DE334552C - Einspann- und Trockenvorrichtung fuer mehrere Stoffbahnen von bestimmter Laenge und beliebiger Breite - Google Patents
Einspann- und Trockenvorrichtung fuer mehrere Stoffbahnen von bestimmter Laenge und beliebiger BreiteInfo
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- D06C3/00—Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
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Description
- Einspann- und Trockenvorrichtung für mehrere Stoffbahnen von bestimmter Länge und beliebiger Breite. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum gleichzeitigen Einspannen einer größeren Anzahl einzelner gleich breiter, etwas feuchter Stoffbahnen bis zu einer gewissen größten Länge bei beliebiger Breite, um diese auf der ganzen Länge frei hängend und ruhend ohne Berührung etwaiger Umkehrwalzen innerhalb eines geschlossenen Raumes zu trocknen, zu bleichen oder einer ähnlichen Behandlung zu unterwerfen. Trockenmaschinen mit beweglichen Zwischenwänden, die bewegt werden, um sie je nach der Breite des Gewebes einzustellen, sind bereits bekannt. Durch die neue Maschine soll bei einfacher Bauart eine zuverlässige Wirkung erzielt werden Dieses wird dadurch. erreicht, daß zum Einstellen für die in Frage kommende Bahnbreite die innerhalb eines eckigen Gestells parallel dessen Längswänden angeordnete bewegliche Zwischenwand mittels eines Schiebers, dessen schräge Druckflächen ein am Gestell befestigtes ortsfestes Röllchen umgreifen, den festen Wänden genähert bzw. von ihnen entfernt werden kann. An den Enden aller Längswände sind eine Anzahl Wellen übereinander gelagert, die außerhalb der einen festen Gestellängswand je ein Zahnrad tragen, die gemeinsam von einer durch einen Antrieb bewegten Kette fortlaufend langsam gedreht werden, sich jedoch einzeln mit der zugehörigen.Welle kuppeln lassen. Auf jeder Welle sind ferner zwei Rollen angeordnet, von denen sowohl die eine mit der Welle fest verbundene, als auch die andere an der Zwischenwand, bei deren Bewegung gleichzeitig auf den Wellen verschobene, aber durch je eine' Kupplung einzeln feststellbare Rolle mit den in gleicher Höhe sitzenden entsprechenden Rollen an den gegenüberliegenden Enden der Wände durch endlose Treibmittel, etwa Seile, verbunden sind. Die Seile tragen wiederum in bestimmten gleichen Abständen Spannglieder, die in entsprechende Ausschnitte der Seilrollen greifen, wodurch das erforderliche gleichmäßige Bewegen der zur Aufnahme je einer Stoffbahn eingerichteten Seilpaare erzwungen wird.
- In den Zeichnungen ist die Vorrichtung dargestellt.
- Die Fig. i bis 3 zeigen in schematischer Weise die Vorrichtung. a und b sind feste Seitenwände, c die bewegliche Zwischenwand eines Gestells, das sich in dem abgschlossenen Raum befindet. Die Wand c hängt mit Rollen x auf den Querverbindungen x' der Wände a und b und wird zu diesen Wänden parallel verschoben mittels des in Längsrichtung der Maschine (Pfeilrichtung in Fig.3) verschiebbaren Rahmens d, dessen keilförmig angeordnete Druckflächen y ein am Gestell befestigtes ortsfestes Röllchen yl umgreifen. An den Enden der Wände a, b und c sind eine Anzahl Wellen az übereinander -gelagert, die mittels der daran befestigten, außerhalb vor der Wand b sitzenden Zahnräder t gemeinschaftlich von einer zwischen den Rädern y und s laufenden Kette durch einen Kraftantrieb mit den Treibscheiben P und q bewegt werden, wie es Fig. 6 zeigt. Außerdem sitzen innerhalb des Gestells vor der Wand a auf den Wellen at noch je eine feste Rolle f sowie, mit einer Kupplung e verbunden, die Rolle f l. Beide bilden zusammen ein Paar und sind mit dem gegenüber an den anderen Enden der Wände a und c liegenden Paar durch endlose Seile g verbunden. Diese Seile tragen, wie Fig. q. und g angeben, in bestimmten Abständen Querstücke v, die in entsprechende Ausschnitte der Rollen greifen. Erreicht wird, dadurch eine gleichmäßige Bewegung der Seile g-, die unbedingt erforderlich ist, damit nicht ein Verziehen der eingespannten Stoffe eintritt. Diese letzteren werden an ihren Kanten von Klemmvorrichtungen gehalten, die auf den Querstücken v der Seile g sitzen.
- Benutzt wird die Vorrichtung in folgender Weise Die zu behandelnden Stoffbahnen sind etwa auf eine nicht zur Erfindung gehörende; in einem Bade liegende gebremste Walze gewickelt. Um die Bahnen in die Vorrichtung spannen zu können, muß die letztere dafür eingestellt werden. Zu diesem Zweck werden sämtliche auf den Wellen at sitzenden Kupplungen e gelöst. Jetzt ist ein Verschieben der beweglichen Wand c in die für die Stoffbreite erforderliche Stellung möglich. Dieses geschieht durch Bewegen des Schiebers d mittels der Winde w in den Pfeilrichtungen »auf« bzw. »zu«, wodurch die an der Wand c befestigte Gleitbahn und damit auch die Wand c selbst bewegt wird. Befindet sich die letztere in der passenden Stellung, so werden die Kupplungen c wieder angezogen und die mit diesen verbundenen Rollen f 1 dadurch auf den Wellen zt festgehalten. Darauf wird mittels des Antriebs p, q die.zwischen den Rädern r und s laufende Kette (Fig. 6) bewegt und die ebenfalls in die Kette greifenden, vorläufig lose auf den Wellen u sitzenden sämtlichen Zahnräder t gedreht. Durch in bekannter Weise zu erfolgendes Kuppeln der Zahnräder t mit den zugehörigen Wellen u können diese letzteren ebenfalls in Drehung versetzt werden. Es wird zuerst etwa die oberste Welle u allein angekuppelt. Am unteren Stück des Treibmittels befestigte Klemmvorrichtungen werden dann langsam nacheinander über die an der Einführungsstelle G sitzenden Rollen f und f1 nach aufwärts bewegt. Vor dem selbsttätigen Schließen der Klemmvorrichtungen werden in diese die Seitenkanten der ersten einzuspannenden Stoffbahn gehalten, die dann beim Weiterführen mittels der Klemmvorrichtungen selbsttätig festgehalten und gleichzeitig gespannt wird. Das inzwischen über die Rollen f und f1 gelaufene zweite Paar sowie auch die noch folgenden übrigen Klemmvorrichtungen spannen in gleicher Weise jede Bahn ein, die von dem noch auf der gebremsten Walze verbleibenden und getränkten Stoff abgeschnitten wird. Hierauf wird die Kupplung zwischen Welle u und Zahnrad t gelöst, was auch den Stillstand der eingespannten wagerecht hängenden Stoffbahn zur Folge hat. Auf dieselbe Art werden auch die übrigen Stoffbahnen zwischen die auf den anderen Wellen laufenden Treibmittel gespannt, wobei wiederum bis zum Abschneiden die gebremste Vorratswalze für die nötige Längsspannung sorgt. Bei diesem Verfahren kommen die Bahnen weder unter sich noch mit anderen Körpern in Berührung. Dies ist auch durchaus zu vermeiden, da die geringste Berührung des gegebenenfalls mit farbigen oder klebrigen Mitteln getränkten Stoffes Fehlstellen hervorruft.
- Nach dem Trocknen werden die Bahnen ebenfalls wieder einzeln durch den- jetzt rückwärts laufenden Antrieb p, q nach der Einführstelle G zurückbewegt und den sich selbsttätig öffnenden Klemmvorrichtungen entnommen.
Claims (1)
- PATENT-ANsPRUCH: Einspann- und Trockenvorrichtung für mehrere Stoffbahnen von bestimmter Länge und beliebiger Breite, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb eines eckigen Gestells parallel dessen Längswände (a und b) eine bewegliche Zwischenwand (c) angeordnet ist, die mittels eines Schiebers (d), dessen schräge Druckflächen (y) ein am Gestell befestigtes Röllchen (y1) umgreifen, den festen Wänden (a und b) genähert bzw. von ihnen entferntweT-denkann, undandenEndenaller Längswände (a, b und c) eine Anzahl Wellen (u) übereinander gelagert sind, die außerhalb der einen festen Längswand (b) je ein Zahnrad (t) tragen, die gemeinsam von einer angetriebenen Kette langsam gedreht werden, sich jedoch einzeln mit der zugehörigen Welle (il) kuppeln lassen. Auf jeder Welle (u) sind zwei Rollen (f und f l) angeordnet, von denen sowohl die mit der Welle (u) fest verbundenen, als auch die an der Zwischenwand (ä) bei deren Bewegung gleichzeitig auf den Wsllen (u) verschobenen, durch je eine Kupplung (e) einzeln feststellbaren Rollen (f l) mit den in gleicher Höhe sitzenden entsprechenden Rollen (f und f l) an den gegenüberliegenden Enden der Wände (ä und c) durch endlose Treibmittel (g) verbunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE334552C true DE334552C (de) | 1921-03-14 |
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|---|---|---|---|
| DE1919334552D Expired DE334552C (de) | 1919-09-16 | 1919-09-16 | Einspann- und Trockenvorrichtung fuer mehrere Stoffbahnen von bestimmter Laenge und beliebiger Breite |
Country Status (1)
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1919
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