DE899489C - Verfahren und Einrichtung zum spannungsfreien Fortbewegen von strangfoermigem Gut, insbesondere Textilgut, beim Behandeln mit Fluessigkeiten - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum spannungsfreien Fortbewegen von strangfoermigem Gut, insbesondere Textilgut, beim Behandeln mit Fluessigkeiten

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DE899489C
DE899489C DER3266A DER0003266A DE899489C DE 899489 C DE899489 C DE 899489C DE R3266 A DER3266 A DE R3266A DE R0003266 A DER0003266 A DE R0003266A DE 899489 C DE899489 C DE 899489C
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DE
Germany
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rollers
strand
roller
speed
tension
Prior art date
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Expired
Application number
DER3266A
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English (en)
Inventor
Harold H Belcher
Bliss M Jones
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rodney Hunt Machine Co
Original Assignee
Rodney Hunt Machine Co
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/34Driving arrangements of machines or apparatus
    • D06B3/345Means for controlling the tension in the textile material
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/04Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of yarns, threads or filaments

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  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zum spannungsfreien Fortbewegen von strangförmigem Gut, insbesondere Textilgut, beim Behandeln mit Flüssigkeiten Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Einrichtung zum spannungsfreien Fortbewegen von fortlaufendem strangförmigem Gut, insbesondere Textilgut, bei der Behandlung mit Flüssigkeiten, wobei der Strang sich längt oder schrumpft. Beim Naßbehandeln von strangförmigem Textilgut ist es bekannt, den Strang in Schraubenlinienform mit Hilfe von Leit- und Umlenkvorrichtungen durch den oder die Behandlungsbehälter zu führen.
  • Die bisher für diesen Zweck verwendeten Einrichtungen waren im allgemeinen nicht geeignet, derartige Materialien in zufriedenstellender Weise zu behandeln. Insbesondere gab die Längung des Materials oft Anlaß zu dessen Faltung oder Verwirrung, während die Schrumpfung des Materials zu übermäßigen und schädlichen Zugspannungen auf dasselbe führte. Einige Maschinen erzeugen übermäßige Spannungen, obwohl keine Schrumpfung eintritt. Alle diese Nachteile sollen durch die Erfindung beseitigt werden.
  • Insbesondere soll erreicht werden, daß der Strang praktisch ohne Spannung geführt wird, obwohl Schrumpfung und Längung gleichzeitig an verschiedenen Stellen des Stranges eintreten können.
  • Es ist vorgeschlagen worden, fortlaufende, biegsame, insbesondere längsspannüngsempfindliche, gegebenenfalls zwischen mindestens zwei durchlaufenen Stellen längenveränderliche Bahnen, insbesondere Textilbahnen, die ohne Fremdvorschub zugeführt und mit konstanter -Geschwindigkeit abgezogen werden, dadurch fortzubewegen, daß dieselben an einer oder mehreren Stellen zwischen Zufuhr- und Abzugstelle durchhängen und ihnen im Scheitel bzw. in den Scheiteln der so gebildeten Durchhan@gstelle b@zw. Durchhangstellen jeweils ein Vorschub erteilt wird, dessen Größe im umgekehrten Verhältnis zur Größe des Durchhang@s steht und dessen Höchstwert größer als der konstante Abzug ist.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird dieses Verfiahren zum spannungsfreien Fortbewegen längenveränderlicher spannungsempfindlicher (insbesondere textiler) Strangware bei der Behandlung mit Flüssigkeiten angewandt, wobei der- Strang in Schraubenlinienform mit Hilfe von Leit- und Umlenkvorrichtungen durch gegebenenfalls mehrfach unterteilte iBehälter geführt wird. Dabei wird der Strang so geführt, daß er an einer oder mehreren Stellen zwischen Zufuhr- und Abzugstelle durchhängt und ihm in dem oder den Scheiteln der so gebildeten Durchhangschleife bzw. Durchhangschleifen jeweils ein Vorschub erteilt wird, dessen Größe in umgekehrtem Verhältnis zur Größe des Durchhangs steht und dessen Höchstwert größer als der konstante Abzug ist.
  • Eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung ist in den Zeichnungen dargestellt, wobei gleiche Bezugsnummern auch gleiche Teile bezeichnen.
  • Fig. i ist ein Vertikalschnitt durch einen Wäscher zur Behandlung von Strangware, wobei der Schnitt nach der Linie i-i der Fig.3 genommen ist; Fig. 2 ist eine Seitenansicht des Apparats; Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. i ; .
  • Fig. 4 ist eine Ansicht ähnlich- der der Fig7: 3, die aber eine Modifikation der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • Die in den Fig. i bis - 3 -dargestellte Ausführungsform umfaßt einen geschlossenen Behälter io, . der durch eine aufrechte Scheidewand 14 in eine vordere Abteilung i i und eine hintere Abteilung i2 geteilt ist. Ein Einlaßrohr 15 ist an ein Ende der hinteren Abteilung i2 angeschlossen, um eine geeignete Waschflüssigkeit zuzuführen, während ein Abflußrohr 16 an das entsprechende Ende der vorderen Abteilung ii angeschlossen ist, um Flüssigkeit von dort abzuziehen. Die Scheidewand 14 ist mit einer Öffnung 17 nahe dem anderen Ende des Behälters versehen, damit Flüssigkeit aus oder hinteren Abteilung -in die vordere Abteilung gelangen kann: Im unteren Teil der vorderen Abteilung i i ist auf einer Welle 2o eine lange horizontale Walze i9 und im unteren Teil der hinteren Abteilung 1,2 auf einer Welle 22 eine lange horizontale Walze 2i gelagert. Die Walzen rg und 21 sind am Umfang mit Längsrippen bzw. Längsstäben 24 versehen, welche im Abstand zueinander angeordnet sind. Die Wellen 2o und 22 gehen durch die Endwandungen des Behälters hindurch und sind in geeigneten Lagern drehbar gelagert. Eine Reihe "verhältnismäßig kurzer, axial zueinander ausgerichteter, mit Flanschen versehener, waagerechter, loser Rollen oder Spulen 27 sind in erheblichem Abstand über der vorderen Walze ig gelagert, um eine Führung zu bilden; eine gleiche Reihe verhältnismäßig kurzer, axial zueinander ausgerichteter, mit Flanschen versehener, waagerechter Rollen oder Spulen 28 sind in erheblichem Abstand über der hinteren Walze 21 gelagert. Die vorderen losen Rollen 27 befinden sich auf einer waagerechten Welle 29 und können sich unabhängig voneinander auf derselben drehen. In gleicher Weise sind die hinteren losen Rollen 28 auf einer waagerechten Welle 30 angebracht und können sich unabhängig voneinander auf .derselben drehen.
  • Der Apparat ist so angeordnet, daß ein Strang des zu behandelnden Materials durch ihn hindurchläuft, welcher durch die gestrichelten Linien S angedeutet ist. ,Der Strang S tritt in den vorderen Oberteil des Gehäuses io nahe dem einen Ende desselben durch eine Einlaufführung 32 ein und geht über die benachbarte vordere lose Rolle 27, dann abwärts in hängender Schleife unter der vorderen Unterwalze ig hindurch, dann abwechselnd über die oberen Rollen 27 und unter der unteren Walze ig hindurch, bis die letzte obere Rolle 27 erreicht ist. Von dieser letztgenannten Rolle geht der Strang quer hinüber zu der benachbarten losen Rolle 28, dann abwärts in hängender Schleife unter der hinteren Unterwalze 2i hindurch, dann weiterhin abwechselnd über die oberen Rollen 28 und unter der Unterwalze 21 hindurch, .bis die letzte obere Rolle 28 erreicht ist. Von dieser Rolle geht der Strang aus dem Gehäuse durch eine Auslaßführung 33 hinaus und dann durch Andrückwalzen, bestehend aus- einer unteren Walze 35 mit einer Welle 36 und einer oberen Walze 37 mit einer Welle 38. Die obere Walze 37 kann eine lose Walze sein, welche zu der unteren Walze 35 nachgiebig gelagert ist, um -den Strang zu fassen. Die untere Walze 35 kann durch eine geeignete Kraftquelle mit bestimmter Drehzahl 'angetrieben werden, um den Strang durch die Führung 33 hindurchzuziehen. Führungen 4o mit im Abstand zueinander befindlichen Stiften bzw. solche vom Leitertyp sind über den unteren Walzen ig und 21 angeordnet, um die abwärts laufenden Teile des Stranges zu führen, während Führungen 41 des Topfösentyps unterhalb der oberen losen Rollen 27 und 28 angeordnet sind, um die aufwärts laufenden Teile des Stranges zu führen.
  • Die unteren Walzen ig und 21 werden beide mit merklich größerer Umfangsgeschwindigkeit angetrieben als die Abzugswalze 35, so daß unbeschadet eventueller Schrumpfung oder Längung in dem Strang S derselbe den Apparat nichtsdestoweniger praktisch ohne Spannung .durchläuft. Zu diesem Zweck ist die Welle 36 mit der Welle 22 durch einen Kettentrieb 43 und -die Welle 22 mit der Welle 2o durch einen Kettentrieb 44 (Fig.3) verbunden. Bei dieser Konstruktion haben die Stäbe 24.- der unteren Walzen stets eine etwas größere Geschwindigkeit als die benachbarten Teile des Stranges S, und durch diesen Vorwärtsschlupf innerhalb der Schleifen halten die Walzen die aufwärts laufenden Teile des Stranges frei von jeder Spannung, abgesehen von derjenigen, die sich aus dem Eigengewicht des Stranges ergibt. Die Spannung der abwärts laufenden Teile des Stranges wird durch den Reibungswiderstand der oberen losen Rollen 27 und 28 bei ihrer Drehung in sehr geringem Maße erhöht. Indessen ist dieser Reibungswiderstand sehr gering, insbesondere deshalb, weil jede Rolle unabhängig von den anderen genau mit der Drehzahl rotieren kann, welche durch die Geschwindigkeit des speziellen Teils des Stranges, der mit der Rolle in Berührung ist, bestimmt wird.
  • Um den Verschleiß der Wellen 29 und 3o durch die Drehung der Rollen 27 und 28 auf denselben möglichst herabzusetzen, können Mittel vorgesehen werden, um diese Wellen in der gleichen Richtung wie die Rollen anzutreiben. Zu diesem Zweck ist die Welle 20 mit der Welle 29 durch einen Kettentrieb 4.6 und die Welle 29 mit der Welle 3o durch einen Kettentrieb 47 verbunden. Diese Kettentriebe sind so konstruiert, daß sie die Wellen 29 und 30 mit einer Drehzahl antreiben, welche der Umfangsgeschwindigkeit der auf ihnen angebrachten losen Rollen entspricht, und diese ist ganz erheblich geringer als die Abzugsgeschwindigkeit des Stranges, welche durch die Umfangsgeschwindigkeit der Abzugswalze 35 bestimmt wird. Daher wird der Strang, trotz seiner eventuellen Längung infolge der Behandlung mit Flüssigkeit, wenn er durch den Apparat hindurch-,geht, die losen Rollen etwas schneller drehen, als es die dieselben tragenden Wellen tun. Daraus ergibt sich, daß die losen Rollen keine Tendenz zeigen, den Strang anzutreiben und die aufwärts laufenden Teile desselben zu spannen. Die Wellen 29 und 30 sind drehbar in Lagern 49 (Fig. 3) gelagert, welche außerhalb des Behälters io angeordnet sind. Bei rdieser Konstruktion ist die relative Drehung der losen Rollen zu ihren Tragwellen verhältnismäßig gering, so daß der Verschleiß der Lagerstellen für die einzelnen Rollen zum größten Teil beseitigt ist.
  • Die Abziehwalzen 35, 37 dienen zur Regelung der Abziehgeschwindigkeit, können aber auch als Wringwalzen zum Ausdrücken der Waschflüssigkeit aus dem Strang dienen. Falls gewünscht, kann ein dauernder Strom von Waschflüssigkeit im Gegenstrom zu der allgemeinen Bewegungsrichtung .des Stranges geleitet werden. Diese Flüssigkeit tritt in die hintere Abteilung 12 durch das Rohr 15 ein, fließt die Abteilung entlang und durch die Öffnung 17 in die vordere Abteilung ii zum Auslaßrohr 16.
  • Die Fortbewegung des Stranges durch den Apparat erfolgt kontinuierlich und ohne nennenswerte Spannung, ungeachtet des Schrumpfens oder einer Längung desselben. Weiterhin treten bei der Vorwärtsbewegung des Stranges weder Verwirrungen desselben, noch sonstige Störungen auf. Da die Umfangsgeschwindigkeit der angetriebenen unteren Walzen ig und 21 merklich größer ist als die Geschwindigkeit des ablaufenden Stranges, haben diese Walzen stets einen Schlupf vorwärts mit Bezug auf die benachbarten Abschnitte des Stranges, selbst wenn der letztere bei Durchlaufen des Behälters eingehen sollte. Daher bleibt der Strang praktisch stets frei von jeder Spannung, denn wenn sich eine der herabhängenden Schleifen verkürzen sollte, vergrößert das sofort den Zug zwischen der unteren Walze und dem unteren. Teil der Schleife, wodurch der Strang etwas schneller vorwärts bewegt und dadurch jede Zunahme der Spannung vermieden wird. Jede Längung einer einzelnen Schleife vermindert sofort den Zug zwischen der unteren Walze und dem benachbarten Teil der Schleife, wodurch die Aufwärtsbewegung des Stranges leicht verlangsamt wird, bis -der Durchhang wieder aufgenommen ist. Die im Abstand voneinander befindlichen Stäbe 24 vermindern das Anhaften des nassen Stranges an den unteren Walzen und vermeiden damit jede Möglichkeit, daß die aufwärts laufenden Teile des Stranges über die Oberteile der Walzen gezogen werden.
  • Die Fig. 4 zeigt eine Modifikation, bei welcher die losen Rollen 27 der Fig. 3 durch eine einzige lange horizontale Walze 51 ersetzt sind, die sich lose auf der Welle 29 dreht.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum spannungsfreien Fortbewegen von fortlaufendem, biegsamem, insbesondere längsspannungsempfindlichem, gegebenenfalls zwischen mindestens zwei durchlaufenen Stellen längenveränderlichem strangförm,igem Gut, insbesondere Textilgut, beim Behandeln mit Flüssigkeiten, bei dem der Strang ohne Fremdvorschub zugeführt, in Schraubenlinienform mit Hilfe von Leit- und Umlenkvorrichtungen durch gegebenenfalls mehrfach unterteilte Behälter geführt und mit konstanter Geschwindigkeit abgezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Strang an einer oder mehreren Stellen zwischen Zufuhr- und Abzugstelle durchhängt und ihm in dem oder den Scheiteln der so gebildeten, sich nach oben öffnenden Durchhangschleife bzw. Durchhangschleifen jeweils ein Antriebsimpuls erteilt wird, dessen Größe in umgekehrtem Verhältnis zur Größe des Durchhangs steht und dessen Höchstwert größer als der konstanteAbzug ist.
  2. 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe eine oder mehrere im Sinne der Materialfortbewegung angetriebene Unterwalzen (ig, 21) mit horizontaler Achse (2o, 22), ein oder mehrere leer laufende Umlenkmittel (27, 28 bzw. 5i), deren Achse bzw. Achsen (z. B. 29,3o) in größerem Abstand von der oder den Achsen (2o, 22) der Unterwalze bzw. -walzen (t9, 2#i) vorzugsweise lotrecht oberhalb und parallel zu diesen verlaufen, Leiteinrichtungen (40, 4i), mit deren Hilfe der Strang (S) in Form einer Anzahl hängender Schleifen abwechselnd zwischen der oder den angetriebenen Unterrollen (i9, 2i) und dem oder den darüberliegenden Umlenkmitteln (2,7,:28 bzw. 51) in Form einer Schraubenlinie hin und her geführt wird, und endlich eine Einrichtung (35, 37) enthält, mit deren Hilfe der Strang (S) mit bestimmter Geschwindigkeit abgezogen wird, und ferner dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsdrehzahl für die Unterwalze bzw. -walzen (i9, 2i) so gewählt ist, daß die Umfangsgeschwindigkeit derselben wesentlich höher ist als die von der Abzugseinrichtung (35, 37) dem Strang (S) erteilte Geschwindigkeit, so daß ein Vorwärtsschlupf der Unterwalze bzw. -walzen (19,2-1) in bezug auf die jeweils angrenzenden Teile des Stranges (S) auftritt, der bewirkt, daß der Strang (S) unabhängig von auftretenden Schrumpfungen oder Längungen die Vorrichtung im wesentlichen spannungslos durchläuft.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterwalze bzw. -walzen (i9, 21) am Umfang mit parallel zur Walzenachse verlaufenden Vorsprüngen (24) ausgestattet ist, die ein Haften des Stranges (S) an der oder den Walzen erschweren oder verhindern.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch :2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß -die oberen Umlenkmittel (27, 28) die Form von einzelnen, unabhängig voneinander auf einer oder mehreren Achsen (29, 30) frei drehbaren Rollen (27, 28) mit Umfangsnut bzw. mit seitlichen Umfangswulsten oder -rändern haben, deren jede von dem Strang (S) je einmal auf etwa ihrem halben Umfang umlaufen wird.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils ein Rollensatz (27,27 ... bzw. 28, 28 ... ) auf je einer gemeinsamen Achse (29 bzw. 30) liegt.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, da--durch gekennzeichnet, daß die Achse bzw. die Achsen (29 bzw. 3o), auf welcher die Rollen (27, 28) frei drehbar angeordnet sind, im selben Drehsinn angetrieben werden, in welchem die Rollen (27, 28) infolge der Materialbewegung umlaufen.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahl, mit welcher die Achse bzw. die Achsen (29, 3o) angetrieben werden, so gewählt ist, claß die sich für die Rollen (27,28) unter der Annahme schlupfloser Mitnahme ergebende Umfangsgeschwindigkeit wesentlich niedriger ist als die Stranggeschwindigkeit in der Abzugseinrichtung (35, 37), so daß der Strang (S) die Rollen (27, 28) auch bei auftretender Materiallängung in bezug auf die Achsen (29,3o) mit Vorlauf dreht. B.
  8. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Umlenkmittel die Form einer oder @ mehrerer Walzen (51) haben, welche von dem Strang (S) jeweils abwechselnd mit der oder den Unterwalzen (2i, i9) etwa auf ihrem halben Umfang umschlungen werden.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Walze bzw. Walzen (5i) frei beweglich sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 679 170, 499 947, 2942,71.
DER3266A 1947-12-17 1950-08-09 Verfahren und Einrichtung zum spannungsfreien Fortbewegen von strangfoermigem Gut, insbesondere Textilgut, beim Behandeln mit Fluessigkeiten Expired DE899489C (de)

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Cited By (2)

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DE964947C (de) * 1953-06-26 1957-05-29 Rodney Hunt Machine Company Einrichtung zum Foerdern von band- oder strangfoermigem Gut mit hoher Geschwindigkeit, z.B. durch ein Behandlungsbad
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