DE52953C - Schaftgetriebe für Webstühle - Google Patents

Schaftgetriebe für Webstühle

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Publication number
DE52953C
DE52953C DENDAT52953D DE52953DA DE52953C DE 52953 C DE52953 C DE 52953C DE NDAT52953 D DENDAT52953 D DE NDAT52953D DE 52953D A DE52953D A DE 52953DA DE 52953 C DE52953 C DE 52953C
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DE
Germany
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shaft
lever
shaft gear
pattern
looms
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT52953D
Other languages
English (en)
Original Assignee
S. WALKER und G. LEEK in Radcliffe, Lancaster, England
Publication of DE52953C publication Critical patent/DE52953C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C1/00Dobbies
    • D03C1/02Single-lift dobbies, i.e. dobbies in which the same draw-knife or equivalent operates for every pick
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C2700/00Shedding mechanisms
    • D03C2700/01Shedding mechanisms using heald frames
    • D03C2700/0127Program-controlled heald frame movement
    • D03C2700/0133Program-controlled heald frame movement with mechanical transmission
    • D03C2700/0138Program-controlled heald frame movement with mechanical transmission using hooks or lifters
    • D03C2700/0144Single-lift mechanisms
    • D03C2700/015Single-lift mechanisms of closed-shed type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 86: Weberei.
(Lancaster, England).
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Schaftgetriebe für Webstühle, bei welchem die Schäfte eine positive Auf- und Niederbewegung erhalten, ohne dafs Federn zur Verwendung kämen. Anstatt einer einzigen Musterkette kommen bei diesem Schaftgetriebe zwei Musterketten zur Wirkung, welche das eine oder das andere Ende eines Hebels heben, welcher auf zwei Stützpunkten ruht und in seiner normalen Lage zwei an einem die Schafthebel bethätigenden Curvengleitstück (Schieber) angebrachte Zugplatinen aufser Eingriff mit zwei sich in entgegengesetzter Richtung bewegenden Messern hält. Durch Heben des einen Endes des erwähnten Hebels senkt sich das andere Ende desselben und bringt dadurch seine entsprechende Zugplatine in den Bereich des entsprechenden Messers, wodurch das Curvengleitstück nach der einen oder der anderen Richtung geschoben wird, was ein Heben oder Senken des betreffenden Schaftes bewirkt.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist ein nach der vorliegenden Erfindung construirtes Schaftgetriebe dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 dasselbe in Vorderansicht; Fig. 2 ist ebenfalls eine Vorderansicht und zeigt theilweise im Schnitt die bewegten Theile in entgegengesetzter Stellung wie in Fig. 1. Fig. 3 ist eine Seitenansicht des Schaftgetriebes. Fig. 4 zeigt die Anordnung des Schaftgetriebes auf dem Webstuhl.
Ueber dem Rahmen A1 des Webstuhles ist zur Aufnahme des Schaftgetriebes ein Rahmen A angeordnet, welcher mittelst des Armes α fest mit dem Rahmen A1 verbunden ist. Die Schafthebel B, welche die Schäfte bethätigen, liegen unmittelbar über der Kette. und sind auf einem Bolzen C drehbar angeordnet. Je nach der Zahl der in dem Webstuhl enthaltenen Schäfte ist eine entsprechende Zahl Schafthebel B vorhanden, welche neben einander auf dem Bolzen C angeordnet sind, > auf welchen sie sich unabhängig von einander bewegen können. Den oberen Schafthebeln B entsprechend, sind unten im Webstuhl die unteren Schafthebel B", Fig. 4, angeordnet, - welche mit ihrem einen Ende mit dem unteren Querstab des Schaftes, mit dem anderen Ende mit dem äufseren Ende ihres entsprechenden oberen Schafthebels B verbunden sind; durch Bethätigung des oberen Schafthebels erfolgt also die Bewegung des Schaftes nach Art des Contremarsches.
Unter einem jeden Schafthebel ist ein Curvengleitstück (Schieber) D angeordnet, welches mit an jedem Ende angebrachten Gleitschienen d in den Schlitzen e von Führungsstücken E ruht und in denselben horizontal verschoben werden kann. An der unteren Seite des Schafthebels ist ein Arm JB' angeordnet, der mit einem Zapfen versehen ist, auf welchem sich eine Reibungsrolle b dreht. Diese Reibungsrolle greift in den schrägen Schlitz des Curvengleitstückes D und wird durch die horizontale Verschiebung desselben gehoben oder gesenkt, je nach der Bewegungsrichtung des Curvengleitstückes D. Hierdurch wird der Schafthebel B in eine um den Bolzen C schwingende Bewegung versetzt und der entsprechende Schaft gehoben oder gesenkt.
An einem nach unten sich erstreckenden Vorsprung des Curvengleitstückes D sind zwei Zugplatinen F drehbar angeordnet, welche von zwei nach entgegengesetzten Richtungen sich bewegenden Messern G bethätigt werden. Die Messer G werden in den Führungsschienen a' geführt und erhalten ihre Bewegung mittelst der Winkelhebel H von der Stange K, die an den Kurbelzapfen L eines Zahnrades M angreift. Dieses Zahnrad wird von der Kurbelwelle des Webstuhles oder von einem anderen' geeigneten Theil desselben in Umdrehung versetzt. Die Zugplatinen F liegen auf einem Hebel N auf, welcher mit zwei Drehpunkten η η' versehen ist* und von, einer Feder in seiner mittleren Stellung gehalten wird. In dieser normalen Stellung des Hebels N- befinden sich die Zugplatinen F aufser Eingriff mit den Messern G, so dafs diese ihre Bewegung vollführen können, ohne die Zugplatinen F zu erfassen. Unter jedem Ende des Hebels N ist ein Kartencylinder O angebracht, welcher zur Aufnahme der Musterkett'e R dient. Die Musterketten bestehen aus Gliedern, welche je nach dem betreffenden Muster mit Vorsprüngen oder Stiften r versehen sind, die den Hebel N auf der einen oder der anderen Seite heben. Die Kartencylinder werden von der senkrechten Welle P mittelst der Kegelräder p, des Kronrades O' und der Sternräder ο angetrieben. Die Arbeitsweise des Getriebes ist wie folgt. Wenn der Webstuhl in Gang gesetzt ist, werden die Messer G mittelst der Winkelhebel H von dem Zahnrad M aus fortdauernd angetrieben, auch erhalten die Kartencylinder O und die Musterketten R eine continuirliche Bewegung. Wird nun, wie in Fig. 2 dargestellt, das linke Ende des Hebels N durch einen Vorsprung r der Musterkette R gehoben, so senkt sich das rechte Ende desselben, die rechte Zugplatine F wird von dem rechten Messer G erfafst und das Curvengleitstück wird nach rechts geschoben. Die Rolle b wird dadurch gehoben und der betreffende Schaft gesenkt. Wird dagegen das rechte Ende des Hebels N gehoben, so tritt das linke Messer G in Thätigkeit, erfafst die linke Zugplatine F und schiebt das Curvengleitstück D nach links (Fig. 1). Die Rolle b wird dadurch nach unten gedrückt und der betreffende Schaft wird gehoben. Soll ein Schaft während mehrerer Ladenspiele dieselbe Stellung beibehalten, so werden auf den betreffenden, Gliedern der Musterkette . keine Vorsprünge r angebracht, der Hebel N bleibt also in seiner horizontalen Lage, die Zugplatinen F können von den Messern G nicht erfafst werden und der Schaft bleibt in seiner Stellung. . '

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Schaftgetriebe für mechanische Webstühle, bei1 welchem die zwangläufige (kettenschlüssige, nicht kraftschlüssige) Hebung und Senkung der Schäfte unter Anwendung von zwei Musterketten (R R) dadurch erreicht wird, dafs die Bewegung jedes Schaftes mittelst eines Schiebers (D) erfolgt, dessen gelenkig, angegeschlossene Zugplatinen (FF) für jeden Einschufs nach Mafsgabe des Musters von einem der beiden symmetrisch schwingenden Messer (G) nach rechts oder links mitgenommen werden.
    Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
DENDAT52953D Schaftgetriebe für Webstühle Expired - Lifetime DE52953C (de)

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