DE1000173C2 - Abtastvorrichtung fuer statistische Maschinen - Google Patents

Abtastvorrichtung fuer statistische Maschinen

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DE1000173C2
DE1000173C2 DE1952P0007669 DEP0007669A DE1000173C2 DE 1000173 C2 DE1000173 C2 DE 1000173C2 DE 1952P0007669 DE1952P0007669 DE 1952P0007669 DE P0007669 A DEP0007669 A DE P0007669A DE 1000173 C2 DE1000173 C2 DE 1000173C2
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Arthur Thomas
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Powers Samas Accounting Machines Ltd
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT 1 000 ANMELDETAG:
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UND AUSGABE DER AUSLEGESCHRIFT:
AUSGABE DER PATENTSCHRIFT:
DBP 1000173 kl. 43 a 41/03
INTERNAT. KL. G 06 k 19. MAI 1952
3. JANUAR 1957
13. JUNI1957
stimmt Oberein mit auslegeschrift
1000 173 (P 7669 IX/43 a)
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erteilung von. Impulsen entsprechend, deir Abtastung von Registrierkarten in statistischen Maschinen.
Hauptzweck der Erfindung ist es, für eine von Registrierkarten gesteuerte statistische Maschine, beispielsweise eine Maschine zur Ausführung' von. Zähl-, Sortier- und DruckvoTgängen, eine Vorrichtung zu schaffen, die bei der Abtastung von. in zwei Spalten enthaltenen Angaben der Registrierkarte einen Impuls liefert, der dem durch die beiden Angaben dargestellten Begriff entspricht:.
ErfindungsgemäB wird zur Erzeugung von derartigen Impulsen eine Vorrichtung vorgesehen, die im wesentlichen: durch eitne Gruppe von in der Längsrichtung unabhängig voneinander beweglichen gezahnten Schiebern, sowie durch eine Gruppe: von ebenfalls in. der Längsrichtung unabhängig voneinander beweglichen Wählerschiebern, gekennzeichnet ist, die sich senkrecht zu den gezahnten Schiebern bewegen lassen, wobei Impulse erteilende Elemente durch die Wählerschieber' in die Arbeitsstellung gebracht werden, damit sie durch die Zähne der gezahnten Schieber betätigt werden, können, während für jede Schiebergruppe eine Reihe von, Betätigungsgliedern vorgesehen ist, von denen, ein jedes einer bestimmten Markierungsstelle einer Spalte der Registrierkarte zugeteilt ist und ein. hin- und hierbeweglicher Wagen die gezahnten Schieber auf die Impulse erteilenden Elemente zu bewegt, um die in Wirksamkeit tretenden Elemente in der Längsrichtung zu verschieben.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung scfaemmtisch dargestellt. Es zeigt
Fig. ι eine Ausführungsform der Vorrichtung in schaubildlicher Darstellung,.
Fig. 2 einen Teil der Vorrichtung nach Fig. 1 im vertikalen Schnitt,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der
Fig. 4 die gleiche Vorrichtung in Seitenansicht in Richtung des Pfeiles IV detr Fig. 3, wobei die Betätigung einer Rückholplatte veranschaulicht ist,
Fig. 5 eine schaubildliche Darstellung deir gezahnten Schieber sowie der Wählerschieber zur Erläuterung in Arbeitsweise,
Fig. 6 eine Verteilungseinheit in Seitenansicht, wobei der Deutlichkeit halber einzelne Teile weggelassen sind,
Fig. 7 die gleichen Teile in. Ansicht in Richtung des Pfeiles VII der Fig. 6,
Fig. 8 in vergrößertem Maßstab· einen, Schnitt nach der Linie VIII-VIII der Fig. 6,
Fig. 9 eine der Fig. 8 entsprechende Schnittdarstellung mit einzelnen Teilen· in anderer Stellung, Abtastvorrichtung für statistische Maschinen
Patentiert für:
Powers - Samas -Accounting Machines Limited, London
Beanspruchte Priorität: Großbritannien vom 15. Juni ■ 1951
Arthur Thomas, Wallington, Surrey (Großbritannien), ist als Erfinder genannt worden
Fig. ίο· eine schaubildliche Darstellung gewisser Teile der Verteilungseinheit zur Erläuterung der Verbindungsweise bzw. der Freigabe derselben,
Fig. 11 eine schematische Darstellung der; durch die Impulselemente der Fig. 1 bis 3 dargestellten Zahlen.
Für die gleichen, Teile der Vorrichtung sind in den verschiedenen Figuren die gleichen Bezugszeichen verwendet.
Die in, der Zeichnung dargestellte Vorrichtung ist zur Verwendung bei einer bekannten Maschinenart bestimmt, welche bei Steuerung durch gelochte statistische Registrierkarten. Zähl-, Sortier- und Druckvorgänge ausführt. Wie in; Fig. 1 schematisch gezeigt ist, wird eine von einem, nicht dargestellten Vorratsbehälter kommende Registrierkarte 11 auf bekannte Weise in eine Abstastkammer hineingeführt, die aus einer oberen Platte 12 sowie einer unteren Platte 13 besteht. Diese Platten sind in bekannter Weise mit Löchern versehen, durch welche Abtaststifte 14 hindurchzutreten, vermögen. Die Abtastvorrichtung ist so .ausgebildet, daß die Abtastkammer auf die Abtaststifte zu bzw. von. dieser weg bewegt wird, und die Wirkungsweise der in der Fig. 1 schematisch dargestellten. Abtastvorrichtung ist dem Fachmann bekannt. Wenn ein Abtaststift 14 durch eine Lochung der Karte hindurchgeht, wird ein Übertragungsstift 15 betätigt, der seinerseits auf einen
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Bowdenzug einwirkt. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist derart eingerichtet, daß sie durch die in zwei Spalten einer Karte befindlichen Löcher gesteuert wird, und demnach sind zwei Sätze von Bowdenzügen i6, IJ vorhanden, wobei jeder Bowdenzugsatz Drähte umfaßt, die den einzelnen Datenstellungen einer Kartenspalte entsprechen,. In dem angenommenen Beispiel, im welchem jede Kartenspalte zwölf Daten-Stellungen umfaßt, besteht daher jede Gruppe von Bowdenzügen ebenfalls aus zwölf Drähten. Die Drähte sind mit Betätigungsgliedern verbunden, welche aus axial beweglichen Stiften i8, 19 (Fig. 2, 3) bestehen, die in Blöcken 20, 21 untergebracht sind. Diese Blöcke sind an einem Rahmen 22 befestigt, der von einer Platte 23 getragen wird, die ihrerseits mittels Schrauben, 24 (Fig. 1) an dem Maschinengestell befestigt ist. Wenn ein. Bowdenzug axial bewegt wird, so schwenkt der betreffende Stift 18 einen Kniehebel 26 der Wirkung einer Feder 28 entgegen um seine Achse 27. Dadurch wird über den Ansatz 29 eine Klinke 30 entgegen, dem Sinne des Uhrzeigers (Fig. 2) um ihre Achse 31 gedreht und gibt einen von Stangen 33; 34 getragenen gezahnten Schieber 32 frei, so daß bei der Auslösung seitens der Klinke 30 der Schieber 32 in der Längsrichtung mittels einer Feder 35 bewegt werden. kann, die an einem an dem Ende, des Schiebers 32 heraussagenden Stift 36 angeschlossen ist.
Es ist ein Schieber 32 für jedes der zwölf Betätigungsglieder 18 vorgesehen, und jeder Schieber 32 hat die Foorm eines Kammes mit einer Anzahl von Zähnen 37, die bei Bewegung des Schiebers 32 nach rechts (Fig. 2) unter Wirkung der betreffenden Feder 35 eine Stellung unterhalb1 von Elementen 38 einnehmen, die Impulse weiterleiten können.
Die Stangen 33, 34 sind, an Platten 39, 40 (Fig. 3) befestigt, um einen Kasten, bzw. Rahmen zu bilden, welcher mittels miteinander im Eingriff stehender Zahnsegmente 41, 42 auf und. ab bewegt werden kann, wobei die Segmente an Zapfen, 43, 44 angeordnet sind, die von, den Platten 39, 40 getragen werden. Die Zahnsegmente ergeben eine Parallelbewegung, wodurch die \^o<rrichtung während ihrer Betätigung in waagerechter Lage gehalten wird. Diese Zahnsegmente1 sind über Zapfen 45, 46 an auf der Platte 23 befestigten Teilen 47 bzw. 48 gelagert. Die Zahnsegmente werden über ein Kniehebelgetriebe 54, 55 mittels auf einer WeIIe 50 angeordneter Exzenter bzw. Exzenterstangen 52 angetrieben. Die Welle 50 steht mit einer Antriebswelle 51 (Fig. i, 6, 7) über einen, nicht dargestellten Kettentrieb in zeitlicher Beziehung zu der Betätigung der Abtastvorrichtung.
Oberhalb der gezahnten, Schieber 32 befindet sich eine Gruppe vom Wählerschiebern 59, die in ihrer Längsrichtung verschiebbar in Blöcken 60, 61 (Fig. 3) angeordnet sind, wobei für jedes Betätigungsglied 19 ein Wähler schieber 59 vorgesehen ist. Die Wählerschieber59 werden in der Längsrichtung durch Federn 62 bewegt. Für gewöhnlich jedoch halten sie Klinken 63, die über seitliche Anisätze 64 der Schieber 59 greifen:, in der Ruhestellung, in der sie unwirksam sind. Die Klinken, 63 werden durch. Federn 65 im Eingriff mit den Ansätzen! 64 gehalten,. Sie sind mit einer Achse 66 an einem Kamm 67 drehbar gelagert, die wie die Blöcke 60, 61 auf einer Platte 68 befestigt sind!.
Die Wählerschieber 59 sind je mit Führungsteilen versehen, die als kurze, seitlich aus ihnen herausrägendö Stifte 69 ausgebildet sind, wobei die Impulselemente38, damit sie sich unter dem Einfluß der gezahnten Schieber 32 in der Längsrichtung bewegen können, zwischen, den erwähnten. Führungsteilen liegen. Die Impulselemente 38 sind, als Stifte mit einem an dem oberen Ende kreisförmigen Querschnitt ausgebildet. Dieser Teil der Stifte wird durch eine mit Löchern, 58 versehene Platte 72 geführt, Diese Löcher lassen so viel Bewegungsfreiheit zu, daß das untere Ende des Impu.lselementes 38 die nötige Schwenkbewegung für die nachstehend beschriebene Tätigkeit auszuführen vermag. Die Impulselemente 38 besitzen außerdem einen seitlich he raus ragenden. Zapfen 70, der auf der oberen Kante eines Wählerschiiebers 59 aufliegt. Wenn ein Wählerschiebor 59 von seiner Klinke 63 freigegeben wird,, so- wird jedem mit ihm zusammenarbeitenden Impulselement 38 durch Verschiebung der Stifte 69 eine Schwenkbewegung eirteilt, so< daß die unteren Enden der die Impulse erteilenden Elemente, welche der betreffenden Reihe der Karte zugeordnet sind, in. eine Linie mit den. gezahnten Schiebern 32 der unteren Gruppe gebracht werden, wie in Fig. 5 dargestellt ist. Die Elemente, welche die Impulse erteilen, werden durch Federn 71 auf die gezahnten Schieber 32 hin bewegt.
Beim Abtasten eiiner Karte tastet ein Stift in jeder der beiden betreffenden Spalten ein Loch der Karte ab, wodurch die entsprechende Gruppe von Bowdenzügen 16, 17 zur Tätigkeit kommt, so daß in jedem Block 20, 21 ein, Betätigungsglied 18, 19 die zugehörige Klinke 30, 63 freigibt und, dadurch in jeder Gruppe eine Längsbewegung von einem einzigen Schieber 32, 59 ermöglicht. Es kommen demnach sämtliche Impulselemente 38 einer Reihe in eine Linie mit den Schiebern 32. Da, jedoch bei Betätigung des Exzenters 49, um die Schieber 32 auf die Impulselemente 38 hin zu heben,, nur eiim einziger Schieber 32 in, der Längsrichtung bewegt worden, ist, so' wird nur ein Element 38 entgegen der Wirkung der Federn 71 in, der Längsrichtung verschoben, da, nur ein einziges Element 38 in einer Linie mit einem. Zahn 37 steht (vgl. Fig. 5). Dicht bei jedem Impulselement befindet sich ein Bowdenzug 73, der als Übertragungsmittel für die von den, Impulselementen 38 erteilten, Impulse dient. Bewegt sich ein Impulselenieimt 38 nach oben, SO' wird der hiermit zusammenarbeitende Bowdenzug ebenfalls betätigt, um einen Impuls zu übertragen, der die später zu beschreibende Wirkung ha.t. Wenn, die Schieber 32 durch den Exzenter 49 wieder in die untere Stellung gebracht worden, sind,, so* wird der in Tätigkeit gesetzte Wählerschieber 59 in die eingeklinkte Stellung mittels einer Rückholstange 74 zurückgeführt, die in Winkelstücken 75 drehbar gelagert ist und mit Hilfe von Hebeln yy, 78 (Fig. 4) durch, eine auf der Welle 50 sitzende Nockenscheibe 76 (Fig. 4) geschwenkt wird. Der Schieber 32, der betätigt: wurde, wird wieder in die ursprüngliche Stellung durch eine Rückholplatte 79 (Fig. 2) zurückgebracht, die bei 80 in einer Konsole 81 drehbar gelagert ist, wobei die Rückholplatte 79 mit einer Rolle 82 zusammenarbeitet, welche auf einem Zapfen: 83 sitzt, der an; einer mit. der Welle 50 drehbaren Scheibe 84 angeordnet ist. Die Rolle; 82 steuert die Rückholplatte 79 im Zusammenwirken mit einer nicht dargestellten Feder.
Wie bereits angegeben, ist die oben beschriebene Vorrichtung zur Verwendung bed statistischen Maschinen, für die Ausführung von. Zähl-, Sortier- und Druckvorgängen, bestimmt, wie sie beispielsweise für die Zusammenstellung von Daten bei eiiner Volkszählung benutzt werden können. Ein Punkt, für dien bei einer Volkszählung Interesse bestehen könnte, ist die Ermittlung der genauen Personenzahl, die einer bestimmten Altersgruppe angehören. Beispielsweise kann man, die genaue Zahl der Personen der Alters-
grenzen, von ι bis. 7 Jahren, von. 8 bis 17 Jahrein usw. wissen wollen. Die Vorrichtung nach, der Erfindung ist SO' ausgebildet, daß sie die Ermittlung dieser Angaben dadurch ermöglicht, daß dem' betreffenden Zähl werk einer nicht dargestellten Reihe von Zählwerken auf übliche Weise jedesmal eine 1 hinzugefügt wird, wenn in einer Karte ein innerhalb einer bestimmten Gruppe fallendes Alter abgetastet wird..
Aus der Fig. 11 ist zu erkennen, daß dein Betätigungsgliedem. 18 Ziffern, entsprechen, die von einer Kartenspalte abgetastet werden, welche als Einer-Reihe angenommen wird, und daß den. Betätigungsgliedern. 19 Ziffern, entsprechen, die von einer Kartenspalte, abgetastet werden, welche die Zehner-Reihe darstellt. Wenn also in einer bestimmten. Karte das Alter eines Kindes beispielsweise unter einem Jahr liegt, wird sowohl in. der Einer-Reihe als auch in d!er Zehner-Reihe eine ο ausgestanzt, so daß nach der Abtastung der betreffenden Karte die Schieber 32, 59 so bewegt werden, daß das Impulselement, welches das Alter von. unter einem Jahr darstellt, axial verschoben wird, um dem betreffenden Bowdenzug 73 einen Impuls zu erteilen. Als weiteres Beispiel kann angenommen werden,, daß das in einer Registrierkarte eingetragene Alter 73 Jahre beträgt. In diesem Fall ist in der Einer-Reihe der Karte ein Loch an der Drei er-S teile (3) und in der Zehner-Reiihe ein. Loch: an der Siebener-Stelle (7) ausgestanzt. Aus der Fig. 11 ist zu ersehen, daß das Impulselement, welches betätigt wird, dasjenige ist, das die Zahl 73 darstellt. Es könnte sein, daß das Alter sich auf mehr als 99 Jahre belauft; in -diesem Fall werden den A- und -ß-Datenstellungen einer Karte für die Einer- und Zehner-Reihen, geeignete Werte erteilt, so< daß, wenn diese Stellungen entweder in Verbindung miteinander oder mit anderen, Stellungen abgetastet werden,1 Resultate erzielt werden, wie sie in der Fig. n dargestellt sind. Wenn beispielsweise in der Einer-Reihe ein. Loch an ,der ^-Stelle und in der Zehner-Reihe ein Loch an der Stelle 7 abgetastet wird, so wird das Impulselement, das die Zahl 139 darstellt, betätigt werden.
Wie bereits erwähnt, arbeitet die erfindungsgemäße ' Einrichtung zur Erteilung von Zahlen darstellenden Impulsen mit einer Vorrichtung zusammen, welche einem.bestimmten Zählwerk Impulse erteilt, die von einer Gruppe von Impulselementen 38 herrühren. Eine derartige Vorrichtung ist in den. Fig. 6 bis 10 abgebildet. Sie weist einen senkrechten Träger 57 auf, der einen Rahmen 85 trägt, welcher so· eingerichtet ist, daß er die äußeren Enden der Bowdenzüge 73 in einer Linie, mit. einer Anzahl von Stiften 86 hält, die axial bewegbar durch Platten 87, 88 geführt sind, wobei die Stifte86 durch Federn89 gegen die Bowdenzüge ,73 gedrückt werden1.
Der Träger 57 besteht aus einem Winkeleisen, an dem sich eine Anzahl Kammlager 56 (Fig. 1, 8, 9) befinden sowie Achsen 90, um welche eine Reihe von Winkelhebeln 91, und zwar je ein. Hebel für jeden Stift 86, so angeordnet ist, daß sie eine freie Winkelbewegung auszuführen, vermögen. Die Winkelhebel sind als flache Teile ausgebildet und werden voneinander durch Zwischenstücke 92 getrennt, welche auf Zapfen 93 drehbar angeordnet sind, die an der Oberseite der Winkelhebel sitzen. Jedes Zwischenstück 92 weist einen Stift 94 auf, der in einen. Schlitz 95 des unmittelbar oberhalb des Zwischenstückes liegenden Winkelhebels 91 hineingreift. Das Zwischenstück 92 ist durch eine Feder97 mit einer Klinkego verbunden, die so; eingerichtet ist, daß sie das Zwischenstück 92 in der in der Fig. 8 dargestellten. Stellung hält, wo^· durch der auf dem Zwischenstück sitzende Stift 94 außer Eingriff mit dem Schlitz 95 in dem unmittelbar darüberliegenden. Wimkelhebel 91 bleibt. Soll jedoch ein Winkelhebel 91 mit dem nächsten unter ihm liegenden Winkelhebel verbunden werden, so· wird das Zwischenstück 92 zwischen den beiden Hebeln von der zugehörigen Klinke 96 gelöst, SO' daß der Stift 94 in den Schlitz 95 des oberen Winkelhebels dringen kann. Die Einwärtsbewegung des Zwischenstückes 92 wird durch einen Anschlag'stift 98 (Fig. 9) begrenzt. Aus der Fig. 8 ist zu erkennen, daß, wenn, ein Zwischenr stück 92 auswärts bewegt wird, der Arm 99· des nächsten därüberliegenden. Winkelhebels 91 sich über den Zapfen, 93 hinwegbewegen kann. In der äußeren Stellung wird der Stift 94 relativ zum Schlitz bewegt, so daß er ihn vollständig verläßt und eine Winkelbewegung des Winkelhefoels 91 um die Achse 90 nicht verhindern, kann. Es wird, ohne weiteres klar sein, daß durch, diese Anordnung eine Anzahl von Winkelhebeln 91 miteinander verbunden werden können, damit sie sich gleichzeitig bewegen. Diese Winkelhebel können nach Bedarf dadurch in Gruppen aufgeteilt werden, daß man die entsprechenden Zwischenstücke 92 in die unwirksame Lage hineinbringt, wie es Fig. 8 zeigt. Die Winkelheibel 91 können daher eine Anzahl von Gruppen umfassen, wovon eine jede eine Winkelbewegung um die Achse 90 bei Betätigung eines beliebigen Zwischenteiles einer Gruppe von solchen Zwischenteilen, erfährt, die in der Zeichnung als Hebel 100 dargestellt und je.mit dem Arm 101 der einzelnen Winkelhebel 91 durch einen auf der Unterseite des Armes 101 angeordneten Zapfen 102 verbunden sind. Jeder Hebel 100 ist so' angeordnet, daß er von einem einzigen Stift 86 betätigt werden kann und wird gegen diese Stifte mit Hilfe einer Feder 103 gedruckt.
Um die Winkelhebel91 um ihre Achsego zu drehen, ist für alle Hebel 100 ein gemeinsamer als Schaltstainge 104 ausgebildeter Impulserzeuger vorgesehen, der oben und unten, mit an einer Welle 106 befestigten Ansätzen 105 versehen ist. Diese Welle ist in. Konsolen 107 drehbar gelagert, die am Träger 57 angebracht sind. Auf der Welle 106 ist ein Arm 108 befestigt (Fig. 7), welcher eine mit einem Nocken versehene Rolle 109 trägt, die in Berührung mit einem zusammen mit der Welle 51 drehbaren, Nocken 110 steht, so daß die Schaltstange 104 in zeitlicher Beziehung zu den Exzentern 49 betätigt wird. Ein zweiter Arm, welcher auf der Welle 106 befestigt ist, trägt einen Zapfen, der als Verankerung für eine Feder 112 dient, welche die Rolle 109 gegen den Nocken. 110 drückt. Ebenfalls an dem Träger 57 befestigt ist ein Block 113, welcher mit Nuten, 114 (Fig. 6) versehen ist, und zwar eine Nut für jeden. Winkelhebel 91, wobei in jeder Nut ein. Stützelement 115 für einen Bowdenzug untergebracht werden, kann,. Diese Stützelemente tragen, impulsübertragende Mittel in Form von Bowdenzüge!! 116, die je von dem Arm 99 eines Winkelhebels 91 in Tätigkeit gesetzt werden, wobei diese Bowdenzüge dazu dienen, in bekannter Weise ein nicht dargestelltes mit ihnen verbundenes Zählwerk weiterzuschalten. Da, die Winkelhebel 91 in Gruppen, aufgeteilt werden sollen, ist es nicht notwendig1, ebensoviel Elemente 115 wie Winkelhebel 91 vorzusehen, und es genügt ein. Element 115 für jede Gruppe von Winkelhebeln 91. Aus der obigen, Beschreibung geht hervor, daß die Winkelhebelgruppen 91 dadurch gebildet werden können, daß man diese Hebel in ihrer Gesamtheit an, beliebigen Stellen aufteilt. Demnach müssen die Elemente 115 in der Längsrichtung der Hebelreihe einstellbar sein, damit sie in
derjenigen Stellung untergebracht werden können, in der sie von einem Winkelhebel 91 der zugehörigen Gruppe betätigt werden können. Die Elemente 115 sind abnehmbar befestigt, und sie können in eine beliebige Nut 114 eines Blockes 113 eingesetzt werden, wo sie nach der Einstellung durch eine Verriegelungsplatte 118 gehalten werden können, welche, wie aus der Fig. 6 ersichtlich, unter der Wirkung eines: bei 120 an dem Träger 57 drehbar angeordneten Handhebels 119 in senkrechter Richtung bewegt werden kann, wodurch diese Platte auf Grund, der Mitwirkung von Schlitzen 121 und Stiften. 122 sich nach außen bewegt, um. die Elemente 115 freizugeben. In der in der Fig. 6 dargestellten Stellung hält die Platte 118 die Elemente 115 fest. Wenn jedoch die Platte heruntergedrückt wird., so> befinden sich die Stifte 122 oben in. den Schlitzen. 121, und. sie geben, dadurch die Elemente 115 frei, damit diese entfernt und in irgendeine andere Nut eingesetzt werfen können,.
Wird ein. Impuls von einem Bowdenzug 73 empfangen, so wird dieser an den hiermit zusammenarbeitenden Stift 86 weitergegeben, so daß, wie in der Fig. 9 dargestellt, der entsprechende Hebel ioo· gegen die Wirkung seiner Feder 103 in die in der Fig. 9 gezeigte Stellung bewegt wird, wobei die Schaltstange 104 zu dieser Zeit die ebenfalls in der Fig. 9 dargestellte Stellung einnimmt. Es geht deutlich aus der Fig. 9 hervor, daß bei Drehung der Schaltstange 104 im Uhrzeigersinn mittels ihres Nockens 110 der Hebel 100 von dieser Stange erfaßt wird, so daß der hiermit verbundene Winkelhebel 91 eine im Uhrzeigersinn um die Achse 90 stattfindende Drehung erfährt. Die Bewegung des Winkelhebels wird ebenfalls jedem anderen, Winkelhebel der gleichen Gruppe von, Hebeln übermittelt, und demnach gibt derjenige Arm 99, welcher in einer Linie mit dem Bowdenzug 116 für die betreffende Hebelgruppe steht, einen: Impuls an eine impulsübertragende Einrichtung ab, die durch den. Bowdenzug 116 dargestellt, ist, wodurch das durch die betreffende Gruppe von Winkelhebeln gesteuerte Zählwerk um eine Ziffer weitergeschaltet wird. Die Feder I03 dient dazu, den betätigten Hebel 100 in die normale, unwirksame Stellung zurückzuführen, wie sie in Fig. 8 dargestellt ist.
Während einer Drehung des Impulserzeugers 104 im Uhrzeigersinn erfährt nur eine Gruppe von Winkelhebeln: 91 eine Betätigung, da. auf Grund der Abtastung irgendeiner Registrierkarte nur ein einziger Bowdenzug 73 zur Tätigkeit gelangt, so' daß, wie in Fig. 9 dargestellt, nur ein. einziger Hebel 100 zwangläufig in die wirksame Stellung gelangt. Selbstverständlich werden die anderen Hebel 100, die mit dem betätigten Hebel zusammen, eine Gruppe bilden, mit den zugehörigen, Winkelhebeln bewegt, wenn der betätigte Hebel 100 von dem Impulserzeuger 104 erfaßt wird, während in allen anderen Gruppen die Hebel 100 unwirksam bleiben, und die Verbindungsstücke 92 nicht durch die derzeitige Wirkung des Impulserzeugers beeinflußt werden.
Nach der Beschreibung sind die Impulselemente 38 so dargestellt worden, daß sie bei einer Vorrichtung Verwendung finden, in welcher jedes Impulselement einer Zahl in dem Bereich von weniger als 1 bis 143 hinauf entspricht. Es wird jedoch klar sein, daß nötigenfalls die Impulselemente auch. Zahlen der Einer- und. Zehner-Reihen darstellen können, wenn diese Zahlen Produkte zweier Zahlen sind. Beispielsweise bei der in der Zeichnung gezeigten Vorrichtung, in welcher die Einer- und Zehner-Reihen der Karte je aus zwölf Datenstellungen bestehen, können die Impulselemente so eingerichtet sein, daß sie die Resultate von ι bis 12 ergeben, wobei 144 Impulselemente in der Vorrichtung vorhanden, sind.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Erteilung von Impulsen entsprechend, der Abtastung von Registrierkarten an statistischen Maschinen, gekennzeichnet durch eine Gruppe von in der Längsrichtung unabhängig voneinander bewegbaren gezahnten Schiebern (32) sowie eine Gruppe von. ebenfalls in, der Längsrichtung unabhängig voneinander bewegbaren Wähler-Schiebern (59), die sich senkrecht; zu den gezahnten Schiebern. (32) bewegen lassen, wobei impulserteilende Elemente (38) durch die Wählerschieber (59) in die Arbeitsstellung gebracht werden, damit sie durch die Zähne (37) der gezahnten Schieber (32) betätigt werden, können, während, für jede Schiebergruppe eine Reihe von Betätigungsgliedem (18, 19) vorgesehen, ist, von denen ein jedes einer bestimmten Markierungsstelle einer Spalte der Registrierkarte zugeteilt ist:, und ein hin- und herbewegbarer Wagen (39, 40) die gezahnten Schieber auf die impulserteilenden Elemente (38) zu bewegt, um die in Wirksamkeit tretenden Elemente in. der Längsrichtung zu verschieben.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Schieber eine durch das entsprechende Betätiigungsglied (18, 19) betätigte Klinke (30, 63) vorgesehen, ist, die unter Wirkung einer Feder den betreffenden Schieber in der unwirksamen Lage hält.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes impulserteilende Element (38) einen seitlichen, auf der oberen Kante des betreffenden Schiebers. (59) aufru.hiend.en Zapfen (70) aufweist, wobei das Element (38) bei der Längsbewegung mittels seitlich von dem Schieber (59) heraus ragende Führungsteile1 (69) geführt wird.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bewegung des Wagens (39, 40) drehbare Exzenter (49) und von diesen beeinflußte Lenker (54, 55) vorgesehen, sind,, welche mit Paaren von miteinander im Eingriff stehenden und um Zapfen. (43, 44) am Wagen, drehbaren Zahnsegmenten (41, 42) in. Verbindung stehen.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Verteilungsvorrichtung mit einem Impulserzeuger (104) sowie Zwischenteilen (100), die den einzelnen impulserteilenden Elementen zugeordnet sind und durch einen von einer Übertragungsvorrichtung (73) ausgehenden Impuls in Tätigkeit gesetzt werden, wo>bei mit den einzelnen. Zwischenteilen verbundene, eine Winkelbewegung ausführende und durch Zwischenstücke (92, 94, 95) gruppenweise miteinander verbundene Wiinkelhebel (91) in Neibeneinanderanordnung vorgesehen sind, welche durch Vermittlung des wirksamen Zwischenteiles (100) gleichzeitig bewegt werden, wobei für jede solche Gruppe eine impulsübertragende Einrichtung (116) vorhanden ist, welche von dem Impulserzeuger betätigt werden kann, wenn ein, der betreffenden Gruppe zugeordneter Zwischenteil (100) wirksam wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Zwischenstück für jeden Winkelhebel (91) ein Verbindungsglied, (92) ver-
wendet wird, das an dem einen, Arm des Winkelhebels (91) angebracht ist, wobei zwischen, den einzelnen Winkelhebeln, und dem Verbindungsglied de« benachbarteni Winkelhebels eine Schlitz- (95) und Stiftverbindung (94) vorhanden ist, die mittels
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einer an dem Winkelhebel angelenkten Klinke (96) außer Kiingriff gebracht werden kann, während eine Feder zwischen Verbindungsglied, und Klinke (96) das Bestreben hat, diese beiden Teile; voneinander zu entfernen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
DE1952P0007669 1951-06-15 1952-05-19 Abtastvorrichtung fuer statistische Maschinen Expired DE1000173C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB14300/51A GB696982A (en) 1951-06-15 1951-06-15 Improvements in or relating to statistical machines

Publications (2)

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