AT222330B - Anordnung und Ausbildung von Portalstreben bei Fachwerksmasten - Google Patents

Anordnung und Ausbildung von Portalstreben bei Fachwerksmasten

Info

Publication number
AT222330B
AT222330B AT201058A AT201058A AT222330B AT 222330 B AT222330 B AT 222330B AT 201058 A AT201058 A AT 201058A AT 201058 A AT201058 A AT 201058A AT 222330 B AT222330 B AT 222330B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
portal
struts
masts
arrangement
timbered
Prior art date
Application number
AT201058A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Ing Koss
Original Assignee
Ludwig Binder & Co Stahlbau Un
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ludwig Binder & Co Stahlbau Un filed Critical Ludwig Binder & Co Stahlbau Un
Priority to AT201058A priority Critical patent/AT222330B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT222330B publication Critical patent/AT222330B/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/18Structures comprising elongated load-supporting parts, e.g. columns, girders, skeletons
    • E04B1/24Structures comprising elongated load-supporting parts, e.g. columns, girders, skeletons the supporting parts consisting of metal
    • E04B1/2403Connection details of the elongated load-supporting parts
    • E04B2001/2448Connections between open section profiles

Landscapes

  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Anordnung und Ausbildung von Portalstreben bei Fachwerksmasten 
Bei Spreizfüssen für   Fachwerksmaste   od. dgl. ist es bis jetzt üblich, die aus Winkeleisen bestehenden
Portalstreben zur Sicherung gegen Knickung aus der Fachwerkebene über Eck durch einen Schrägverband miteinander zu verbinden. Bei kleinen Masten mit kurzen Spreizfüssen konnte   gegebenenfalls auf diese, n  
Schrägverband verzichtet werden ; dann war es jedoch notwendig, einen grösseren Querschnitt der Winkeli profile vorzusehen, da die verwendeten Profile gegen Knickung aus der Fachwerkebene geringere Festig- keit besitzen. 



   Diese Ausbildung hat vor allem den Nachteil, dass die zwischen den zwischen den Portalstreben vorgesehenen Schrägverbände abgebogene Knotenbleche, angepasste Streben oder gekantete Portalstreben mit einem Biegewinkel kleiner als 900 erfordern, wodurch nie Herstellung solcher Spreizfüsse ausserordent- lich verteuert wird. 



   Ausserdem werden Spreizfüsse zumeist bei Masten in geneigtem Gelände ausgeführt, so dass bei   einsm  
Mast verschieden lange Spreizfüsse vorkommen. Da die Knotenbleche an die Portalstreben in der Regel mit mehreren Schrauben oder Nieten angeschlossen sind, ist es notwendig, verschieden geformte Anschluss- knotenbleche und je nach der Neigung der einzelnen Portalstreben verschiedene Lochungen vorzusehen. 



   Dies erfordert nicht nur sehr viel Konstruktionsarbeit, sondern auch einen grossen Fertigungs- und Monta- geaufwand, da die Knotenbleche jeweils einzeln gesondert angefertigt werden müssen. Ausserdem wird die Montage erschwert und eine. Fehlerquelle für diese geschaffen, da die geringen Abweichungen der
Lochungswinkel in den einzelnen Knotenblechen für den Arbeiter nicht ohne weiteres erkennbar sind. 



   Diese Schwierigkeiten und Übelstände bei der Herstellung von Spreizfüssen für Fachwerksmaste wer- den gemäss der Erfindung im wesentlichen beseitigt. Diese betrifft eine Anordnung und Ausbildung von
Portalstreben bei Fachwerksmasten aus Winkelprofilen mit zu den Eckstäben hin mit Knicksicherungs- stäben ausgefachten   Einzelfüssen   und Verbindung der Streben mit den Fachwerksstäben, die sich dadurch kennzeichnet, dass die die Portalstreben bildenden Winkelprofile mit ihrer Symmetrieebene in der Fach- werkebene angeordnet sind, die an ihren Enden längsmittig angeschweisste Anschlusslappen aufweisen, die gegebenenfalls mit einem Knotenblech an den betreffenden Fachwerksstäben oder mit diesen selbst jeweils durch ein einziges Verbindungselement (Niet, Schraube, Bolzen od. dgl.) miteinander vereinigt sind. 



   Dadurch ist es möglich, ohne die Querschnittsfläche der Portalstreben zu vergrössern, den üblichen
Schrägverband mit allen seinen Nachteilen zu vermeiden. Da der Anschluss mit einem einzigen Anschluss- glied an beiden Enden der einzelnen Portalstreben erfolgt, wird auch die Verschiedenartigkeit der Form der Knotenbleche und der in diesen vorgesehenen Anschlussbohrungen vermieden. Durch die Erfindung ist es also möglich, sowohl die Konstruktionsarbeit als auch die Kosten der Herstellung und Montage bedeu- tend zu reduzieren. 



   In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an Hand einer beispielsweisen Ausführungsform schematisch veranschaulicht. Fig. l ist eine Seitenansicht eines Fachwerksmastes mit gemäss der Erfin- dung ausgebildeten Portalstreben. Fig. 2 zeigt ein Ende einer Portalstrebe in Ansicht in grösserem Massstab und in Fig. 3 ist die Querschnittsform der Portalstrebe im Schnitt veranschaulicht. 



   In Fig. 1 ist der Unterteil eines an sich in üblicher Weise ausgebildeten Fachwerksmastes veranschau- licht, dessen gegen das Betonfundament 1 abgestützte Spreizfüsse von den seitlichen Schäften 2,3 und den Portalstreben 4,5 gebildet sind, welch letztere mit den Schäften 2,3 in üblicher Weise durch ein
Fachwerk 6,7 starr verbunden sind. Gemäss der Erfindung sind die Portalstreben 4,5 von Profilen gebil- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 det, die senkrecht zur Fachwerkebene eine grosse Steifigkeit besitzen und so angeordnet sind, dass gegen
Knickung quer zur Fachwerkebene das Querschnitts-Hauptträgheitsmoment zur Verfügung steht. Diese
Profile sind, wie die Fig. 3 erkennen lässt, über Eck gestellte Winkelprofile. 



   Die Verbindung der aus einem solchen Profil gebildeten Portalstreben mit dem oberen Knotenblech 8 bzw. den unteren Knotenblechen 9 und 10 oder gegebenenfalls auch direkt mit den Schäften 2 bzw. 3 er- folgt gemäss der Erfindung nur mit je einem Anschlussglied 11, das z. B. eine Schraube, ein Niet oder ein
Bolzen sein kann. Diese Art des Anschlusses der Portalstreben wird dadurch ermöglicht, dass an den Enden des die Portalstrebe bildenden   Profiles je ein mittig angeordneter Anschlusslappen   12 (Fig. 2) zur Aufnahme des Anschlussgliedes vorgesehen ist. Dieser Lappen kann entweder, wie dies auch in Fig. 3 gestrichelt angedeutet ist, in einen entsprechend ausgebildeten Schlitz der Portalstrebe eingeschweisst oder auch, wenn dies die Profilform erlaubt, aus dem Profil herausgearbeitet sein.

   Auf alle Fälle ist die Anbringung dieses mittigen Anschlusslappens in der Werkstätte ohne besondere Schwierigkeiten möglich und wird reichlich dadurch aufgewogen, dass dafür die Knotenbleche nicht besonders bemessen, geformt und ausgebildet werden müssen und dass bei der Montage nur eine einzige Anschlussbohrung für den Anschluss der Portalstrebe vorhanden ist. 



    PATENTANSPRÜCHE ;    
1. Anordnung und Ausbildung von Portalstreben bei Fachwerksmasten aus Winkelprofilen mit zu den Eckstäben hin mit Knicksicherungsstäben ausgefachten Einzelfüssen und Verbindung der Streben mit den Fachwerksstäben, dadurch gekennzeichnet, dass die die Portalstreben bildenden Winkelprofile (4) mit ihrer Symmetrieebene in der Fachwerkebene angeordnet sind, die an ihren Enden längsmittig   angeschweisste   Anschlusslappen (12) aufweisen, die gegebenenfalls mit einem Knotenblech (8,9, 10) an den betreffenden Fachwerksstäben oder mit diesen selbst jeweils durch ein einziges Verbindungselement (11) (Niet, Schraube, Bolzen od. dgl.) miteinander vereinigt sind.

Claims (1)

  1. 2. Portalstrebe nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch in der Symmetrieebene aussen stumpf angeschweisste Knotenbleche zum Anschluss der Knicksicherungsstäbe.
AT201058A 1958-03-19 1958-03-19 Anordnung und Ausbildung von Portalstreben bei Fachwerksmasten AT222330B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT201058A AT222330B (de) 1958-03-19 1958-03-19 Anordnung und Ausbildung von Portalstreben bei Fachwerksmasten

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT201058A AT222330B (de) 1958-03-19 1958-03-19 Anordnung und Ausbildung von Portalstreben bei Fachwerksmasten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT222330B true AT222330B (de) 1962-07-10

Family

ID=3525885

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT201058A AT222330B (de) 1958-03-19 1958-03-19 Anordnung und Ausbildung von Portalstreben bei Fachwerksmasten

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT222330B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2054385C3 (de) Gebäudeskelett
DE2800720A1 (de) Fachwerkkonstruktion im baukastensystem fuer gewoelbte abdeckungen
EP0050241A1 (de) Stellwand, insbesondere für Büros
AT222330B (de) Anordnung und Ausbildung von Portalstreben bei Fachwerksmasten
DE102014109028A1 (de) Verbindungselement für ein transportables Tragwerk und transportables Tragwerk
DE1940550A1 (de) Aus Einzelelementen zusammengesetzte Konstruktion und Einzelelement dazu
AT163024B (de) Baugerüst für Außen- und Inneneinrüstungen
DE888762C (de) Dreigurt-Metalltraeger zur Bildung von Dachstuehlen und Dachstuhl mit solchen Traegern
DE818108C (de) Verstaerkungsstaebe fuer Walzprofile unter Knicklast
AT142273B (de) Stahlrohrleiter u. dgl.
AT218715B (de) Bauelement für Brücken, zerlegbare Hallen, Rüstungen od. dgl.
DE668818C (de) Bruecke mit Haupttraegern aus Rhombenfachwerk oder K-Fachwerk
DE2060777B2 (de) Mosaik-schaltbild
CH330032A (de) Traggerüst für eine Schalung zur Herstellung von Gebäudeteilen, insbesondere von Decken im Eisenbetonbau
AT336231B (de) Raumbildendes bauelement, insbesondere fur behelfsbauwerke
DE858074C (de) Bauspiel, bei dem Staebe, ohne sich gegenseitig zu beruehren, neben-einandergereiht an einer gelochten Platte befestigt werden
AT346544B (de) Geruestkonstruktion einer aus profilstaeben bestehenden halle
AT94823B (de) Zerlegbarer, aus zwei oder mehreren gegeneinander geneigten Rohrsäulen bestehender Mast.
DE541725C (de) Leichter tragfaehiger Baukoerper
AT204748B (de) Vorgelochter Profilstab für Baukonstruktionen
DE514204C (de) Stabnetzwerk aus Metall
DE2614186A1 (de) Vorgefertigte schalung zur herstellung von ringankern an bauwerken
DE827251C (de) Diagonalverstrebung fuer Schalungswaende
DE102022210828A1 (de) Verfahren zum Aufbau eines Traggerüsts und Traggerüst
DE227576C (de)