DE52944C - Maschine zum Behandeln von Textilstoffen, Garnen, Papier und dergl. mit Gasen, Dämpfen, Heifsluft u. s. w - Google Patents

Maschine zum Behandeln von Textilstoffen, Garnen, Papier und dergl. mit Gasen, Dämpfen, Heifsluft u. s. w

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DE52944C
DE52944C DENDAT52944D DE52944DA DE52944C DE 52944 C DE52944 C DE 52944C DE NDAT52944 D DENDAT52944 D DE NDAT52944D DE 52944D A DE52944D A DE 52944DA DE 52944 C DE52944 C DE 52944C
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DE
Germany
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machine
vapors
gases
paper
hot air
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT52944D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. REMY in Mülhausen im Eis
Publication of DE52944C publication Critical patent/DE52944C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B13/00Machines and apparatus for drying fabrics, fibres, yarns, or other materials in long lengths, with progressive movement
    • F26B13/10Arrangements for feeding, heating or supporting materials; Controlling movement, tension or position of materials
    • F26B13/101Supporting materials without tension, e.g. on or between foraminous belts
    • F26B13/102Supporting materials without tension, e.g. on or between foraminous belts the materials, e.g. web, being supported in loops by rods or poles, which may be moving transversely, e.g. festoon dryers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
; EMIL REMY in MÜLHAUSEN i. Els.
; Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. November 1889 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf jene Klasse von Maschinen, in denen Textilstoffe, Garne, Papier u. s. w. in einem verhältnifsmäfsig Ideinen Raum mit gröfstmöglicher Fläche während einer gewissen Zeit der Einwirkung von Gasen, Dämpfen oder heifser Luft ausgesetzt und selbsttätig ununterbrochen sowohl in diesen Raum eingeführt, als auch aus demselben herausgeführt werden.
Die Neuerung an der Maschine besteht nun in Einrichtungen, durch welche der in dieselbe eintretende Stoff (Textilstoff, Papier etc.) selbsttätig in Falten gehängt wird, ,so dafs er der Einwirkung von Gasen, Dämpfen oder heifser Luft etc. während seines Durchganges durch die Maschine grofse Flächen darbietet. Die Maschine kann ganz oder theilweise geschlossen sein. Nothwendig an derselben sind Oeffnungen, durch welche der zu behandelnde Stoff sowohl ein- als auch ausgeführt wird, und durch welche die Antriebsorgane in dieselbe eintreten.
In Fig. ι der beiliegenden Zeichnung ist ein Längsschnitt, in Fig. 2 ein Querschnitt und in Fig. 3 ein Horizontalschnitt der Maschine, die durch die Seitenwände W und die Decke V umschlossen wird, dargestellt. Die verticalen Ständer M tragen die Antriebs- und Führungsorgane.
Zu diesen Organen gehören zunächst die acht Kettenräder R, von denen je vier in einer Verticalebene liegen und durch eine endlose Kette P verbunden sind. Die Ketten erhalten
durch Antrieb eines oder mehrerer der genannten Kettenräder eine Umlaufbewegung.
An den Kettengliedern sind in geeigneten Abständen von einander kurze Arme A drehbar angeordnet und je zwei solcher Arme, die in correspondirender Lage zu einander an den beiden Ketten PP angebracht sind, durch Stangen oder Walzen B mit einander verbunden. Die beiden Arme A mit zwischenliegender Stange B werden nun beim Umlauf der Ketten an der Eintrittsseite der Maschine und vor Eintritt des Stoffes in letztere nach unten, d. h. dem Kettenlauf entgegenhängen.
. An geeigneter Stelle, und zwar da, wo der Stoff durch angetriebene Zuführungswalzen D D in die Maschine eingeführt wird, ist ein oder sind mehrere Drehkreuze C angebracht, welche eine Umlaufsbewegung machen können, die schneller ist als die Fortbewegung der Ketten.
Tritt nun der Stoff in verticaler, nach unten gehender Richtung zwischen den Ketten P in die Maschine ein, so werden die umlaufenden Drehkreuze C die nächste mit der Kette kommende Stange B mit ihren beiden Armen A heben und in die entgegengesetzte Richtung drehen bezw. nach vorwärts kippen, so dafs nunmehr die Arme in Richtung des Kettenlaufes stehen; bei diesem Aushub ist die Stange B unter den einlaufenden Stoff gekommen, der nunmehr bei seinem weiteren Abwärtsgäng als Falte nach unten abläuft, bis das Drehkreuz C die nächste Stange hebt und dieselbe unter den Stoff bringt, so dafs sich
ein zweite Falte bildet; da die endlosen Ketten stets vorwärts gehen, das Drehkreuz C aber nach . dem Umkippen in seiner Bewegung gehemmt ist, so entsteht dadurch ein entsprechender Zeitraum und Zwischenraum zur selbsttätigen Bildung der Falten hinter einander. Die Länge dieser Falten ist regulirbar.
Dieser Vorgang des Vorwärtskippens der Stange B, eine nach der anderen, wiederholt sich fortwährend, so dafs der Stoff den gesamihten Raum in langen, tiefhängenden Falten mit den Ketten P durchläuft, bis am entgegengesetzten oberen Ende der Stoff, über Leitwalzen E geführt, entweder direct aus der Maschine heraustritt oder nach unten und unter dem Kettentrieb zurück nach der Anfangsseite geführt wird, wo er die Maschine verläfst. Der letztere Weg wird vorgezogen, weil hierbei der Stoff nochmals während des ganzen Laufes in der Maschine den Einwirkungen des Gases, des Dampfes oder der Heifsluft unterliegt. Der Antrieb der einzelnen Organe ist aus der Zeichnung zu ersehen und bedarf einer besonderen Erläuterung nicht.
In den Fig. 4 und 5 ist derjenige Theil der Maschine, an welchem der Stoff eintritt und das Umkippen der Stangen B durch die Drehkreuze C vor sich' geht, in gröfserem Mafsstabe wiedergegeben.
Die Maschine kann mit Abzugsöffnungen versehen sein und mit Ventilations- oder Exhaustoranlagen verbunden werden, um feuchte Dünste etc. abzuziehen oder auszutreiben.

Claims (1)

  1. , Patent-Anspruch:
    Eine Maschine zum Behandeln von Textilstoffen, Garnen, Papier u. dergl. mit Gasen, Dämpfen, Heifsluft u. s. w., bei welcher das Durchführen des Materials durch die Maschine mit Hülfe zweier parallel neben einander laufender endloser Ketten (P) erfolgt, die mit drehbaren Armen (A) ausgestattet sind, von denen immer je zwei gegenüberliegende durch eine Stange bezw. Rolle (B) in Verbindung stehen und durch ein oder mehrere Drehkreuze (C) an der Eintrittsstelle des Stoffes derart umgelegt werden, dafs sich die genannten Stangen nach einander gegen den einlaufenden Stoff legen und diesen hierdurch zur Bildung von Falten veranlassen, welche sich an der Stelle, wo der Stoff die Maschine verläfst, wieder auflösen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT52944D Maschine zum Behandeln von Textilstoffen, Garnen, Papier und dergl. mit Gasen, Dämpfen, Heifsluft u. s. w Expired - Lifetime DE52944C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2501480A (en) * 1944-10-27 1950-03-21 Botany Worsted Mills Continuous dyeing and developing machine
US2544159A (en) * 1946-01-25 1951-03-06 Maurice G Hinnekens Web festooning device
DE1078528B (de) * 1955-07-05 1960-03-31 Flaxall Products Ltd Vorrichtung zum Transport von Bahnen aus Gewebe oder Kunststoffen

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