DE74902C - Faltenleger für Apparate zum Behandeln von Geweben, Garnen, Papierbahnen u. s. w - Google Patents
Faltenleger für Apparate zum Behandeln von Geweben, Garnen, Papierbahnen u. s. wInfo
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- DE74902C DE74902C DENDAT74902D DE74902DA DE74902C DE 74902 C DE74902 C DE 74902C DE NDAT74902 D DENDAT74902 D DE NDAT74902D DE 74902D A DE74902D A DE 74902DA DE 74902 C DE74902 C DE 74902C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B13/00—Machines and apparatus for drying fabrics, fibres, yarns, or other materials in long lengths, with progressive movement
- F26B13/10—Arrangements for feeding, heating or supporting materials; Controlling movement, tension or position of materials
- F26B13/101—Supporting materials without tension, e.g. on or between foraminous belts
- F26B13/102—Supporting materials without tension, e.g. on or between foraminous belts the materials, e.g. web, being supported in loops by rods or poles, which may be moving transversely, e.g. festoon dryers
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- Textile Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisher bekannten Apparate, in welchen Textilstoffe, wie endlose Gewebe, Garn, Papier
u. dergl., zum Fixiren der Farbe oder zu einem anderen Zweck der Einwirkung von Gasen,
Dämpfen, heifser Luft u. s. w. ausgesetzt werden, bestehen aus einem grofsen, vorzugsweise
gemauerten Behälter, welchen der zu behandelnde Stoff in langen Falten langsam durchzieht.
Die Falten hängen an waagrecht in Ketten gelagerten, seitlich sich bewegenden Stäben, welche einzeln an der Einlaufstelle
des Stoffes in den Apparat eingeführt und, nachdem sie die Falten nach dem anderen
Ende des Apparates getragen haben, hier wieder herausgenommen werden, um auf
mechanischem Wege nach der Einlaufstelle zurückbefördert und von Neuem auf die Kette
gelegt zu werden. Der Mechanismus zum Umleiten der Stäbe ist ein . recht verwickelter,
aufserdem bedarf es einer besonderen Vorrichtung zum Anwärmen der Stäbe während dieser
Umleitung, da sie stets warm eingeführt werden müssen.
Um diese verwickelten Einrichtungen, welche nicht nur die Anschaffungskosten der Anlage
bedeutend erhöhen, sondern auch besondere ständige Ausgaben verursachen, zu umgehen,
hat man vielfach versucht, die Stäbe fest an den Ketten anzuordnen, welche dann nicht,
wie bisher, über zwei Rollen, sondern derart über vier Rollen laufen, dais die Ketten parallel
zu und nahe den Endwänden und dem Boden herumgeleitet und die an den oben sich vorbewegenden
Stäben hängenden Stofffalten frei über den sich unten zurückbewegenden Stäben vorbeigeführt werden.
Bei festen Stäben ist aber die sachgemäfse Faltenbildung des einlaufenden Stoffes äufserst
schwierig. Man hat diese Schwierigkeit zu umgehen versucht, indem man die Stäbe an
Hebeln anordnete, welche an den Kettengliedern drehbar befestigt wurden. Durch Umwerfen
der Hebel, sobald der Stab in die Nähe des einlaufenden Stoffes gelangt, soll derselbe unter
den Stoff gebracht und die neue Falte gebildet werden.
Bei vielen Stoffarten läfst sich die Faltenbildung nicht mit Sicherheit mit der zuletzt
beschriebenen Vorrichtung ausführen, da das Gewicht der herabhängenden Falte der neuen
Faltenlegung entgegenwirkt.
Der vorliegende, in den Fig. 1 und 2 der Zeichnung dargestellte Apparat zeichnet sich sowohl
durch seine vollkommene Sicherheit, als auch durch seine Einfachheit aus. Die Stäbe α sind
an den Kettengliedern b unfnittelbar, und zwar fest angeordnet. Die Ketten laufen auch hier
über je vier oder mehr Scheiben c derart, dafs die Stäbe den Wandungen der Trockenkammer
A möglichst nahe geführt sind und der von den Stäben eingeschlossene Raum ein
möglichst grofser ist.
Die Faltenlegung wird durch einen nahe der Einlaufstelle des Stoffes drehbar aufgehängten
pendelnden Hebel h vermittelt, welcher mit seinem unteren Ende sich gegen den die neue
Falte bildenden Stab stützt. Dieser Hebel h kann aus zwei gleichen, an den Seitenwandungen
des Apparates bei h2 drehbar gelagerten
Armen h3 bestehen, welche durch eine Querstange hl mit einander verbunden sind, oder
das Ganze h kann auch aus einem Stück be-
stehen und eine pendelnde Platte bilden. Der Hebel h ist mittelst Lenkstangen i mit den an
den Seitenwandungen bei e drehbar befestigten Armen k gelenkig verbunden, welche Zuführoder
Führungswalzen d dl tragen. Die untere dieser Walzen d kann mittelst Kettenrades f
und Kette g, Fig. 2, von der Walze 111 durch Kettenrad ρ und Kette r mittelst Zwischenräder
/ Z1 angetrieben werden. Die obere Walze dl liegt zweckmäfsig lose auf und wird
mit ihren Zapfen in Schlitzen k1 der Arme k
geführt.
Der durch die äufseren Zuführwalzen m in den Apparat bei η eingeleitete Stoff wird durch
die Walzen d d1 in denjenigen Zwischenraum der Stäbe α eingeführt, welcher sich dicht
hinter dem Hebel h befindet. Indem die Kette b b ... in der Pfeilrichtung weiter bewegt wird,
schwingen der Hebel h und mit ihm die die Walzen d d1 tragenden Arme in derselben Richtung
aus, bis der vom Hebel h erfafste Stab a aufser Bereich des Schwingungsbogens des
Hebels h gelangt, dieser von ihm abgeleitet wird und gegen den nächstfolgenden Stab fällt, wobei
der Hebel den herabhängenden Stoff der letztgebildeten Falte an diesen neuen Stab andrückt
und die gleichfalls zurückgeschwungenen Führungswalzen d d1 den neu zugeführten Stoff in
den Zwischenraum hinter dem letztgenannten Stab abläfst. Der von diesem letzten Stab herabhängende
Stoff kann unter Einwirkung seines Gewichtes den weiter in den Apparat eingeführten Stoff wegen des vom Hebel h gegen
diesen Stab ausgeübten Druckes nicht nachziehen, so dafs die Faltenbildung unfehlbar erfolgen
mufs. Die Ketten b b . . . bewegen sich mit den Stäben α bedeutend langsamer als die !zugeführte
Waare, und zwar derart, dafs bei einer Vorbewegung der Stäbe α um die Länge
eines Abstandes derselben von einander die Waare um die doppelte Länge einer Falte eingebracht
wird. Um die pendelnden Theile selbst nicht so schwer herstellen zu müssen, ist es zweckmäfsig, einen Gewichtshebel 0 mit
dem Arm k zu verbinden, welcher bestrebt'ist,
den Arm k entgegen der Pfeilrichtung ' zu drehen, wodurch in der Lenkstange i stets eine
Zugspannung auftritt. Die Länge des Hebels h mufs so bemessen sein, dafs das Ende des
Hebels in lothrechter Stellung desselben in die Bahn der Stäbe α reicht. :
Der Antrieb der Ketten b b . . . und der Zuführwalzen m, die Heizung der ganzen Anlage,
das Ausheben der Waare aus dem Apparat, sowie überhaupt die Führung des Stoffes .
aufserhalb des Apparates geschieht in bekannter Weise.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Faltenleger für Apparate zum Behandeln von Geweben, Garnen, Papierbahnen u. s. w., gekennzeichnet durch pendelnd aufgehängte Zuführwalzen (d), welche mit einem pendelnden, die zuletzt zugeführte Stofffalte auf ihrem Trägerstab (a) festhaltenden Hebel (h) derart in Verbindung stehen, dafs sie stets den Stoff unmittelbar hinter dem genannten Trägerstab zwecks Bildung einer neuen Falte einlassen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE74902C true DE74902C (de) |
Family
ID=347911
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT74902D Expired - Lifetime DE74902C (de) | Faltenleger für Apparate zum Behandeln von Geweben, Garnen, Papierbahnen u. s. w |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE74902C (de) |
-
0
- DE DENDAT74902D patent/DE74902C/de not_active Expired - Lifetime
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