DE255307C - - Google Patents

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DE255307C
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piston
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hydraulic pressure
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
    • B61L5/12Visible signals
    • B61L5/14Form signals, e.g. semaphore arms
    • B61L5/16Local operating mechanisms for form signals
    • B61L5/167Local operating mechanisms for form signals using electrically controlled fluid-pressure operated driving means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Verstellen von Signalen u. dgl. im Eisenbahnbetriebe. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß für jedes zu stellende Signal eine hydraulische Druckvorrichtung und eine den Druck erzeugende umlaufende, durch einen elektrischen Strom in Tätigkeit gesetzte Pumpe mit einer die Umkehr der Pumpenbewegung entbehrlich machenden Umgehungsleitung
ίο und einem diese selbsttätig abschließenden oder freigebenden Organ angeordnet ist.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung in drei verschiedenen Lagen (zwei Endlagen und einer Arbeitslage) dargestellt, bei der eine Vorrichtung, die eine Umkehr der Stellbewegung in jeder Zwischenlage ermöglicht, Verwendung findet.
Durch Umlegen eines Stellschalters t aus der Lage nach Fig. 1 in die nach Fig. 2 wird zunächst die geerdete Stromleitung m1 eines Magneten m geschlossen, der Magnet also erregt. Dieser zieht seinen Anker m% an und schließt dadurch mit Hilfe einer mit dem Anker verbundenen Kontaktbrücke' m3 einen Kontakt k, der in einer über den Stellschalter t geführten und durch diesen vorher bereitgelegten Arbeitsleituhg «4, a1, a3 des Elektromotors α angeordnet ist. Mit dem Motor a, der hierdurch in Gang gesetzt wird, ist eine Pumpe p gekuppelt, die immer nur in einer Richtung umläuft und deren beide Seiten (die Saug- und die Druckseite) abwechselnd mit den beiden Kolbenseiten eines hydraulischen Motors 0, o1 in Verbindung gesetzt werden können, und zwar durch einen Drehschieber (Mehrweghahn) s. Dieser Schieber s ist durch einen Lenker s1 mit einem auf der Drehachse mi des Ankers m2 befestigten Arm m5 so verbunden, daß beim Anziehen des Ankers (Fig. 2) der Schieber s aus der Lage nach Fig. 1 in die nach Fig. 2 gedreht wird, in der er das Druckrohr p1 der Pumpe p durch die Kanäle p2,p3 mit der Unterseite des stehenden Druckkolbens 0 verbindet und die Oberseite dieses Kolbens ο an die Saugseite der Pumpe p oder an einen dieser vorgeschalteten Flüssigkeitsbehälter b anschließt. Hierbei wird die Abschlußklappe η aus der Lage nach Fig. 1 in die Lage nach Fig. 2 gebracht. Auf diese Weise bewegt die vom Elektromotor α in Gang gesetzte Pumpe p den hydraulischen Kolben 0 aufwärts, mit dessen Kolbenstange o2 das bekannte Flügelsignal c so verbunden ist, daß es am Ende der Kolbenaufwärtsbewegung die .Fahrtlage erreicht (Fig. 3). In dieser Lage verharrt das Signal, da die nur in einer Richtung drehbare Pumpe p ein Rückströmen der unteren Kolbenflüssigkeit und damit das Herabsinken des mit dem Signal c in Bewegungszusammenhang stehenden Kolbens 0 verhindert.
Wenn jetzt der Bedienende den Stellschalter t aus der Kontaktlage nach Fig. 3 entfernt, oder wenn der Stromkreis des Magneten m auf andere Weise unterbrochen wird, so wird infolge der Öffnung des Kontaktes tx dem Magneten m der Strom entzogen. Der Anker m2 fällt unter Feder- und Gewichtswirkung herab und dreht dabei den Schieber s in die Lage nach Fig. ι zurück, die in Fig. 3 punktiert angedeutet ist. Die von dem Kolben 0 be-
lastete Flüssigkeit strömt alsdann durch den Kanal p3 und den Schieber s in den Behälter b und von diesem aus in einen die beiden Pumpenseiten unmittelbar verbindenden Kanal z. In diesem legt sie die frei schwebende, von dem Druckwasser der arbeitenden Pumpe p aufgerichtete, jetzt aber unbelastete Abschlußklappe υ in die Lage nach Fig. ι um und strömt alsdann weiter durch den Kanal p 2, die zweite
ίο Bohrung des Schiebers s und den Kanal p* über den Kolben o, so daß dieser in seine Tieflage (Fig. i) herabsinkt und dabei das Signal c auf Halt zurückstellt.
Auch kann die Rückstellung des Signals zwangläufig herbeigeführt werden, indem der Stellschalter t in die Kontaktlage nach Fig. 1 gebracht wird, wodurch ein neuer Stromkreis über die Leitung «2 und den Kontakt geschlossen und die Pumpe wieder in Gang gesetzt wird.
Für eine erneute Signalstellung ist nur das Umlegen des Schalters t aus der Lage nach Fig. ι in die nach Fig. 2 nötig, worauf die von der Pumpe p in den Druckkanal p1 gedrückte Flüssigkeit die Klappe ν aufrichtet, d. h. den Hilfskanal (Umgehungsleitung) ζ verschließt und den hydraulischen Kolben 0 hebt. Die verwendete Flüssigkeit (Wasser, öl 0. dgl.) bewegt sich dabei in geschlossener Kreisbahn, so daß außer der erstmaligen Füllmenge keine weitere Flüssigkeit erforderlich ist.
Gegenüber den bekannten Weichen- und Signalstellvorrichtungen mit Rohrleitungen zwischen einer zentralen Krafterzeugungsstelle und den umzustellenden Betriebsvorrichtungen bietet die beschriebene Anordnung, die für jede Weiche oder jedes Signal eine eigene Druckerzeugungsvorrichtung (Pumpe p) besitzt, den Vorteil, daß die an Beschaffungskosten, Raumbedarf und Unterhaltungsarbeit bedeutende Ansprüche stellenden Rohrleitungen wegfallen. Die Leitung m1 des Magneten m, der sowohl zum Einschalten des Motorstromkreises a1 als auch zum Umstellen des Schiebers s dient, kann gleichzeitig als Kontroileitung benutzt werden, bei deren Unterbrechung der Anker m2 abfällt, das Signal selbsttätig in die Haltlage kommt und jede Stellungsmöglichkeit beseitigt wird. Außerdem ersetzt der Magnet m die übliehe elektrische Auslösevorrichtung, wie sie bei mechanisch oder sonstwie gestellten Signalen üblich ist.
In der schematisch gezeichneten Ausführung ist eine Einrichtung vorgesehen, die in jeder Bewegungsphase das Zurücklegen des Signals ermöglicht. Zu diesem Zwecke sind die beiden an die Stromleitung α4 anschaltbaren Abschnitte a1, «2 der Motorleitung a3 über Kontakte χ und y geführt, deren Schalthebel x1 und y1 durch eine Feder u verbunden sind, die die Schließung beider Kontakte ständig erstrebt. An der Kolbenstange o2 des hydraulischen Motors 0, o1 ist ein Anschlag o3 so angeordnet, daß er bei der Anfangslage (Ruhestellung, Fig. 1) des Kolbens 0 den Kontakthebel y1 entgegen dem Zuge der Feder u geöffnet hält, ihn dagegen sofort nach begonnener Kolbenbewegung freigibt (Fig. 2). Der Hebel x1 ist mit Beziehung auf den wandernden Kolbenanschlag o3 als Spiegelbild des Hebels y1 angeordnet, d. h. der Anschlag o3 öffnet bei der oberen Endlage des Kolbens 0 (Fig. 3) den Kontakt x, gibt den Hebel x1 aber sofort nach begonnener Rückwärtsbewegung wieder frei. Durch die Freigabe der Kontakthebel x1 und y1 wird in jedem Falle die für die jeweilige Rückholung des Signals dienende Leitung a1 oder a2 in bekannter Weise bereitgelegt, so daß die Rückholung in jeder Bewegungsphase erfolgen kann. Durch die Unterbrechung des Kontaktes χ am Ende der Aufwärtsbewegung des hydraulischen Motors, d. h. der Signalstellung auf Fahrt, wird der Motor α stillgesetzt, da seine Leitung a1, a3 über den Kontakt χ geführt ist.

Claims (2)

85 Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zur Verstellung von Signalen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß für jedes zu stellende Signal 0. dgl. eine hydraulische Druckvorrichtung (0) und eine den Druck erzeugende umlaufende, durch einen 'elektrischen Strom in Tätigkeit gesetzte Pumpe (ρ) mit einer die Umkehr der Pumpenbewegung entbehrlich machenden Umgehungsleitung (z) und einem diese selbsttätig abschließenden oder freigebenden Organ (v) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsteuerung (s) der hydraulischen Druckvorrichtung (0) und die Schließung des die hydraulische Druckvorrichtung (0) in Gang setzenden Stromes (Kontakt k) durch ein und dieselbe Vorrichtung (Magnet m) geschieht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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