DE530867C - Eisenbahnschienenstossverbindung unter Benutzung mehrerer unter den Schienen angeordneter, zwei im Querschnitt klammerfoermige Laengsleisten miteinander verbindender Querchrauben - Google Patents

Eisenbahnschienenstossverbindung unter Benutzung mehrerer unter den Schienen angeordneter, zwei im Querschnitt klammerfoermige Laengsleisten miteinander verbindender Querchrauben

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DE530867C
DE530867C DEM106309D DEM0106309D DE530867C DE 530867 C DE530867 C DE 530867C DE M106309 D DEM106309 D DE M106309D DE M0106309 D DEM0106309 D DE M0106309D DE 530867 C DE530867 C DE 530867C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B11/00Rail joints
    • E01B11/02Dismountable rail joints
    • E01B11/12Fishplates engaging only the rail foot

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

  • Eisenbahnschienenstoßverbindung unter Benutzung mehrerer unter den Schienenangeordneter, zwei im Querschnitt klammerförmige Längsleisten miteinander verbindender Querschrauben Es ist bei Eisenbahnschienenstoßverbindungen bekannt, unter den Schienen Querschrauben anzuordnen, die zwei im Querschnitt klammerförmige Längsleisten miteinander verbinden, welch letztere unter überbrückung der Stoßfuge oben über die Schienenfüße und unten unter eine Unterlasche greifen. Die Unterlasche ist mit Quernuten für den Durchgang der Schraubenbolzen versehen und berührt mit ihrer oberen Fläche die Schienenfüße, so daß sie beim Anziehen der Schrauben gegen die Schienenfüße gepreßt wird, während dieSchraubenbolzen mehr oder weniger lose in den Quernuten der Unterlasche liegen. Wenn sich eine Mutter lockert, so kann der zugehörige Schraubenbolzen unter den Betriebserschütterungen in den Quernuten der Unterlasche hin und her schwingen, wodurch die weitere Lockerung der Mutter begünstigt wird, so daß schließlich die Mutter abgelöst und die Bolzen sogar herausgeschoben werden können.
  • Der Erfindung gemäß werden die Schraubenbolzen zwischen dem Schienenfuß und der dünnen, auf der Ober- und Unterseite ebenen Unterlasche, die also den Schienenfuß nirgendwo berührt, fest eingeklemmt. Diese Einklemmung, die niemals durch eine Berührung zwischen der Unterlasche und dem Schienenfuß beeinträchtigt werden kann, hat zur Folge, daß bei einem etwaigen Beginn der Lockerung einer Mutter der zugehörige Schraubenbolzen gleichwohl in seiner Lage unverrückbar festgehalten wird, daß also keine Bolzenbewegung möglich ist, die das weitere Lockern der Mutter begünstigt. Da der Bolzen auch bei gelockerter oder abgelöster Mutter an der Mutternseite noch durch die hier sitzende Längsleiste mit festgeklemmt wird, trägt der Bolzen auch in diesem Falle noch dazu bei, die auf der anderen Seite sitzende Längsleiste mit seinem Kopf festzuhalten, solange sich die Längsleiste an der Mutternseite noch nicht abgelöst hat. Bei der vorbekannten Schienenstoßverbindung wirken die Schraubenbolzen nach Lockern der Muttern überhaupt nicht mehr haltend mit.
  • In der Zeichnung ist durch Abb. r ein Querschnitt und durch Abb. a eine Seitenansicht einer derartigen Schienenstoßverbindung veranschaulicht.
  • a, a sind die beiden im Querschnitt klammerförmigen Längsleisten, die oben über die beiden Schienenfüße und unten unter die dünne, auf der Ober- und Unterseite ebene Unterlasche b greifen. c sind die durch Löcher der Längsleisten a, a hindurchgeführtenSchraubenbolzenmitdenMutternd. Anden Längsleisten können schräge Flächen dort angebracht sein; wo die Schienenfüße und die Unterlasche b berührt werden. An der Unterlasche können entsprechend schräge Flächen angeordnet sein, während die Berührungsflächen am Schienenfuß natürlich durch das betreffende Schienenprofil gegeben sind. Sind diese Flächen schräg, so richten sich die übrigen schrägen Flächen zweckmäßig nach der Schrägung am Schienenprofil. In Abb. ra sind die Schrägungen in etwas größeremMaßstab angedeutet.
  • Werden die Muttern d angezogen, so werden also die beiden Längsleisten a, a einander genähert, während gleichzeitig die Unterlasche b nach oben gegen die Bolzen c und diese gegen die untere Fläche der Schienenfüße gepreßt werden, so daß die Bolzen zwischen dem Schienenfuß und der Unterlasche eingeklemmt sind.
  • Die Unterlasche b kann an ihren Enden rechtwinklig nach unten gebogen sein, wobei das jeweils an einer Schwelle liegende Ende h, wie es Abb.3 zeigt, sich- gegen diese Schwellei stemmen kann, um so als Mittel zur Verhinderung des Schienenwanderns.zu dienen.
  • Wenn aueh die Verbindung der Schienenfüße in der geschilderten Art durchweg ausreicht, so daß jede Lochung, also- auch am Schienensteg, vermieden werden kann, so ist es natürlich doch nicht ausgeschlossen, daß die beiden Schienenenden auch noch mit ihren Stegen durch angeschraubteSeitenlaschenmiteinander verbunden werden, wo dies für erforderlich erachtet wird.
  • Erwähnt sei noch, daß außer dem bereits angegebenenVorteil eines zuverlässigen Sitzes auch noch der weitere Vorteil einer erheblichen Baustoffersparnis und damit einer Verbilligung der Schienenstoßverbindung entsteht. Das liegt zunächst daran, daß die Unterlasche dünn ist und dünn sein kann, da sie den Schienenfuß nirgendwo berühren soll, also absichtlich nicht bis zu diesem ausgedehnt wird. Die Lasche hat nur den Zweck, das Unterfassen der seitlichen Längsleisten zu ermöglichen und zwischen diesen unten Abstand zu halten. Man wird also der Lasche nur diejenige Stärke geben, die für diesen Zweck ausreicht, andererseits aber auch diejenige federnde Durchbiegung zuläßt, die auch einer freiliegenden Eisenbahnschiene an sich eigen ist. Die geringe Dicke der Unterlasche bat ihrerseits wieder zur Folge, daß die Höhenabmessung der seitlichenLängsleistengeringer gehalten werden kann, so daß die Abmessungen der Längsleisten nur ihrem eigentlichen Zweck entsprechend zu wählen sind. Somit wird an Baustoff für die Unterlasche und für die Längsleisten gespart, außerdem aber auch die Herstellung dadurch verbilligt, daß die flache Unterlasche sich, im Gegensatz zu der den Schienenfuß berührenden Platte mit Quernuten, ohne weiteres aus Flacheisen herstellen läßt.

Claims (1)

  1. PA'rLN@ANSPRUCII: Eisenbahnschienenstoßverbindung unter Benutzung mehrerer unter den Schienen angeordneter Querschrauben, die zwei im Querschnitt klammerförmige Längsleisten miteinander verbinden, die unter Überbrückung der Stoßfuge oben über die Schienenfüße und unten unter eine Unterlasche greifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Querbolzen (c) zwischen dem Schienenfuß und der dünnen, auf derOber-und Unterseite ebenen Unterlasche (b) fest eingeklemmt sind.
DEM106309D 1928-08-28 1928-08-28 Eisenbahnschienenstossverbindung unter Benutzung mehrerer unter den Schienen angeordneter, zwei im Querschnitt klammerfoermige Laengsleisten miteinander verbindender Querchrauben Expired DE530867C (de)

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DE530867C true DE530867C (de) 1931-08-01

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DE (1) DE530867C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE949109C (de) * 1952-02-13 1956-09-13 Albert Mathee & Soehne Schienenstossverbindung mit Klemmleisten und Spannplatte

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE949109C (de) * 1952-02-13 1956-09-13 Albert Mathee & Soehne Schienenstossverbindung mit Klemmleisten und Spannplatte

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