DE522580C - Durch Lochstreifen gesteuerter Schnellsender - Google Patents

Durch Lochstreifen gesteuerter Schnellsender

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DE522580C
DE522580C DEI26156D DEI0026156D DE522580C DE 522580 C DE522580 C DE 522580C DE I26156 D DEI26156 D DE I26156D DE I0026156 D DEI0026156 D DE I0026156D DE 522580 C DE522580 C DE 522580C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L15/00Apparatus or local circuits for transmitting or receiving dot-and-dash codes, e.g. Morse code
    • H04L15/04Apparatus or circuits at the transmitting end
    • H04L15/18Automatic transmitters, e.g. controlled by perforated tape

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Signalsender mit Lochstreifensteuerung. Es hat sich gezeigt, daß der bei Unterseekabeln gewöhnlich benutzte Wheatstone-Sender bei den zur Zeit auf fortlaufend belasteten Kabeln erzielten Geschwindigkeiten ungeeignet ist. Eine der Hauptschwierigkeiten beim Betriebe dieser Sender bei hohen Geschwindigkeiten ist, daß die Kontakte in der Ruhestellung versagen, ehe das Senden vor sich geht. Hierdurch werden aber Verstümmelungen und Verzerrungen der Signalstromstöße hervorgerufen. Die Erfahrung hat gezeigt, daß. das Versagen der Sender auf die Schnelligkeit zurückzuführen ist, mit welcher sich die kontaktsteuernden Glieder bewegen müssen. Da. die Zeit, die zur Verfügung steht, nicht ausreicht, um die durch den Streifen gesteuerten Teile in und außer Eingriff mit den Lochungen im Streifen zu bringen, wird der Streifen zerrissen, woraus sich ein Absenden unrichtiger Signale ergibt.
In bekannten Apparaten der erwähnten Art sind die Auswahlglieder in einer sich drehenden Trommel angeordnet und ragen gewöhnlich unter der Einwirkung von Federn von dem Trommelumfang heraus. Die Lochungen im Streifen bewirken, daß einige Glieder nach außen ragen und bewirken, daß die ihnen zugeordneten Kontakte Signale aussenden, während andere Glieder durch die nicht gelochten Teile des Streifens in die Trommel hineingepreßt werden und dadurch verhindern, daß die ihnen zugeordneten Kon-
takte Signale aussenden. Bei diesen Apparaten muß der Streifen die volle Bewegung dei· Glieder gegen die Einwirkung ihrer Feder besorgen und muß die nicht zu betätigenden Glieder für längere Zeiträume eingedrückt halten, während das Aussenden von Signalen durch die nach außen ragenden Glieder bewirkt wird.
Gemäß der Erfindung werden durch die Lochungen Einstellglieder gesteuert, die auf Zwischenelemente einwirken, welche die Steuerung der Kontakte hervorrufen und welche bis zur später erfolgenden Sendung die Kontakte in Arbeitslage halten. Diese Einstellglieder üben erfindungsgemäß nur bei Beginn der Einstellung durch den Streifen einen Druck auf den Streifen aus. Ferner sind erfindungsgemäß die Einstellglieder an einer beweglichen Trommel angeordnet, an welcher der Streifen tangential vorbeiläuft. Das Senden eines Stromimpulses erfolgt durch die gemeinsame Wirkung eines in eine Lochung des Streifens eingreifenden und eines gegen einen ungelochten Teil des Streifens anliegenden Teiles.
Durch diese Mittel und durch andere Maßnahmen, die weiter unten beschrieben werden, wird ein Lochstreifensender geschaffen, der bei hohen Geschwindigkeiten zuverlässig arbeitet und bei. dem eine unzulässige Abnutzung des Lochstreifens verhindert wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt, in welcher
Abb. ι einen Sender gemäß der Erfindung, teilweise im Schnitt, zeigt.
Abb. 2 ist eine von links der Abb. 1 gesehene Seitenansicht.
Abb. 3 zeigt schematisch die Stromkreisverbindungen des Senders.
Abb. 4 und S sind Einzelansichten der zum Einstellen der Kontaktteile dienenden Einrichtungen.
Gemäß. Abb. ι ist ein kreisförmiger Block 7 an einer WeUe 5 befestigt, die von einem Motor 6 fortgesetzt angetrieben wird. Der Block 7 ist mit Schlitzen versehen, die in passenden Abständen voneinander liegen und bei der hier gezeigten Ausführungsform vierundsechzig zählen. In jedem Schlitz ist ein U-förmiges Stück 10 angebracht. Diese Stücke 10 werden siämtlich durch eine kreisförmige Scheibe 11 an ihrem Platz gehalten, die mit Vorsprüngen 11" versehen ist, welche in Aussparungen ίο·* in den Stücken 10 hineingreifen. In den senkrechten und waagerechten Teilen jedes Körpers 10 sind zwei Hebel 14 und 15 drehbar angebracht. Jeder Hebel 14 wirkt mit einem Hebel 15 in einer näher zu beschreibenden Weise zusammen.
Auf der Welle 5 sitzt auch eine sich ständig mit dieser drehende hohle Trommel 17, auf deren Umfang Vorsprünge 18 angeordnet sind, die durch Förderlöcher in einem Streifentisch hindurchragen und in die Förderlöcher eines vorgelochten Streifens 43 eingreifen. In der Trommel 17, zu beiden Seiten der Vorsprünge oder Nasen 18, sind Löcher 19, 20 vorgesehen. Die Trommel 17 ist nach rechts offen, und die Enden der Hebel 14 ragen in den hohlen Teil der Trommel hinein und haben rund herum Vorsprünge 21, die bei einer gegebenen Stellung der Hebel 14 durch die Löcher 19 und 20 hindurchtreten, die in der Trommel 17 angeordnet sind. Einige der Hebel 14 greifen in die Löcher links von den Nasen 18 ein, während andere in die Löcher rechts davon eingreifen. Die Enden der Glieder 14 sind abwechselnd so gebogen, wie in Abb. 1 in gestrichelten Linien gezeigt, damit die Vorsprünge 21 in die richtigen Eingriffsstellungen gebracht werden. Der Streifen .43 wird mittels einer Druckrolle 44 gegen den Tisch 42 gepreßt. Die Druckrolle 44 ist an einem Arm 45 (Abb. 2) befestigt, der drehbar an einem Ständer 46 sitzt und dadurch die Bewegung der Druckrolle 44 erlaubt, wenn ein neuer Streifen eingesetzt werden soll. Die Druckrolle 44 hat eine mittlere Aussparung 47, die die freie Bewegung der Vorsprünge 18 an der Trommel 17 ermöglicht. An beiden Seiten der Aussparung oder Nut 47 sind ähnliche Nuten 48, 49 vorgesehen, in welche die Vorsprünge 21 der Hebel 14 hineinragen, die mit Lochungen im Streifen 43 in Eingriff gekommen sind und nicht durch Berührung mit einem nicht gelochten Teil des Streifens bewegt worden sind.
Auf dem Block 7 sitzt weiter eine Röhre 23 aus Isoliermaterial, an welcher zwei fortlaufend leitende Ringe 24, 25 befestigt sind, von denen jeder vierundsechzig Kontaktschrauben 26., 27 besitzt. Mit jedem Kontaktschraubenpaar 26, 27 wirkt eine Kontaktfeder 29 zusamm'en, die durch eine Öffnung in der Röhre 23 hindurchragt und mit einem Halteteil 30 aus Isolationsmaterial sitzt. Auf der linken Seite des Ringes 24 und an der Röhre 23 befestigt, sitzen drei in Segmente geteilte Ringe 32, 43 und 35. Jeder dieser Ringe besitzt zweiunddreißig Segmente in gleichem Abstande voneinander. Aufeinanderfolgende Kontaktfedern 29 sind abwechselnd mit Segmenten der Ringe 32 und 34 verbunden, wie aus Abb. 3 ersichtlich. Die Federkontakte 29 sind durch Kontaktstreif en 31 mit den zugehörigen Segmenten dieser Ringe verbunden.
In jedem der drehbaren Hebel15 ist ein Einschnitt 37 vorgesehen, in welchen das Ende des zugehörigen Hebels 14 unter Einwirkung einer für jedes Hebelpaar angeordneten Feder 38 hineingleiten kann. Die Federn 38 sind an den Hebeln 14 und 15 in solchen Abständen von ihren Drehpunkten befestigt, und die Schrägen, wo die Hebel eingreifen, sind derart, daß der Hebel 14, wenn die Hebel sich in der in Abb. 1 gezeigten Lage befinden (d. h. mit den Schrägflächen in Eingriff miteinander), ein geringes Bestreben hat, sich entgegen dem Uhrzeiger zu bewegen. Wird aber der Hebel 15 im Sinne des Uhrzeigers mittels der unten beschriebenen Einrichtungen bewegt, so wird die Feder 38 den Hebel 14 ebenfalls im Sinne des Uhrzeigers in die in Abb. 4 gezeigte Stellung bewegen.
Die Auswahl der Hebel 14, mittels welcher die Signale gesandt werden sollen, geschieht durch die Lochungen im Streifen 43, der vorher entsprechend den abzusendenden Mitteilungen gelocht worden ist. Dieser Streifen kann von der gewöhnlich bei Kabelsendern benutzten Art sein. Gewöhnlich ragen die Vorsprünge 21 der Hebel 14 durch die Löcher 19, 20 der Trommel, und die Hebel 14 und 1S sind im Eingriff, wie in Abb. 4 gezeigt. Kommt aber eine ungelochte Streifenfläche in Anlage gegen den Vorsprung 21 eines Hebels 14, so wird dieser Hebel niedergedrückt. Es ist ersichtlich, daß ein ganz geringes Niederdrücken des Vorsprunges 21 den Hebel 14 drehen und sein oberes Ende aus der in Abb. 4 gezeigten Stellung so weit nach links drehen wird, daß die Schrägflächen miteinander in Eingriff kommen, wenn die Hebel 14, 15 in die in Abb. 1 gezeigte Stellung einschnappen. Die Wirkung hiervon ist, daß der vom Hebel 15 getragene isolierte Teil 39 gegen die Kontaktfeder 29 drückt und diese in Eingriff mit der entsprechenden Kontakt'
schraube 26 bringt. Die Hebel werden durch die Feder 38 in der in Abb. 1 gezeigten Stellung gehalten, bis sie durch die unten beschriebenen Mittel ausgelöst werden.
Wie in Abb. 5 gezeigt, ragt ein Ende jedes der drehbar gelagerten Hebel in einen Schlitz 9 hinein, von welchem eine Anzahl im Block 7 vorgesehen sind. Mit den Enden der Hebel 15 wirkt ein Schuh 53 zusammen, der das Auslösemittel für die Hebel bildet. Der Schuh 53 ist an der Grundplatte des Senders befestigt und ist derart im Verhältnis zu den Hebeln 15 angeordnet, daß diese von dem Schuh ergriffen werden, ehe die entsprechenden Vorsprünge 21 die Stellung erreichen, in welcher sie von dem Streifen ausgewählt werden. Die Vorspränge 21 ragen deshalb nach außen, wenn sie den Streifen erreichen; die Hebel 14 und 15 nehmen die in Abb. 4 gezeigte Stellung ein, und die Federkontakte 29 haben mit den Punkten 27 Berührung.
Nach Abb. 3 stehen die Ringe 24 und 25 mit den Bürsten 54 bzw. 55 in Eingriff.
Die Bürsten sind fest, während die Ringe 24, 25 sich ständig drehen. Die Segmentringe 32, 34 und 35 stehen ebenfalls mit festen Bürsten 58, 59 und 65 in Kontakt, von welchen die letzteren unmittelbar mit dem Kabel 66 oder mit einem anderen Signalstromkreis verbunden ist. Mit den Segmenten des Ringes 35 stellen weiter Bürsten 60 und 62 in Eingriff, die voneinander isoliert sind und auf einem beweglichen Teil 61 sitzen. An diesem Teil ist ein Zeiger 63 befestigt, der mit einer Skala 64 zusammenarbeitet und ein rasches Ablesen der Einstellung des Teiles 61 ermöglicht. Die Bürsten 60 und 62 sind genau um ein Segment voneinander entfernt, und die Bürste 60 ist an die Bürste 59 angeschlossen, während die Bürste 62 unmittelbar geerdet ist. Die Segmente des Ringes 35 sind abwechselnd elektrisch zu Gruppen verbunden, die mit den Bürsten 60 und 62 die Zeitdauer bestimmen, für die der Sender an das Kabel 66 angeschlossen sein soll. Mit anderen Worten: die Segmente und die Bürsten 60 und 62 sind derart eingerichtet, daß sie eine Änderung des Betrages der Signalbegrenzung ermögliehen.
Für jeden Kontaktteil 29 ist ein entsprechender Hebel 14 vorhanden. Benachbarte Federn 29 sind mit entgegengesetzten oder entsprechenden Segmenten des Ringes 32 bzw. 34 verbunden, und es soll angenommen werden, daß der unterste Kontakt 29 (Abb. 3') dem in Abb. 1 vollständig gezeigten Hebel 14 entspricht, während Kontakt 29' dem hintenliegenden Hebel 14 entspricht, von welchem nur der Vorsprung in Abb. 1 sichtbar ist. Der Vorsprung 21 ist gehoben bzw. ragt nach außen, und wenn die linke Seite des Streifens (Abb. 1) die Strichlochungen besitzt und die andere Seite die Punktlochungen trägt, so senden die beiden unteren Kontakte 29, 29' in Abb. 3 ein Strichsignal. Die beiden nächsten Kontakte nach oben stellen einen Zwischenraum dar, die beiden nächsten einen Strich und die beiden obersten einen Punkt.
Die Wirkungsweise des Senders soll jetzt beschrieben werden. Es sei angenommen, daß die Kontakte 29 ihre Ruhestellung einnehmen, d. h. mit den Kontaktschrauben 27 in Berührung stehen, daß die Hebel 14 und 15 die in Abb. 4 gezeigte Stellung einnehmen und daß der Vorsprung 21 der Teile 14 durch die Öffnungen in der Trommel 17 hindurchtritt. Wie aus Abb. 3 ersichtlich, kann der Strom aus der Batterie 56 nicht durchfließen, wenn sämtliche Kontaktfedern 29 mit den Kontaktschrauben 27 in Berührung stehen. Wenn aber ein ungelochter Teil des Streifens 43 sich gegen den Vorsprung 21 eines der Hebel 14 legt und dieser durch seine Drehung den zugehörigen Teil 15 bewegt, mit der Folge, daß der Kontaktteil 29 (s. Abb. 1) nach links gedrückt wird, während ein Loch an der anderen Seite des Streifens mit dem benachbarten Vorsprung 21 in Eingriff gelangt und diesen herausragen läßt, so kommt ein Stromkreis zustande von Erde zur Bürste 58, durch das angeschaltete Segment des Ringes 32, Kontakt 29', Kontaktschraube 27', Bürste 55, Batterie 56, Bürste 54, Kontaktschraube 26, Kontaktkörper 29, Segment des Ringes 34, Bürste 59, Bürste 60, das angeschaltete Segment des Ringes 3 5, das hiermit verbundene Segment und Bürste 65 zum Kabel oder Leitung 66. Nun sei angenommen, daß der eben beschriebene Zustand durch das Vorhandensein einer Strichsignallochung in dem Streifen 43 zustande gekommen ist. Gleichzeitig wird der Streifen 43 mittels eines Punktsignals auf der anderen Seite des Streifens die Kontaktteile 29 und 29' in entgegengesetztem Sinne betätigen, so daß eine andere Strompolarität in die Leitung oder Kabel hineintritt. Es muß beachtet werden, daß die Einstellung der Kontaktteile 29 in Übereinstimmung mit den zur Wirkung kommenden Lochungen des Streifens 43 etwas früher erfolgt als das Aufdrücken der durch die Einstellung hervorgerufenen Signalstromstöße auf die Leitung oder das Kabel 66. Diese besondere Wirkung wird durch die Lage der Bürste no 59 zu den jedem der Kontaktglieder 29 zugeordneten Segmenten hervorgerufen. Dadurch, daß die Kontaktglieder 29 ausgewählt werden, kurz bevor das Senden stattfindet, hat das Klappern usw. schon aufgehört, wenn das Senden anfängt, weshalb eine Verzerrung der Signale beim Senden selbst ausgeschlossen ist.
Der segmentierte Ring 3 5, dessen Segmente elektrisch in Gruppen miteinander verbunden sind, bildet mit seinen Bürsten Mittel, um die Länge der dem Kabel 66 zugeführten Stromstöße zu ändern. Die Bürsten 60 und 62 sind, wie erwähnt, auf einem beweglichen Teil 61 angeordnet, und zwar in einem Abstand voneinander, der gleich der Länge eines Segmentes, beispielsweise des Segmentes 67, des segmentierten Ringes 3 5 ist. Wenn die Bürste 60 derart eingestellt wird, daß sie Segment 67 gerade in dem Augenblick berührt, in welchem die Bürste auf das nächste Segment übergeht, so wird das Kabel 66 mit dem Sendekreis für ein Zeitintervall verbunden werden, das dem Zeitintervall einer Schrittlänge des segmentierten Ringes 35 gleich ist. Während dieser Zeit wird die geerdete Bürste 62 nicht mit dem Kabel 66 elektrisch verbunden. Das in dieser Weise dem Kabel aufgedrückte Signal besitzt die volle Länge.
Wird die Stellung der Bürsten 60 und 62 geändert, indem der Teil 61 derart bewegt wird, daß die Bürste 60 das Segment 68 berührt in dem Augenblick, in welchem die Bürste 65 auf das nächste Segment übergeht, so wird die Stromstoßlänge gleich Null. Es ist selbstverständlich, daß die Bürste 60 auch in andere Stellungen als die obenerwähnten Grenzstellungeii gebracht werden kann, und daß es hierdurch möglich ist, die Länge der Stromstöße, die der Leitung oder dem Kabel zugeführt werden, zu ändern, die von der Verschiebung der Bürste 60 im 'Verhältnis zur feststehenden Bürste 65 abhängig sind.
Dieses besondere Verfahren weist u. a. den Vorteil auf, daß die Verschiebung herbeigeführt werden kann, wenn der Sender im Betrieb ist.
Wie erwähnt, ist eine zweckmäßige Skala 64 vorgesehen, mittels welcher die Einstellung der Bürsten 60 und 62 und die Stromstoßdauer genau angezeigt werden kann. Nach der Abgabe der Stromstöße an das Kabel in Übereinstimmung mit der Betätigung der Kontaktglieder 29 gelangen die freien Enden der Hebel 15 in Eingriff mit dem Kontaktschuh 53, worauf jeder vorhergeschaltete Hebel ausgelöst wird und in Ruhestellung zurückkehrt, d. h. eine Stellung einnimmt, in welcher der Vorsprung 21 des zugeordneten Hebels 14 durch die Öffnungen in der Trommel 17 hervorragt.
Der Grundgedanke der Erfindung ist nicht an die beschriebene oder in der Zeichnung 'gezeigte Ausführungsform gebunden, sondern ist in den nachfolgenden Ansprüchen ausgedrückt.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Durch Lochstreifengesteuerter Schnellsender, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Lochungen über Einstellglieder gesteuerte Zwischenglieder und durch diese ihnen zugeordnete, einem jeden Zeichen besondere Kontakte eingestellt werden, die bis zur später erfolgenden Sendung durch die Zwischenglieder in ihrer Lage (Arbeits- Oder Ruhelage) gehalten werden.
2. Schnellsender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellglieder nur beim Beginn der Einstellung durch den Streifen einen Druck auf den Streif en ausüben.
3. Schnellsender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellglieder in einer beweglichen Trommel angeordnet sind, an welcher der Streifen tangential vorbeiläuft.
4. Schnellsender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Senden eines Stromimpulses durch die gemeinsame Wirkung eines in eine Lochung des Streifens eingreifenden und eines gegen einen ungelochten Teil des Streifens anliegenden Teiles erfolgt.
5. Schnellsender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dauer eines Stromimpulses durch Kontaktscheiben bestimmt wird, deren Kontakte über verstellbare Bürsten zwischen den durch den Lochstreifensender ausgewählten Kontakten und dem Kabel liegen. ■ ■
6. Schnellsender nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung der Stromimpulsdauer eine gerade Anzahl von in Kreisform angeordneten, abwechselnd elektrisch miteinander verbundenen Segmenten verwendet wird, über die ein Paar von Bürsten in unveränderter Stellung zueinander gleitet, die derart geschaltet sind, daß eine Bürste dauernd geerdet und die zweite mit dem Sender verbunden ist, während beide Bürsten auf 105, den Kontakten gemeinsam einstellbar zu einer dritten, die gleichen Kontakte bestreichenden, mit der Leitung verbundenen Bürste bewegt werden können.
7. Schnellsender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Streifen gesteuerten Elemente Hebel steuern, die unter Wirkung einer Feder in ihren jeweiligen Lagen festgestellt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEI26156D 1925-05-10 1925-05-10 Durch Lochstreifen gesteuerter Schnellsender Expired DE522580C (de)

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