DE524968C - Selbsttaetige Regelvorrichtung zum Gleichhalten der Einziehgeschwindigkeit von Rotationsdruckmaschinen mit elektrischem Einmotorenantrieb - Google Patents
Selbsttaetige Regelvorrichtung zum Gleichhalten der Einziehgeschwindigkeit von Rotationsdruckmaschinen mit elektrischem EinmotorenantriebInfo
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- DE524968C DE524968C DESCH78938D DESC078938D DE524968C DE 524968 C DE524968 C DE 524968C DE SCH78938 D DESCH78938 D DE SCH78938D DE SC078938 D DESC078938 D DE SC078938D DE 524968 C DE524968 C DE 524968C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
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- H02P7/06—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
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Description
- Selbsttätige Regelvorrichtung zum Gleichhalten der Einziehgeschwindigkeit von Rotationsdruckmaschinen mit elektrischem Einmotorenantrieb Bei größeren Rotationsdruckmaschinen mit Einmotorenantrieb wurde bisher der Motor, um dem Drucker die Möglichkeit zu geben, das Papier motorisch mit der erforderlichen gleichen Geschwindigkeit einzuziehen, der Antriebsmotor mit einer sehr weitgehenden Abwärtsregelung ausgerüstet. Dabei erweist es sich als praktisch unmöglich, die Drehzahl des Motors und mit ihr die Papiereinziehgeschwindigkeit konstant zu halten.
- Die Erfindung betrifft bei derartigen Rotationsdruckmaschinen mit elektrischem Einmotorenantrieb eine selbsttätige Regelvorrichtung zum Gleichhalten der Einziehgeschwindigkeit. Gemäß der Erfindung dient als Drehzahlregler für den Antriebsmotor ein Fliehkraftregler, der in an sich bekannter Weise nur während des Papiereinziehens mit der Motorwelle gekuppelt, beim Erreichen einer höheren Betriebsgeschwindigkeit dagegen abgekuppelt wird.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Gesamtanordnung mit ausgerückter Elektromagnetkupplung und Abb. 2 eine Einzelansicht mit eingerückter Kupplung.
- In der gezeichneten Stellung Abb. i befindet sich die Schaltwalze S in der Nullage. Wird sie aus der Stellung o in die Stellung i gebracht, so schließen beim Durchlaufen einer Zwischenstellung ihre obersten Kontaktstücke an den Kontakten VII und VIII den Stromkreis eines Einschaltschützes E, das anspricht und sich in einen Haltestromkreis einschaltet. Dadurch wird erzielt, daß beim Erreichen der Stellung i für den Motor 117 bereits eine vorbereitete Stromzuleitung vorhanden ist. Gelangt die Schaltwalze in die Stellung i, so werden die Kontakte I und II, III und IV und V mit VI verbunden. Durch Verbindung der Kontakte I und II wird der Ankerwiderstand A des Motors M an das Netz N gelegt; auf Stufe i der Schaltwalze S ist der gesamte Ankerwiderstand A eingeschaltet und über die Kontakte III, IV mit dem zusätzlichen Widerstand W verbunden, dessen Schleifkontakt SchZ.K. über den Anker des Motors hl mit dem Netz N verbunden ist. Wie ersichtlich, sind in den Schaltstufen i, 2 und 3 die Kontakte V und VI überbrückt, so daß die Elektromagnetkupplung EK über die Schleifringe U an Spannung liegt und der Fliehkraftregler FL vom Motor M mitgenommen wird. Der Fliehkraftregler steuert nach Maßgabe der Drehzahländerung den Schleifkontakt Schl.K. des zusätzlichen Widerstandes W und verändert auf diese Weise den Ankerwiderstand derart, daß die Drehzahl praktisch konstant bleibt.
- Beim Übergang zu höherer Laufgeschwindigkeit der Maschine, bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel auf Stufe q. der Schaltwalze, wird die Elektromagnetkupplung stromlos gemacht und durch die Druckfeder D selbsttätig ausgelöst (s. Abb. i), wodurch der Fliehkraftregler FL- und damit auch der von ihm gesteuerte Schleifkontakt SchL.K. stillgesetzt wird. Im dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die Kupplung aus dem Elektromagneten EK und einem Rohhautrade R, das mit einer Eisenscheibe a armiert ist.
- Um nun von einer hohen Geschwindigkeit wieder auf die Einziehgeschwindigkeit zurückgehen zu können, ohne die Maschine stillsetzen zu müssen, ist im Nebenschluß zum Ankerstromkreis des Motors M ein Spannungsrelais SR eingeschaltet. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, liegt der Schalter des Spannungsrelais SR mit dem ElektromagnetenEK und dem SchaltwalzenkontaktV in Reihe, so daß die Elektromagnetkupplung außer durch den Kontroller auch noch durch das Relais SR beherrscht wird. Dieses Relais ist so abgestimmt, daß es auch bei Mindestspannung, die z. B. der Kontrollerstellung 2 entsprechen kann, seinen Anker sicher anzuziehen vermag. Aus dem Schaltbild ist ersichtlich, daß die Klemmenspannung des Spannungsrelais durch Vorschaltung der Ankerwiderstände ebenfalls geändert wird. Bei angezogenem Relaisanker ist der Stromkreis für die Magnetkupplung EK unterbrochen. Solange also der Kontroller auf einer höheren Schaltstellung als auf Stufe 2 steht, hält das Spannungsrelais den Anker angezogen und den Stromkreis der Magnetkupplung unterbrochen. Die Schaltung ist also derart, daß die Magnetkupplung durch das Relais eingeschaltet ist, wenn der Anker des Motors stromlos wird.
- Wird der Kontroller auf Einziehgeschwindigkeit (Stufen i bis 3) gestellt und der Anker an Spannung gelegt, so wird die Magnetkupplung EK so lange unter Strom bleiben, bis auf höheren Lauf übergegangen. wird. Das Relais SR zieht dann an und unterbricht den Stromkreis der Magnetkupplung. Auch während des höheren Laufes bleibt das Relais angezogen. Soll nun, beispielsweise zum Papierankleben, von der höchsten Geschwindigkeit der Maschine auf Einziehgeschwindigkeit zurückgegangen werden, so wird der Kontroller S in Stellung i gebracht. Durch Vorschaltung der Ankerwiderstände sinkt die Motordrehzahl und damit die Ankerspannung. Schließlich wird jene Spannung erreicht, bei der das Relais seinen Anker fallen läßt, wodurch dieser selbsttätig die Magnetkupplung Elf und damit den Einziehapparat einschaltet. Wird die Einziehgeschwindigkeit beim Zurückschalten nicht gewünscht, so kann durch Zurückdrehen der Schaltwalze auf Stellung o der Antrieb in bekannter Weise abgeschaltet werden. In diesem Falle wird zwar der Schalter des Relais SR auch geschlossen, jedoch kann die Kupplung EK nicht ansprechen, weil der Stromkreis am Kontroller auf Stellung o unterbrochen ist.
- Durch diese Anordnung wird erreicht, daß die-Magnetkupplung und damit derFliehkraftregler nicht in Tätigkeit gesetzt wird, bevor der Motor die für den Regler zulässige Höchstdrehzahl erreicht hat. Die Schaltwalze muß daher langsam aus der höheren Laufstellung in die angenommene Stellung 2 gebracht werden. Um nun den Arbeitsgang der Anordnung unabhängig von der Geschwindigkeit der Schaltwalzendrehung zu machen, kann das Spannungsrelais SR zweckmäßig mit einem einstellbaren Verzögerungskontakt versehen sein. Würde man bei Anwendung eines Verzögerungsrelais die Schaltwalze zu rasch von einer höheren Laufstellung auf die Stellung 2 bringen, so würde das Spannungsrelais dennoch seinen Anker nicht sofort freigeben, sondern dieser würde nach Maßgabe der Verzögerung erst nach einiger Zeit den Stromkreis der Kupplung schließen; diese Zeit kann aber leicht mit der Auslaufzeit der Maschine in Einklang gebracht werden.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätige Regeleinrichtung zum Gleichhalten der Einziehgeschwindigkeit von Rotationsdruckmaschinen mit elektrischem Einmotorenantrieb unter Verwendung eines Drehzahlreglers, der beim Überschreiten einer bestimmten Geschwindigkeit abgekuppelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß als Drehzahlregler ein Fliehkraftgeschwindigkeitsregler an sich bekannter Art von so großer Massenträgheit verwendet wird, daß er gegen geringe Geschwindigkeitsschwankungen unempfindlich ist und dadurch ein ruhiges Arbeiten gewährleistet.
- 2. Regelvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Regler beim Überschreiten einer festgelegten Geschwindigkeitsgrenze durch Unterbrechen des Stromkreises einer ihn beim Papiereinziehen mit dem Motor verbindenden elektromagnetischen Kupplung mittels der Schaltwalze o. dgl. abgekuppelt wird.
- 3. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektromagnetkupplung beim Zurückdrehen der Schaltwalze aus einer höheren Laufstellung in die Nullstellung nicht eingeschaltet wird. q..
- Anordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektromagnetkupplung beim Zurückdrehen der Schaltwalze aus einer höheren Lauf- in die Einziehstellung erst dann durch ein Spannungsrelais (SR) unter Strom gesetzt wird, wenn der Motor die Spannung, auf welche das Relais abgestimmt ist, und damit die Einziehdrehzahl erreicht hat, und daß beim Übergang von der Einziehdrehzahl in eine höhere Laufstellung das Spannungsrelais die 'Magnetkupplung selbsttätig ausschaltet.
- 5. Anordnung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß das Spannungsrelais (SR) mit einer Zeitverzögerung arbeitet.
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| DE524968C true DE524968C (de) | 1931-05-22 |
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| DESCH78938D Expired DE524968C (de) | 1926-05-22 | 1926-05-22 | Selbsttaetige Regelvorrichtung zum Gleichhalten der Einziehgeschwindigkeit von Rotationsdruckmaschinen mit elektrischem Einmotorenantrieb |
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1926
- 1926-05-22 DE DESCH78938D patent/DE524968C/de not_active Expired
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