DE488995C - Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von nassen Kardenbaendern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von nassen Kardenbaendern

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DE488995C
DE488995C DEF63981D DEF0063981D DE488995C DE 488995 C DE488995 C DE 488995C DE F63981 D DEF63981 D DE F63981D DE F0063981 D DEF0063981 D DE F0063981D DE 488995 C DE488995 C DE 488995C
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slivers
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B13/00Machines and apparatus for drying fabrics, fibres, yarns, or other materials in long lengths, with progressive movement
    • F26B13/001Drying and oxidising yarns, ribbons or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von nassen Kardenbändern Bisher wurde die Naßbehandlung von Kardenbändern so vorgenommen, daß die in den Kannen befindlichen Bänder mit Hilfe von Umschnürungen zu Wickeln vereinigt -und diese Wickel nach dem 'Zusammenpressen in den Flottenbehälter gepackt wurden. Das Trocknen der Wickel erfolgte dann gewöhnlich in der Weise, daß die Wickel zu mehreren nebeneinander auf Stangen aufgeschoben und diese Stangen mit ihren Enden in zwei parallel und gleichsinnig durch einen langgestreckten Heißlufttrockner laufende endlose Ketten gesetzt wurden. Bei dem Aufreihen auf die Stangen wurden die Wickel von Hand gelockert, damit das Trockenmittel besseren Zutritt hatte.
  • Es ist zur Vermeidung der bei diesem Verfahren notwendigen teuren Handarbeit vorgeschlagen worden, die Kardenbänder über Leitwalzen frei schwebend im 'Zickzack durch eine Trockenkammer zu führen, an die sich ein Streckwerk anschließt. Um hierbei ein genügendes Trocknen zu erzielen, müssen aber die Kardenbänder auf große Längen frei schwebend gehalten und auf einem verhältnismäßig langen Zickzackweg geführt werden. Infolgedessen sind Risse der Kardenbänder im Trockner unvermeidlich, und es ist umständlich und zeitraubend, abgerissene Kardenbänder in der geschlossenen Trockenkammer wieder anzuknüpfen. Ferner macht die Unterbringung der erforderlichen Anzahl Bandablieferungen hinter dem Trockner erhebliche Schwierigkeiten, wenn beispielsweise io8 Bänder gleichzeitig durch den Trockner geführt werden und sechsfache Dublierung vorgesehen ist, so sind i o8 : 6 = i 8 Bandablieferungen erforderlich. Hieraus ergibt sich eine unübersichtliche Anordnung, mehr Bedienung und bei Schrägführung der Bänder falscher Verzug. 'Schließlich ist bei der kurzen 'Entfernung zwischen Trockner und Streckwerk ein gleichmäßiger Feuchtigkeitsgehalt der Kardenbänder nicht zu erreichen. Die Kardenbänder müssen erfahrungsgemäß zwischen dem Trocknen und dem Weiterverarbeiten auf der Strecke eine gewisse Zeit lagern, damit sie sämtlich den gleichen Feuchtigkeitsgehalt haben, und zwar auf ihrem ganzen Querschnitt.
  • Neuerdings ist man dazu übergegangen, die Kardenbänder auf 'Zettelbäume aufzubringen und nach dem Hindurchführen der bewikkelten Bäume durch die Flotte diese der Trockenvorrichtung vorzusetzen. In diesem Falle bestand die Fördereinrichtung des Trockners aus einem endlosen- Siebtuch, auf welches die Kardenbänder .aufgelegt wurden. Der heiße Luftstrom wurde von oben her durch die Bänder und das Tuch hindurchgedrückt, so daß die Bänder an -das Tuch angepreßt wurden. Beim Austritt aus der Trockenvorrichtung mußte eine recht schwere maschinelle Vorrichtung angebracht werden, um die Kardenbänder -wieder zu Preßwickeln zu vereinigen, die dann der Strecke vorgesetzt werden konnten.
  • Aber auch diese Vorrichtung scheint in der Praxis noch verbesserungsfähig. Zunächst ist allein die Vorrichtung zum Aufwickeln der auslaufenden ICardenhänder in Gruppen auf Preßwickel von schwieriger Bauart und hohem Gewicht. Außerdem ist die Länge der aufgewickelten Kardenbänder bei der Wickelmaschine aus baulichen Gründen beschränkt, so daß zahlreiche Stillstände sowohl in der Trockenmaschine als auch bei der Strecke auftreten, weil einmal im Trockner die Hülsen für die Wickel in kurzen 'Zwischenräumen ausgewechselt und dementsprechend häufig an der Strecke neue Wickel aufgesteckt werden müssen.
  • Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß die aus der Trockenvorrichtung kommenden Kardenbänder durch eine Ablegevorrichtung ohne Verdrillung in Hohlgefäße eingelegt werden, welche dann der Strecke vorgesetzt werden. Die einzelnen Hohlgefäße oder Kästen können eine sehr erhebliche Bandlänge aufnehmen und sind äußerst einfach zu handhaben. Beispielsweise können die Bänder in den Ablegekästen satzweise .auf einem Hubwagen zur Strecke gefahren werden und ohne weiteres Umpacken aus den Kästen sofort in die Strecke .einlaufen. Dabei ist die Behandlung der Kardenhänder vor, in und nach dem Trockner eine sehr schonende und Handarbeit völlig ausgeschaltet. Als Ablegevorrichtung kann jede Vorrichtung Verwendung finden, welche die Kardenbänder in die Hohlgefäßeohne Verseilung einlegt. 'Zweckmäßig dient hierzu die bekannte Abfachvorrichtung zeit pendelndem Abfacher, wie sie z. B,. bei Appreturmaschinen Verwendung findet.
  • Die Zeichnung veranschaulicht schematisch den Gegenstand der Erfindung.
  • a sind die bekannten Zettelwalzen, auf welche die Kardenbänder aufgewickelt sind. Die Kardenbänder b werden durch irgendeine Abzugsvorrichtung c in den Trockner d geleitet. Der Trockner ist in der bekannten Weise mit -einem luftdurchlässigen Leitbande versehen.
  • Die am Ende des Trockners d austretenden getrockneten Kardenbänder c1 werden durch die Ablegevorrichtung f ohne Verseilung in Hohlgefäße g, z. B. kastenförmiger Bauart, eingelegt. In diesen Hohlgefäßen verbleiben die Kardenbänder, bis sie der Strecke vorgesetzt werden; sie können aus den Hohlgefäßen unmittelbar in die Strecke einlaufen. Die Ablegevorrichtung f ist an sich bekannter Bauart. Sie besitzt leinen hin und her schwingenden Abfacher h mit Abzugswalzen i. Statt der dargestellten Abfachvorrichtung könnte auch jede andere Ablegevorrichtung V-erwendung finden, sofern nur das Einlegen der Kardenbänder in die Kästen ohne Verdrillung oder Verseilung .erfolgt.
  • In der beschriebenen Vorrichtung können auch solche Kardenbänder bearbeitet werden, die schon einmal oder mehrere Male ein Streckwerk durchlaufen haben.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Verfahren zum Behandeln von nassen Kardenbändern, dadurch gekennzeichnet, daß die aus der Trockenvorrichtung kommenden Kardenbänder durch eine Ablegevorrichtung,ohnetVerdrillung inHohigefäße abgelegt werden, welche der Strecke vorgesetzt werden.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Trockner eine Ablegevorrichtung angeschlossen ist, welche die aus dem Trockner austretenden Kardenbänder ohne Verdrillung in der Strecke vorzusetzende Kannen ablegt.
DEF63981D 1927-06-29 1927-06-29 Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von nassen Kardenbaendern Expired DE488995C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5522161A (en) * 1994-04-12 1996-06-04 Micheal Horauf Maschinenfabrik GmbH & Co. KG Arrangement for the continuous heat setting of yarns

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5522161A (en) * 1994-04-12 1996-06-04 Micheal Horauf Maschinenfabrik GmbH & Co. KG Arrangement for the continuous heat setting of yarns

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