eine in dem von letzterem umschlossenen Raum angeordnete
zusätzliche Stahlstange verstärkt sind, so daß die Zugbeanspruchungen auf drei Stahlstangen
verteilt werden und gleichzeitig die Flügeloberfläche eine besonders vorteilhafte
Versteifung erhält. Ferner ist auch der hohle Flügelfuß durch eine Mehrzahl radialer Rippen
versteift, wodurch jegliche Formänderung, z. B. beim Aufschrumpfen einer Stahlummantelung,
vermieden und ein fester Sitz des Flügelfußes erzielt wird. Zweckmäßig ß0
werden zwei der im Flügelfuß vorgesehenen radialen Verstärkungsrippen von der Verlängerung
des . gegabelten Längssteges des Flügels gebildet und zusammen mit dem Flügel gegossen. 6s
Die als Zugänge zu den die Stahlstangen und Flügelstege verbindenden Verschraubungen
im Flügelmantel erforderlichen Öffnun-
5B5124
gen werden zweckmäßig mit Schraubengewinde ausgestattet und mittels Gewindenippel
verschlossen. Die Gewindenippel weisen zweckmäßig einen als Vierkant oder Steg ausgebildeten Kopf auf, der das Anfassen
beim Einschrauben gestattet und nach erfolgter Verschraubung bündig mit der Flügeloberfläche
abgeschliffen wird.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel.
Abb. ι zeigt einen Flügel des neuen Metallpropellers
in abgebrochener Darstellung schaubildlich in Ansicht. Die besondere Ausbildung der in dem Flügelmantel vorgesehenen,
mittels Nippel verschließbaren Öffnungen ist in dem oberen Teil des Flügels schematisch
angedeutet.
Abb. 2 bis 4 veranschaulichen die Ausbildung der verschließbaren Öffnungen des Propellerflügels,
wobei der Einfachheit wegen unter Fortlassung der gegabelten Längsrippe, nur zwei der in dem Propellerflügel angeordneten
Stahlstangen und eine entsprechende Anzahl Zugangsöffnungen gezeichnet sind, und zwar zeigt
Abb. 2 einen Ausschnitt aus einem Propellerflügel in schaubildlicher Ansicht,
Abb. 3 den zum Verschluß der Gewindebohrungen der Flügelwandung vorgesehenen
Schraubnippel in Seitenansicht und Vorderansicht und
Abb. 4 einen vollständigen Propellerflügel mit den in der Flügelwandung vorgesehenen
verschlossenen Gewindebohrungen. Der hohl gegossene Flügelkörper 1 des
neuen Metallpropellers weist außer den in bekannter Weise zu beiden Seiten der Längsrippe
in Querstege 2 eingezogenen Stahlstangen 3 eine zusätzliche Stahlstange 4 auf,
welche in dem von den Schenkeln S der erfindungsgemäß gegabelt ausgebildeten Längsrippe
6 eingeschlossenen Raum 7 angeordnet ist. Die Gabelung der Längsrippe 6 und die zusätzliche Stahlstange 4 bewirken eine erhöhte
Versteifung des Flügelkörpers 1 gegen die auftretenden hohen Beanspruchungen.
Eine weitere Verstärkung ist erfindungsgemäß durch die" Anordnung radialer Rippen
8 und 9 im Flügelfuß bewirkt, wobei die Rippen 9 in dem gezeichneten Ausführungsbeispiel
von der Verlängerung der Schenkel S des Längssteges 6 gebildet werden. Die Verstärkung
des Propellerfußes ist insbesondere dann von Vorteil, wenn eine zur Verankerung der Stahlstangen 3 und 4 bzw. zur Lagerung
des Flügelfußes in der Propellernabe dienende Stahlhülse Anwendung findet. Um
auch dem Flügelmantel 1 eine möglichst große Widerstandsfähigkeit gegen irgendwelche
Beanspruchungen zu erteilen, sind die den Zugang zu den Verschraubungsstellen zwischen
den Stahlstangen 3 und 4 und den Querstegen 2 des Flügelkörpers 1 vermittelnden
öffnungen als Gewindebohrungen 13 ausgebildet, welche mittels Schraubnippel 15
verschließbar sind. Die Schraubnippel 15 weisen einen stegförmigen Kopf 14 auf, welcher
nach dem Einschrauben mit der Flügeloberfläche bündig abgeschliffen wird.
Claims (3)
1. Metallpropeller, insbesondere für Luftfahrzeuge, in dessen aus Leichtmetall
bestehende Querstege und einen Längssteg aufweisende Flügel Stahlstangen eingezogen bzw. eingegossen sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die Flügel durch gegabelte Ausbildung des Längssteges und eine in dem von letzterer umschlossenen
Raum angeordnete zusätzliche Stahlstange verstärkt sind.
2. Metallpropeller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Flügelfuß
durch eine Mehrzahl radialer Rippen
. verstärkt ist.
3. Metallpropeller nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei
der im Flügelfuß vorgesehenen radialen Rippen von der Verlängerung des gegabelten
Längssteges des Flügels gebildet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
GEDRUCKT IN DER
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH124463D DE535124C (de) | 1929-12-04 | 1929-12-04 | Metallpropeller, insbesondere fuer Luftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH124463D DE535124C (de) | 1929-12-04 | 1929-12-04 | Metallpropeller, insbesondere fuer Luftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE535124C true DE535124C (de) | 1933-09-21 |
Family
ID=7174635
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH124463D Expired DE535124C (de) | 1929-12-04 | 1929-12-04 | Metallpropeller, insbesondere fuer Luftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE535124C (de) |
-
1929
- 1929-12-04 DE DEH124463D patent/DE535124C/de not_active Expired
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