DE527C - Vorrichtung zum Ein- und Auskuppeln von Eisenbahnfahrzeugen - Google Patents

Vorrichtung zum Ein- und Auskuppeln von Eisenbahnfahrzeugen

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DE527C
DE527C DE000000000527DA DE527DA DE527C DE 527 C DE527 C DE 527C DE 000000000527D A DE000000000527D A DE 000000000527DA DE 527D A DE527D A DE 527DA DE 527 C DE527 C DE 527C
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Germany
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Description

Paten τ-Ansprüche:
1. Das Zahnrad K.
2. Die Schraube ohne Ende S.
3. Das Gehäuse G.
4. Die beiden Trichterdeckel R.
5. Die Leiste L mit dem Hebschuh D.
6. Der Blechmantel X.
7. Die Sicherheitshaken mit einem Bügel I oder zwei Hängeeisen II.
8.. Die Hebestange A mit ihren Bestandteilen, insbesondere dem Dorn d und Kurbel k.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

1877.
Klasse 20.
FRANZ PUXKANDL in KNITTELFELD. Vorrichtung zum Ein- und Auskuppeln von Eisenbahnfahrzeugen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. Juli 1877 ab.
Beiliegende Zeichnung stellt eine Vorrichtung an den gebräuchlichen . Schraubenkupplungen für Eisenbahnfahrzeuge vor, welche beim Ein- und Auskuppeln das gefahrvolle Dazwischentreten des kuppelnden Mannes zwischen die Eisenbahnfahrzeuge unnöthig macht.
Diese Vorrichtung, welche an jeder beliebigen Kupplung angebracht werden kann, besteht im wesentlichen aus Folgendem: Aus einem in der Mitte der Schraubenspindel a, Fig. 1, mittelst Keils befestigtenxZahnrad K (Fig. 2 und 2 A) und der im Gehäuse G befindlichen Schraube ohne Ende S, welche ineinandergreifen; ferner aus . der Leiste L, der Hebestange A und dem Blechmantel X als Schutz gegen Verunreinigung, endlich den beiden Trichterdeckelri R.
Das Gehäuse G (Fig. 2 und 2A) besteht aus zwei gleichen Theilen, die lose beiderseits des Zahnrades K auf die Kuppel-Schraubenspindel a aufgeschoben und durch die beiden Deckel mit Führungstrichtern R sowohl, als durch die Befestigung mit der Leiste L zusammen gehalten werden; die Schraube ohne Ende S stützt sich beim Gebrauche mittelbar durch die Deckel R, das Gehäuse G und durch die Leiste L auf die beiden Mutter-Kreuzköpfe m (Fig. 1) der Schraubenkupplung derart, dafs durch Drehung der Schraube ohne Ende eine Drehung des Zahnrades K und mit diesem der Kuppel-Schraubenspindel α in einem oder dem anderen Sinne ausgeführt werden kann. .
Die Hebestange A, Fig. iA, hat vorne an ihren Haken einen viereckigen Dorn d angeschweifst; dieser Dorn wird durch den Trichter R in das gleichfalls viereckige Loch der Schraube ohne Ende S eingeführt und indem man sodann die lose Hülse der Stange in der linken Hand festhaltend, letztere mit der rechten durch die Kurbel k nach der einen oder anderen Richtung dreht, kann die Kuppel mit grofser __ Schnelligkeit gespannt und wieder locker geschraubt werden, ohne dafs es nöthig ist, zwischen die Fahrzeuge zu treten.
Ist die Kuppel locker gemacht, so fafst man mit dem Haken der Stange A den Zapfen des Hebschuhes D der Leiste L, stützt die Stange auf einen Buffer und hebt mit Leichtigkeit die Kuppel aus den Zughaken heraus und nach Belieben wieder hinein und ist somit das gefahrlose Aus- oder Einkuppeln auf die schnellste Weise verrichtet.
Es ist von Wichtigkeit, dafs sich der mit der Kuppel manipulirende mit dem Gesichte gegen die Stirnwand desjenigen Wagens aufstellt, an welchem die Kuppel hängt.
An die Stange A läfst sich eine Fahne leicht anbringen und ebenso leicht die Kurbel K als Pfeifchen verwenden, so dafs die Stange gleichzeitig zum Signalisiren dienen kann.
Wenn die Schraubenkupplungen zweier zusammengehängter Wagen dergestalt angeordnet werden, dafs nebst der zwischen den Zughaken beider Wagen in Thätigkeit befindlichen Kuppel eine weitere Reservekuppel an den gewöhnlichen Zughaken des einen Wagens und an einem, unten am Brustbaume des anderen Wagens angebrachten Sicherheitshaken lose eingehängt wird, so sind alle wie immer construirte Nothketten überflüssig, und ist ohne diese Ketten der Sicherheit in aller Form Rechnung getragen.
Die Sicherheit wird noch weiter vermehrt, indem entweder laut Zeichnung, wie bei I, Fig. i, am Zughaken ein Bügel oder wie bei II ein Paar Hängeeisen eingeschaltet werden.
In beiden Fällen, ob Bügel oder Hängeeisen, mag der eine oder der andere Zughaken wo · immer reifsen, werden die Sicherheitshaken verläfslich ihren Dienst thun.
Zu bemerken ist noch, dafs diese sehr leicht zu handhabende Kupplungsmethode, da deren Spannvorrichtung gegen Staub, Eis, Schnee oder andere Verunreinigungen, des groben Getriebes wegen erprobtermafsen ganz unempfänglich ist und bei der K. K. priv. Kronprinz Rudolf-Bahn sich bewährend in Verwendung steht, von der K. K. österreichischen General-Inspection für Eisenbahnen in Wien commissionell als die am meisten den Zweck entsprechende und beste von aufsen lösbare Kupplung anerkannt wurde.
DE000000000527DA 1877-07-24 1877-07-24 Vorrichtung zum Ein- und Auskuppeln von Eisenbahnfahrzeugen Expired - Lifetime DE527C (de)

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  • 1877

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