DE527592C - Schaltgetriebe zum selbsttaetigen Stillsetzen einer Schleudermaschine nach einer bestimmten Umdrehungszahl - Google Patents

Schaltgetriebe zum selbsttaetigen Stillsetzen einer Schleudermaschine nach einer bestimmten Umdrehungszahl

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DE527592C
DE527592C DEM108315D DEM0108315D DE527592C DE 527592 C DE527592 C DE 527592C DE M108315 D DEM108315 D DE M108315D DE M0108315 D DEM0108315 D DE M0108315D DE 527592 C DE527592 C DE 527592C
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locking bolt
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und EISENGIESSEREI WILHELM QUA
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B9/00Drives specially designed for centrifuges; Arrangement or disposition of transmission gearing; Suspending or balancing rotary bowls
    • B04B9/10Control of the drive; Speed regulating

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  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Schaltgetriebe zum selbsttätigen Stillsetzen einer Schleudermaschine nach einer bestimmten Umdrehungszahl Gegenstand der Erfindung ist ein Getriebe, welches Schleudermaschinen nach einer beliebig einstellbaren Anzahl von Umdrehungen bzw. nach Ablauf einer einstellbaren Zeit selbsttätig stillsetzt.
  • Bisher wird dies z. B. dadurch erreicht, daß mit der Schleudermaschine gleichzeitig eine Nockenscheibe in Drehung versetzt wird, welche nach Ablauf einer bestimmten Anzahl von Umdrehungen der Schleudertrommel eine Klinke lüftet, wodurch die unter Feder- oder Gewichtskraft stehende Riemengabel (oder Hebel des elektrischen Schalters) in ihre Ausrückstellung zurückschnellt. Gleichzeitig tritt hierbei zuweilen eine beim Einrücken gelüftete Bremse in Tätigkeit. Entweder durch Versetzen von Nocken oder durch Einsetzen einer neuen, anders geteilten Nockenscheibe können verschiedene Schleuderzeiten erreicht werden. Hierbei sind jedoch die Laufzeiten der Schleuder stets Teilbeträge der längsten, eine ganze Umdrehung der Nockenscheibe betragenden Umdrehung. Die Auswechslung der Nocken oder Nockenscheiben ist zeitraubend und erfordert von den meist ungelernten, die Schleuder bedienenden Arbeitern eine gewisse Sachkenntnis. Ein weiterer Nachteil ist darin zu sehen, daß nach erfolgtem vorzeitigen Stillsetzen der Schleuder die nächste Schleuderzeit entsprechend kürzer ist, da Schleudermaschinen häufig nicht genügend gleichmäßig beschickt werden, so daß die bereits angelassene Schleuder zwecks Umpacken wieder stillgesetzt werden muß.
  • Diese Nachteile sollen durch den nachstehend beschriebenen Erfindungsgegenstand dadurch vermieden werden, daß ein durch die Schleudermaschine angetriebenes Planetendifferentialgetriebe, dessen Laufzeit durch einen einstellbaren Anschlag bestimmt wird, einen Sperriegel für das Umschaltgestänge des Antriebs auslöst, im wesentlichen in einer Ausbildung, wie im Anspruch gekennzeichnet.
  • DerErfindungsgegenstand ist auf derZeichnung dargestellt. Es zeigen Abb. i die Gesamtanordnung der Schleuder mit Vorgelege und Schaltgetriebe in Vorderansicht und Abb. z, in Seitenschnittansicht nach Linie A-B der Abb. i, Abb. 3 den Querschnitt des Schaltgetriebes, Abb.4 seinen Längsschnitt, Abb.5 eine Ansicht der Verriegelung des Handhebels und Abb.6 ein Zifferblatt zur Einstellung der Laufzeit nach Minuten.
  • Die Riemengabel des Vorgeleges steht über einen mit Gewicht 2o belasteten Winkelhebel mit einer Stange i9' in Verbindung, die an den Handhebel i9 (Abb. i und a) des Schaltgetriebes angeschlossen ist. Beim Herunterdrücken des Handhebels i9 wird hiernach der Antriebsriemen auf die Festscheibe verschoben und gleichzeitig die Schleuder und die Riemenscheibe i des Schaltgetriebes durch Riemen o. dgl. in Drehung versetzt. Der Hebel 19_ ist hierbei mittels eines unter der Kraft der Feder 25 stehenden Sperriegels 17 und Nockens 24 am Hebel i9 in der Einrückstellung festgehalten (Stellung I). Die Riemenscheibe i des Schaltgetriebes treibt die Schnecke 2 (s. Abb. 3 und 4) und das um den Bolzen i i laufende Schneckenrad 3 an, welches den festen Bolzen 4 für das Planetenrad 5 trägt. Letzteres kämmt mit den beiden Stirnrädern 6 und 7, deren Zähnezahlen verschieden sind, so daß die Räder 5, 6 und 7 zusammen ein Planetendifferentialgetriebe bilden. Das Rad 6 ist fest auf der Büchse 8 befestigt, welche ebenfalls lose auf dem Bolzen i i läuft und einen Daumen 9 trägt. Das Rad 7 sitzt fest verkuppelt auf einem Sperrkranzrad io, welches lose auf der Büchse 8 läuft. Wird nun das Sperrkranzrad io durch die Sperrklinke i8 festgehalten, so wird bei umlaufendem Planetenrad 5 das Stirnrad 6 mit ihm die Büchse 8 und Nase 9 um den festen Bolzen ii in Umdrehung versetzt (s. Pfeil auf Abb. 3). Die Nase 9 kommt nach einer bestimmtenAnzahlvonUmdrehungen des Vorgeleges bzw. der Schleudertrommel mit dem verschieblich gelagerten Sperrriegel 17 in Eingriff und verschiebt ihn nach rechts (s. Abb. 3). Durch diese Verschiebung wird der Hebel i9 frei, so daß das Gewicht 2o (s. Abb. i) zur Wirkung kommen kann. Es rückt die Riemengabel nach rechts und damit die Schleuder aus. Gleichzeitig ertönt eine am Hebel i9 angebrachte Glocke 28 und auch die Bremse der Schleuder kann durch Zugseil o. dgl. in Tätigkeit gesetzt werden.
  • Für die Anzahl der Umdrehungen der Schleudertrommel bzw. der Schleuderzeit ist der Weg bzw. der Winkel maßgebend, den die Nase 9 von Stellung a von dem Einschalten der Schleuder an bis zum Ausrücken des Sperriegels 17 durchlaufen muß (Stellung b Abb. 3). Die Stellung a der Nase 9 ist durch den Anschlag 15 der Büchse 8 festgelegt, der sich gegen einen Anschlag 14 der Nabe 13 des Zeigerhebels 27 legt. Zwecks Rückführung der Nase 9 von Stellung b in die Stellung a ist ein Anschlag 21 an der Sperrklinke i8 vorgesehen, der im Augenblick der Ausrückung die Klinke 18 aus dem Sperrkranz io aushebt, wodurch die beiden Zahnräder 5 und 6 frei beweglich werden. Um nun die Nase g in die Stellung a wieder zurückzudrehen, ist am Gehäuse 12 eine Rückstellspiralfeder 16 (Abb. 4) angeordnet, die mit Vorspannung eingesetzt ist. Das eine Ende der Feder 16 ist an einem Flansch des Gehäuses befestigt, während das andere an der Büchse 8 sitzt. Die Feder 16 dreht die Büchse 8 sofort nach der Ausrückung wieder in die Stellung a zurück, wo der Anschlag 15 am Anschlag 14 anliegt. Die Stellung des Anschlages 14 an der Büchse 13 ist also für die Schleuderzeit maßgebend. Verändert man sie, so kann man hierdurch ohne weiteres auch dieSchleuderzeit beeinflussen. Zu diesem Zweck ist der Zeigerhebel 27 vorgesehen, der auf eine Gradeinteilung am Gehäuse einspielt. SeineBüchse 13 ist durch eineKlemmschraube 22 in verschiedenen Lagen verstellbar. Die Gradeinteilung zeigt also die Umdrehungen bzw. die Zeit an, die vom Einschalten bis zum Ausschalten der Schleuder bei einer bestimmten Stellung des Anschlags 14 bzw. des Zeigers 27 vergeht. Die Nockenplatte 24 am Hebel i9 dient als Rückhalteplatte 24 für den federbelasteten Sperriegel 17 bei ausgerückter Schleuder, wodurch die Sperrklinke 18 ausgerückt gehalten bleibt.
  • Beim Einrücken schnellt der Sperriegel 17, durch die Feder 25 getrieben, nach links (s. Abb.3) und hält den Hebel i9 in dieser Stellung (s. Abb.2 und 5) fest. Die Sperrklinke i8 stellt den Sperrkranz io und mithin das Zahnrad 7 fest (Abb. 3). Die Nase 9 bewegt sich langsam linksherum bis sie wiederum den Sperriegel 17 verschiebt und die Ausrückung der Schleuder bewirkt.
  • Will man die Schleuder vorzeitig ausrücken, so zieht man den Riegel 17 mittels des Handgriffes 26 so weit nach rechts, bis der Hebel i9 entriegelt ist. Hierbei wird auch die Sperrklinke 18 mittels der Nase 21 aus dem Sperrkranz io gerückt, so daß das Getriebe in die Anfangsstellung a zurückkehren kann. Bei der nun erfolgenden neuen Schleuderung wird infolgedessen die eingestellte Schleuderzeit wieder eingehalten, weil die Nase 9 durch die Rückstellfeder sofort nach dem Ausschalten in die Anfangsstellung a zurückgedreht worden ist.
  • Wird an Stelle des Riemenvorgeleges ein Elektromotor verwendet, so greift der belastete Winkelhebel am Schalter des Motors an.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltgetriebe zum selbsttätigen Stillsetzen einer Schleudermaschine nach einer bestimmten Umdrehungszahl, bei dem durch ein Getriebe ein unter Federwirkung liegender Sperriegel für eine durch Gewicht (oder Feder) beschwerte Riemengabel oder einen elektrischen Schalter ausgelöst wird, gekennzeichnet durch ein vom Antrieb der Schleuder bewegtes Planetendifferentialgetriebe (3, 4, 5, 6, 7), von dem das eine Rad (7) durch einen mit ihm verbundenen Zahnkranz (io) und einer Sperrklinke (18) beim Anlaufen der Schleudermaschine festgehalten wird, während das andere über die Büchse (8) mit dem Gehäuse (12) durch eine Rückzugsfeder (16) in Verbindung stehende Rad (6) einen auf der Büchse (8) sitzenden Mitnehmer (9), dessen Anfangsstellung von einem von außen durch einen Zeiger einstellbaren Anschlag (14) abhängig ist, so lange bewegt, bis er gegen einen das Riemengabelsperrgestänge (i9, 19', 2o, 2o') sperrenden Riegel (17) stößt und ihn zurückzieht, wobei ein an letzterem vorgesehener Anschlag (21) die Sperrklinke (18) auslöst.
  2. 2. Sperrhebel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhebel (19) einen als Rückhalteplatte (24) für den Sperriegel (17) dienenden Ansatz trägt.
  3. 3. Sperriegel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperriegel (17) mit seinem hinteren Ende aus dem Gehäuse (12) hervorragt und an dieser Stelle mit einem Handgriff (26) versehen ist.
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