DE53501C - Schraubenschneidmaschine - Google Patents
SchraubenschneidmaschineInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23G—THREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
- B23G1/00—Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
- B23G1/02—Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor on an external or internal cylindrical or conical surface, e.g. on recesses
- B23G1/04—Machines with one working-spindle
- B23G1/06—Machines with one working-spindle specially adapted for making conical screws, e.g. wood-screws
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)
Description
KAISERLICHES 7/,ίί
PATENTAMT.
Schraiibenschneiclmaschine.
Die vorliegende Maschine zur Herstellung von Holzschrauben gehört zu derjenigen Gattung,
bei welcher die Werkstücke unten in einer hphlen Spindel so festgehalten werden, dafs
der mit Gewinde zu versehende Theil heraussteht. Zu diesem Zwecke dienen im vorliegenden
Fall in der Hohlspindel gelagerte' Greiferhebel, deren Klemmbacken unten an der
Spindel liegen und . die unter der Einwirkung einer von der Schubscheibe einer Nebenwelle
beeinflufsten Schubhülse stehen. Die Achse eines den Schneidkopf tragenden Hebels unterliegt
der' Wirkung einer nach der Gewindesteigung geformten zweiten Schubscheibe und der Gegenwirkung von Federn, wodurch die
Achse mit dem Schneidkopf, der die mit der Hohlspindel sich drehende Schraube anschneidet,
sich senkt und dann wieder hochrückt. Das von einem oberen Anschlag in der Hohlspindel
aufgehaltene Werkstück wird bis zum Oeffnen der Klemmbacken gehalten und fällt dann
gegen einen unteren Anschlag, der durch die mit dem Oeffnen verbundene Einwärtsbewegung
dar oberen Backenarme in die Bohrung der Spindel vorbewegt wird. Durch den unteren
Anschlag wird das Stück so lange gehalten, bis die Backen der Greiferhebel allmälig .sich
wieder schliefsen, wodurch das Werkstück losgelassen'
und von den Backen festgefafst wird. Nachdem nun noch ein von einem Hebel getragener
Support gegen das Werkstück vorgeschoben ist, tritt der Schneidkopf in Thätigkeit
und schneidet in das mit der Hohlspindel rotirende Stück, indem er allmälig durch die
Steigungsschubscheibe abwärts bewegt wird, einen Gewindegang ein, wobei das Stück von
dem Supportsitz eines Hebels am Rücken abgestützt wird. Dann wird der Schneidkopf
vom Werkstück entfernt, mit seiner Hebelachse hochbewegt und" : für den nächsten Schnitt
wieder an das Werkstück geführt, und dies wiederholt sich. Von einer weiteren Schubscheibe
wird eine Schubhülse auf der Spindel verschoben, wodurch die Backen sich öffnen
und die fertige Schraube aus der Maschine herausfällt.
Fig. ι zeigt die Maschine in Ansicht von der einen, Fig. 2 in Ansicht von der anderen
Seite, Fig. 3 in Vorderansicht, Fig. 4 in Oberänsicht, Fig. 5 im senkrechten Schnitt der
Hohlspindel mit den Klemmbacken, Fig. 6 im Schnitt die geschlossenen Backen, Fig. 7 die
geöffneten Backen der Greiferhebel, Fig. 8 die untere Ansicht der Hohlspindel; die Fig. 9
und ι ο zeigen die beiden Anschläge in derselben, die Fig. 11 und 12 Horizontalschnitte
durch das Gestell und die darin gelagerten Wellen und die Fig. 13 bis 1.5 zeigen bezüglich die
Steigungsschubscheibe, die Schubscheibe zum Bethätigen des Schneidkopfes und diejenige
zum Bethätigen. des den Supportsitz tragenden Hebels.
Die zur Einführung der Werkstücke bestimmte, von Riemscheibe 46, Fig. 1, getriebene
Hohlspindel B ist in Lagern 5 und 6 mit Deckeln 7 und 8, Fig. 2, des Gestelles A der
Maschine gelagert, das aus der Grundplatte 1 mit den beiden Ständern 2 und 3 besteht, die
oben durch ein Kopfstück 4 verbunden sind. Auf der in Lagern 10 und 11 gehaltenen
senkrechten Welle 9 sitzt die Schubscheibe 1 ox,
Fig. 12 und 14, durch welche der den Schneidkopf
D tragende Hebel 23 bewegt wird. Dieselbe ist an der Umfläche passend gestaltet.
Die Scheibe ι οx ist an der Umfläche nach
einem Kreisbogen 12 geformt, der sich auf
etwa ein Viertel der ganzen Umfläche erstreckt und in einen Absatz 13 endigt, durch den
der Schneidkopf D allmä'lig in Thätigkeit gesetzt
wird. Die folgenden, mit 14, 15 und 16
bezeichneten Unflächentheile entsprechen dem Mafs des ersten, zweiten bezw. dritten Vorganges
des Schneidkopfes, gegen das von den Backen C C1, Fig. 5, der Hohlspindel B central
festgehaltene Werkstück. Diese Theile haben verschiedene Höhe und lassen zwischen sich
Kreisbogenflächen 17, 18, die dem Ende des Werkzeughebels 23, Fig. 17, gestatten, einwärts
zu gehen und den Schneidkopf D von der Schraube zu. entfernen.
Am Ende der Fläch enth eile 14, 15 und 16
der Schubscheibe, befinden sich Vorsprünge 19, wodurch der Schneidkopf D am Ende des
Werkstückes tiefer einschneidet und die Spitze an der Schraube gebildet wird. Nur beim
Schneiden gewisser Schraubensorten sind die Vorsprünge 19 nöthig; dieselben können beim
Schneiden von geraden Schrauben entbehrt werden.
Zum Bewegen des Supporthebels 22, Fig. 12,
der einen mit senkrechten Rinnen versehenen Supportsitz 26 trägt, an den der Rücken des
Werkstückes sich anlegt, dient die Schubscheibe 20, Fig. 3 und 15, der Welle 9, die
auf etwa drei Viertel der Umfläche Kreisform und einen tiefer liegenden Theil 21 hat, der
dem Hebel 22 ermöglicht, einwärts zu gehen. Der Supporthebel 22 hat wesentlich die Form
Fig. 12 und 18. Sein hinteres Ende führt
horizontal gerade aus und ist seitlich gebogen, sein vorderer ein- und aufwärts gekrümmter
Arm bildet den Supportsitz 26. Dieser hat wesentlich Kreisform, ist bei 24 am Hebel 22
und zum Theil von einer Kappe 25 gebildet, Fig. 12, und enthält eine Anzahl von senkrechten
Rinnen 27, in welchen der Rücken der Schrauben gehalten wird.
Der Werkzeughebel 23 ist in horizontaler Richtung wesentlich gerade und seitlich abgebogen,
Fig. 12. - Vorn trägt derselbe einen Sitz 29 zur Aufnahme des Schneidkopfes D,
der durch eine Klemmplatte 30 gehalten wird. An den Hebeln 22 und 23 befinden sich hinten
Schlitze 31, in welchen eine durch Schraube 33 einstellbare Klinge 32 liegt, die aus Bronze
oder einem Material besteht, welches die Schubscheiben nicht stark angreift, an welchen
die Hebel durch Federn 34 gehalten werden, die am Gestell der Maschine befestigt sind,
Fig. 12.
Der Supporthebel 22 ist auf einer Hülse 35, Fig. 16, gelagert, die in einer Bohrung des
Gestelles liegt, während Hebel 23 mit der Achse 36 mittelst einer Kopfschraube 37 oder
dergleichen fest verbunden ist. Oben trägt die Achse 36 das Querhaupt 38 mit an den Enden
befestigten Federn 40 und 41 , die oben mit dem Gestell verbunden sind, Fig. i, 2 und 3.
Das obere Ende der Achse ist bei 42, Fig. 1, entsprechend der Neigung der Steigungsscheibe 44, die von ihr getragen wird, abgeschrägt.
Diese Steigungsscheibe 44 ist auf der von der Hohlspindel B mittelst Zahnräder 74, 75,
76 und yy, Fig. 2 und 4, getriebenen senkrechten
Welle 43 befestigt, Fig. 1, und verläuft an der Unterseite entsprechend der Steigung der zu
schneidenden Schraube sowie der Länge des zu schneidenden Theiles derselben. Zur Verbindung
der höchsten und tiefsten Stelle dient ein Steg 45. Diese Scheibe liegt mit der unteren Fläche auf der Führungsachse 36 auf
und hat am Anfang des Schnittes die Stellung Fig. i. Indem sie sich dreht, drückt sie die
Achse 36 abwärts, bis der Steg 45 erreicht ist, worauf die Achse 36 durch Wirkung der
Federn 40,41 gebogen wird. Dadurch wird der Schneidkopf D mit seinem Hebel 23 entsprechend
auf- und abbewegt und der Schneidkopf bildet im Eingriff mit dem Werkstück
den Gewindegang.
Zum Antrieb der Hohlspindel jB dient die
Riemscheibe 46. Durch die Bunde 47 und 48 wird eine Längsverschiebung der Hohlspindel B
im Gestell verhindert, und in den beiden senkrechten Einschnitten 49 und 50, Fig. 8, sind
die die Werkstücke fassenden Backen C1 C1 gelagert, Fig. 5, die bei 51 drehbar und mit
•Einsatzstücken 52 versehen sind, die das Werkstück fassen, Fig. 5 und 6. Die Schrauben 53
an den oberen Backenenden treffen auf die auf der Hohlspindel B verschiebbare Schubhülse
54 und ermöglichen, die Backen CC1
der Gröise der Stücke entsprechend einzustellen.
Die untere Fläche 50 der Schubhülse 54 ist abgeschrägt oder abgerundet, und in eine
Ringnuth 57 am oberen Theil treten Stifte der Gabel 58, Fig. 1, des Hebels 59 ein, der um
einen Bolzen 60 drehbar ist. Ein Schlitz 61, Fig. 21, dieses Hebels dient für den Durchgang
der Welle 43 der Steigungsscheibe, und mittelst Rolle 62 legt sich dieser Hebel auf die
ihn bewegende Schubscheibe 63 der Welle 9, Fig. ι. Durch diese Bewegung wird die
Schubhülse 54 auf der Hohlspindel B verschoben und dadurch erfassen die Backen C C1
das Werkstück, während sie sich unter dem Druck von bei 47 befestigten und bei 55 anliegenden
Federn wieder öffnen, die · auf ihre oberen Arme wirken.
Mittelst Zahnräder 78 und 79, Fig. 4, wird von der Welle 43 der Steigungsscheibe die
hintere Welle 9 getrieben. Die auf dieser Welle 9 sitzende Schubscheibe 63 hat auf etwa
drei Viertel ihres Umfanges eine ebene Tragfläche. An dem Absatz 64, Fig. 1, wird das
Ende des Hebels 59 durch die Kappe 65 geführt. Von der dadurch gebildeten Spur ab
hat die Scheibe einen horizontalen Theil 66 und dann zwei Stufen 67 und 68, die den
Hebel aufwärts auf die obere Fläche der Scheibe zurückführen. Diese Stufen nehmen
ein Viertel von dem Umfang - ein. Wenn der Hebel auf dem Theil 66 sich befindet, so ist
die Hülse 54 gehoben und die Backen C C1 sind . dann weit geöffnet. Wird dann der
Hebel 59 durch die Stufe 67 gehöben, so wird die Hülse 54 etwas gesenkt und die Backen C C1
werden so weit geschlossen, dafs sie das Herausfallen des Kopfes der Schraube aus der
Backe verhindern. Wenn endlich die Stufe 68 unter den Hebel 59 rückt, so schliefsen sich
die Backen C C1 und erfassen die Schraube
fest, worauf der Hebel auf der ebenen Tragfläche "der Scheibe eine Zeit lang verbleibt.
Die Zuführung der Werkstücke nach dem Schneidkopf D erfolgt in der Weise, dafs sie
in die Bohrung 69 der Hohlwelle B eingeführt werden und dann herunterfallen. Zunächst
wird das untere Stück von dem ersten Anschlag 70, Fig. 1 ο und 5, aufgehalten, das
aus einem zu einem Winkel gebogenen Draht besteht, von welchem der eine Schenkel länger
ist als der andere. Derselbe liegt in Quereinschnitten , die in der Hohlspindel B zwischen
den Backen C C1 liegen, und kann sich ein wenig verschieben. Der längere Schenkel tritt
durch die Spindel B und liegt mit seinem Ende an der Innenfläche der Backe C, während
der kurze Schenkel des Anschlags quer in die Bohrung der Welle etwas eintritt. Eine
Feder 71, Fig. 5, die an dem freien Ende des Anschlags anliegt, drückt ihn so an, dafs das
Ende des längeren Schenkels an der Backe C anliegt, und diese Feder hält den Anschlag für
gewöhnlich derart, dafs der kurze Schenkel weit genug in die Bohrung der Spindel B
tritt, um das Werkstück am Kopf aufzufangen, Fig. 5.
Unter dem Anschlag 70 befindet sich ein zweiter Anschlag 72, Fig. 9, ein gerader Metallstift,
der aus der einen Backe C in eine Bohrung der Hohlspindel B vortritt. Dieser
Anschlag 72 macht eine Kehrbewegung in der Bohrung der Spindel B und fängt das Werkstück
auf, welches vom oberen Anschlag losgelassen ist.
Der obere Anschlag hält ein Werkstück fest, während die Backen C C1 geschlossen' sind
und ein Werkstück festhalten.
Die Backen der Greiferhebel öffnen sich alsdann, lassen die angeschnittene Schraube fallen,
und dabei wird der obere Anschlag 70 so bewegt, dafs der kurze Schenkel desselben den
Kopf des folgenden Werkstückes losläfst, das dann vom unteren Anschlag 72, der durch die
Einwärtsbewegung der Backe C einwärts geschoben wird, aufgehalten wird.
Darauf schliefsen die Backen sich wieder und ziehen den Anschlag 72 zurück, worauf
das Werkstück mit dem Kopf auf die Backen C C ] fällt, die es nun fest erfassen.
Eine Oeffnung in der Platte 73, die unten an der Hohlspindel B sitzt, gestattet dem Kopf
der Schraube Durchgang. Dieselbe wirkt als Abstofser in der Weise, dafs sie, von den
Backen etwas mitbewegt, die fertige Schraube von den Backen herabstöfst, Fig. 7, falls sie
durch den festen Griff daran haften bleiben sollte.
Die Zahnradübersetzung der einzelnen Wellen ist im vorliegenden Fall so gewählt, dafs die
Steigungsschubscheibe 44 eine Umdrehung auf sechszehn Umdrehungen der Hohlspindel B
macht, während die hinteren Schubscheiben iox, 20 und 63 eine auf vierundsechszig Umdrehungen
der Hohlspindel B machen.
Der Schneidkopf D besitzt die abgeschrägte Schneidkante 80, Fig. 19 und 20, und eine
Anzahl von Rinnen 81, die nach der jeweiligen Gewindesteigung abgestuft sind. Der zum Anschneiden
der Schraubenspitze dienende untere Theil 82 ist entsprechend einwärts gekrümmt.
Claims (2)
1. Eine Schraubenschneidmaschine, bei welcher die Werkstücke einer hohlen Spindel (B)
zugeführt und in dieser festgehalten werden,
. gekennzeichnet durch mit der Spindel (B) verbundene Greiferhebel, deren Klemmbacken
(C C1) behufs Festhaltens der Stücke der Wirkung der Schubscheibe einer
Nebenwelle unterliegen, sowie die Anordnung des Schneidkopfes (D) an dem Hebel
(23), einer Achse (36), die durch eine Schubscheibe (44) der Gewindesteigung entsprechend
verschoben wird, während ein auf der Achse drehbarer zweiter Hebel (22)
dem Werkstück beim Gewindeschneiden als Gegenlager dient.
2. Bei der zu 1. bezeichneten Schraubenschneidmaschine:
a) die mittelst Schubscheibe (63) und Hebels (59) verschiebbare Schubhülse (54)
auf der Hohlspindel (B), durch welche die Backen (C C ') auf das Werkstück
geprefst werden;
b) die Anschläge 70 und 72 in der Hohlspindel (B), von welchen der
erstere das Werkstück aufhält, um es beim Schliefsen der Backen dem
unteren Anschlag (72) zufallen zu lassen, sowie die Stöfserplatte (73) an der Hohlspindel, zum Abstofsen etwa
haftenbleibender Schrauben durch die Backenbewegung.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE53501C true DE53501C (de) |
Family
ID=328155
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT53501D Expired - Lifetime DE53501C (de) | Schraubenschneidmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE53501C (de) |
-
0
- DE DENDAT53501D patent/DE53501C/de not_active Expired - Lifetime
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