DE424962C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Ein- und Ausschalten elektromotorisch oder elektromagnetisch angetriebener Wasserpumpen, Ventile, Schieber - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttaetigen Ein- und Ausschalten elektromotorisch oder elektromagnetisch angetriebener Wasserpumpen, Ventile, Schieber

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DE424962C
DE424962C DEB112655D DEB0112655D DE424962C DE 424962 C DE424962 C DE 424962C DE B112655 D DEB112655 D DE B112655D DE B0112655 D DEB0112655 D DE B0112655D DE 424962 C DE424962 C DE 424962C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D9/00Level control, e.g. controlling quantity of material stored in vessel
    • G05D9/12Level control, e.g. controlling quantity of material stored in vessel characterised by the use of electric means

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Description

Mit der Erfindung wird eine Vereinfachung des Gegenstandes des Hauptpatentes 376190 angestrebt und erreicht. Nach dem dort gemachten Vorschlage fanden Relais und von diesen nach einem in eirem Behälter angeordneten oberen und unteren Kontakt führende Verbindungsleitungen Anwendung, um je nach dem Höhenstande des im Behälter befindlichen zu überwachenden Flüssigkeitsspiegels bei Erreichung des unteren Kontakts eine Pumpe einzuschalten und diese bei Erreichung des oberen Kontaktes auszuschalten. Durch das Zusatzpatent 381011 ist bereits eine Vereinfachung insofern erreicht, als eines der im ursprünglichen Vorschlage benutzten Relais fortgefallen ist.
Mit vorliegender Erfindung ist nun eine weitere Vereinfachung angestrebt, und zwar soll an Stelle der beiden zu den erwähnten Kontakten führenden Verbindungsleitungen nur noch deren eine benötigt werden. Im Sinne nachstehend beschriebener Erfindung ist dieses Ziel erreicht, und es ist offensichtlich der erhebliche dadurch gegebene Vorteil darin zu erblicken, daß mit der Erfindung auszurüstende Anlagen, die- oft auf kilometerweite Strecken zu arbeiten haben, im Aufbau des Leitungsnetzes bedeutend billiger werden.
*) Früheres Zusatzpatent 381011.
424902
Da aber auch durch den nachstehend gemachten Vorschlag einer der bisher benutzten Kontakte in Fortfall kommt, so werden die Anlagen durch den Wegfall dieses Kontaktes auch entsprechend zuverlässiger. Ihre Lösung hat die gestellte Aufgabe darin gefunden, daß zwischen dem unteren Kontakt und dessen Verbindungsleitung mit dem Relais ein zum oberen Kontakt parallel liegender Widerstand angeordnet ist.
Die Abb. ι veranschaulicht den Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel. Zwischen dem Tiefkontakt T und der Verbindungsleitung nach dem Relais R ist ein verhältnismäßig hoher Widerstand W vorgeschaltet. Die Spule des Relais R, der Anker und der Vorschaltwiderstand W sind derart bemessen, daß das Relais R nicht die magnetische Kraft aufbringen kann, um den Anker aus seiner Ruhelage zu bewegen, wenn nur der Tiefkontakt T eingeschaltet ist, denn der Strom über E, über das Relais R, über den Widerstand W und den Tiefkontakt T über die Erde zurück zur Stromquelle besitzt durch den Widerstand feinen derartigen Spannungsabfall, daß die Erregung der Spule zum Anheben des Ankers nicht genügt. Wird dagegen der Höchstkontakt H von der leitenden Flüssigkeit berührt, so wird ein Stromverlauf von E über das Relais R, über den Höchstkontakt H und von hier über die Erde zurück zur Stromquelle hergestellt. Der beim vorhergehenden Zustand durch den Widerstand W hervorgerufene Spannungsabfall tritt jetzt nicht mehr in die Erscheinung, da dieser Widerstand jetzt parallel in dem Stromkreis liegt. Die Erregung des Relais R durch die volle Spannung wird so stark, daß der Anker des Relais R kräftig angezogen wird. Wird jetzt der Höchstkontakt H wieder geöffnet, so bleibt der Anker angezogen, da die Erregung der Spule über den Widerstand W und den Stromkreis über T jetzt genügt, um den Anker in der angezogenen Stellung mit Sicherheit festzuhalten. Wird schließlich der Stromkreis am Tiefkontakt T geöffnet, so wird das Relais R vollständig stromlos, und sein Anker fällt ab. Der Anker schließt und öffnet einen oder mehrere Kontakte b, je nachdem, ob durch das Relais ein größerer oder kleinerer Motor oder Magnetbetätigt werden soll. Das Anwendungsgebiet der Erfindung beschränkt sich deshalb nicht nur auf die Betätigung von Pumpen, sondem es können sinngemäß auch Ventile, Schieber geöffnet bzw. geschlossen werden. Außerdem ist hierdurch auch die Möglichkeit gegeben, Gasdrücke zu regulieren, indem man das Gas auf eine mit leitender Flüssigkeit gefüllte kommunizierende Röhre wirken läßt, in deren einem Schenkel die Kon take T und H angeordnet sind.
Abb. 2 zeigt den Fernschalter in einer Wasserhaltungsanlage, bei welcher zwei in verschiedenen Höhenlagen angeordnete Behalter 0 und U durch eine Rohrleitung und ein elektrisch gesteuertes Ventil verbunden sind. Der untere Behälter U soll gefüllt werden, sobald das Wasser in diesem unter den Stromauslöser t gesunken ist, und der Zufluß des Wassers soll abgestellt werden, sobald der Wasserspiegel den oberen Stromauslöser h erreicht. Dies geschieht in der bereits angegebenen Weise dadurch, daß der Fernschalter R den Stromkreis des Magneten Ma schaltet und hierdurch das Ventil V öffnet oder schließt.
Die Anordnung der Schaltung und der Elemente ist die gleiche wie bisher, nur daß an Stelle eines Motors ein Magnet getreten ist.
Abb. 3 zeigt die Fernregulierung einer Wehrschütze in Abhängigkeit vom Wasserspiegel. Die Regulierung des Wasserstandes durch die Wehrschütze macht es erforderlich, daß der Motor Mo sich einmal nach links und einmal nach rechts dreht. Dies wird mit Hilfe der bereits angegebenen Einrichtung dadurch erreicht, daß zwei Fernschalter R1 und R2 angeordnet werden. Jeder Fernschalter wird in bekannter Weise durch die zugehörigen Stromloser betätigt. Während der Fernschalter .R1 den Motor so schaltet, daß dieser nach einer Richtung läuft, so wird beim Fernschalter R„ eine Phase des Motors Mo vertauscht, so daß dieser beim Schalten nach der entgegengesetzten Richtung läuft. Zur Vermeidung von Kurzschlüssen besitzt der Fernschalter R2 noch einen Verriegelungskontakt, welcher verhindert, daß die Schalter R1 und R.2 zu gleicher Zeit eingeschaltet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum selbsttätigen Ein- und Ausschalten elektromotorisch oder elektromagnetisch angetriebener, Wasser oder andere leitende Flüssigkeiten fördernder Pumpen, Durchfluß gestattender Ventile, Schieber nach Patent 376190, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Tiefkontakt (T) und dem Verbindungspunkt der einzigen zum Relais (R) führenden Leitung mit dem Höchstkontakt (H) ein Widerstand (W) angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEB112655D 1924-02-08 1924-02-08 Vorrichtung zum selbsttaetigen Ein- und Ausschalten elektromotorisch oder elektromagnetisch angetriebener Wasserpumpen, Ventile, Schieber Expired DE424962C (de)

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