DE514658C - Nach einem Mehrfachalphabet arbeitender kombinierter Telegraphensender und Locher mit Tastatur, dessen Sender mittels Waehlerschienen auf UEbertragungshebel einwirkt, die, nacheinander durch ein absatzweise umlaufendes Kurvenscheibenaggregat gesteuert, den Sendekontakt umlegen - Google Patents

Nach einem Mehrfachalphabet arbeitender kombinierter Telegraphensender und Locher mit Tastatur, dessen Sender mittels Waehlerschienen auf UEbertragungshebel einwirkt, die, nacheinander durch ein absatzweise umlaufendes Kurvenscheibenaggregat gesteuert, den Sendekontakt umlegen

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DE514658C DEC38632D DEC0038632D DE514658C DE 514658 C DE514658 C DE 514658C DE C38632 D DEC38632 D DE C38632D DE C0038632 D DEC0038632 D DE C0038632D DE 514658 C DE514658 C DE 514658C
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf kombinierte Telegraphensender und Locher, die nach Mehrfachalphabeten arbeiten und von einer Tastatur gesteuert werden.
Es ist, wie bekannt, mit verschiedenen Vorteilen verbunden, Apparate der obenerwähnten Art zu verwenden, wenn die Belastung einer Leitung starken Schwankungen ausgesetzt ist. Wenn nur wenige Mitteilungen zu übersenden sind, kann mit der Tastatur direkt gearbeitet werden. Ist aber die Leitung so stark besetzt, daß die zu übertragenden Mitteilungen die Kapazität der Tastatur übersteigen, so ist es zweckmäßig, einen Streifensender zu verwenden, der bekanntlich mit größerer Geschwindigkeit arbeitet als ein Tastensender. Der Streifen kann in diesem Falle mittels eines oder mehrerer Locher gelocht werden. In Apparaten der hier behandelten Art kann die Tastatur benutzt
ao werden, um Signale der Leitung direkt aufzudrücken oder einen bestimmten Schlüssel zu lochen.
Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit Telegraphenapparaten, deren Sender mittels
Wählerschienen auf Übertragungshebel einwirken, die, nacheinander durch ein absatzweise umlaufendes Kurvenscheibenaggregat gesteuert, den Sendekontakt umlegen. Apparate dieser Art sind gemäß der Erfindung derart eingerichtet, daß beim Herunterdrücken einer Taste ein Teil der Wählerschienen zum Steuern des Sendekontaktes benutzt werden kann, während der andere Teil als Stanzstempel zum Lochen eines Streifens dienen kann. Ein Apparat kann selbstverständlich dazu benutzt werden, gleichzeitig Signale zu senden und einen Streifen zu lochen, aber in der Praxis wird im allgemeinen nur entweder das eine oder das andere stattfinden.
Andere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der weiteren Beschreibung.
In der Zeichnung ist ein Apparat gemäß der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Abb. ι ist eine Ansicht derjenigen Teile eines kombinierten Signalsenders und Bandlochers gemäß der Erfindung, die zum Verständnis der Erfindung erforderlich sind.
Abb. 2 ist ein entsprechender Grundriß und Abb. 3 eine Seitenansicht.
Abb. 4 ist ein Schnitt nach IV-IV der Abb. 2.
ίο
Abb. 5 ist eine Seitenansicht eines von dem ganzen Apparat abgenommenen Teils von rechts gesehen, und
Abb. 6 ist ein entsprechender Grundriß. Abb. 7 ist eine Seitenansicht der vereinigten Kurvenscheiben des Apparats.
Abb. 8 zeigt die Kurvenscheibenvereinigung in einem größeren Maßstabe und teils im Schnitt.
Abb. 8 a ist eine Seitenansicht der Abb. 8. Abb. 9 zeigt den Kurvenscheibensatz vor der Vereinigung.
Abb. io ist eine Ansicht eines Teils des Apparats.
Abb. 11 und 12 sind Ansichten anderer Teile des Apparats.
Abb. 13 ist ein senkrechter Schnitt durch einen Teil der Abb. 4.
Abb. 14 zeigt schaubildlich Vorrichtungen zum Ändern der Förderbewegung des zu lochenden Bandes.
Abb. 15 ist eine Ansicht eines Teils der Vorrichtung zum Lochen des Bandes, die sich in Abb. ι links befindet, von rechts gesehen. Bei einem Apparat, wie er auf der Zeichnung dargestellt ist, bei dem man Geh-Steh-Signale und fünf Wählersignale verwendet, ist ein Satz von sechs beweglichen Schienen 1,2,3,4,5 und 6 vorgesehen, von denen fünf, nämlich 1 bis 5 einschließlich, mit Einschnitten versehene Wählerschienen sind, während die sechste Schiene 6 dazu verwendet wird, irgendeine der Tastenstangen 7, wenn diese durch eine Taste 7a heruntergedrückt worden sind, gegen Rückkehrbewegungen festzuhalten bis das Stehsignal erzeugt worden ist. Die Wählerschienen 1 bis 5 sind, wie in Abb. 2 gezeigt, verschieden lang und so angeordnet, daß außerhalb der Normallage, wenn sie entgegen der Wirkung ihrer Federn 8 durch die vom Motor angetriebene Rückziehstange 9, die auf einen Anschlag ga jeder Schiene einwirkt, nach links gezogen werden, jede Wählerschiene an einem Ende, in dem dargestellten Ausführungsbeispiel das linke Ende, in einer für alle Schienen gemeinsamen Ebene endet, während die entgegengesetzten Enden der Schienen sich beinahe so weit erstrecken, daß sie in die Bewegungsbahn einer entsprechenden Anzahl Hebeln, 12, 13, 14,15 hineinragen, die senkrecht zu den Wählerschienen angeordnet sind. Diese Hebel 11 bis 15 sind ebenfalls verschieden lang (Abb. 2 und 6) und enden so, daß irgendeine der in die Bewegungsbahn des entsprechenden Hebels bewegten Wählerschienen 1 bis 5 die Bewegung irgendeines anderen Hebels nicht stören kann. Die Bewegung der Wählerschienen geschieht entsprechend einer bereits bekannten Weise, z. B. mittels der Federn 8, welche die Schienen nach rechts ziehen, sobald sie freigegeben werden. Auf einem geeigneten Teil des Tastaturrahmens ist eine Sendereinheit angebracht, die aus einem Träger 17 (Abb. 2, 5 und 6) für ein Paar Kontakte 18 und 19 besteht, welche mit einem positiven bzw. einem negativen Pol einer Strömquelle verbunden sind, was durch die Zeichen + und — dargestellt ist. Zwischen den Kontakten 18 und 19 liegt ein beweglicher Schalterarm 20, der zweckmäßig die Form einer Blattfeder hat und einen Doppelkontakt trägt, der wechselweise mit den positiven und negativen Kontakten in Berührung^ kommen kann. Der bewegliche Schalterarm, der mit der Telegraphenleitung verbunden ist, wird von einem isolierten, ruckweise hin und her beweglichen Glied 21 getragen, das bei 2ia drehbar ist und normalerweise durch eine Feder 22 so gehalten wird, daß der negative Kontakt 19 mit dem Schalterarm 20 in Berührung ist, was der Stellung beim Stehsignal entspricht. Ein Joch 23 erstreckt sich seitlich von dem ruckweise hin und her beweglichen Glied 21, so daß es unter und deshalb in die Bewegungsbahn der Hebel 11 bis 15 ragt, welche die obenerwähnten, die Bewegung übertragenden Glieder darstellen. Die Anordnung ist derart, daß, wenn kein weiteres Hindernis in die Bewegungsbahn der Hebel 11 bis 15 durch die Wählerschienen 1 bis 5 gebracht wird, die nacheinander stattfindende Freigabe der Hebel 11 bis 15 durch Kurvenscheiben der nachstehend beschriebenen Art eine Bewegung der besagten Hebel unter der Wirkung einzelner Federn 24 ermöglicht. Dabei verschiebt jeder Hebel das Joch 23 und das Glied 21 und bewegt den Schalterarm bis zur Berührung mit dem Kontakt 18 entgegengesetzter Polarität. Wenn in dem Augenblick, wo irgendeiner der Hebel 11 bis 15 freigegeben wird, eine Wählerschiene 1 bis 5 in einer Lage ist, in der sie die Abwärtsbewegung des Hebels verhindert, wird das Joch 23 nicht angestoßen und der Schalterarm 20 verbleibt in Berührung mit dem negativen Kontakt 19 oder kehrt dahin zurück. Da das Stehsignal immer eine dem Gehsignal entgegengesetzte Polarität hat, kann das Joch 23 zuerst von einem Hebel 25 bewegt werden, der zusätzlich zu den Hebeln 11 bis 15 vorgesehen ist, die mit den Wählerschienen 1 bis 5 zusammenarbeiten, aber von keiner dieser Schienen beeinträchtigt wird und infolgedessen immer ohne Hindernis in der Bewegungsbahn ist. Die aufeinanderfolgende Freigabe der Hebeln bis 15, so daß diese sich bewegen können, außer wenn ihnen durch die Wählerschienen ein Hindernis dargeboten wird, und die Freigabe des x1^ Hebels 15 wird durch einen Satz Scheiben bewirkt, die je ein flaches Umflächenstück haben und eine kantige Kurvenscheibe bilden. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind sechs Kurvenscheiben a, b, c, d, e, f (Abb. 2, 5, 6, und 8) erforderlich, und ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, eine einfache Bau-
weise für eine für den vorliegenden Verwendungszweck geeignete Mehrfach-Kurvenscheibeneinheit zu schaffen. Hierzu werden sechs identische Scheiben der in Abb. 9 gezeigten Art verwendet, die je außer einem flachen Umflächenstück 26 drei zirkulär angeordnete Löcher 27 haben. Diese Scheiben können auf einer Hülse 28 (Abb. 8) zusammen mit Distanzringen 29 in sechs verschiedenen winkligen Lagen vereinigt werden, und zwar mittels eines einzigen Einstellstiftes, der durch eines der Löcher 27 jeder Scheibe geht. Drei Lagen erhält man, wenn man drei der Scheiben, nämlich a, b, c, mit der einen Fläche nach vorn unter Benutzung verschiedener Löcher auf den Stift aufreiht, und drei weitere Lagen, wenn man die übrigen Scheiben d, e, f umdreht und sie dann wie die ersten drei Scheiben auf den Stift aufreiht. Der Stift 30 kann in dem Ring oder Kragen 31 der Hülse 28 befestigt werden, und die Kurvenscheiben und Distanzringe 29 werden auf der Hülse durch einen äußeren Ring 32 festgehalten, der seinerseits z.B. durch eine Stiftschraube 33 o. dgl. auf der Hülse befestigt ist.
Die Hülse 28 der auf diese Weise mehrere Kurvenscheiben umfassenden Einheit steht mit einem Ende einer Hülse 35 in Verbindung, die auf einer Welle 36 sitzt und periodisch mit dieser verbunden werden kann (Abb. 2,10, 11 und 12).
Die Welle 36 wird ununterbrochen von einem Getriebe Z7 gedreht, das von einem Elektromotor angetrieben wird, so daß die Hülse 35 in einer jetzt bekannten Weise eine vollständige Umdrehung ausführt und dann stillsteht. Die Teile sind jedoch, wie in Abb. 4 gezeigt, so angeordnet, daß die Höhe der Tastatur verringert werden kann. Die obere Platte des hohlen Bodenstücks 38'* des Rahmens liegt über dem Drehzapfen 39 für den Hebel 40, 41, der dazu dient, die Kupplung (Abb. 10) zur Wirkung zu bringen, nämlich mittels der sich nach oben erstreckenden Stange 42, die jedesmal angehoben wird, wenn eine Tastenstange 7 heruntergedrückt wird, da jede Tastenstange durch eine sich nach unten erstreckende Stange Jb auf eine Platte 44 (Abb.4) einwirkt, die von dem rechten Arm 41 des Hebels 40, 41 getragen wird und für alle sich nach unten erstreckenden Stangen 7* gemeinsam ist. Die Platte 44 ist mit einem Streifen 44'1 aus Polstermaterial versehen, um ein ruhiges Arbeiten zu gewährleisten. Jede Stange erstreckt sich durch die obere Platte des Bodenstücks 38*. Der Hebel 40, 41, dessen Arme im wesentlichen in einer Ebene liegen, ist mit dem Zapfen 39 durch eine Schlitzlagerverbindung verbunden, um ein leichtes Einstellen durch Schrauben 45 zu ermöglichen. Die einzelnen Teile sind zu diesem Zweck leicht zugänglich.
Die Hülse 35, die mit der Hülse 28, auf welcher die Mehrfach-Kurvenscheibeneinheit sitzt, verbunden ist, hat eine Kurvennut 46 (Abb. 2, 11 und 12), welche die Rückziehstange 9 beeinflußt, die mit den Wählerschienen 1 bis 5 und mit der beweglichen Schiene 6 zusammenarbeitet, welch letztere dazu dient, die jeweils heruntergedrückte Tastenstange 7 festzuhalten. Dieses Festhalten geschieht in der Weise, daß man die Stange 6, wie in Abb. 4 und 13 gezeigt, mit rechtwinklige Lücken freilassenden Zähnen 48 versieht, von denen je einer in ein Loch 49 einer jeweils heruntergedrückten Tastenstange 7 eingreifen kann. Die anderen Zähne 48 kommen gleichzeitig unter die anderen Tastenstangen 7 zu liegen und verhindern ein Herunterdrücken dieser, bis der nötige Zyklus Arbeitsvorgänge beendet ist.
Da die Tastatur auch zum Lochen eines Bandes verwendbar sein soll, ist die Hülse 35 mit einer anderen Kurvennut 50 (Ab. 11 und 12) versehen, die zum Handhaben des Stanzblocks der Bandlochvorrichtung dient, welche am linken Ende des Senders angeordnet ist (Abb. 1 und 2). ' Die Handhabung des Stanzblocks geschieht durch einen Hebel 51 (Abb. 2 und 11), der von der besagten Kurvennut 50 beeinflußt wird, und durch ein in der Längsrichtung bewegliches Glied 52. Der Stanzblock 53 sitzt auf einem Träger 53 a, welcher von einem senkrechten Zapfen 53 b getragen wird, der in einem Abstand von einer Seite des Stanzblocks angeordnet ist. Der Stanzblock liegt im wesentlichen in der Ebene, die die Enden der Wählerschienen ι bis 5 enthält, von denen eine oder mehrere, je nach der heruntergedrückten Tastenstange 7, als Widerlager für die Löcher 53 c dienen, von denen fünf vorgesehen sind. Der Stanzblock ist auch mit drei übereinander angeordneten Lochern 53 d versehen, die durch ein festes Widerlager 53 e verhindert werden, sich axial zu bewegen und zum Lochen einer mittleren Reihe Förderlöcher in dem mit Signalen zu lochenden Band dienen. Das zu lochende Band wird absatzweise durch ein Förderrad 54 (Abb. i, 2 und 15) nach oben geführt. Das Förderrad wird durch ein Sperrad 55, welches auf der Förderradwelle 54^ befestigt ist, und eine Sperrklinke 56 gedreht. Die Sperrklinke 56 wird von einem ruckweise hin und her beweglichen Glied 57 getragen, das auf der Welle 54 gelagert ist und in einer Richtung bewegt werden kann, um das Fördern des Bandes entgegen der Wirkung einer Feder 58 (Abb. 1) zu bewirken. Die Bewegung wird durch ein Glied 59, einen Winkelhebel 60 und eine Stange 61 erzeugt, die zu diesem Zweck durch einen Hebel 62 nach rechts bewegt wird, welcher durch die Kurvennut 50 (Abb. 12) hin und her geschwungen wird und zum Hinundherbewegen des Stanzblocks 53 dient. Der Hebel 62 wirkt auf einen Ansatz 63 (Abb. 12 und 14) der Stange 61 ein. Die Rückbewegung des Gliedes 59, des Förderhebels 60 und der Stange 61 wird durch
die Feder 58 bewirkt, wenn der freie Arm des Hebels 62 nach links bewegt wird (Abb. 2 und 12). In der Regel wird das Band in der Längsrichtung bei jedem Fördervorgang um einen Abstand vorwärts bewegt, der gleich der Steigung der mittleren Reihe in das Band gelochter Förderlöcher ist. Damit man das Band auch um einen größeren Abstand, z. B. der dreifachen Steigung der Förderlöcher, vorwärts bewegen kann, z. B. wenn man das gelochte Band in einer Seitendruckmaschine zu verwenden wünscht und es erforderlich ist, in das Band Löcher zu lochen, die ein Signal für die Rückkehr des Wagens darstellen, auf das ein freier Bandteil folgt, der eine Länge gleich der dreifachen Steigung der Förderlöcher hat, kann das Ausmaß der Rückbewegung des Förderhebels 60, der unter der Wirkung seiner Feder 58 steht, normalerweise durch einen Arm 64 eines Hebels gesteuert werden, dessen anderer Arm 65 mit der sich nach unten erstreckenden Stange jb der Taste 7C für die Wagenrückkehr verbunden ist (Abb. 14). In diesem Falle ist die Anordnung derart, daß in der Regel der Arm 64 des Hebels 64, 65 den Anschlag 63 und die Stange 61 festhält, wenn diese von dem Hebel 62 freigegeben werden und sich nach links bewegen, nachdem der Hebel 60 unter der Wirkung der Feder 58 der Sperrklinke 55 gestattet hat, sich über einen Abstand zurückzubewegen, der gleich der Steigung der Förderlöcher in dem Bande ist. Wenn jedoch die Wagenrückkehr-Tastenstange yc heruntergedrückt ist, wird der Arm 64 des Hebels 64, 65 aus der Bewegungsbahn des Anschlags 63 bewegt, der dann zusammen mit der Stange 61 durch die Wirkung der Feder 58 über eine Strecke bewegt wird, die so groß ist, daß, wenn die Sperrklinke wieder durch die Einwirkung des Hebels 62 auf den Anschlag 63 gehandhabt wird, das Band sich in der Längsrichtung über einen Abstand beispielsweise der dreifachen Steigung der Förderlöcher in dem Band vorwärts bewegt. Die Zähne des Sperrades 56 können so geformt sein, daß eine Rolle 67 (Abb. 3) in sie eingreifen kann, die auf einem federbelasteten Arm 68 sitzt und auf diese Weise zum Anzeigen der Lage des Rades dient.
Es ist augenscheinlich, daß die baulichen Einzelheiten des Apparates geändert werden können.
So kann z. B. an Stelle der Sperrschiene 6 (Abb. 2, 4 und 13), die ein Merkmal der Erfindung darstellt, jede der Wählerschienen 1 bis 5, mit denen sie gemäß der Beschreibung vereinigt ist, so ausgebildet sein, daß sie in gleicher Weise wie die Sperrschiene arbeiten, die dann entbehrlich ist. Mit anderen Worten, die Zähne jeder Wählerschiene 1 bis 5 können so geformt sein, daß sie die Tastenstange 7, die zum axialen Versperren der Wählerschiene dient, sicher in ihrer heruntergedrückten Lage festhalten. In diesem Falle würde die gesperrte Wählerschiene in der Lage sein, sich axial über eine geringe Strecke zu bewegen, um den an ihr befindlichen Zahn in Eingriff mit der heruntergedrückten Tastenstange zu bringen. '

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Nach einem Mehrfachalphabet arbeitender kombinierter Telegraphensender und Locher mit Tastatur, dessen Sender mittels Wählerschienen auf Übertragungshebel einwirkt, die, nacheinander durch ein absatzweise umlaufendes Kurvenscheibenaggregat gesteuert, den Sendekontakt umlegen, dadurch gekennzeichnet, daß beim Herunterdrücken einer Taste ein Teil der Wählerschienen (1 bis 5) zum Steuern des Sendekontaktes (20) benutzt werden kann, wäh- rend der andere Teil als Stanzstempel zum Lochen eines Streifens dienen kann.
2. Telegraphenapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Herunterdrücken einer Taste die den Zeichenstrom darstellenden Wählerschienen feststehend gehalten werden, während die den Zwischenzeichenstrom darstellenden Wählerschienen bewegt werden.
3. Telegraphenapparat nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wählerschienen (1 bis 5) verschieden lang sind und rechtwinklig zu den Übertragungshebeln (n bis 15) liegen, die ebenfalls verschiedene Längen haben, so daß die Kurvenscheiben (δ bis f) zum Steuern der Hebel von einer Motorwelle aus angetrieben werden können, die parallel zu den Wählerschienen liegt.
4. Telegraphenapparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungshebel (11 bis 15) drehbar an einer feststehenden Welle sitzen und der Sendekontakt von jedem Hebel nur dann bewegt werden kann, wenn dieser durch eine Kurvenscheibe freigegeben worden ist und nicht durch eine bewegte Wählerschiene festgehalten wird.
5. Telegraphenapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein den Wählerschienen (1 bis 5) zugeordneter Stanzblock um einen seitlichen, senkrechten Zapfen (536) im wesentlichen in der diejenigen Enden der Wählerschienen enthaltenden Ebene drehbar ist, die als Widerlager für die Lochstempel dienen sollen. "5
6. Telegraphenapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Streifenförderrad (54) durch einen Förderhebel (62) bedient wird, der eine hinreichend große Bewegung ausführt, um eine mit dem Förderrad (54) verbundene Förderstange (61) genügend weit zu verschieben, um den Streifen um ein
Vielfaches der Teilung der in ihm befindlichen Förderlöcher vorwärts zu führen, falls die Stange den Bewegungen des Hebels (62) vollständig folgen kann, die besagte Verschiebung der Förderstange (61) jedoch normalerweise auf geringeres Maß beschränkt ist durch Organe (63, 65), die die vollständige Bewegung des Förderhebels (62) außer beim Herunterdrücken einer Spezialtaste zum Lösen der Organe (63, 65) verhindern.
Hierzu a Blatt Zeichnungen.
DEC38632D 1925-10-22 1926-08-22 Nach einem Mehrfachalphabet arbeitender kombinierter Telegraphensender und Locher mit Tastatur, dessen Sender mittels Waehlerschienen auf UEbertragungshebel einwirkt, die, nacheinander durch ein absatzweise umlaufendes Kurvenscheibenaggregat gesteuert, den Sendekontakt umlegen Expired DE514658C (de)

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